“Danish Daycare” ist das Soloprojekt von Daniel Jönsson aus Malmö.
Als sich im Jahr 2005 seine Band ‘Eyedrop’, in der er seit 2001 an den
Keyboards tätig war, auflöste, zog er sich mit den ersten Songideen in
sein kleines Studio in Malmö zurück. Es sollten aber noch 4 Jahre
vergehen, bis das Debütalbum “A Story of Hurt” das Licht der Welt
erblickte.
Eine verdammt lange Zeit in diesem schnelllebigen Musikbusiness,
aber nachdem die ersten Songs fertig produziert waren, wurde Daniel
Gitarrist und Keyboarder von Emerald Park. Welche uns schon vergangenes
Jahr
hier zu gefallen wussten
und sich ebenfalls 4 Jahre Zeit nahmen, um ihr Album zu produzieren.
Und Daniel schrieb währenddessen an seinen Songs und so konnten wir
schon im August 2008 einen ersten Song
hier beim Radio Eures Vertrauens vorstellen.
Doch zeitlose Musik – und dazu zähle ich das Debütalbum des
Schweden – braucht Zeit zum Reifen. Wer an der Stelle an Wein denken
muss, sollte sich einen holen, den brauchts später noch.
Liebe und Verrat, Zärtlichkeit und Schmerz, Freundschaft und Gedanken über das Leben
sind der Stoff aus dem Träume, Filme und eben dieses Album sind. Und
was paßt besser zu solchen Gedanken eines Mitte Dreißigjähren, als doch
die eher sanften und ruhigen Tönen. Die auf dem Album das
vorherrschende Bild sind und die Einflüsse, welche zwischen The Cure
und New Order zu verorten sind, gekonnt in Szene setzen. Dazu die klare
und angenehme Stimme von Daniel und fertig ist der Soundtrack für einen
gemütlichen Abend am Kamin.
Wer nach der kostenfreien Single “A Purpose To My Sins” (
siehe hier)
hohe Erwartungen an das Album hatte, wird nicht enttäuscht sein. Und
auch wenn düstere Stimmung und Töne das Gesamtbild bestimmen, ein
Funken Hoffnung schwingt in jeder Strophe der intelligenten Texte mit.
Nichts zum Nebenbeihören, aber das mit Abstand schönste Debüt für die
dunklen Herbst- und Winterabende.
“A Story of Hurt” erschien am 09.10.09 digital bei afmusic und am 23.10.09 auf CD bei Danse Macabre.
Tracklist:
01.
A Purpose To My Sins02. Second Day In June
03. Doves
04. Never Change Never Fade
05. Red Dead Flowers
06. Boo
07. United Soil
08. She Said A Lot
09. Dead To Them
10.
A Story Of Hurt