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Antifa Hermagor/Šmohor



Last Updated: 11/25/2009

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Status: Single
State: Kärnten
Country: AT
Signup Date: 5/16/2007
Sunday, September 13, 2009 
Einladung zum Vortrag des AK gegen den Kärntner Konsens über Kärntens rechts-revisionistische Traditionspflege: das Ulrichsbergtreffen in Klagenfurt.

Wann? Am 17. September 2009 um 19:30 Uhr
Wo? In der Stadtbibliothek Hermagor
Was ist mitzubringen? Freunde, Familie, Diskussionsbereitschaft, Interesse :-)

Zu den Flyern: 1 | 2

Ausgerechnet zum 50-jährigen Jubiläum der bis dato ungehinderten, rechts-revisionistischen Traditionspflege der Kärntner Ulrichsberggemeinschaft kommt es dieses Jahr zum vorläufigen Zusammenbruch des umstrittenen Ulrichsbergtreffens – eine der bislang größten Gedenkveranstaltungen Europas, die Deckmantel ist für die Vernetzung und den Austausch von politisch-ideologisch klar zu positionierenden Zeitzeugen, Veteranen der Wehrmacht/Waffen-SS, Burschenschaftlern und Neonazis – und das in Begleitung und Unterstützung von PolitikerInnen fast aller Parteien sowie dem österreichischen Bundesheer. Doch seit dem 50-jährigen Bestehen des Treffens erteilen Verteidigungsminister Norbert Darabos, Bgm. Christian Schneider und LH Gerhard Dörfler dem Treffen und dem damit verbundenen Rechtsextremismus heuer erstmals eine klare Absage, die schlussendlich zur kompletten Auflösung des Ulrichsbergtreffens führt. Ein kleiner Sieg im Kampf gegen moralisch und historisch unvertretbare Kärntner Gedenkkultur – wäre da nicht die kurz nach der Absage herausgegebene Presseaussendung der FPÖ: Unter der Führung des FPÖ-Abgeordneten Jannach soll das Gedenktreffen schon dieses Jahr kurzfristig und provisorisch fortgesetzt werden… (dj)

Dieses Jahr feiert die Ulrichsberggemeinschaft ihr 50 jähriges Bestehen und somit traurigerweise ein halbes Jahrhundert ungehinderte rechtsrevisionistische Pflege von Opfermythen und NS Verherrlichung. Denn wenn sich Jährlich am Ulrichsberg in Kärnten/Koro?ka, Veteranen der Wehrmacht und Waffen SS zusammen mit Politiker_innen fast aller Parteien und Neonazis unter tatkräftiger Unterstützung des Bundesheeres treffen, geht es ihnen nicht um ein reines Toten- oder Friedensgedenken. Mit dem Gedenken an die gefallenen Kameraden aus den eigenen Reihen und an verschiedene Einheiten und NS Organisationen, wird ein positiver Bezug auf den Nationalsozialismus als Ganzen hergestellt. Das deren unzählige und unfassbare Verbrechen hier keine Erwähnung finden ist nur logisch, würde es doch einen positiven Bezug verunmöglichen. Stattdessen wird versucht die Verbrechen der Nazis mit anderen aufzurechnen, wie zum Beispiel mit jenen der Partisan_innen, um somit die Schuld zu minimieren und sich selbst als Opfer darzustellen.
Die Infoveranstaltung soll nicht nur über die historischen und aktuellen Entwicklungen des Ulrichsbergstreffens informieren, sondern auch die Rolle des österreichischen Bundesherres herausarbeiten, die Beteiligung von Neonazis an den Feierlichkeiten aufzeigen sowie den „Europagedanken“ der Kamerad_innen kritisch fassen und in den neurechten ethnopluralistischen Diskurs des „Europas der Völker“ integrieren. Und natürlich gibt es auch umfangreiche Infos über die diesjährigen geplanten Protestaktionen gegen das Ulrichsbergtreffen.
(AK gg. d. Kärntner Konsens)