MySpace
myspace music


SAV sozialistische alternative



Last Updated: 12/23/2009

Send Message
Instant Message
Email to a Friend
Subscribe

City: Bremerhaven
State: Bremen
Country: DE
Signup Date: 4/29/2008
Saturday, November 14, 2009 
Michael Moores neuer Film läuft heute in den deutschen Kinos an. Er ist eine Abrechnung mit dem Kapitalismus.
Michael Moores neuer Film „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ beginnt mit einer einfachen Botschaft: „Kapitalismus ist böse” und muss durch ein System ersetzt werden, in dem die Interessen der einfachen Leute Vorrang vor Profit haben.

von Dan DiMaggio, Socialist Alternative (USA)

Moore nennt seinen Film „die Kulmination aller Filme, die ich je gemacht habe.” In seinen früheren Filmen konzentrierte er sich auf bestimmte Branchen wie das Gesundheitswesen (Sicko) oder Konzerne wie General Motors (Roger & Me). Aber in „Kapitalismus“ zeigt Moore, wie unsere Probleme, Systemcharakter haben und nicht das Produkt von ein paar faulen Äpfeln oder einer Handvoll böser Konzerne sind.
„Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ wird für Millionen die Wirklichkeit eines Systems entlarven, das nur ein Ziel hat: die kurzfristige Profitmaximierung. Die Bedeutung davon – ein bedeutender Filmemacher prangert den Kapitalismus vor einem Millionenpublikum in der mächtigsten kapitalistischen Nation der Welt an – sollte man sich klarmachen. Moore bietet zwar keine klare Alternative, aber er erzwingt den Beginn einer Debatte in der Bevölkerung über die Notwendigkeit, das gesamte Gesellschafssystem umzugestalten.

Opfer des Systems

Moore interviewt Familien, die von Räumungen und Entlassungen betroffen sind. Er zeichnet die Verheerung nach, die Randy und Donna Hacker erleiden, als die Polizei sie aus dem Heim vertreibt, das sie sich auf ihrer Familienfarm gebaut haben. Wie Randy Hacker sagt, „Es muss eine Form von Rebellion geben der Leute, die nichts haben gegen die Leute, die alles haben … Da kann es kein Zwischending mehr geben.”
Moore entlarvt auch die „Toter Bauer“-Versicherungspolice, durch die riesige Konzerne Lebensversicherungen auf ihre Angestellten aufnehmen, gewöhnlich ohne Wissen der Beschäftigten oder ihrer Familien. Wenn ein Arbeiter stirbt, streichen diese Firmen zigtausende – oder sogar Millionen! – Dollar ein, während die Familie die Rechnung für die Arzt- und Begräbniskosten bezahlen muss.
Dies ist die kranke Logik des kapitalistischen Systems, in dem das menschliche Leben selbst zu einer bloßen Ware reduziert ist. Moore entlarvt die Wall Street als das, was sie ist – ein „krankes Casino” – und versieht sie passender Weise mit Absperrband.

Kapitalismus gegen Demokratie

Am Ende des Films folgert Moore: „Kapitalismus ist ein Übel und man kann ein Übel nicht regulieren. Man muss es beseitigen und durch etwas ersetzen, was für alle Menschen gut ist.” Aber er stellt ihm keine zusammenhängende Alternative entgegen.
Moore stellt seinen Ruf nach wirklicher „Demokratie” dem antidemokratischen Charakter des Kapitalismus entgegen.
Wie er „Democracy Now“ sagte, hat „das reichste eine Prozent [der Amerikaner] mehr Reichtum als die unteren 95 Prozent zusammen. Wenn … ein Prozent nicht nur den ganzen Reichtum besitzt, sondern ihm der Kongress gehört, wenn sie sagen, was getan wird – sagen wir dann die Wahrheit, wenn wir dies eine Demokratie nennen? Sie und ich haben in ihr nichts zu sagen … haben nichts dabei zu sagen, wie diese Wirtschaft geleitet wird.” (Democracy Now, 24. September 2009)
Moore betont zwar die Notwendigkeit eines Kampfs von unten und fordert eine Alternative zum Kapitalismus, vermeidet aber, sich einen Sozialisten zu nennen. Aber der Film stellt das wachsende Interesse unter AmerikanerInnen am Sozialismus heraus und verweist auf die kürzliche Meinungsumfrage, wonach bei den Menschen unter 30 Jahren nur 37 Prozent sagen, sie „ziehen“ den Kapitalismus dem Sozialismus „vor“, während 33 Prozent den Sozialismus vorziehen und 30 Prozent unsicher sind. Was diese 30 Prozent unter „Sozialismus” verstehen, ist wahrscheinlich weniger sicher.

Rolle der Demokratischen Partei

Moores Film entlarvt die Rolle sowohl der Demokratischen als auch der Republikanischen Parteien bei der Umsetzung von Politik, die dem obersten einem Prozent auf Kosten gewöhnlicher ArbeiterInnen dient. Dieser Film hätte ein Weckruf sein können, der für eine politische Alternative zum Zwei-Parteien-System eintritt. Dazu würde gehören, bei den Kongresswahlen 2010 unabhängige AntikriegskandidatInnen, die Arbeiterpositionen unterstützen, aufzustellen und sich auf eine bundesweite Herausforderung 2012 vorzubereiten. Leider macht Moore selber kurz vor dem Aufruf zu diesem entscheidenden Schritt halt, und der Film maskiert stellenweise die wahre Rolle der Demokratischen Partei.

Obamas Rolle

Moore fasst auch Obama mit Samthandschuhen an, trotz Kritik an seinem Wirtschaftsteam und Teilen seiner Politik. In seinem Film stellt er Obama so dar, als wenn er anfänglich eine Bedrohung für Wall Street und das Amerika der Konzerne dargestellt hätte, den sie unter Kontrolle zu bringen versuchten, indem sie ihn mit Tonnen von Geld bewarfen – mit Goldman Sachs als seinem Hauptspender. Aber Obama wäre nie in der Lage zu seinem meteorhaften Aufstieg zur Macht gewesen, wäre er nicht von Anfang an von führenden Strippenziehern in der US-Konzernelite auf Herz und Nieren geprüft worden, die er mit seiner Fähigkeit beeindruckte, zugleich eine hochfliegende Botschaft von „Hoffnung“ und „Wandel“ zu verwenden und treu den selben Interessen zu dienen, die seit vielen Jahren die Show bestimmt haben.
Moore unterstützte Obamas Wahlkampf 2008 und half sogar, falsche Illusionen in seine Politik zu schüren. Dies machte er trotz Obamas Unterstützung für Bankenrettungsprogramme, seine Ablehnung des Prinzips einer allgemeinen staatlichen Krankenversicheurng (single payer-Modell) und seiner Forderung nach der Entsendung von zigtausenden weiteren Truppen nach Afghanistan.
Heute sind Millionen zunehmend frustriert über Obama und die Politik der Demokraten im Kongress, aber Moore schürt weiter Illusionen in sie. Ende September sagte er dem Kongress des [Gewerkschaftsdachverbandes] AFL-CIO, „anstatt dass wir [Obama] mit Forderungen überschütten, braucht er unsere Unterstützung … Wer unterstützt ihn?" (Washington Post, 16. September 2009)
Statt „Obama zu unterstützen”, ist die Schlüsselaufgabe, unabhängig von den Demokraten und Republikanern zu Fragen zu mobilisieren, die den Bedürfnisse von arbeitenden Menschen entsprechen, statt von dem Standpunkt aus, was für die Konzerne und ihr Zweiparteiensystem akzeptabel ist, zu mobilisieren.
Moore selbst war einst ein stolzer Vorkämpfer für die Notwendigkeit, mit den Demokraten zu brechen und eine politische Alternative aufzubauen, die die arbeitenden Menschen vertritt. Er war in den 90er Jahren ein Unterstützer der Labor Party, die von einer Reihe der fortschrittlichsten Gewerkschaften des Landes gegründet wurde, und auch ein führender Unterstützer von Ralph Naders Präsidentschaftswahlkampf 2000. Für die, die wirkliche Veränderung sehen wollen, ist es notwendig, zu diesem Geist zurückzukehren.

Eine Bewegung gegen den Kapitalismus ist notwendig

Moore endet den Film mit einem Appell an die Menschen, aktiv zu werde gegen die Herrschaft der Konzerne über unsere Gesellschaft. So ein Appell könnte sicher Anklang finden angesichts der Wut, die sich unter der Oberfläche in der US-Gesellschaft aufbaut.
Die Notwendigkeit, für eine grundlegende Umgestaltung dieses System zu kämpfen, ist jetzt dringender als je zuvor. Machen wir „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ zu einem Weckruf für eine neue Generation von AktivistInnen, Kämpfe aufzubauen und diese zum Kampf für eine grundlegende Umgestaltung des Systems zu verbinden. Jeden und jede, die am Aufbau von Gegenwehr gegen den Kapitalismus interessiert sind, fordern wir auf, dem CWI beizutreten. Tretet uns bei zum Kampf für eine Welt ohne Armut, Ausbeutung, Krieg und die Tyrannei der Superreichen. Tretet uns bei im Kampf für eine demokratisch-sozialistische Zukunft.



BLACKFIRE

 
In dem Beitrag wurde nach einem Gegenmodell zum Kapitalismus gefragt...Dieses Modell müsste mal mindestens ansatzweise Schritt halten können mit der menschlichen Gier und dem Drang sich Vorteile zu verschaffen,die jedem Menschen inne wohnt. Gute Ansätze gab es mit den Versuchen eine "Rätedemokratie" umzusetzen. Ein System das zumindestens theoretisch wesentlich dynamischer agieren kann als unsere aktuelle Demokratie-Form. Man müsste auch dem Lobbyismus an den Kragen. Denn wie Moore schon richtig erkannt hat (hat ja auch lang genug gedauert...) arbeitet das System Kapitalismus gegen die sozialen Grundrechte und Bedürfnisse. Also darf das System auch keinen Einfluß auf politische Entscheidungen haben. In diesem Kontext seien auch Medien wie Fernsehen und Zeitungen genannt, die irgendwann als Instrumente der psychologischen Kriegsführung klassifiziert werden müssen, wenn sie nicht im Sinne der Allgemeinheit eingesetzt werden. Falls Geld bzw. Devisen in einer wirklich neuen Gesellschaftsordnung überhaupt noch einen Platz finden, so darf es nur real erbrachte Leistungen spiegeln und messen. Sprich Dinge wie Zinsen und Spekulationen würden abgeschafft, weil man erkannt hat daß so etwas immer wieder in Kriesensituationen führt.Da hinter ihnen keine real erbrachten Leistungen bzw. Gegenwerte stehen. Ich persönlich denke aber eh eher daß eine Tauschgesellschafft in räumlich begrenzten Bezirken sinnvoller wäre. Denn allein die Existens von Geld/Deviesen an sich, ist eine Herausorderung an unsere Gier und andere negative Charaktereigenschaften des Menschen.Falls man es aber behält, sollte es zumindestens eine Kommission oder Ähnliches geben, die die Auswirkung des Handels auf den sozialen Lebensstandart der Menschen kontrolliert und bei Ungleichgewichten alle Befugnisse (z.B. Enteignung) zum Eingreifen hat..Denn daß es Allen gut geht ist daß Einzige was dauerhaften Frieden sichert...Hier meine Lieblings-Anekdote: Es gibt genug Reichtümer und Resourcen auf unserem Planeten, um jeden Einzelnen darauf ein Leben im Überfluß zu ermöglichen. Daß ist erwiesen, auch bei der aktuellen Überbevölkerung!!! Also ist die Armut vom Großteil der Weltbevölkerung nur auf einen Punkt zurück zu führen. Den wahnwitzigen Reichtum einiger weniger Monopolisten auf dieser Welt. Daß gilt es ab zu schaffen. Denn niemand würde Krieg und Elend in diesem Maße unterstützen, wie es heute geschiet, wenn er ein gesichertes Leben führen könnte. Also muß es in einem neuen Weltbild auch klar definierte Reichtumsgrenzen geben. Damit sich der Reichtum homogen auf die Allgemeinheit verteilen kann...Das Wichtigste ist jedoch aus meiner Sicht: daß ein Umdenken in den Köpfen stattfindet. Das die Menschen verstehen daß nur das Handeln für die Allgemeinheit den Frieden und das Klima bringen kann,daß sich doch im Herzen jeder so wünscht. Dazu müssen wir erkennen daß jeder Mensch grundsätlich die Tendenzen zu negativen Gefühlen und Handlungen in sich trägt.Daß wir aber trotzdem alle in "einem Boot" sitzen, Daß wenn man nicht gegen so etwas arbeitet, immer wieder extrem bösartige Charaktere dabei rauskommen, die mit ihren Handlungen gegen das Positiv erreichte arbeiten...Dazu braucht man aber ein komplett neues Weltbild,daß nicht mit absoluten Wahrheiten und Aussagen arbeitet. Sondern vielmehr die Polarität (die Gegensätzlichkeit) der Dinge und Kreisläufe auf unserer Welt beschreibt und jedem so die Möglichkeit gibt die Geschehnisse auf der Welt wirklich zufriedenstellend für sich erklären zu können.Somit auch klar sein Platz auf der Welt zu definieren. Denn auch der schönste Fortschritt hat seine Schattenseite!!Daß ist,glaube ich, der größte Fehler den wir in unserem heutigen Weltbild so machen. Wenn wir an etwas glauben oder Aussagen über etwas treffen, gehen wir immer von der absoluten Wahrheit aus, die unserem Wissen zu Grunde liegt....

 
Posted by BLACKFIRE on Sunday, November 15, 2009 - 8:56 AM
[Reply to this
SAV sozialistische alternative

 
"In dem Beitrag wurde nach einem Gegenmodell zum Kapitalismus gefragt...
Dieses Modell müsste mal mindestens ansatzweise Schritt halten können mit
der menschlichen Gier und dem Drang sich Vorteile zu verschaffen,die jedem
Menschen inne wohnt."

Egoismus, Gier bedeutet zunächst, alles für sich selbst zu tun. Und dies kann man
schlicht jedem Menschen vorwerfen: auch jemandem, der vielen Menschen
hilft, könnte man vorwerfen, dass er dies nur tut, um beliebt zu sein und um
sein Gewissen zu beruhigen o.ä. Dinge für sich selbst zu tun - bedeutet zu
allererst einem Überlebenstrieb zu folgen, was natürlich sinnvoll ist.
Jemand der alles für sich behalten will - den würden wir als egoistisch bezeichnen,
aber jemanden der teilt nicht. Nun denken aber beide, bei dem was
sie tun, an sich selbst - nur der eine denkt kurzfristig (erstmal alles besitzen
zu wollen) und der andere langfristig (wenn ich teile, teilen die Menschen
später auch mit mir). Das die Menschen eher dazu neigen alles Besitzen zu
wollen - liegt vor allem daran, dass sie in finanzieller Knappheit oder sogar
großer Not leben. Hinzukommt, dass wir durch Werbung, Kultur und Erziehung
zu Menschen heranwachsen, die glauben, dass es einem nur gut gehen kann
wenn man bestimmte Dinge besitzt (Auto, Flachbildfernseher ... etc). In einer
Gesellschaft, in der kein materieller Mangel existiert (die Gesellschaft produziert
genau das, was gebraucht wird und die Menschen nehmen sich, was sie
benötigen) und auch niemand mehr die Menschen zu hemmungslosen Konsum-
Zombies erzieht (mir gehts schlecht, weil ich keinen i-Pod habe), wird es
für alle besser bzw. möglich sein langfristig zu denken und keinen “Ego-Trip”
zu fahren. Der Überlebensdrang der Menschen ist also kein Hinderniss für die
Schaffung einer anderen Gesellschaft. Menschen werden durch die Gesellschaft
geprägt - verändert sich die Gesellschaft, dann verändern sich auch die
Menschen.
Du sprichst außerdem davon, dass der Egoismus eine Art Naturgesetz ist.
Ein Naturgesetz ist z.B. auch Hunger und essen.
Kein Gesetze oder Regelungen der Welt, könnten dich also daran hindern zu essen, wenn du Hunger hast.
Wenn der Egoismus also wirklich ein "Naturgesetz" ist...dann könnte er doch gar nicht Regelungen unterdrückt werden.
Was den Menschen u.a. von den Tieren unterscheidet, ist die Möglichkeit, dass eigene Verhalten zu reflektieren. Daraus Schlüsse zu ziehen und es ggf. zu ändern.
"Das sein bestimmt das Bewustsein"
 
Posted by SAV sozialistische alternative on Sunday, November 15, 2009 - 11:36 AM
[Reply to this
BLACKFIRE

 
Ich spreche nicht davon daß Egoismus ein Naturgesetz ist. Vielmehr denke ich daß es eine immer mögliche Tendenz in der menschlichen Psyche dahingehend gibt. Denn wo grundlegende Bedürfnisse wie der nach Nahrung oder sozialen Miteinander nicht befriedigt werden können, also Not herrscht, dort wird es immer mehr irrationale egoistische Handlungen geben. Also ist Egoismus eher ein Ergebnis von der dort herrschenden Gruppendynamik, als ein Bestandteil der menschlichen Psyche.
Genau deswegen spreche ich auch davon daß eine Veränderung eher auf der geistigen Ebene stattfinden muß. Jeder Einzelne muß von sich aus verstehen lernen,was es bringt an einem positiven Gruppenbewußtsein mitzuwirken. Das geht über vernünftige bzw. ausgewogene Bildung jedes Einzelnen, das geht durch vernünftige soziale Umgangsformen in der Gruppe und in der Famillie.Vor allem aber durch Arbeit am eigenen Charakter. Es gilt zu verstehen das Fehler "menschlich" sind, daß Leistung erbringen nicht alles im Leben ist. Das wir die Gabe des Reflektierens und die daraus enstehenden Ethik nicht umsonst besitzen und uns schon garnicht nehmen lassen dürfen. Denn dadurch sind wir einer der einflussreichsten Spezies auf diesen Planeten geworden. Tragen somit Verantwortung für unseren Handlungsspielraum. Was passiert wenn wir diese Verantwortung größtenteils leugnen erleben wir gerade und jedem ist das Ende irgendwie klar. Aber wer sagt daß wir all das Destruktive was wir bis jetzt angerichtet haben nicht auch ins Gegenteil verkehren können. Das es mit uns ein schlimmes Ende nehmen muß....Ich persönlich glaube nicht daran. Denn ich habe nie verlernt auch mal blind zu vertrauen. Daß Angst und Mut zwei Seiten der selben Sache sind und wenn man daß erkennt, auch die Chance besteht beides sinnvoll einzusetzen. Denn nur wenn man erkennt das Alles zwei Seiten hat, Vor und Nachteile,Entwicklung und Zerstörung, hat man die Natur verstanden. Denn sie ist Bipolar! In ihr gibt es Gleichgewichte die gewahrt bleiben müssen, damit man diese Welt nicht aus den Angeln reißt. Sonst kann es nur ein Ende geben!
Ich glaube die Menschen wären bereit dazu ziemlich viel gegen so ein Ende zu tun, wenn sie verstehen daß manche negative Charakterzüge eine solche Gefahr erst ermöglicht haben...Kommt halt auf eine möglichst klar definierte Aufklärung an, die ihnen daß unmissverständlich verdeutlicht...Gerade jetzt wäre die Zeit dazu, denn wieder haben geldgierige und machtkorrumpierte Menschen eine Krise verursacht die sie selbst wohl kaum spüren werden. Aber der Großteil der nicht so privilegierten Menschen wird es spüren und offen sein für Veränderungen. Denn ewig werden die Menschen nicht schweigen und leiden. Egal wie ausgeklügelt ein System seine Macht ausübt...
 
Posted by BLACKFIRE on Sunday, November 15, 2009 - 6:57 PM
[Reply to this
SAV sozialistische alternative

 
Bist du Kommunist? Du schreibst wie einer ;o)
Wir sagen nämlich eben genau das.
Trotzki hat ein Buch geschrieben: Die Permanente Revolution
Er sagt, das vor und nach der Revolution die eigentliche Revolution in den Köpfen der Menschen beginnen muss.
Hier kannst du mal reinschnuppern ;o)
http://www.marxists.org/deutsch/archiv/trotzki/192
9/permrev/index.htm

Viele Grüße,
 
Posted by SAV sozialistische alternative on Sunday, November 15, 2009 - 6:59 PM
[Reply to this