The StattMatratzen auf dem kleinsten Umsonst-und-Draußen-Festival Deutschlands: dem Oderbruch Open Air. Nachdem wir für den ersten Teil der Strecke den uns der Routenplaner mit 15 Minuten angab knapp über eine Stunde brauchten, und somit eine Stunde später als erwartet auf dem Festival aufkreuzten, wurden erstmal Zelt und Merchandise aufgebaut. Zum Zeitvertreib flossen die ersten Biere und der ein oder andere Schnaps. (Das wollten wir doch sein lassen, Schnaps vor'm Auftritt!) Auf der Bühne gabs dann Chaos und Kuddelmuddel vom Feinsten, welches darin gipfelte dass Jessko nach vorne ans Mikro ging um den Tontechniker zu beschimpfen. Das hatte zur Folge, dass wir nach diesem grandios holprigen und schiefen Konzert trotz tosender Zugabe-Rufe die letzten drei Songs nicht spielen durften. Während die anderen schon mit abbauen beschäftigt waren, hab ich mit dem Publikum noch kurz den Hit "Filmriss" der großartigen Band Knochenfabrik als a capella Version angestimmt.
Ein paar verkaufte Platten und T-shirts später war die Hälfte der Band auch schon auf dem Heimweg, während Nina und ich uns
an der Schnapstheke den Rest gaben und von der Nacht beim besten Willen nicht mehr viel wissen noch ein paar Stunden das Festival anguckten und dann friedlich ins Zelt fielen.

[Foto: www.oboa.de | Text: Safi*Marie]