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PrekärCafé

Prekär Café


Last Updated: 9/21/2009

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Gender: Female
Status: Swinger
Age: 32
Sign: Leo

City: W23, Wipplingerstrasse 23
State: Wien
Country: AT
Signup Date: 2/12/2009

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September 21, 2009 - Monday 

Current mood:  pugnacious
Prekarisierung in den Wissenschaften - organisieren wir uns!?

Österreichweit sind 70 Prozent aller wissenschaftlich Angestellten nach dem seit 2004 gültigen privatrechtlichen Dienstverhältnis tätig. Die Universität Wien hat 2009 über 7.000 wissenschaftlich Angestellte, davon sind weniger als 900 nach dem Beamtendienstrecht beschäftigt. Alleine an dieser Universität leiden mehr als 2.500 LektorInnen, mehr als 1.000 Drittmittelangestellte und an die 800 AssistentInnen in Ausbildung (Säule 1), aufgrund von Befristungen unter prekären Arbeitsverhältnissen und mangelnden Zukunftsperspektiven. Um der Forderung nach besseren Zukunftschancen und Arbeitsbedingungen an Österreichs Universitäten Nachdruck zu verleihen, bedarf es eines gemeinsamen Vorgehens aller betroffenen Gruppen. Die Veranstaltung und Diskussion versteht sich als Auftakt zukünftiger Vernetzungen und gemeinsame Organisierungen gegen prekäre Arbeitsverhältnisse an der Universität Wien.


14. Oktober 2009, Aula, Universitätscampus Altes AKH, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien, 18.30 Uhr



Susanne Pernicka, Universität Oldenburg und Institut für Wirtschaftssoziologie der Universität Wien, wird zum Thema ,Perspektiven (selbst-)organisierter Interessenvertretung in der Wissenschaft' ein Impulsreferat halten und den Fragen nach Möglichkeiten und Grenzen einer kollektiven Organisierung von WissenschafterInnen in teilweise prekrären Arbeitsverhältnissen nachgehen.

Kommentar des PrekärCafés von Walter Stolba: Soziale Bewegungen - die bessere Alternative um die Interessen von WissenschafterInnen in prekären Arbeitsverhältnissen durchzusetzen?

Anschließend gibt es eine offene Diskussion mit VertreterInnen der Initativen: PrekärCafé, IG Externe, der Plattform Drittmittelpersonal und dem Graduiertenzentrum SOWI.

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     Das PrekärCafé ist aus der EuroMayDay Bewegung entstanden und
     fokusiert auf die Auseinandersetzung mit dem Thema Prekarisierung
     von Arbeits- und Lebensverhältnissen.

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     Die Interessensgemeinschaft Externe LektorInnen und Freie
     WissenschafterInnen versteht sich als eine bundesweite Plattform
     zur Vertretung universitärer, bildungs- und forschungspolitischer
     Anliegen von LektorInnen und freien WissenschafterInnen.

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     Die Plattform Drittmittelpersonal versteht sich als Initative
     deren Anliegen es ist die Gestaltung mittelfristiger
     Karrieremöglichkeiten von Angestellten im Drittmittelbereich
     voranzutreiben.

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     Das Graduiertenzentrum der Fakultät für Sozialwissenschaften der
     Universität Wien ist ein Projekt zur Unterstützung, zur Förderung
     der Ausbildung und zur Vernetzung der DoktorandInnen an der Fakultät.