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Niederschriften aus dem SchattenreichAuf tausend Wegen im Garten Lief mein Geist sich die Füße wund Nichts wissend von den Folgen der Taten Schuf ich Übelstes in jeder Stund’ Bald fand ich mich kämpfend am Felde Meine Worte brachen Herzen enzwei Mein Angriff zerschlug fremde Schilde Doch niemals fand ich mich frei Meinem Siegesstolz musste ich dienen Meine Leidenschaft stahl mir mein Glück Mein Hochmut nahm mir meine Tränen Doch zur Heimat fand ich nicht zurück So irrte ich fehlend durch Welten Wurde selbst mir im Herzen ein Feind An mir alle Hoffnung zerschellte Zu tief hatte ich mich schon verneint Doch tiefer noch als alles Fehlen Strebte in mir ein Wille zum Licht Ein Klageruf aus tausend Kehlen Brach hervor aus allunterster Schicht All mein Stolz meine Gier und mein Hochmut Wurden still in dem donnernden Ruf Sie verbrannten im Feuer der Sehnsuchtsglut Die als Geschenk mir ein Erwachter erschuf Dieser Meister steht inmitten der Lichtung Nie zuvor wich Er von meiner Seite Allem Kampf gab in Wahrheit Er Richtung All sein Werk das Er mich gut bereite In meinem Herzen gibt nur Er mir die Zuflucht Er – der mich zur Wirklichkeit führt Auf tausend Wegen hab ich nur Ihn gesucht Ihn – dem alleinig Verehrung gebührt
7:22 AM
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