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Jacques Palminger & the Kings of DubRock



Last Updated: 11/26/2009

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Status: Single
State: Hamburg
Country: HM
Signup Date: 7/22/2008

Who Gives Kudos:


Tuesday, July 22, 2008 
Worte
ER will parfümieren, aber SIE kann den Geruch nicht mehr ertragen. Aber wie in „Paroles Paroles" (Dalida & Alain Delon): Es ist vorbei, vergiß es, alter Worteflüsterer, Deine Mono- werden nie Dialoge! Viktor Marek, setz den Marsch der Verzweiflung in Bewegung!

Marieanna                                                           
Ein beschwingter Offbeat der Kings of Dub Rock – könnte ein europäischer Welthit werden. Inklusive elefantösem Pseudo-Tuba-Break, das Rare-Groove-Crate-Digger in 20 Jahren ganz tief graben lassen wird.

Mondo Cherry

Gestatten, Oliver Onions! Palmingers Lieblingstraum gelangt in dieser Zusammenarbeit zur höchsten Kirschblüte. Die Beats von Viktor Marek, die Harmonien von Carsten Meyer und die Querflöte von Heinz Strunk! Kongenial die personifizierte Weltkirsche Rica Blunck im Fair der hemmungslosen Obsterotik.

Playboy
„Wer hat dir das gesagt?" Ja, wer? Onduliert mit einer gezupften Flamencogitarre, darunter das ewige Gluckern des Vorwurfsmeer und verziert mit dem weiblichem Echo bestraft Palminger hier den Schmerz von „Beziehung" auf eine verwegene wie eindringliche Weise mit Beachtung. Dazwischen ein paar der wahrsten Zeilen zum ganzen Mann-Frau-Wahnsinn seit Simone de Beauvoir.


Mishima                                                     
Der japanische Exzentriker und Dichter Yukio Mishima beging 1970 Selbstmord, nachdem er vor seiner Fantasieprivatarmee eine letzte flammende Rede hielt. Der deutsche Exzentriker und Dichter Jacques Palminger gründete 2006 den Harakiri-Stammtisch Altona, um Männer, die viel mit Depressionen und Alkohol arbeiten, auf einen kollektiven Selbstmord vorzubereiten. Sterben ist Kultur.

Kolany 
„Mann mit Bart macht Ecken zart!" Eine Hymne auf eins der ganz großen Design-Alphatiere und den Weltmeister der eleganten Kurve. Vielleicht der größte Hand-Clapping-Song seit „Born to be alive"?

Ich mag C.
Die deutsche Version von, ähhh, naaah!? Ist seit Jahren live ein übersinnlicher Höhepunkt jeden Palminger-Auftritts: Stets als „Das schönste Lied, das ich kenne" angekündigt, entschlüpfen dem dünnen Mann Wimpernschläge und Gesten voller geborstener Zuneigung. Text ist eine 1:1 Übertragung des Originals.

Polizeihubschrauber
Hier lässt der kluge Bildersprecher Palminger kinderchorbewehrt als „Polizeihubschrauber" ins Feld sacken. Babylon must fall! Was die Kings of Dub Rock hier an dickem Reggae-Groove ausrollen, fettet jeden Spliff noch mal potent nach.

Tüdeldub                                                      
Gilt weltweit als heiliger Gral hanseatischer Braukunst: Die Adaption des uralten Hamburger Volksliedes „Junge mit..m Tüdelband", der „Tüdeldub", findet sich ungelogen bereits auf Ami-Abstract-HipHop-Mixtapes - Addition und Moderne!

Ohren am Beispiel
Stärker kann Alpdruck nicht sein, Munchs „Der Schrei" ist ein wimpiges Flüstern dagegen. Was in dieser bleischweren Psychogroteske auf sich geladen wird, entspricht mindestens 3 quer gegessenen Lynch-Filmen. Ein notverstärkender „Horror" auch diese rückwärts abgespielten Strings über den stumpfen Beats, ist es nicht?

Harter Rock
Die pure Magie: Rica verspricht, Jacques verwöhnt und Viktor verwischt. Diese Musique macht schwach. Sie legt deine Seele entblösst auf den Grill der Feelings. Sweet? Bittersweet!

Deutsche Frau
Genialistisch in Szene gesetzte regressiv-maskuline Angstszenario - Palmingers schillernde, wundenbedeckte Zunge wird allein durch die Lederriemen seiner überdimensionalen Seelennot im Zaum gehalten. Das wunderschöne Streicherarrangement (von Max Knoth) wurde eingespielt vom Filmorchester Babylon!
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