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Last Updated: 3/14/2009

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Gender: Female
Status: Single
Age: 101
Sign: Taurus

City: Bochum
State: Nordrhein-Westfalen
Country: DE
Signup Date: 7/25/2007
Monday, January 26, 2009 
VSPL
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Sicher kennst auch Du das Problem: Das neue Semester fängt an,
Du gehst frisch motiviert in den ersten Kurs... und die Dozentin weiß
nichts davon, dass Du angemeldet bist. Oder: Dir fehlt nur noch ein
einziges Seminar für die B.A.-Prüfung, und zum dritten Mal in Folge hat
das elektronische Losverfahren Dich aussortiert. Das Sazmo sagt, dass
sich das System eben erst bewähren muss. Wir sagen: Vergiss es!
VSPL kostet jede Menge Zeit, die sowohl die Studierenden als auch die
Verwaltungsangestellen wesentlich sinnvoller verbringen könnten. Aber
VSPL kostet noch mehr Geld! Die RUB hat bislang über zehn Millionen
Euro in die Entwicklung investiert, davon 400.000 Euro aus
Studiengebühren. Während man von un auf der einen Seite eine schnelle,
am Arbeitsmarkt orientierte Beendigung des Studiums fordert, werden auf
der anderer Seite studentische Gelder in ein System gepumpt, das einen
auf dem Weg zum schnellen Ausbildungsende ständig behindert. Studis
müssen also Versuchskaninchen spielen für ein System, das weder
ausgereift noch durchdacht ist und dafür noch Gebühren zahlen.
Neben den offensichtlichen Mängeln gibt es aber auch noch einen
Haufen Probleme die mit einem elektronischen System einhergehen. Sowohl
unsere studienrelevante als auch persönliche Daten werden zentral
gespeichert. Für sich genommen ist schon das ein Sicherheitsrisiko -
insbesondere Noten und CreditPoints können hier leicht verlorengehen
oder gar manipuliert werden. Dass die Chipkarten vieler Profs durch die
Hände zahlreicher Hilfskräfte und Mitarbeiter gehen, weil die ältere
Generation mit dem Bedienen des Systems überfordert ist, und so mit den
Daten (wie z.B. Kursnoten) der Studis alles andere als sensibel
umgegangen wird, ist ebenfalls höchst unerfreulich. Außerdem gibt es da
noch das Hochschul(un)freiheitsgesetz, nach dem irgendwer für die
Landesregierung seine oder ihre Nase sowohl in unsere Daten als auch in
die genauen Kursbelegungen stecken darf, um entsprechend planen zu
können. Praktisch, wenn alles an einer zentralen Stelle liegt.
Nun ist es mit VSPL ähnlich wie mit Studiengebühren: Wenn man die
Probleme besprechen will, verschanzen sich die Zuständigen meist hinter
dem Sachzwangmonster und faseln was von "Wettbewerbsfähigkeit" und
"Exzellenz". Wir glauben aber, dass es (noch) ein paar einfache Wege
gibt, mit der Situation umzugehen: Niemand kann uns zwingen, ein System
zu benutzen, das weder vertrauenswürdig noch nützlich ist! Meldet Euch
manuell bei Euren Kursen an, erinnert die Dozenten daran, dass es keine
VSPL-Pflicht gibt!