Hier schonmal das erste deutschsprachige Review zur aktuellen EP
SLAM-ZINE Ausgabe Oktober 2009
The Laconics
s/t
Hauptsache LabelTHE LACONICS verquicken auf ihrer EP, die mit 27 Minuten Spielzeit eher
ein Minialbum ist, klassische Attitüden breitbeinigen Ami-Rocks mit dem
knackdurchsichtigen Blechsound der Insel. Ihre Soli, bei der die Arbeit
Cpt. Poon's von
GLUECIFER mit der Schwitzfingerschrammelei
DANKO JONES'
bastardisiert wird, erfreuen durchweg. Denn hier wird weniger mit seinem
Können angegeben als dem Song (in diesem Fall „
Blow Your Mind“) ein
solider Stand verpasst. Die Texte, in Melodien gepackt, die auch
BIFFY
CLYRO oder gar
TITO & TARANTULA gut zu Gesicht stünden, werden
konsequent und mit wenig Energieverlust durch die Strukturen der Songs
gedrückt. Da entsteht Wärme, die den Hörer bei der Stange hält, obwohl
bei den
LACONICS kein neuer oder gar eigener Pfad beschritten wird.
Gemixt hat „The Laconics“
Kurt Ebelhäuser (
BLACKMAIL, SCUMBUCKET) und
wahrscheinlich auch dafür gesorgt, dass der Sound dieses Minialbums den
letzten Schliff erhält. Zwischen
Hamburg und
Wien scheint sich in Sachen
Rock'n'Roll also doch noch was zu tun.
www.laconics.deSebastian Kötz (
7/10)
xoxo
Laconics