Die 2te Veröffentlichung der Österreicher Kitty in A Casket. Eine
Mini-CD mit 4 Stücken und einem Video zu "Bride of the Monster" Zu
meiner Schande muß ich gestehen daß ich die erste Veröffentlichung
verpennt habe. Was aber den Vorteil hat, daß ich relativ unbedarft an
diese Veröffentlichung rangehen kann. Beim ersten reinhören kommt mir
ein Begriff in den Kopf : Popcorn-Punk&Roll. Was jetzt aber nicht
negativ klingen soll,
sondern eher darauf zielt, das es sehr leicht
hörbare und eingängige Musik ist. Astreine Autofahrer Mucke. Denn Kitty
in A Casket haben das Gen, daß viele Bands vermissen lassen, nämlich
äußerst "Catchy" Songs zu schreiben. Musikalisch ist das ganze nicht
allzu kompliziert dafür sehr solide, eingängig und sehr gut produziert.
Bad Religion fällt mir dazu ein, die zwar andere Musik machen aber
ebenfalls diese Eigenschaften besitzen.
Bei KIAC brettern die Gitarren verzerrt mit
melodiösen Leads zu treibenden Drums. Der Bass ist sehr gut zu den
Drums abgestimmt und unterstützt die Beats sehr gut.
In jedem Song
kann man die Horropunk-typischen Backing Vocals vernehmen und die Lead
Vocals von Kitty klingen zuckersüß im Kontrast mit den Horror-Texten.
Mein
Anspieltip der CD ist " GoodBye". So nice & catchy , das man sofort
mitgehen muß. Bei den ersten Tönen des Liedes dachte ich, der Anfang
ist eine Hommage an
King Kurt ..s " Banana, Banana" , was mich direkt
dazu verleitet hat die alte Platte rauszusuchen und aufzulegen. Aber
nein die Betonung ist etwas anders, aber einge der älteren unter uns
werden wohl auch beim ersten Hören auf die Tarzanschreie von Smeg
warten :-)
Mit Kitty In A Casket hat Guido wieder eine sehr
gute Band zu Crazy Love gebracht, denen ich noch sehr viel zutraue.
Einzigen Kritikpunkt den ich habe, ist das KIAC in der Zukunft noch ein
wenig mehr Überaschungsmomente einbauen könnten. Da ich aber noch nicht
die komplette erste CD gehört habe, möchte ich das nicht zu weit
rauskehren und werde mir die demnächst erstmal zulegen.
Jens Budzinski