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Einladung
zum Vortrag des AK gegen den Kärntner Konsens über Kärntens
rechts-revisionistische Traditionspflege: das Ulrichsbergtreffen in
Klagenfurt.
Wann? Am 17. September 2009 um 19:30 Uhr
Wo? In der Stadtbibliothek Hermagor
Was ist mitzubringen? Freunde, Familie, Diskussionsbereitschaft, Interesse
Zu den Flyern: 1 | 2
Ausgerechnet zum 50-jährigen
Jubiläum der bis dato ungehinderten, rechts-revisionistischen
Traditionspflege der Kärntner Ulrichsberggemeinschaft kommt es dieses
Jahr zum vorläufigen Zusammenbruch des umstrittenen Ulrichsbergtreffens
– eine der bislang größten Gedenkveranstaltungen Europas, die
Deckmantel ist für die Vernetzung und den Austausch von
politisch-ideologisch klar zu positionierenden Zeitzeugen, Veteranen
der Wehrmacht/Waffen-SS, Burschenschaftlern und Neonazis – und das in
Begleitung und Unterstützung von PolitikerInnen fast aller Parteien
sowie dem österreichischen Bundesheer. Doch seit dem 50-jährigen
Bestehen des Treffens erteilen Verteidigungsminister Norbert Darabos,
Bgm. Christian Schneider und LH Gerhard Dörfler dem Treffen und dem
damit verbundenen Rechtsextremismus heuer erstmals eine klare Absage,
die schlussendlich zur kompletten Auflösung des Ulrichsbergtreffens
führt. Ein kleiner Sieg im Kampf gegen moralisch und historisch
unvertretbare Kärntner Gedenkkultur – wäre da nicht die kurz nach der
Absage herausgegebene Presseaussendung der FPÖ: Unter der Führung des
FPÖ-Abgeordneten Jannach soll das Gedenktreffen schon dieses Jahr
kurzfristig und provisorisch fortgesetzt werden… (dj)
Dieses Jahr feiert die
Ulrichsberggemeinschaft ihr 50 jähriges Bestehen und somit
traurigerweise ein halbes Jahrhundert ungehinderte
rechtsrevisionistische Pflege von Opfermythen und NS Verherrlichung.
Denn wenn sich Jährlich am Ulrichsberg in Kärnten/Koro?ka, Veteranen
der Wehrmacht und Waffen SS zusammen mit Politiker_innen fast aller
Parteien und Neonazis unter tatkräftiger Unterstützung des Bundesheeres
treffen, geht es ihnen nicht um ein reines Toten- oder
Friedensgedenken. Mit dem Gedenken an die gefallenen Kameraden aus den
eigenen Reihen und an verschiedene Einheiten und NS Organisationen,
wird ein positiver Bezug auf den Nationalsozialismus als Ganzen
hergestellt. Das deren unzählige und unfassbare Verbrechen hier keine
Erwähnung finden ist nur logisch, würde es doch einen positiven Bezug
verunmöglichen. Stattdessen wird versucht die Verbrechen der Nazis mit
anderen aufzurechnen, wie zum Beispiel mit jenen der Partisan_innen, um
somit die Schuld zu minimieren und sich selbst als Opfer darzustellen.
Die Infoveranstaltung soll nicht nur über die historischen und
aktuellen Entwicklungen des Ulrichsbergstreffens informieren, sondern
auch die Rolle des österreichischen Bundesherres herausarbeiten, die
Beteiligung von Neonazis an den Feierlichkeiten aufzeigen sowie den
„Europagedanken“ der Kamerad_innen kritisch fassen und in den
neurechten ethnopluralistischen Diskurs des „Europas der Völker“
integrieren. Und natürlich gibt es auch umfangreiche Infos über die
diesjährigen geplanten Protestaktionen gegen das Ulrichsbergtreffen. (AK gg. d. Kärntner Konsens)
5:36 PM
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