Das Beast ist los...
Revenge of the Beast
NecronomiconNecronomicon aus Lörrach legen hier ihren neuesten Geniestreich "Revenge of the Beast" vor.
Auch nach 25 Jahren haben Necronomicon nichts an Können eingebüßt.
Authentisch wie eh und je metzeln sich die Jungs hier durch 12 Tracks
die allesamt den Soundtrack zur Apokalypse stellen könnten.
Sei es der Opener "Magic Forrest", der mit Vollgas, fiesem Riffing
und Freddys markant sägender Stimme für einen hammermäßigen Start der
Platte sorgt, oder das düstere Midtempo Monster von "Blood Sky" welches
mit einem melodischen, ohrwurmigen Refrain aufwartet.
Auf "Revenge
of the Beast" gibt es nicht einen Durchhänger. Necronomicon erfinden
den Thrash zwar nicht neu (wozu auch?), sondern machen das Beste aus
allem was das Genre zu bieten hat.
Wenn ich die Platte höre fallen mir eigentlich nur 2 Bands ein mit
denen man Necronomicon vergleichen könnte beziehungsweise sogar ein
Gemisch aus Beiden hat. Nämlich Destruction und Raise Hell. Eine
absolut starke Kombination!
Auf "Revenge of the Beast" verlieren Necronomicon nie den Faden,
alles ist perfekt durchdacht und damit ist die Messlatte für andere
Bands im Thrash Genre ein Vielfaches höher gelegt. Für mich ist
"Revenge of the Beast" ein klarer Anwärter auf meine Persönliche LP des
Jahres.
Besonders herausheben möchte ich am Ende nochmal die exzellente
Gitarrenarbeit. Pausenlos einen endgeilen Sound hinzubekommen ist
einfach genial. Dafür ein *daumen hoch* von mir!
Für die genannten Titel gebe ich allerdings keine Garantie, da nach
meinem Gehör die Songs auf meiner Promo CD nicht mit der Reihenfolge
auf dem Booklet übereinstimmen.
8/10 Punkten