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Tag 16 (Bremen) Bastille: Eine Sturmwarnung verheißt nicht nur dem Grafen und mir eine bis zum Rand gefüllte Karaffe. Wir sind nun in Bremen angelangt und der Wind welcher an allen Türen und Fenstern rüttelt, braust auch durch die unterirdischen Gewölbe des geräumigen Aladin. Geschmacklich bin ich von den letzten Wassern ein wenig enttäuscht. Was dem Grafen nicht recht einleuchten will. Jedoch… und ich schäme mich nicht es zuzugeben, sehne ich mich immer noch nach dem Züricher Wasser, welches meine Voreingenommenheit gegenüber allen anderen Liquiden geweckt hat und dessen Vorrat ich, ohne das wissen des Grafen, nun auch gänzlich verbraucht habe. Doch auch wenn uns das Bremer Publikum einen Herzlichen Empfang zu bereiten verstand und uns schließlich nur mit Mühe von der Bühne klatschen konnte, die Damen und Herren waren mir noch nicht laut genug, so bin ich trotz alle dem nicht gerade erpicht auf die Aussicht der täglichen Wasserverkostung zusammen mit dem Grafen Lindorf, welcher keine Aussetzer duldet. Dennoch… sei es drum: Im Anschlag ein wenig süß und salzig zu gleich, erfrischend kalkig und mit würzig herbem Nachgeschmack. Ein recht ordentliches Getränk.
6:25 PM
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