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Current mood:  rockin
Hurricane. Vom 19.06. bis zum 21.06. diesen Jahres fand in dem überschaulichen Örtchen Scheeßel einmal mehr das Hurricane-Festival statt. Das Lineup schien auf den ersten Blick zwar ein wenig mager, aber dieser Aspekt sollte im Laufe der Tage eher in den Hintergrund rücken. Aber die wenigen richtig guten Acts perfektionierten das, was gemeinhin als Lärm gemustert wird. Das Wetter war ebenso wunderbar. Gewisse regionale Zeitungen sind der Meinung, dass das Wetter eher niederprächtig war, aber ich wage zu spekulieren, dass der werte Herr Reporter nicht 'mal in der Nähe von Scheeßel war. Es gab zwar Regen, aber nicht in unüblichen Mengen. Die Paar Schauer, welche sich über dem Hurricane ergossen, waren in meinen Augen eher eine gelungene Abkühlung. Die wankend-hüpfenden Zuschauermassen produzierten doch eine lauschige Wärme, welche ohne den eben benannten Regen kaum zu überstehen gewesen sei. Soviel zum (eher nebensächlichen) Festivalgelände. Ich finde, dass das eigentlich Highlight bei jedem Festival der Campingplatz ist. In dieser Zeltstadt zwischen endlosen Flunkyball-spielenden Trunkenboldmassen und Bier-trinkenden Hobbygrillern erhob sich ein Flaggenmast mit dem Harsefelder Wappentier auf blau-weißen Untergrund. Wie auch auf dem Rest des Geländes war auch hier die Stimmung nicht totzukriegen. Ich war einfach mit einer Bilderbuch-Festivalcrew dort.
Einzigartiges.
Eh ich noch zu tief ins Geschwärme zu Gunsten eines rundum gelungen Festivals gelange, werde ich euch jetzt mitteilen, was dieses Festival wirklich so einzigartig gemacht hat:
Zum Ersten:
Eine Festvalsportart, welche wohl in kürzester Zeit etliche Anhänger finden wird... mir hat's jedenfalls massig Spaß bereitet: Das "Über-sitzende-Menschen-springen". Hört sich zwar auf den ersten Ton doof an, aber man muss es einmal gemacht haben. Es ist erdenklich simpel. Man suche sich sitzenden (oder auch liergende) Menschen und springt einfach hinüber. Allerdings erntet man nebst einer Menge verworrener Blicke auch leider den einen oder anderen Mittelfinger.
Zum Zweiten:
Darkwin Duck & Quack der Bruchpilot.
Zwei einzigartige Helden, welche den Gute-Laune_pegel ständig am oberen Rand der Skala hielten. Sie sahen zwar eher mäßig nach den ursprünglichen Comicfiguren aus, aber äußeres ist, vor Allem auf einem Festival, ja sowieso Nebensache.
Und zum Dritten:
Das Non-Plus-Ultra. Der Bauchgrill. Entwickelt und konzipiert mit Kuddel und Alex aka. Quack. Wir bauten mit persönlich an den Bauch aus einem leeren Astra-Kasten und einem ausgedienten Blechgrill das, was alles auf diesem Festival in den Schatten stellte. Ein Bild wird mit sicherheit Folgen, und mit ein wenig Glück auch eine detailllierte Bauanleitung.
Das war's soweit von meiner Seite. Ich hoffe, dass euch meine kleine Festivalgeschichte gefallen hat.
Arrividerci & Prost,
Hendrik.
8:10 PM
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