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Antifa Hermagor/Šmohor



Last Updated: 11/25/2009

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Status: Single
State: Kärnten
Country: AT
Signup Date: 5/16/2007
Sunday, September 20, 2009 
Die Medienrevolution innerhalb der österreichischen Neonazi-Szene hat ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden. Die Texte, die an rassistischen und homophoben Gedanken und Äußerungen kaum zu überbieten sind, bilden einen Teil des neuen, „nationalen Widerstandes“. Die BetreiberInnen von Alpen-Donau.info, die durch die Speicherung der Daten auf einem amerikanischen Server angeblich „nicht ausgeforscht werden können“ und sich vorerst weiter hinter der Maske der Anonymität verstecken dürfen, ließen es sich hinsichtlich des am 20. September 2009 in Klagenfurt stattgefundenen Ulrichbergtreffens nicht nehmen, im Vorfeld dazu Hauptakteure der Kärntner Linken und Gegner – GAJ Kärnten, Antifa, Kommando R.O.S.A., AK gegen den Kärntner Konsens – zu „beleuchten“ und ihrem interessierten Publikum zu präsentieren: und das gleich – selbstverständlich rechtswidrig, wie alles andere auf dieser Seite auch – mit persönlichen Daten, Fotos und Wohnadressen der jeweiligen Betroffenen!

Bezogen auf den Vortrag „Kärnten und seine rechts-revisionistische Gedenkkultur“ am 17. September 2009 in der Stadtbibliothek Hermagor also nicht verwunderlich, wenn der Vortragende des „AK gegen den Kärntner Konsens“ anwesende Fotografen und Reporter bittet, ihre Kamera für diesen Abend ausgeschalten zu lassen, denn „die Kräfte von Alpen-Donau.info durchforsten vor allem das Internet, um an die gewollten Daten Ihrer Gegner zu kommen“.

Eine umso bemerkenswertere Leistung der Betroffenen, sich ungehindert dieser Tatsache der aufkeimenden Neonazi-Szene trotzdem weiterhin aktiv in den Weg zu stellen.

Und was die Seite Alpen-Donau.info und ihre möglichen Unterstützer (oder gar Betreiber?) betrifft: Unter „Verweise“ gibt es unter anderem einen Link zur Internetpräsenz der FPÖ – was der FPÖ selbst, wie es aussieht, recht gut in den Kram zu passen scheint. Berechtigterweise unter Verdacht gezogen werden können wieder einmal der dritte Nationalratspräsident Graf und seine Schergen.

Gegen die Seite ist am besten sofort Anzeige zu erstatten.