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Markus Endres / www.metal.de:
"Wer auf brutalen,
recht technisch gehaltenen, einfach starken Death Metal der guten
alten, amerikanischen Schule steht, kommt an den Osnabrückern
EMBEDDED
spätestens jetzt nicht mehr vorbei. Die bereits 1994
gegründete Band
konnte sich mit ihrem erst dritten Album "Beyond The Flesh" erneut
steigern und präsentiert sich in bestechender Form.
Dabei bleiben die Recken ihrem Stil treu und zeigen mit dem schnellen
und brutalen Opener "Terminal Stage" gleich eindrucksvoll, wo der
Hammer hängt. Von Anfang an machen EMBEDDED keine Gefangenen und
bieten
kompromissloses, kraftvolles Geholze nach feinster Florida-Art.
Herrlich tiefes Gegrunze, flinke, fies sägende Gitarren,
präzises
Schlagzeugspiel mit vielen Blastbeats und Doublebass. Genau so muss
amtlicher Death Metal klingen! Dass die Jungs schon viele Jahre am
Start sind, hört man nicht nur am äußerst tighten
Zusammenspiel,
sondern auch am geschickten, abwechslungsreichen und gut
ausbalancierten Songaufbau. Gerade durch die vielen Wechsel zwischen
ultraschnellen Geblaste und den drückenden Grooveparts sowie dem
recht
variablen Gesang wird die Spannung von der ersten bis zur letzten Note
aufrecht gehalten. Unterstützt wird der an die frühen
Neunziger
erinnernde wuchtige Death Metal noch durch die druckvolle, gleichzeitig
puristisch und authentisch klingende Produktion. Ebenfalls gut gelungen
ist auch das super umgesetzte MALEVOLENT CREATION Cover "Living In
Fear".
Das unbarmherzige und starke "Beyond The Flesh" ist etwas schneller und
gleichzeitig abwechslungsreicher als "A Severity Divine". Stilistische
Experimente darf man hier nicht erwarten, doch wer braucht die bei
solch amtlichem Geholze schon? Eben!" - 8/10
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Björn Gieseler / www.bloodchamber.de:
"Nicht viele Bands
schaffen es, das 15 jährige Bandjubiläum zu feiern, vor allem
dann wenn sie so kompromisslose Musik machen wie EMBEDDED aus
Osnabrück. Doch diese feiern dieses Jahr wirklich 15 Jahre
brutalen Death Metal aus Niedersachsen und haben es geschafft,
rechtzeitig zum Jubiläum Album Nummer 3 mit dem Titel „Beyond the
flesh“ herauszubringen.
Man mag es nicht glauben, doch das Quintett kommt tatsächlich aus
der Stadt zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald und nicht aus
Florida. Musikalisch liegt ihnen aber das Land der toten Sumpfratte
näher als die Stadt an der Hase und das zeigt man nach außen
hin ganz offen mit einem CD-abschließenden Cover von MALEVOLENT
CREATIONs „Living in fear“.
Der brutale Florida Death Metal regiert auf den 38 Minuten von „Beyond
the flesh“ und das ganz ordentlich. EMBEDDED brauchen sich vor den
Szenegrößen nicht verstecken, die Songs können
ordentlich was und auch beim Sound machte man keine Experimente und
ritt wieder in die Soundlodge Studios ein, wo sich auch schon
DEW-SCENTED und GOD DETHRONED heimisch gefühlt haben.
Also alles super, alles perfekt? Nein, denn EMBEDDED klingen dann doch
sehr austauschbar nach Florida und es fehlt ihnen noch das gewisse
Extra als Alleinstellungsmerkmal in der Szene um wirklich aufhorchen zu
lassen. Doch das ist Meckern auf hohem Niveau, EMBEDDED können was
und zeigen das mit „Beyond the flesh“ sehr deutlich." - 8/10
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Mr.
Deichkot / www.possessed.de:
"Jaja, die Burschen aus Osnabrück sind zm Glück noch immer
aktiv und das freut mich wahrlich, denn meines Erachtens gehört
Embedded zur Speerspitze des deutschen Death Metal Undergounds. Alben
wie "A severity Divine" und vor allem das 2001èr "Banished from
the light" konnten mich wahrlich überzeugen. Seit 1994 sind die
Burschen unterwegs, allerdings waren wohl einige Memberwechsel am
Start. Beeinflusst wurde man von bands wie Morgoth, Death und Unleashed
und der alte Sound ist auch heute noch zu vernehmen, allerdings in ganz
anderer Form. Embedded ziehen ihre Kreise und diese werden von
ihnen aich nicht verlassen. Verbesserungen gab es im
produktionstechnischenbereich, denn die Freaks waren diesmal im
ostfriesischen Soundlodge, um aufzunehmen. Da waren sie förmlich
bei mir um die Ecke und haben nicht Bescheid gesagt.Ja, Sachen gibt es.
Sei es drum. Gleich der Opener "Terminal Stage" zeigt die ganze Klasse
der Band. Old school Death Metal der Neunziger trifft auf
Brutalität. Auch auf dem dritten Album bleiben die Burschen sich
absolut treu und bauen keine großartigen Veränderungen oder
Spielereien mit ein. Die Grunts sind natürlich tief und evil, so
wie es sich gehört. Wer liebt nicht das Material von Suffocation
oder Cannibal Corpse und mit diesen Größen muss man Embedded
so langsam vergleichen. "Beyond the Flesh" bietet alles das, was man
als brutaler Death Metal Fan hören möchte. Mit "Living in
Fear" covert man noch dazu hervorragend Malevolent Creation.
Blastparts, Doublebass und Midtempo. Sehr schön."
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Mathias
Freiesleben / www.powermetal.de:
"Wie war das? "Tradition ist nicht die Verwaltung alter Asche sondern
die Weitergabe bewährten Feuers". EMBEDDED machen genau das:
Versierter gekonnter Death Metal vom Feinsten.
Seit einem Jahrfünft und einem Jahrzehnt pflügt dieses
deutsche Krachschiff nun seine Planken durch die Schwaden der
Musik-Geschichte. Die Osnabrücker Combo EMBEDDED scheinen
Traditionalisten zu sein, vernimmt der geneigte Hörer doch von
Beginn an klassischsten Death Metal im klassischsten Sinne. Ein
Schlagwerk mit berstenden Stöcken alle fünf Minuten, einen
mehr wippenden als hitzigen Gitarreneinsatz, der sich
vordergründig mit den allgegenwärtigen Doppel-Bassläufen
hinter sich um den ersten Platz in der Band streitet, ein Fronthirsch
mit ausgewiesenen Energieschüben und dem ein oder anderen
angerissenen Nervenbündel. Die insgesamt nicht zu vielen Varianten
in den Wechseln geben der ganzen Suppe den richtigen Pfeffer, es ist
nicht zu erraten, was als nächstes auf einen eindrischt. Die
Eingängigkeit – es wird genau das Potential ausgeschöpft,
welches das Genre seit Jahren aufrechterhält - steht hier als
einer der größten Pluspunkte auf der Habenseite.
Und doch umschließt einen das Teil in nicht übler Weise. Es
schwirrt um einen herum und quatscht ins Ohr, die vielen kraftvollen
und mittelschweren Riffs halten den Hörer im Song und steigern die
Spannung, wie das jeweilige Teil zu Ende geht. Dieser Sog durchzieht
das gesamte Album, höre ich da nur in das beschriebene bandinterne
Duell in 'Down Zo Zero'. Eine fast schon psychotische Salve begleitet
von einem durchgeschlagenen Prasseln der Stöcke zerren einen in
dieses vorzügliche Stückchen und fesselt weiter, da man das
Gefühl bekommt, hier von dem einen Wüterich zum anderen
geschubst zu werden.
Jedoch wird hier keines der Teile gesondert herausgehoben, einfach weil
EMBEDDED ihre ganze "Tatatata!"… –Erfahrung ausgespielt hat und in ein
rundum spannendes Album umgesetzt hat. Der richtige Beginn für
Beginner und der rechte Pfad für von Metal-Stilen-Übersatte,
um umzukehren."
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evilb666
/ www.rheinneckarmetal.de:
"Dass Death Metal Bands aus Deutschland meistens für sehr hohe
Qualität und Eigenständigkeit stehen, weiss man
spätestens seit Morgoth, Necrophagist, Obscenity oder auch
Deadborn. Dass es davon aber sehr viel mehr gibt ist vielen leider
nicht bekannt.
Und da kommen wir auch schon zum Thema. Unbekannt sind EMBEDDED
sicherlich nicht. Trotzdem haben sie meiner Meinung nach sehr viel mehr
Aufmerksamkeit verdient. Seit 15 Jahren zeigen sie nun schon, dass sie
wissen wie man Death Metal spielt ohne ein Klon der Amis oder Schweden
zu sein.
Anspruchsvoll, technisch und trozdem sehr eingängig gehen sie auch
auf ihrer neuen Platte namens "Beyond The Flesh" zu Werke. Mit dem wohl
coolsten Intro, das ich seit langem gehört habe (Kenner von einem
der besten Filme aller Zeiten können sich schon darauf freuen),
geht es direkt in einen der Anspieltipps überhaupt. Auf brutalste
Weise bekommt man hier einen Ohrwurm in die Muschel geballert, den man
so leicht nicht mehr los wird. Klasse Einstand für eine
durchgehend sehr gelungene Platte. Ebenfalls durchgehend geht es hier
sehr brutal zu, und auch durchgehend merkt man den Jungs die
Professionalität an. Aber trotz allem hört man auch das
Herzblut raus das hier investiert wurde. SO muss ehrliche Musik klingen.
Vergleiche sind hier sehr schwierig zu ziehen. Embedded haben einfach
ihren Stil gefunden. Die einzige Band an die sie mich etwas erinnern
ist Requiem aus der Schweiz, die ähnliche Melodiebögen
aufweisen.
Herausheben muss ich übrigens noch Sänger Rainer Düsing,
der hier einen hervorragenden Job abliefert. Extrem abwechslungsreich
und individuell grunzt, schreit, blökt er uns hier seine Texte ins
Gesicht.
Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Death Metal Scheibe die jedem Freund
dieser Musik zusagen wird. Alleine die zum Schluss hin doch leicht
auffallende Abwechslungsarmut hält mich hier von der
Höchstnote ab..." - 8/10
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Leimy
/ www.neckbreaker.de:
"Heiliges Kanonenrohr, was haben wir denn hier?
Das Death Metal-Quintett aus Osnabrück haut einem hier ein
dermaßen brutales Stück Musik um die Ohren, dass man nach
dem ersten Durchlauf erstmal tief Luft holen muss.
Geboten wird einem nämlich hier qualitativ äußerst
hochwertiger Ami-Death Metal, der oftmals Parallelen zu
Genre-Größen wie Malevolent Creation oder Monstrosity
aufweist und mit derart extremer und professioneller Brachialität
daherkommt, dass auch der letzte Kritiker neidlos anerkennen muss, dass
Death Metal made in Germany auch international mit den ganz
Großen mithalten kann. Stetig zwischen rasender Geschwindigkeit
und alles zermalmenden Mid-Tempo-Parts hin- und herschwankend packt
dieses Meisterwerk jeden Fan brutaler Töne direkt bei den Eiern
und lässt 38 Minuten lang nicht mehr los.
Egal ob das geniale, an Monstrosity erinnernde Riffing im Song "the
mirror" oder der ultracoole Refrain bei "Dead to this world", hier wird
von Anfang an klar gemacht, dass dieses Album Zeug zu internationalen
Ruhm hat. Man merkt schon direkt zu Beginn, dass die Jungs alte Hasen
im Geschäft sind und schon einige Erfahrungen in Sachen
Songwriting sammeln konnten, da hier einfach alles wie aus einem Guss
klingt und sich ein klarer Faden durch das komplette Album zieht: die
perfekte Mischung aus Tradition und Moderne!
Ganz besonders deutlich wird das im brutalen Klopper "Personal XTC" in
dem anfänglich wirklich extrem tief gegrunzt, gegurgelt und
gequakt wird. Mit der genialen Mischung aus fetten Gitarrenriffs
Früh-Neunziger-Florida-Riffs und extremen Vocals verkommen diese
modernen Elemente aber nie zum gefürchteten 0815
Brutal-Death-Einheitsbrei sondern setzen dem Ganzen in Sachen
Abwechslungsreichtum einfach die Krone auf. Zu den modernen
Brutal-Death Vocals gesellen sich nämlich auch immer wieder
klassische Ami-Death Growls und genial in Szene gesetze Kreischparts,
dass es einem wahrlich kalt den Rücken runterläuft.
Anfänglich war ich von dem extremen Facettenreichtum der Stimme
von Sänger Rainer noch etwas überfordert, da der Mann
wirklich extrem viele Tonarten des gemeinen Death-Growls auf dem Kasten
hat. Nach mehreren Durchläufen sollte sich aber auch dem letzten
Zweifler die Genialität der Stimme des guten Mannes offenbaren.
Doch nicht nur der Gesang ist hier bravourös in Szene gesetzt
worden, sondern auch die Instrumenten-Fraktion spielt in der obersten
Liga mit.
Egal ob extrem mächtiges Riffing, peitschende Blastbeats oder
pfeilschnelle, sägende Shredder-Parts, hier tönt alles extrem
professionell und ab sofort sollten die Niedersachsen in einem Atemzug
mit den großen Death Metal-Bands Deutschlands ala Necrophagist,
Obscenity, Deadborn, Obscura und Konsorten genannt werden.
Das Ganze ist übrigens in eine extrem fette, glasklare und
herrlich differenziert klingende Produktion aus den Soundlodge Studios
gepackt, die sich auch mit den ganz Großen des Genres messen kann.
Wer also auf Monstrosity, Cannibal Corpse, Resurrection, Morbid Angel,
Deicide und Malevolent Creation steht, kommt an diesem genialen Album
nicht vorbei! Ganz besonders Malevolent Creation-Fans werden
spätestens beim ultragenialen "Living in Fear"-Cover vom Hocker
gehauen. Also nichts wie hin zum Plattendealer eures Vertrauens!" - 9/10
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Olaf
Brinkmann / www.musik.terrorverlag.de:
"Schon seit mehr als dreizehn Jahren treiben die Osnabrücker Death
Metaller ihr Unwesen in der hiesigen Todesmetall-Landschaft. Nachdem
sie ihre Fans vier Jahre lang am ausgestreckten Arm haben verhungern
lassen, liegt nun endlich in Form von „Beyond The Flesh“ ihr neues
Album vor. Und - um es vorwegzunehmen - das Warten hat sich durchaus
gelohnt.
Eigentlich wirken EMBEDDED nicht wie eine deutsche Band, sondern
könnten direkt aus den USA stammen. Ihr Sound klingt extrem nach
puristischem US-Brutalo-Death Metal, dass man kaum glaubt, einer
einheimischen Combo zu lauschen. Aber die Band stammt, wie gesagt, aus
Osnabrück und nicht aus Florida. Wer also technisch
überzeugend dargebotenen Death Metal der alten Schule
genießen will, macht hier schon mal nichts falsch. Mit diesem
dritten vollständigen Longplayer haben sich die Niedersachsen noch
einmal gesteigert, man ist etwas schneller, dazu noch brutaler und
abwechslungsreicher geworden und hat den eigenen Sound perfektioniert,
so dass man sich hinter der internationalen Konkurrenz nicht verstecken
braucht. Allein der Opener „Terminal Stage“ prügelt alles
Windelweich, ohne aber ins Chaos abzugleiten. Überhaupt schafft
die Formation den Spagat zwischen fiesen Blastbeatparts und unglaublich
groovenden Passagen mit Bravour und hat dabei noch einen absolut
überzeugenden Frontmann auf der Habenseite, der mit seinem
ultratiefen Organ durchaus einem Corpsegrinder (Cannibal Corpse, you
know?) die Whiskeypulle reichen kann.
Natürlich gibt es hier nicht wirklich eine musikalische
Weiterentwicklung zu verzeichnen, aber sind wir mal ehrlich, wollen wir
das? NEIN! EMBEDDED machen das, was sie machen, gut – genauso soll es
sein! Zwischen den Stücken finden sich immer wieder kleine
Samples, die aus diversen Horrorfilmen zu stammen scheinen und somit
das ganze noch ein wenig auflockern. Apropos auflockern, die Buben
haben sich auch an einer Coverversion versucht, die wie die Faust auf
Auge passt, da nämlich MALEVOLENT CREATION, deren „Living In Fear“
man hier bestens adaptiert, sicherlich zu den „Originalen“
gehören, welche die Osnabrücker musikalisch beeinflusst haben
dürften.
Fans von brutalem US-Death Metal müssen hier zugreifen!"
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Alexander
Eitner / www.metalnews.de:
"Gut und gerne vier Jahre hat es gedauert, bis EMBEDDED aus
Osnabrück ihre dritte Full Length – und somit den Nachfolger von
„A Severity Divine“ – eingetütet haben. Dabei beschreitet das
Quintett den eingeschlagenen Weg konsequent fort und bietet auf „Beyond
The Flesh“ wieder gut gemachten und brutalen Death Metal.
Mit „Terminal Stage“ gibt es dann auch gleich einen Hammer von Opener,
der knallt ohne Ende und keine Gefangenen macht. Für mich das
beste Stücke der Scheibe, ohne Frage. Aber auch „The Mirror“,
„Down To Zero“ und „Origin Of Consciousness“ wissen sofort zu
überzeugen, während das restliche Material nicht ganz die
sehr hohe Qualität dieser Songs zu erreichen vermag. Schlecht ist
es trotzdem noch lange nicht, denn EMBEDDED sind altgediente Hasen im
Death Metal, die gute Songs schreiben können und in diesem Jahr
zudem ihr 15-jähriges Bestehen feiern. Natürlich gibt es so
einige Querverweise in Richtung US Death Metal – vor allem MALEVOLENT
CREATION, die mit „Living In Fear“ auch gleich noch gut gecovert werden
–, aber so richtig wollen sich EMBEDDED zum Glück nicht in eine
einzelne Schublade pressen lassen, denn hier und da klingt das Ganze
auch mal sehr europäisch, sodass insgesamt eine ausgewogene
Mischung entsteht. Hervorzuheben gilt noch der variable Gesang von
Rainer Düsing, der von ultratiefen Grunts bis zu schrillen
Schreien alles auf dem Kasten hat und dies prima darbietet. Hinzu kommt
die sehr kräftige Produktion aus den Soundlodge Studios, die
dennoch dafür sorgt, dass die vorhandenen Feinheiten nicht im
Geschredder untergehen. Einzig die öfter eingesetzten Samples, vor
allem in „[In]Sanity“ nehmen dem Album ein wenig den Fluss und
hätten gerne auf ein Minimum beschränkt werden können –
ist aber alles halb so wild.
EMBEDDED haben mit „Beyond The Flesh“ ein richtig gutes drittes Album
eingeholzt, das kurzweilig ist und einige sehr gute Songs enthält,
die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen. Da das
restliche Material jedoch nicht ganz so überragend ist wie die
oben erwähnten Songs, schrammen EMBEDDED knapp an den 6 Punkten
vorbei, streichen dafür aber dennoch wohlverdiente 5,5 Punkte
für „Beyond The Flesh“ ein. Todesblei-Fans sollten den deutschen
Deathern somit auf jeden Fall eine Chance geben und die CD antesten." -
5,5/7
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David
Lang / www.myrevelations.de:
"Mich mit "einfachem" Death Metal zu ködern ist nicht unbedingt so
leicht wie man sich das eventuell vorstellt. Kommt dann noch ein
kleines "Old School" davor, wird es noch schwieriger. Die deutschen
Embedded kennen mich (meines Wissens nach) nicht und so dürfte
ihnen meine Meinung auch ziemlich egal sein, wäre da nicht "Beyond
The Flesh"; dieses stellt das dritte Album der Death Metaller dar und
ballert in 38 Minuten so wundervoll kompromisslos alles in Grund und
Boden, dass sogar ich begeistert bin. Der Sound der Platte ist roh, hat
aber Eier und ist zum Glück meilenweit vom überproduzierten
Einheitsbrei vieler aktueller Veröffentlichungen entfernt.
Natürlich erfinden auch die Osnabrücker das Rad nicht neu,
dafür merkt man sämtlichen Songs (inklusive Malevolent
Creation Coverversion) den Spaß und die Hingabe der Musiker an.
Wer sich brutalen US-Death mit der Ungeschliffenheit von Vomitory
vorstellen kann und sich angesprochen fühlt, der möge bitte
JETZT Probehören." - 10/15 P.
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Martijn
van den Beukel / www.zwaremetalen.com:
"Onze oosterburen zijn in alle markten thuis als het om metal gaat. Van
thrash tot heavy, van power tot core, ze doen het allemaal en ieder
subgenre kent zijn Duitse toppers. Embedded is ook Duits en al weer
heel wat jaartjes op deze aardbol aanwezig. Echter Beyond the Flesh is
nog maar het derde album van deze heren. Ik ben toch wel benieuwd.
De death metal van Embedded is heden ten dage eigenlijk een verzameling
van subtiele invloeden afkomstig uit de gehele zijtak. We horen
Suffocation met name door het stemgebruik van Rainer Düsing, we
horen Morbid Angel en Obituary wanneer de band het wat trager aanpakt
en we horen de meer furieuze Malevolent Creation-achtige trekjes ook
regelmatig terug. Dat Embedded gebruik probeert te maken van de
deathcore hype die momenteel heerst is ook terug te horen (The Mirror).
Op zich ben ik best te spreken over de prestaties van deze Duitsers, ik
heb alleen het idee dat ik het allemaal al eens gehoord heb. Het had
dus wel iets indrukwekkender en losser gemogen, de band speelt mijns
inziens redelijk op veilig. Begrijp me niet verkeerd, dit gezelschap
levert een kwaliteitsproduct, bovendien voorzien van een professionele
productie en voldoende boeiende momenten. Het blaast me alleen niet
volledig weg. Aanstekelijk zijn de gorgelpartijen in Down to Zero en
interessant is de overgang van de sample uit de film Fight Club naar
het daadwerkelijke nummer. Live zal dit ongetwijfeld ook flink beuken.
Afsluiter is Living In Fear een cover van Malevolent Creation inderdaad.
Om een lang verhaal kort te maken. Dit is prettig materiaal voor de
death metal fans, het beukt als een tiet en de band blijft op volle
toeren spelen. Opzienbarend en baanbrekend is het echter niet. Prima
schijf voor tussendoor." - 79/100