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JERX



Last Updated: 12/17/2009

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Status: Single
City: BERLIN - ROCKCITY
Country: AT
Signup Date: 11/15/2005

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Wednesday, October 21, 2009 
PUNK IS DEAD ON TOUR

Das Tour-Tagebuch.
Von irgendeinem Roadie.


TAG 1

Es war ein kalter Tag mit 'ner kalten Sonne. Aber mit wärmenden Gedanken an das, was am Abend kommen wird. Die Ohrbooten, ebenfalls aus Berlin kommend, waren auch schon im PPC, wie man unschwer an ihrem Nightliner erkennen konnte, sowie auch Guadalajara und No More Encore. Nicht aber die Security, glücklicherweise. Denn so konnten wir alle (was der Autor wohl unter "alle" versteht?) noch frei herumbewegen, wie auf einen Kinderspielplatz. Es war noch genügend Zeit, bis die Türen sich offiziell öffneten, sodass es genügend Möglichkeiten gab, sich diese zu vertreiben. Zum Beispiel mit der Suche nach einen kleinen roten Koffer für Erwin, oder mal einen (imaginären) Dragonball-Kampf mit Alex. Wobei es vielmehr Super Mario gegen Donkey Kong war, als (natürlich imaginäre) Waffe hatte ich nur eine Banane. Wie auch immer. 19:30, sprich Neunzehn Uhr dreißig, war es soweit, die Tore öffneten sich und der Weg war frei zum Rock'n Roll-Land. Und die ersten Besucher kamen. Im Laufe des Abends kamen immer mehr Leute, und auch, vor allem weil es ja ein Heimspiel war, waren die Verrückten, die Vindaloo, Ty IckX, Erwin und Joey sooft es geht unterstützen, wieder vereint. Ja, ich spreche von Raimund, besser bekannt als Zike, der unvergleichbare, unfassbare und unbesiegbare Yps, das dynamische Duo Andy und Lene und Jasmin, die uns mit ihren Fotos immer wieder ins Staunen bringt. Welch große Ironie des Schicksals, dass wir aber leider nicht viel machen konnten, weil das nur ins Chaos geführt hätte. Irgendwie widersprüchlich. Find ich ich jedenfalls. Egal. Wir waren aber trotzdem dabei und machten das, womit wir unsere ersten Schritte bei Jerx gemacht haben: Fotos.

No More Encore sorgten für eine gute Vorheizung (gibt's das Wort überhaupt?) im Publikum, auch wenn es nicht soviele da waren. Aber was lehrt uns unsere Erfahrung? Je später der Abend, desto voller das Haus. Und als die berlinerischen Steirer (oder steirische Berliner?) die Bühne betraten, war schon eine beachtliche Menschenmasse da. Gröhlen und Jubel, nachdem Joey die ersten Takte zu Sick spielte. Statt einem Aufbau, ähnlich dem griechischen Drama, mit einen Höhepunkt und so, ging's gleich zur Sache. Die Setlist umfasste acht Songs, nach Sick und Pleased to meet you, den wohl bekanntesten Song der Junx, kam Money mit einen neuen Intro (jedenfalls für mich ist das Intro seit dieser Tour neu. Ist es überhaupt ein Intro, das Publikum auf den Refrain anzustimmen?), danach Shut Up (allerdings ohne dem Brass-Arrangement mit den Jungs aus Feldbach), Somebody, Benediction und Kick Back. Nach Kick Back stürmten Andy und Zike die Bühne mit einen (selbstgemachten) Plakat gegen den Bau von Kraftwerken auf den Murauen südlich von Graz. Erwin erklärte dem Publikum Genaueres und die Folge waren Jubel und Geklatsche, und das war ziemlich schön zu hören. Vor allem für Erwin und Zike. Und zuletzt nun auch Better Stop This, das irgendwie passend war, nach der kleinen Aktion mit dem Plakat. Es war eine grandiose Show, sowie jedes Heimspiel. Sowie auch jede Show überhaupt. Seufz :)
Nun geht die Reise weiter, zum schrecklichen Lindwurm in Klagenfurt! Werden die Junx den Lindwurm mit Hilfe des Rock'n Roll zähmen? Wird Micka im Bus übernachten oder nicht? Werden wir überhaupt in Klagenfurt ankommen? Eins ist klar, der Rock 'n Roll musst weiterziehen.

Setlist Graz:

Sick

Pleased To Meet You
Money
Shut Up
Somebody
Benediction
Kick Back
Better Stop This


TAG 2

Ein unspetaktulärer Vormittag. Zuerst war Micka bei seinen Studium an der pädagogischen Hochschule, danach ging's für ihn gleich nach Andritz zu Erwin. Ein kleiner Ideentausch bezüglich unserer Musik, danach wurde gepackt und unterwegs kam Yps mit auf die Reise. Genauer gesagt, gleich bei der Endstation der Straßenbahn in Andritz. In den Tourbus ging es erst beim PPC, wo auch 2 Guadalajarer mit auf die Reise kamen und wir deren Equipment mitschleppten. Die Reise vom PPC zum Stereo Club war kurz. Eine Stunde und noch eine so halbe Stunde Fahrt waren's. Zeit ist halt relativ. Die Ohrbooten waren auch schon da dank ihren unübersehbaren Nightliner und Yps und Micka konnten die Sachen reinschleppen. (Übrigens ist es der allererste Jerx-Gig für Micka in Kärnten.) Der Stereo-Club ist kleiner als das PPC, aber wie heißt es so schön: Klein ist fein. Nachdem die Sachen gelagert waren, hieß es warten bis zum Soundcheck. Die Ohrbooten spielten beim Soundcheck "Nachricht vom anderen Stern", aber wen außer Micka interessiert das schon? Yps, Vindaloo und Micka fiel auf, wie die T-Shirts von den No More Encorern gestapelt sind: eingewickelt in einer Rolle mit klarer Bezeichnung, welche Größen es sind. Es bedurfte nicht viel an Worten und schon legten Yps und Micka ins Zeug und "liehen" die Idee aus. In gewisser Weise. Mehr oder weniger. Tatatatataaam, jetzt die Junx mit dem Soundcheck dran. Sick, of your wise compromise... und so weiter. Klingt gut, passt alles, und jetzt auf's Publikum warten. Achjaaa, das Line-Up überraschte mit einer kleinen Änderung: Jerx und No More Encore tauschten die Plätze und Jerx sollten den Abend beginnen. So sei es. Der Einlass im Stereo-Club war eine halbe Stunde früher als im PPC und so begannen die Jungs gleich um 19:30, sprich Neunzehn Uhr dreißig. Und während die Junx spielten, zog es die Menschen, die gerade den Club betreten hatten, sofort in ihrer Bahn. Bei Daughter waren schon recht viele da und moshten und hüpften, als wären Jerx Headliner bzw. die letzte Band. Kärnten, zumindest Klagenfurt, ist erobert. Jau. Man sah deutlich, welche Bands die Klagenfurter am meisten überzeugt haben: Sie moshten und hüpften und sangen bei Jerx und den Ohrbooten. Und danach? Danach ging es zur Schlafstätte in der Klagenfurter Jugendherberge und es waren 6 Betten dort. Micka musste nicht im Bus übernachten. Alle waren froh. Nach einer erholsamen Nacht stellten wir wieder fest: Wir müssen wieder weiter. Die längste und eventuelle auch gefährlichste Fahrt steht bevor: Mission Innsbruck. Es geht in die Berge.

Werden Jerx die Fahrt überstehen? Werden die Junx in Innsbruck ankommen? Was erwartet dort auf sie? Es steht nur soviel fest: Der Rock'n'Roll muss weiterziehen.


Setlist Klagenfurt:

Sick

Shut Up

Pleased To Meet You

Money

Somebody

Kick Back

Daughter

Better Stop This


TAG 3

Keine Sonne schien, als wir aufstanden. Graue Wolken und eine hässliche Kälte waren außerhalb der Häuser. Wir gingen zu unserem Frühstück, etwas mampfen und so, denn das Frühstück ist ja immerhin die wichtigste Mahlzeit des Tages. Und dann ging es los. Innsbruck, die Stadt der Schispringer, die Stadt des goldenen Dachls, die Stadt der… Tiroler halt. Und es sollte eine lange Fahrt werden. Und diese Zeit vertrieben sich Erwin und Micka mit dem Knacken von Nüssen. Das Nüsseknacken hat so was Gutes, ganz was Altmodisches. Und es ist einfach ein super Zeitvertreib. Die erste Nuss hatte Micka zwar zermalmt, aber nach einem Blick auf Erwin wusste er schon, wie es geht. Mit Sorgfalt und Geduld. Bevor der Autor jetzt vom Thema abschweift, zurück zur Tour: Um halb 5 waren wir dort, im sagenumworbenen, legendären Club, dem einzigen mit 4 „e“ im Namen: Dem „Weekender“. Welch Erinnerungen kamen da hoch - Jerx spielten vor genau einem Jahr hier! Und das ganz, ganz alleine, nur Jerx, Jerx pur. Und heuer sind wir wieder da, und diesmal nicht allein. Aber das Weekender war leer. Achja, ist ja erst 3 Uhr, die Ohrbooten machten ihren Soundcheck, während wir unser Mittagsessen vom Buffet im Backstage-Raum holten. Also Wurstsemmel und solche österreichischen Dinge. Tiroler Bergkäse, Tiroler Wurst, Tiroler Bananen von irgendeinem Tiroler Supermarkt und so weiter. Das Essen hat den Junx natürlich gut getan nach einer 4-stündigen Fahrt mit nur einer Pinkelpause. Allerdings stellten wir fest, dass Guadalajara und No More Encore noch nicht da sind. Wir waren Zweiter. Grund zum jubeln? Keine Ahnung. Jedenfalls chillten Vindaloo und Joey Backstage rum, während Erwin sich in die Stadt begab, um was Warmes zwischen die Zähne zu bekommen. Und Mr. Ty IckX zog neue Saiten auf und stimmte seine Gitarren für den Abend. Und Micka war ebenfalls in der Stadt, auf der Suche nach einem Internetcafé, um Tätigkeiten mit der päd. Hochschule Graz zu erledigen.  Die Zeit verging, bis dann FreundInnen von Micka beim Weekender angekommen waren. Aber die Türen waren noch immer nicht geöffnet. Anders als in Graz und Innsbruck öffneten sich die Türen erst zur achten Stunde des Tages. Nein, eigentlich zur zwanzigsten Stunde des Tages. Ach wurscht, Acht Uhr abends halt. Zeit genug für ein Dinner. Und das Dinner war dort, wo wir letztes Jahr übernachtet hatten. Yeah.

Zwanzig Uhr. Die ersten Besucher sind da, und keine 20 Minuten später legten schon No More Encore los. Ja, der Abend hatte begonnen. Und der Merchstand erstmals vereinigt. Keine Extratische für die Ohrbooten, alle Bands teilten einen einzigen Tisch. Neun Uhr – Die Zeit der vier Berliner Steirer (oder Steirischen Berliner). Jerx betraten die Bühne, das Publikum war aus dem Häuschen. Es sang, es sprang – genau wie vor einem Jahr. Die Stimmung erlebte ihren Höhepunkt, als Jerx mit Daughter loslegen. Das kleine aber feine Weekender wackelte. Die Junx hatten ihre Pflicht getan, doch das Publikum hatte keine Ruhepause. Denn danach kamen die Ohrbooten, diesmal viel rockiger. Denn Onkel spielte auf ein normales Schlagzeug ohne viel Extras und Percussionselementen, denn die Bühne war viel zu klein für zwei Schlagzeuge und der Umbau hätte zuviel Zeit gekostet. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Sie legten los und spielten ihr Programm tadellos. Die Stimmung während des gesamten Abends war nicht in Worten zu fassen. Bei Guadalajara war die kleine Bühne wohl ihre größte Sorge, aber diese war unnötig. Auch wenn sie wenig Bewegungsfreiheit hatten, dem Publikum gefiel es. Danach kam die Zeit des Abschieds. Die Tour geht erst wieder im November weiter. Wir alle, Jerx, Ohrbooten, Guadalajara und No More Encore, hatten unsere Pflicht getan, wir hatten unseren Spass gehabt und dem Publikum das Beste geliefert. Langsam aber sicher wurde die Bühne leer, bis nur noch ein paar Teppiche und Becher rumlagen. Wir alle kehrten zu unseren Schlafstätten (wobei Micka’s Schafsack eigentlich nie gebraucht wurde) und waren happy. Um am Tag danach folgte der Abschied mit den Junx. Am Bahnhof von Innsbruck, wo Micka per Zug nach Graz fuhr und die Junx nach Berlin (mit dem Bus natürlich), trennten sich die Wege. Aber sie werden ganz, ganz bestimmt wieder kreuzen. Egal wohin auch immer, der Rock’n’Roll muss weiterziehen.

Setlist Innsbruck:

Sick

Shut Up
Money
Pleased To Meet You
Somebody

Better Stop This

Kick Back

Daughter
<¥P$>
Yps Jerk

 
irgendeinem roadie???
 
Posted by <¥P$> on Wednesday, October 21, 2009 - 12:51 PM
[Reply to this
Micka Messino

 
Was wohl der Autor sich dabei gedacht hat.

 
Posted by Micka Messino on Wednesday, October 21, 2009 - 1:02 PM
[Reply to this
<¥P$>
Yps Jerk

 
tja....hättest ruig deinen namen dazu kratzeln dürfen^^
 
Posted by <¥P$> on Wednesday, October 21, 2009 - 1:04 PM
[Reply to this
Miki !

 
umm.. punk is dead.. umm..
 
Posted by Miki ! on Wednesday, October 21, 2009 - 1:53 PM
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