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Amewu



Last Updated: 12/10/2009

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Tuesday, October 27, 2009 

..Bin immer wieder erstaunt mit welchen Methoden man auf der Welt weiter kommt.Kann mir irgendjemand sagen für was man in Deutschland ca. 6 Jahre bekommt? Muss gerade an die Kampagne gegen Raubkopierer denken....von dem was ich gelesen habe, müsste sie heute wohl rauskommen....




Kriegsverbrecherin Plavsic kommt frei




Mit einem beeidruckenden Geständnis, das sie später widerrief, hatte sich Biljana Plavsic beim UN-Kriegsverbrechertribunal vor einer lebenslangen Haft bewahrt. Jetzt soll die frühere Präsidentin der bosnischen Serben nach sechs Jahren Haft entlassen werden - die Hinterbliebenen der Opfer in Bosnien sind empört.
Von Jörg Paas, ARD-Hörfunkstudio Wien
Die Richter des Kriegsverbrechertribunals für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag haben schon viel erlebt, nur eines blieb bisher einzigartig: Vor sieben Jahren stellte sich zum ersten und zugleich letzten Mal eine Frau als Angeklagte vor. Eine Ausnahmeerscheinung sozusagen in der balkanischen Männerwelt. Biljana Plavsic.


Biljana Plavsic, ehemalige Präsidentin der bosnischen Serben (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Biljana Plavsic bei der Verhandlung vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal 2003. ]
Eine bemerkenswerte Karriere hatte sie hinter sich, zunächst in der Wissenschaft. Als Professorin für Biologie war sie aufgestiegen in eine Führungsposition an der Universität Sarajevo. Dann, 1992, sattelte sie um und ging in die Politik.



Aggressiver als viele Männer




Kurz zuvor war ein eigener Staat der bosnischen Serben auf dem Gebiet der jugoslawischen Teilrepublik Bosnien-Herzegowina ausgerufen worden. Ein Krieg zwischen den drei großen Volksgruppen war nur noch eine Frage der Zeit. Da kam die glühende Nationalistin Biljana Plavsic gerade recht. Aggressiver als viele Männer heizte sie den serbischen Hass vor allem auf Muslime an, sprach von ihnen als "genetisch deformiertem Material".


Wegbereiterin für "ethnische Säuberung"




Ein gewisser Radovan Karadzic wurde ihr Förderer. Später trat sie sein Erbe an als Präsidentin der bosnischen Serbenrepublik. Gemeinsam bereiteten sie den ideologischen Boden für all die Grausamkeiten vor, die später im Sprachgebrauch "ethnische Säuberung" genannt wurden: Mord, Vertreibung, Vergewaltigung.
Als nach dem Krieg Anklage gegen sie erhoben wurde, stellte sich Plavsic dem UN-Kriegsverbrechertribunal. Und als sie vor Gericht stand, bekannte sie sich schuldig. "Ich bin zu der Überzeugung gelangt und habe die Tatsache akzeptiert, dass viele Tausend unschuldige Menschen Opfer einer organisierten, systematischen Anstrengung wurden, Muslime und Kroaten aus von Serben beanspruchten Gebieten zu entfernen."


Beeindruckendes Geständnis - doch Widerruf folgt




Haftanstalt für Angeklagte vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Kurz nach dem Urteil wurde Plavsic von der Haftanstalt in Holland nach Schweden verlegt. ]




Ein beeindruckendes Geständnis, das Richter und Anklagevertreter veranlasste, milde mit Plavsic umzugehen. Nicht lebenslänglich, sondern nur elf Jahre Haft erhielt sie als Strafe. Kurz darauf wurde sie von Holland in ein Gefängnis nach Schweden verlegt. Dort gab sie Anfang dieses Jahres ein Interview, in dem sie ihr Schuldeingeständnis widerrief. Das habe sie nur abgegeben, um einen Kuhhandel zu ermöglichen. Innere Überzeugung sei das nicht gewesen.
Trotzdem hat die schwedische Regierung - in Absprache mit dem Tribunal in den Haag - nun entscheiden, dass Plavsic nach Verbüßung von zwei Dritteln ihrer Strafe vorzeitig frei kommt.


Vor allem hinterbliebene Mütter sind entsetzt




In Bosnien ist die Nachricht mit Empörung aufgenommen worden. Bakira Hasecic von der Vereinigung "Frauen - Opfer des Krieges" in Sarajevo ist entsetzt. "Wir wünschen den Mitgliedern des Gerichts, dass sie auf der Straße und in den Gewässern nach eigenen Kinder suchen und nach ihren Knochen fahnden müssen, so wie das unsere Mütter tun."
Auch Munira Subasic, die bis heute nicht weiß, wo die Mörder nach dem Massaker von Srebrenica ihren Mann und ihren Sohn verscharrt haben, empfindet den Umgang mit den geistigen Wegbereitern des Krieges als ungerecht. "Mit der Freilassung von Plavsic und der Verkürzung der Anklage gegen Karadzic verletzt Europa die Menschenrechte."
Nach ihrer Freilassung aus dem Gefängnis will die inzwischen 79-jährige Plavsic eine Wohnung in Belgrad beziehen, die sie gekauft hat, bevor sie sich dem UN-Kriegsverbrechertribunal stellte.
Horst van Bulb
Bulbhorst McHeinz

 
ich glaube sie wurde dort als patsy eingesetzt um, den konflikt zu schüren, der ja am 11.9. erst so richtig ausbrach.....,ich erinnere mich das damals ne rakete in eine chinesische botschaft flog  http://www.linksnet.de/de/artikel/19082    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,21647,00.html   , daraufhin wurde ein schiessbefehl erteilt den ein britischer general verweigerte ( http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,33792,00.html )mit den worten: ich werde hier nich den dritten weltkrieg anfangen....
alles hat nichts genützt, man musste sich was neues überlegen, und weil man ja operation northwoods noch nich ganz durchgezogen hatte, folgte irgendwann das ding mit den teppichmessern......man kriegt in deutschland fürs holocaustleugnen fünf jahre höchststrafe....sowas is ungefähr mit völkermord vorm den haager gericht vergleichbar!!!sry wenn das rechtslastig klingt, war nich meine absicht, war nur das einzige beispiel das mir einfällt, keine relativierung, keine verteidigung!!

vor allem wollte ich jetz keineswegs klug scheissen!!!!!
is ja zum thema....



 
Posted by Horst van Bulb on Tuesday, October 27, 2009 - 12:35 PM
[Reply to this
n/alex
Alexander Fixdickah

 
und nächstes jahr kriegt sie den friedensnobelpreis, pass auf.
 
Posted by n/alex on Tuesday, October 27, 2009 - 4:21 PM
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