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Graumahd



Last Updated: 11/20/2009

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Status: Single
City: Vienna
Country: AT
Signup Date: 5/4/2006
Monday, September 11, 2006 
Lichttaufe (www.lichttaufe.de)

http://www.lichttaufe.com/lichttaufe/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=1128


Hirsche nicht aufs Sofa

Dass sich da unten in der ehemaligen Donaumonarchie etwas explosiv folkiges zusammenbrauen würde, ist über artverwandte Kanäle wie DER BLUTHARSCH, ALLERSEELEN und Steinklang längst angedeutet worden. Seitdem Albin vor zwei Jahren über HauRuck! eine unbetitelte 7"-Platte seiner neuen Wiener Neofolk-Entdeckung herausbrachte, geisterte der Name GRAUMAHD beharrlich durch die Szene. Nach den zwei gefeierten Auftritten des vergangenen Jahres in Leipzig zum WGT und in Rosenheim konnte schon gar nicht mehr von bloßem Umhergeistern die Rede sein. GRAUMAHD hatten sich dort zum konkreten Begriff der deutschsprachigen Neofolk-Hoffnung etabliert, auch wenn das Trio um Wolf, Georg und Jörg, das wie neuerdings so viele Lagerfeuergitarristen eigentlich viel metallischeren Gefilden entstammt, vorerst nur eine handvoll Lieder, verstreut über einige Sampler, anzubieten hatte. Nun ist vor einem Monat endlich das langerwartete, vielmals verschobene Debüt erschienen und ich kann jetzt schlecht umhin, die aufgestaute Spannung gleich von vornherein abzutöten, denn mit "Cheru" ist den Wienern ein wahrhaft fantastischer Einstieg geglückt.
Vom ersten Stück an hauen diese Kerle kräftig-krachend in die Saiten, dass es einem gar nicht mehr möglich scheint, sich der schieren Ekstase dieses Albums zu entziehen. "Die letzte Nacht", welch glorreiche Erleuchtung, welch glühender Exorzismus wider den Dämonen des Winters oder mit anderen Worten, ein schlichtweg saugeiler Opener. Da lassen wir seit Jahren gedankenschwer die Köpfe hängen und verzweifeln fast über die vermeintliche Unfähigkeit des Genre-Nachwuchses. Hirngespinste, alles Hirngespinste, sag' ich euch! Mit GRAUMAHD feiern wir eine Rückkehr zum Archaischen, zum Feuer, zum Wald, zur wilden Jagd und zu den Energiequellen der Musik und des Lebens. Aber das geschieht hier gerade nicht, wie so oft im romantisch-verklärten Sinne, auch wenn "Cheru" u.a. zwei, drei sanftverträumte Instrumentals zu bieten hat, sondern viel direkter, uriger, wie mit schiefen, dicken Wurzeln mit der Erde verwachsen. Vor allem der Gesang, der stellenweise alles andere als optimal abgemischt wurde, mag halt eher was für bierseelige Abende am Feuer als für sterile Konzerthallen sein. Der Musik schadet das natürlich überhaupt nichts. Diese schwebt durch den gleichen Kosmos wie etwa FORSETI und NEBELUNG, da auf elektronische Klangerzeugung weitestgehend verzichtet wurde. Was GRAUMAHD allerdings von den eben genannten Gruppen unterscheidet, das ist einerseits die sparsame Orchestrierung, die den kraftvollen Akustikgitarren und Trommeln stets oberste Priorität einräumt und der überdeutliche Hang zu ekstatischen Hymnen, die nur äußerst geringfügig von ruhigen Passagen unterbrochen werden. So ist es kein Wunder, dass unter den zehn Titeln einige Kompositionen mit ihrem beschwörerischem Gitarrendrangsal gewaltig über die Ufer treten, auch wenn ringsum im Grunde alles im Neofolk-typischen konservativen Rahmen bleibt. Na gut, man hatte "Cheru" auch mit der Randbemerkung angekündigt, das Album sei teilweise von psychedelischen 60er/70er-Klängen inspiriert, was jetzt in Wirklichkeit nicht allzu sehr oder besser nur in Ansätzen zu verspüren ist und wovon sich übrigens niemand verjagen lassen sollte, wenn dem so wäre. Wir finden da ein paar weit weg ins All abdriftende, gezupfte Gitarrensoli bei "Ohne Welt" und "Auwaldschatten 3", die das Liedgut virtuos auflockern und eigentlich auch großartig ins Bild passen und natürlich die intensiven Schlagwerkeskapaden beim Titelstück, die aber letztendlich eher an die finnische Band TENHI gemahnen, obschon GRAUMAHD etwas mehr die teutonischen Militaria-Muskeln spielen lassen. Nun ja, es ist eben auch Hau-Rock.
Mit "Cheru" weht ein frischer Wind durch den deutschen Neofolkwald, der auf einmal wieder Freude macht, durchwandert zu werden. Dieses schwungvolle, mitreißende Album wird uns mit seinen ursprünglichen Kräften, die den alten Geist zu wecken vermögen, die langen Sommerabende bis zur Sonnenwende versüßen. Textlich sind die Wiener den ergreifend schlichten Naturversen eines Andreas Ritter selbstverständlich noch nicht völlig gewachsen, aber schon jetzt weitaus interessanter als die, mit bröckligen Kreuzreimen um sich werfende Schar der DI6- und SOL INVICTUS-Epigonen. Ein anderes kritisches Thema ist bei HauRuck! in letzter Zeit leider immer wieder die Gestaltung der Tonträger. Eine insgesamt sehr sparsame Aufmachung, wenig Informationen und ein dunkles, undeutliches Rotbraun lassen ehrlich gesagt wenig Stimmung aufkommen. Wie gut, dass man sich hier auf die inneren Werte verlassen kann. Und die sollte man,
wenn es um GRAUMAHD geht, für die Zukunft nicht unterschätzen. Seit FORSETIs "Erde" das erste echte Neofolk-Album!


Psychedelic Folk (http://psychedelicfolk.homestead.com)

http://psychedelicfolk.homestead.com/acidfolkreview14.html

Graumahd's cd looks like another neo-folk release and is perhaps labelled as such, but has much more in its core. The label concludes it was partly inspired by the psychedelic sounds of the 60ies/70ies. I can only say their guitar styles show a rather open style. Sometimes they are drifting ("Die Letzte Nacht", "Cheru"), but there are also original layers of fingerpickings or guitar themes ("Ohne Welt"). "..und dann kam Ruhe vor dem Sturm" goes almost psychedelic in their drift, with additional percussion, following in "Jahreskreis 2005", with nice tempo changes, flute and melodically-sliding double bass. Also "Umwelschatten" received extra percussion and flute colouring the music beautifully. Nice. "Ausklang" is a surprise outro track, with harmonium and other sounds.

The lyrics (in German) are according to Wolf "about alpine mysticism, and about never-ending cycles such as the one of life and death." "Die letzte Nacht" for instance are about someone's last night, using some metaphors that should help to overcome the fear of death. Another such cycle is a remaining source of subconscious wisdom (on "Ohne Welt"), about the power of nature (...und dann kam Ruhe...), about the seasonal cycle ("Jahreskreis"). "We use local legends and are inspired by nature itself." "Auwaldschatten" for instance is inspired by a visit to the Danube river. "We use philosophical thoughts and reflect them in the lyrics. We also used parts of medieval lyrics from farmer songs. Mostly it has a quite romantic side on a higher- or metalevel." The lyrics of "Cheru" sounded to me like an old poem from the Romantic period. Wolf : "The first stance is from Cythraw by Soulsearch. We read about the myths of the Nibelungs and there was a theory that Siegfried was Arminius, who defeated the Romans in the Teutoburger Forrest. So we connected the myth with the cheruskian people, whose leader was Arminius. That's why the album is called Cheru. The song is about this tragic figure Siegfried, who fought the dragon in a great battle, but was killed shortly after that." I guess it worked as another metaphor of overwhelming powers of nature in some ancient areas that still belong to nature itself, something which I guess will also have inspired a certain underlying power in the music.

Grahmahd is a guitar trio consisting of Georg O. (Guitars), Wolf L. (Guitars, Lyrics), Jörg B. (Guitars, Voice). Guests on this album are Albin Julius (from Der Blutharsch, Harmonium), Martin T. (Drums, percussion), Iris F. (Cello), Christine K. (Clarinet), Karin St. (Flute) and Thomas R. (Piano, Guitar, voice).

The members were also collaborations before with a few other Austrian neo-folk bands like Der Blutharsch, Allerseelen and Sturmpercht. After one single this is their awaited debut album.



Ikonen Magazin
(www.ikonen-magazin.de)

http://www.ikonen-magazin.de/rezension/Graumahd.htm

Dem Begriff der Alpinen Mystik hatte sich bislang nur die österreichische Formation Sturmpercht genähert. Fernab von deren Schelmereien könnte man auch Graumahd zugestehen, sich den eigenen Bergmythen anzunehmen.

So steht bei dem Debüt der drei Österreicher auch zunächst die Natur im Vordergrund: In typischer NeoFolk-Tradtion wohnt ihr etwas Ewiges inne, konfrontiert mit der Erhabenheit der Bergnatur wird die eigene Sterblichkeit erkannt, ganz im Sinne eines Caspar David Friedrich. Das Leben als ständiger Kreislauf, ein Zyklus aus Geburt und Tod, die Natur gibt und nimmt. Bedrohlich und dennoch beruhigend zugleich.

Graumahd lassen musikalisch deutlich den Dilettantismus vieler aktueller NeoFolk-Veröffentlichungen hinter sich, die Naivität sonstiger Genrevertreter findet sich hier nicht. Vielmehr ausgeprägte Gitarrenlinien und eine kontrastreiche Dynamik, die an „Die Schwäne im Schilf" von Empyrium erinnert und zeigt, dass sich hier Musiker nicht auf das reine Runterreißen von einfachen Akkorden beschränken. Dem wirkt ein weniger der Gesang entgegen, der wieder stärker in der Tradition des NeoFolks verhaftet ist und damit den Lagerfeuerton des Albums deutlich mitprägt.

Ein wunderschönes mystisches Album, an dem sich kommende Veröffentlichungen des NeoFolk messen lassen müssen.


Gothtronic (www.gothtronic.com)

http://www.gothtronic.com/?page=23&reviews=2756

Organs, it always starts wit organs. Sometimes just an accordion, but most of the time it's an electric organ. As always there must be organs to start with. Hammond would be proud of his legacy or he should be proud. Organs are the perfect beginning for an album. Graumahd is the one who justifies the use of organs again to start an album. It may seem easy to start your album with organs, it may be the right way but what about the rest. The beginning is gone before you know and then the album started, but Graumahd got what it takes. The blast their way into the rest of the album with guitar and organ. Acoustic guitar that is.

Listening to Cheru, the album of Graumahd I expected this would be a band with a respectable discography but could I've been misled more by ones sound? This is only the debut-album and what kind of a debut! Graumahd takes us right back to the roots of Neo-folk en beyond. All the way back into the late sixties when the psychedelic folk presented itself to the world. It seem that the members of Graumahd listened a lot to bands like Comus, Magna Carta or Tir Na Nog. Their influences can be found on the debut of Graumahd. Beautiful psychedelic folk mixed with the equally beautiful tradition of German Neo-folk.

This album is for the lovers of German Neo-folk. For the lovers of the early years of the folk music and for the lovers of the organ. Beautiful music in the style of the Forseti-albums that everyone loves. The mix of psychedelic and Neo-folk was present long before we knew it, but Graumahd finally let it spring into life. They stand their ground and created a sound in which they can last a lifetime.


Terrorverlag (www.musik.terrorverlag.de)

http://www.musik.terrorverlag.de/musik/rezensionen/index.php?select_cd=3819&kategorie=industrial

Recht lange haben sich die Burschen aus Österreich noch Zeit gelassen, um mit ihrem Debütalbum zu Potte zu kommen, wenn man bedenkt, dass einige der nun präsentierten Stücke bereits auf dem letztjährigen WGT dargeboten worden sind. Aber Qualität braucht eben seine Zeit, und davon findet sich auf "Cheru" jede Menge. "Cheru" bedeutet soviel wie "Hirsch"; ein selbiger ziert bekanntlich auch das Cover des Albums, welchem bislang lediglich eine selbstbetitelte Single sowie einige Samplerbeiträge ("Wir rufen Deine Wölfe", "Mia Runa") vorangegangen sind. Nun stehen für GRAUMAHD, hinter denen sich in erster Linie mit Wolf L., Georg O. und Jörg B. drei Herren an Akustikgitarre bzw. Gesang verbergen, aber alle Zeichen auf Sturm.

Ganz neu ist man keineswegs im Geschäft, denn ausreichend Erfahrungen konnten beispielsweise Jörg schon durch sein Mitwirken bei ALLERSEELEN und DER BLUTHARSCH oder alle gemeinsam im österreichischen Black Metal Untergrund mit der Band AMESTIGON sammeln. Musikalisch hat man sich bei GRAUMAHD nun aber eben rein akustisch im Neofolk-Sektor ausgetobt. Die 10 Stücke, unter denen sich auch eine Trilogie ("Auwaldschatten 1-3"), ein reines Instrumental und ein "Ausklang" befinden, glänzen vor allem durch ihr offensives Gitarrenspiel, wobei häufiger verschiedene Gitarrenläufe ineinander verwoben sind und so einen leicht progressiven, aber auch sphärischen und vor allem stimmungsvollen Eindruck hinterlassen.

Zusätzlich wird neben den Gitarren noch auf weitere "Hilfsmittel" zurückgegriffen. An erster Stelle ist da die eigentlich eher dezent instrumentierte, aber doch antreibende Wirkung entfaltende Perkussion zu nennen, die oftmals, wie etwa bei dem Titelstück oder "...und dann kam Ruhe vor dem Sturm", erst in der zweiten Hälfte einsetzt und so eine spürbare Verstärkung des Gesamtsounds darstellt. Daneben können sich in manchen Liedern mehrere Gastmusikerinnen auch an Klarinette, Querflöte und Cello entfalten (z.B. in "Jahreskreis 2.005"), außerdem hat Albin Julius, auf dessen Label HauRuck! "Cheru" auch erscheint, am Harmonium ausgeholfen. Den Höhepunkt des Albums stellt aus meiner Sicht aber das Stück "Ohne Welt" dar, welches ein Musterbeispiel dafür bietet, welch verträumte und wundervolle Melodien sich auf "Cheru" wiederfinden.

Es ist erfreulich, dass hier nicht nur Genre-typisches neu aufgewärmt wird, sondern erkennbar versucht worden ist, eigenständige und ausdrucksstarke Songs zu komponieren, die noch dazu sehr erdig wirken und ein homogenes Gesamtgefüge bilden.


Alternativmusik.de
(www.alternativmusik.de)

http://www.alternativmusik.de/rezensionen/graumahd-cheru/

Lange hat man drauf gewartet, nun ist es da: Das Debüt-Album der österreichischen Neofolk-Formation Graumahd. Genug Aufmerksamkeit war bereits durch verschiedene Compilation-Teilnahmen gegeben, durch das Album-Debüt dürfte diese sich noch weiter erhöhen. Verdient hätte es die Aufmerksamkeit auf jeden Fall, denn selten wird so gekonnt neofolkloristische Musik in Reinform dargeboten, ohne dabei peinlich zu wirken oder Klischees zu bedienen. Naturverbundenheit, Lagerfeuer-Romantik und treibende Trommeln gepaart mit ruhigen Momenten geben dem geneigten Hörer genau das, was er von dieser Scheibe erwartet.
Der Opener Die letzte Nacht offenbart sich gleich als ein Highlight des Albums, bei dem die einleitend erwähnten Merkmale gekonnt kombiniert werden: Die Gitarre spielt treibend Akkorde und wird dabei von den Trommeln packend unterstützt, während der Gesang beschwörend wirkt und die angesprochene Naturverbundenheit zeigt. Neben dem treibenden Charakter wird deutlich, was bei Graumahd ebenfalls sehr angenehm auffällt: Oft begegnen einem auf dem Album eingängig auf der Akustik-Gitarre gespielte Harmonien.
Diese Harmonien entfalten ihre Schönheit gar nicht so sehr in den schnelleren, treibenderen Stücken, sondern eher in den ruhigeren Stücken. So ist es zum Beispiel in Ohne Welt der Fall, in dem sich ein solcher Melodieverlauf leitmotivisch durch das Stück zieht und somit den Grundstein für die Eingängigkeit, die vor allem in diesen ruhigeren Stücken anzutreffen ist, legt.
In Stücken wie dem titelgebenden Cheru und Jahreskreis 2.005 werden beide Elemente kombiniert: Treibend geschlagene Trommeln treffen auf eingängige Harmonien und kombinieren diese auf eine Art und Weise, die in diesem Genre selten anzutreffen ist. Auf diese Weise wird trotz aller der Stücke innewohnenden Dynamik der Gänsehautcharakter gewahrt.
Mit den genannten Mitteln zaubern Graumahd ein abwechslungsreiches Album, das in sich sehr geschlossen wirkt, aber dennoch dabei fast jedes Stück für sich als eine Perle für sich darstellen kann. Neben dem abwechslungsreichen Spiel der Instrumente ist auch die Instrumentierung an sich vielseitig: Neben den erwähnten Trommeln und Akustik-Gitarren trifft man auch auf Cello, Klarinette, Flöte, Piano und Harmonium, wobei letzteres von Labelchef Albin Julius höchstpersönlich gespielt wird. Evtl. könnte man dies als Dank für die Mitarbeit Jörgs von Graumahd am letzten Blutharsch-Album (was ebenso auf dieser Seite rezensiert wurde) werten, fest steht auf jeden Fall, dass es sich gut ins Klangbild einfügt.
Selten wirkte ein Neofolk-Album so puristisch und dabei doch so spannend. Wenn man so will, könnte man Graumahd als die österreichische Antwort auf Forseti bezeichnen – nicht so sehr im Klangbild, sondern eher in der Herangehensweise an diese Art von Musik. Jenseits aller Vergleiche beweisen Graumahd auf ihrem Erstling definitiv, dass sich das Warten gelohnt hat. Gerade durch Veröffentlichungen wie Cheru wird deutlich, dass es um die angebliche Stagnation im Neofolk doch nicht so schlimm stehen kann… Sehr empfehlenswert!


Mentenebre (www.mentenebre.com)

http://www.mentenebre.com/articulos.php?op=verarticle&artid=183

 Primer larga duración del grupo austriaco, después del 7 pulgadas "Graumahd", presentado en el ya lejano 2004, de alguna participación en recopilatorios ("Wir Rufe Deine Wölfe"), y de actuar en directo en bastantes ocasiones (HauRuck! Festival II, Wave Gothic Treffen 2005…).La discográfica austriaca HauRuck!, propiedad de Albin Julius ( Der Blutharsch ), lanza al mercado este disco, largamente esperado por los aficionados al Folk Oscuro.

Los diez cortes del disco han sido creados por los tres miembros de esta banda centroeuropea, asistidos por una larga lista de colaboradores tocando instrumentos acústicos, encabezados por el mismísimo Albin (al harmonio). Según la banda, los temas son himnos de "Folklore Psicoactivo" (vaya usted a saber qué significa…), con "sonidos apasionados que surgen de suaves melodías". Para mi oído, deformado por la escucha de tanto sonido industrioso y tanto clon de los Death in June, en un principio no es más que otra banda más de Neofolk, siguiendo la estela de tantos otros grupos de los que apenas puedo distinguir su sonido (Forseti, Of The Wand And The Moon, Orplid). Eso sí con un sonido limpísimo, muy trabajado, con una producción exquisita, en el que prima el sonido de las guitarras acústicas.

Pero eso, repito, es sólo en principio (en mi opinión, "die letzte Nacht" lo podía haber firmado cualquiera de los grupos antes mencionados, lo cual no significa que no sea un buen tema, simplemente le falta algo de personalidad, "Instrumental" tiene un nosequé de película de vaqueros que me recuerda al "Jugend" de Orplid, y "Cheru", el tema que da nombre al CD, tiene un inicio precioso a cargo de la flauta y el clarinete, pero poco más); a partir de ese momento, todo cambia, porque a partir de la 4ª pista empiezo a notar sutiles diferencias: "Ohne Welt" se desmarca con algunos toques psicodélicos, como un virtuosísimo punteo de guitarra, y el sonido del armonio del señor Julius. A partir de ahí descubro temas con toques muy personales: "…und dann kam Ruhe von der Sturm" tiene un tenso comienzo con guitarras y voz de más de 2 minutos, que se difumina para volver con una percusión muy marcial; es un tema que, a pesar de sobrepasar los 5 minutos, no cansa.

"Jahreskreis 2.005" es en principio más pausado y suave, donde los instrumentos de viento comparten protagonismo con las omnipresentes guitarras; pronto vuelve la percusión para animar la canción, acompañada del Cello de Iris F. "Auwaldschatten" consta de tres partes, con una primera más fuertecilla, seguida de una segunda parte en plan etéreo, y una final en la que la voz, la percusión y los punteos cobran protagonismo por última vez. "Ausklang" cierra el CD, un tema cercano al sonido ambiental, con el harmonio como instrumento principal, en el que parece que la melodía va a arrancar en cualquier momento, cosa que no llega a ocurrir. Un buen final para un disco que considero una buena adquisición para cualquier amante de el nuevo Folk Europeo.

Neofolk.de (www.neofolk.de)

http://web204.lx9.ihr-host.de/warenhaus/index.php?main_page=product_info&cPath=1_12&products_id=176

Bisher gab es nur eine Single und ein paar Samplerbeiträge von GRAUMAHD, doch die ließen aufhorchen. Uns überzeugten vor allem die "livehaftigen" Fakten, zum einen ihr souveräner Auftritt beim Wave-Gotik-Treffen 2005 in Leipzig und zum anderen ihr deutlich hörbarer Einfluß auf den BLUTHARSCH, bei dem GRAUMAHD Sänger Jörg B. die Saiten bedient. Das sich Albin Julius revanchiert dürfte klar sein und so hören wir ihn hier am Harmonium

Mit "Chern" haben sie nun ein gelungenes Debütalbum am Start, welches vor allem jenen gefallen wird, die
1) Forseti, Nebelung, die späten Empyrium oder Neun Welten mögen, oder
2) ihre Wurzeln in härteren (Metal-)Gefilden haben, oder
3) denen käftige Lagerfeuermusik mit Gitarre, Perkussion und heidnische Thematiken am Herzen liegen.

Musikalisch bieten GRAUMAHD nicht unbedingt Neues, aber, und das ist uns wichtiger, ihr "Neofolk" hat Niveau, sie beherrschen ihre Instrumente, ihre Musik hat einen kraftvollen, urwüchsigen Klang. Verbessungswürdig ist einzig der Gesang, aber seien wir doch mal ehrlich: wir kennen kaum eine Band dieses Genres, die mit perfekten Stimmen aufwarten kann.
GRAUMAHD wirken vertraut und ehrlich und wenn man sich für die CD ein wenig Zeit nimmt, werden einem wahre Perlen ("Ohne Welt") offenbar. Mit Perkussion geht man des öfteren sehr offensiv zur Sache, was "Chern" insgesamt zu einem der aggressiveren Neofolkalben werden läßt.
Einzig ein Punkt betrübt uns wirklich, nämlich die Gestaltung der CD. Das unscharfe Coverbild und die dunklen Grün- und Brauntöne mögen zwar thematisch zur Musik passen, aber gestalterisch wäre hier einiges mehr möglich gewesen.
Doch sei es wie es sei: Unsere Empfehlung!



Earshot (www.earshot.at)

http://www.earshot.at/php/content/reviews_ok.php?action=show&idx=4040

Bei GRAUMAHD handelt es sich um eine recht junge Neofolk-Formation aus Österreich, die nach einer Siebenzollscheibe auf Vinyl und einigen Samplerbeiträgen mit „Cheru" nun ihr Albumdebüt präsentiert. Die Bandmitglieder kommen eigentlich aus dem Metal-Bereich, so gibt es personelle Überschneidungen mit der österreichischen Black Metal-Formation AMESTIGON. Gitarrist und Sänger Jörg B. ist auch bei der österreichischen Neofolk/Industrial-Legende DER BLUTHARSCH involviert, deren Mastermind Albin Julius wiederum auf „Cheru" als Gastmusiker das Harmonium bedient.

Musikalisch wird klassischer deutschsprachiger Neofolk geboten, der teilweise an so bekannte Bands wie FORSETI oder DARKWOOD erinnert. Die Lieder von GRAUMAHD haben aber teilweise einen etwas psychedelischen Einschlag, welcher der Musik viel eigene Identität verleiht. Der Metal-Background der Musiker schimmert ab und zu durch, so klingen einige Passagen für Folk-Verhältnisse ungewohnt heftig.

Mit „Cheru" ist GRAUMAHD ein unheimlich starkes Album gelungen, mit dem man sich hinter Größen wie ORPLID oder FORSETI keineswegs zu verstecken braucht. Da dies erst das Debütalbum ist kann man schon einmal gespannt sein, was von GRAUMAHD in der Zukunft noch so alles zu erwarten ist.

Dagaz Music

http://www.dagaz-music.com/ReviewsRecDetail.php?id=2874

Graumahd é um trio austriaco que está agora a lançar o seu primeiro LP na editora também austriaca HauRuck!
Depois de uma discreta edição de 7", os Graumahd oferecem-nos aqui todas as suas qualidades e uma sonoridade apaixonada, com a ajuda de amigos, entre os quais o próprio Albin Julius.

As dez faixas de 'Cheru' levam-nos, ao longo de mais de uma hora, pelo melhor construído e melhor interpretado folk acústico que me foi dado ouvir nos últimos anos.
Tudo simples e limpo: guitarras acústicas, piano, flauta, violoncelo e bateria, extremamente bem produzidos, com uma voz forte e clara, são a oferta de um lançamento de excepção.

De modo geral, esta edição recorda-me o material dos Swans no início dos anos '90 – as canções são elaboradas em crescendo, no qual a bateria assume um maior controlo do resultado final.
Não há dúvida de que, para além desta semelhança, Graumahd é um jacto de sangue novo na cena, muito maçadora, do dark folk, onde projectos com tão alta qualidade são quase impossíveis de encontrar.

Em resumo, penso que este lançamento é uma compra obrigatória que não deixará de nos deliciar, durante muitos e muitos anos, como poucos grupos conseguem.