MySpace
myspace music


Thirdmoon (new fotos uploaded)



Last Updated: 12/6/2009

Send Message
Instant Message
Email to a Friend
Subscribe

Status: Single
City: Linz
Country: AT
Signup Date: 2/4/2006

Who Gives Kudos:


Monday, March 24, 2008 
Release am 23.11.2007 durch Maintain Records
Bewertung: 9.5 von 10 Punkten

Dass Wolfgang Rothbauer ein echtes Arbeitstier ist, erkennt man spätestens daran, dass der Gute nicht nur Frontmann und Gitarrist bei Thirdmoon ist, sondern ebenfalls bei seiner zweiten Band In Slumber am Mikro steht und schließlich auch noch bei Eisblut in die Saiten haut. Und wer In Slumber liebt, wird sowieso nicht an Thirdmoon vorbeikommen.

Mit „Dimorphic Cynosure" ist den Jungs ein ungleich geniales Meisterwerk gelungen. Eine solche Symbiose aus brachialen Parts mit diesem gewissen Etwas melancholischer Melodien habe ich zuvor nur bei Wolfgangs anderem Baby namens In Slumber kennen- und lieben lernen dürfen, wenn auch Thirdmoon auf einer insgesamt gesehen doch härteren Schiene fahren als dies bei In Slumber der Fall ist. Daher würde ein direkter Vergleich zwischen diesen beiden Bands auch ein wenig hinken.

Es ist absolut schön zu hören, wie die Jungs in den Songs ihren Gitarren freien Lauf lassen und so echt wunderschöne Gitarrenparts dahin zaubern, sowohl mit der E-Gitarre als auch mit der Akustikklampfe. Dabei gereicht allein die Menge der guten Ideen, gebündelt in sage und schreibe 15 Songs, bei so manch anderer Band zur doppelten Menge an Alben. Doch ist es auch so, dass manch eine andere Band kaum so viele Ideen zustande bringt, um auch nur annähernd an die musikalische Klasse heranzureichen, welche Wolfgang (Vocals, Gitarre), Matias (Gitarre), Dominik (Gitarre), Martin (Drums) und Simon (Bass) auf diesem Album an den Tag legen. Und man hört es den Jungs so richtig an, dass sie erstens verdammt gute Musiker sind und zweitens mehr wollen … sie wollen nach ganz oben. Und ja verdammt, sie haben das Zeug dazu!

Es beginnt mit einer Gitarre, dann kommen die Drums hinzu und allmählich steigen alle Instrumente mit ein – welch ein Einstieg in das Album, das mit „Slave" seinen Anfang macht. Man kann gar nicht anders, als schon den ersten Song, der ziemlich thrashlastig ist, aber auch an In Slumber erinnert, zu lieben. Wie könnte ein Album besser starten?
„Crawl Through Subspecies" startet mit melancholisch anmutenden Gitarrenklängen. Das Gitarrensolo ist unbeschreiblich geil, ich danke Euch dafür, Jungs!
„Sinew Connected" legt los als Thrashgranate vor dem Herrn, nur um dann halt Thirdmoon-typisch wieder alle starken Attribute der Jungs zum Besten zu geben.

„Character Of Scars" und das folgende „Cross The Rubicon" sind Paradestücke des Melodic Death Metal – unglaublich stark!
Ganz ruhige Töne vernehmen wir dann in „Dimorphic (Prologue)", das in den Titeltrack „Dimorphic Cynosure" mündet – welch ein Stück! Der Song gehört zum besten, was ich seit langem in diesem Sektor hören durfte. Das Glanzstück des Albums, ich kann es einfach nicht in Worte fassen, wie stark dieses Teil ist!
Mit einer Drumsalve startet „Sentenced To Aeons", ein Song, dessen Titel so auch auf der „Scars:Incomplete" hätte zu finden sein können. Wartet im Refrain mit sehr schöner Melodieführung auf.

Sowohl das „Instrumental" mit seinen Akustikgitarren und ihren Ausflügen in mediterrane Klangwelten als auch das folgende, treibende und äußerst abwechslungsreiche „Souls To Drown" sind so schön anzuhören, dass es fast schon wehtut.
„Cadaverous Haven" erinnert mich eingangs schon extrem an meine Lieblingsband In Slumber und verfügt über ein Main Riff, das sich mit aller Gewalt einen Platz in Deinen Gehirnwindungen fräst. Starkes Teil!

„Livid" haut gleich vom ersten Moment an tüchtig in die Fresse.
„Entwined Dimensions" ist danach wieder etwas gemäßigter, bietet cleane Vocals und mehr von diesen wunderschönen Melodien.
Das flotte „Nothing" bietet danach wieder Anlass zum ausgiebigen Schwingen der Rübe. Auch hier vergebe ich – was die Melodieführung angeht – wieder alle zur Verfügung stehenden Punkte, denn das, was auch hier wieder geboten wird, ist absolute Champions League!
Das abschließende „Outro" bildet einen sehr guten Abschluss eines Albums, dass ich mir so gut nicht erträumt hätte.

Produktionstechnisch wird von Peter „Pluto" Neuber erstklassige Arbeit abgeliefert. Aber auch en Musikern gehört mein erneutes Lob, denn eine solch starke Leistung auf einer Spielzeit von einer ganzen Stunde abzuliefern, dazu gehört schon einiges.

Fazit: Prädikat besonders wertvoll! Thirdmoon sind zurück und zeigen hiermit allen Unkenrufern zu Recht den Mittelfinger, die die Band schon abgehakt hatten.
Mit diesem Album sollte es den Jungs nicht schwer sein, sich einen Namen zu machen.
Daher erteile ich für alle diejenigen, die solche Mucke ihr Liebstes nennen, eine unbedingte Anweisung zum Anhören, Ihr werdet nicht enttäuscht, glaubt mir!



Anspieltipps: Gesamtkunstwerk!
TRASHCANNED [recording new album]

 
congrats!
is aber auch absolut verdient! =)

metal happens
tim & trashcanned
 
Posted by TRASHCANNED [recording new album] on Thursday, March 27, 2008 - 3:12 PM
[Reply to this
ELPYRON - BASS @ DEMOLITION and DJ
Hans-peter Rapp

 
gratuliere!
endlich haben die auch kapiert, dass guter metal auch aus österreich kommen kann!!!
weiter so!
 
Posted by ELPYRON - BASS @ DEMOLITION and DJ on Friday, March 28, 2008 - 11:58 AM
[Reply to this