Gender: Female
Status: Married
Age: 101
Sign: Taurus
City: Bad Harzburg
State: Niedersachsen
Country: DE
Signup Date: 12/10/2006
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Monday, June 01, 2009
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Corvus Corax auf der Neuenburg 31.05.2009 Es gibt Leute, die machen an Pfingsten eine lange Wanderung mit einem Picknick, es gibt Leute, die machen eine Radtour oder eine Grillparty oder faulenzen. Und es gibt Leute wie mich, grins, die es an Pfingsten samt Kindern zu einem Ritterturnier mit mittelalterlichem Markttreiben und Auftritten von Corvus Corax zieht. Und wenn ich die Menschenmenge, die sich dort auf der Burg versammelte, betrachtete, stand ich wohl mit meinem Vorhaben nicht so ganz allein da. Seit vier Jahren war ich jedes Mal beim Pfingstturnier auf der Neuenburg und wollte es mir auch dieses Mal nicht entgehen lassen, aber weder Luceo hatte Zeit noch konnte die Waldfee mitkommen. Ganz allein unterwegs? Nee, das wollte ich auch nicht wirklich und so packte ich zumindest meine Zwillingsmädchen, Larissa und Rebecca, ein, die genauso große CC Fans sind wie ich, und machte mich am Sonntagvormittag auf den Weg. Das Wetter bei uns zu Hause sah nicht eben viel versprechend aus, aber der Wetterbericht für Freyburg ließ uns auf trockene Verhältnisse hoffen. Die Anfahrt verlief ohne Schwierigkeiten, wir bekamen einen Parkplatz oben in der Nähe des Schlosses und stürzten uns ins Getümmel. Beim ersten Rundgang blieben wir an der kleineren Bühne stehen und lachten viel beim Auftritt vom „Pampatut“. Dann wurden die Marktstände begutachtet, dabei sichteten wir die beiden Highwaytiger, die gerade aufs Gelände fuhren. Als wir dann zur Nahrungsaufnahme anstanden, sichteten wir auch schon einige der Spielmänner. Rebecca, die exklusiv für Ardor Schokolade eingekauft hatte, war nicht mehr zu halten und übergab ihm Dieselbige sofort. Beim zweiten Rundgang über das Schlossgelände traf ich auf Castus, der erzählte, dass es Wim zwar besser geht, er aber doch noch so starke Schmerzen habe, dass ein Auftritt im Moment nicht möglich sei. Aber in Wittenberg wäre er dann wieder dabei. Der nächste, der uns in die Arme lief, war Jordon, der meinte, die Band habe gar nicht gewusste, dass sie schon so früh (14.30 Uhr) auf der Bühne stehen sollten, es würde ganz schön knapp werden. Ich genehmigte mir ein Kirschbier, bezog dabei einen Sitzplatz in Bühnennähe und als es dann auf 14 Uhr zuging, sicherten wir uns Plätze in der vordersten Reihe. Ich traf einige nette Leute, die auch in Halle dabei gewesen waren und pünktlich begann dann der erste Auftritt unserer „Raben“. Nach dem Türkischen Tanz kamen launige Ansagen von Teufel und Castus, der Bärentanz folgte und das viel geliebte Totus Floreo, dann wurde der hölzerne Spielmann vorgestellt, von dem Castus behauptete, es sei der eingeschrumpelte Wim, den ein Arzt wieder aufweichen müsse und dafür bräuchten sie das „wertlose Papier“, das wir alle so üppig in den Taschen trügen, nach Douce Dame Jolie verbesserte er sich, es sei eher der Test, ob die Leute reinen Herzens sind, das würde der Teufel testen, denn noch würden wir alle stinken und nur wer rein ist, dürfe Silber geben. Dann folgte der „Spielmannstanz“, der hölzerne Spielmann fand sich auch wieder ein und als die Musiker des Inhaltes seiner Schale ansichtig wurden, hieß es, wir würden duften und seien nun rein. Bevor sie dann die Bühne wieder verließen, ließ uns Castus wissen, dass die gespendeten Taler „Trinkgeld“ seien, also zum Vertrinken da. Mit der Ankündigung, dass sie um, ja um welche Uhrzeit denn nur? Keiner wusste es so ganz genau, aber die Mädels, die vorne standen, waren natürlich informiert und riefen es den Musikanten zu. Also um 17.30 Uhr wären sie wieder da. Genügend Zeit, um sich die vielen gut sortierten Händlerstände anzusehen und die eine oder andere Kleinigkeit zu kaufen. Larissa fuhr mit dem „Wikingerkarussell“, wir genehmigten uns ein Eis und liefen immer wieder dem einen oder anderen Spielmann über den Weg. Es war mittlerweile richtig schön warm geworden und so suchten wir uns einen Platz auf der Wiese, tranken Tee und guckten den vielen, teilweise Bunt- respektive Schwarzgekleideten Menschen zu. Crazy Locke und Nick waren dann auch auf einmal da und schließlich kam auch Sorraja dazu. Die Zwillinge wollten dann das Turnier sehen, während ich mich wieder auf den Weg an die Bühne machte und dort die Una mit ihrer Tochter traf. Wir hatten uns ja auch schon lange nicht mehr gesehen und so tauschten wir gleich mal eifrig Informationen aus. Auch der Auftritt um 17.30 Uhr war mitreißend und lustig, leider aber viel zu kurz, doch um 20 Uhr wartete noch ein kurzes Aufspielen auf uns, bevor dann um 22.30 Uhr das große Konzert beginnen würde. Noch während das Turnier lief, begann es zu regnen und ich befürchtete schon, dass wir doch noch richtig nass werden würden, aber der Wettergott hatte ein Einsehen und es hörte bald wieder auf. Pünktlich zum 20 Uhr Auftritt waren dann auch die Zwillinge wieder da, die ein kurzes Nickerchen im Auto gemacht hatten. Und wenn am Nachmittag noch 6 Musiker auf der Bühne gestanden hatten, so waren es jetzt sieben, denn Martin, der neue Trommler in der Mitte, war mit dabei. Nach weiteren sechs Liedern, unter anderem das „Palästinalied“ verschwanden die Musiker ein letztes Mal und wir warteten schon ungeduldig auf den großen Auftritt. In der Zwischenzeit gab es noch einmal Nahrungsaufnahme, wurden Jacken aus dem Auto geholt, weil es doch ziemlich kühl geworden war und es gab noch einen Auftritt der Gruppe „Euphorica“. Diese setzt sich zusammen aus zwei drei Musikerinnen, von denen zwei früher bei „Psalteria“ gespielt haben und einem Spielmann, der früher bei „Potentia Animi“ Musik machte. Die sehr melodische Musik kam bei den Zuschauern auch recht gut an. Doch schließlich war es dann soweit, nach ein bisschen Umbauen und Technik in Gang bringen, kamen die Musiker von Corvus Corax zurück auf die Bühne und es ging gleich sehr flott los. Die Ansagen teils von Teufel, teils von Castus brachten uns immer wieder zum Lachen. Auch Jordon, als zarte anmutige Nachtigall, die zusammen mit dem Spielmann (Castus) ein Lied zwitschert, riss alle mit. Ardor wurde, in verletzungsbedingter Abwesenheit von Wim, zum Frauenbetörer Nr. Eins ernannt und Jordon zum Zweitbetörer *g*. Aber egal, ob Ductia, Venus, Vina Musica, Titenka, In Taberna, Saltarello oder Platerspiel und alle anderen Lieder, es herrschte sowohl auf der Bühne als auch davor eine ausgelassene Stimmung. Nachdem Jordon den Oberkörper frei machte, taten es ihm Castus, Ardor, Norri und Martin nach. Bei Dam Dam stellten sich die Musiker gegenseitig vor und jeder bekam den verdienten Applaus. Filii Neidhardi gab es als erste Zugabe, gefolgt von Shou Shou Cheng, bei dem wir trotz ziemlich begrenztem Platz hüpften und wir schafften es, noch eine weitere Zugabe einzufordern, Traubentritt wurde zum Gehör gebracht und die Spielmänner dann mit tosendem Applaus und lautem Gejohle verabschiedet. Es war eins der schönsten CC Konzerte der letzten Zeit und ich möchte am liebsten gleich wieder! Da ich noch zweieinhalb Stunden Rückfahrt vor mir hatte und die beiden Mädels dann auch schon sehr müde waren, verabschiedeten wir uns von Doreen und Sorraja. Ich sagte noch Tschüss zu Castus und Jordon, der mir noch ein Liedchen trällerte, Rebecca musste sich natürlich von ihrem Lieblingsspielmann, Ardor, verabschieden und schwebte dann auf einer rosa Wolke zum Auto, weil ihr Dieser ein Küsschen auf die Wange gehaucht hatte und Norri zu ihr sagte, dass sie ja wirklich toll durchgehalten hat. Die Rückfahrt war sehr ruhig, ganz im Gegensatz zu sonstigen Veranstaltungen, denn meine Töchter, die wirklich wie die Großen mitgejubelt, gehüpft und gehuldigt hatten, schliefen schon nach den erstem Metern der Rückfahrt ein. Und so musste ich ohne das übliche: Wir analysieren den Tag bis ins kleinste Detail, nach Hause düsen. Und wenn ich befürchtet hatte, dass mich die Müdigkeit unterwegs überkommt, hatte ich mich geirrt, der Adrenalinpegel war so hoch, dass ich putzmunter nach 2 Stunden und 25 Minuten vor meiner Haustür stand. Und jetzt freue ich mich wie ein Schnitzel auf die kommenden Corvus Corax Auftritte. Outtakes: Mir fehlte mein siamesischer Zwilling. Ketchup, der zweimal auf einer Jacke landete. Lady, die sich als Kaktusliebhaberin outete. Ein mysteriöser Mann im Hintergrund *lol* Kind, welches Haare an Spielmannskörperteilen sichtete Ein überglückliches Kind Eine genauso glückliche Mama Rehe im Straßengraben
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Saturday, December 27, 2008
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Berlin 20.12.-24.12.2008 .. .. Wie in jedem der vergangenen vier Jahre, machten wir, Luceo und Lady mit Marnie, Rebecca und Larissa, uns wieder auf den Weg nach Berlin, um kurz vor Weihnachten Corvus Corax live in der Passionskirche zu erleben. Allerdings war etwas anders als sonst. Nicht zwei, sondern drei Konzerte standen an. Und es würde vor dem Auftritt ein bisschen was aus dem neuen Cantus Buranus Orgelwerk zu Gehör gebracht werden. Die Neugier war groß, noch mehr so, als wir erfuhren, dass Aufnahmen für eine neue DVD gemacht werden sollten. Aber fangen wir ganz am Anfang an: Da wir dieses Mal keine Hektik vorher hatten, alles gut durchgeplant war, konnten wir am Goslarer Bahnhof entspannt starten, in Braunschweig stiegen wir um in den ICE, in dem wir ein Abteil für uns hatten und Luceo und Lady tauschten Informationen aus, die Kiddies beschäftigten sich anderweitig. Es gab keine Verspätung, allerdings fast eine Panne in der S-Bahn, die wir Landeier unbedingt noch kriegen wollten, was zu einem Kampf mit Koffern und sich schließender Tür führte. Larissa hatte wacklige Knie danach und uns stand der Schweiß auf der Stirn. In unserer nun schon Stamm-Ferienwohnung angekommen, verteilten wir uns auf die Zimmer, bekamen einen kleinen Schock beim Bezahlen und hatten gleich interessante Aussichten aus dem Fenster. Ich sag’s ja immer wieder, die Wohnung ist nicht optimal, schon gar nicht für diesen Preis, aber die Aussicht ist einfach unbezahlbar. Dann war die große Frage: Was machen wir nun? Vorgenommen hatten wir uns ja Einiges und da am Samstag noch kein Konzert anstand, wollten wir eigentlich nur ein bisschen Sightseeing machen, doch dann, nach einer Tasse Kaffee, entschieden wir uns anders. Da Sookie noch nicht da war, gingen wir einkaufen, fühlten uns, naja, ich zumindest, wie richtige Berlinerinnen, verleibten uns eine Pizza ein und gingen noch auf einen Sprung in die Lieblingskneipe, wo wir dann auch schon mal auf unsere bayrischen Mädels trafen. Wir ließen es nicht allzu spät werden, verpassten daher die Zetha, schnieff. Am Sonntag setzten wir unsere Pläne in die Tat um und machten „auf Kultur“. Larissa wollte unbedingt die Nofretete sehen und so fuhren wir zur Museumsinsel, machten jede Menge Fotos und gingen ins ägyptische Museum. Die Kinder hatten noch freien Eintritt, jeder bekam einen Minirekorder mit, der uns auf Zahleneingabe etwas zu den Exponaten erzählte. Es ist einfach faszinierend, wenn man vor den Gebrauchsgegenständen, den Masken, Sarkophagen usw. steht und sich vorstellt, wie alt diese Sachen sind. Interessant fand ich vor allem die Papyrusrollen und die Erklärungen dazu. Vor allem die medizinischen Texte zum menschlichen Gefäßsystem. Einerseits kriegte ich fast einen Lachanfall, andererseits waren Sachen dabei, da lagen die alten ägyptischen Ärzte nicht mal falsch. Das schönste Ausstellungsstück ist natürlich die Büste der Nofretete. Wenn man lange genug hinsieht, glaubt man fast, sie sei lebendig. Danach wollten wir uns noch den Pergamon Altar ansehen, von dem ich bei meiner Schulabschlussfahrt total begeistert war. Die drei kleinen Mädels machten nicht so ganz begeisterte Gesichter. Das änderte sich, als wir durch die kleine Tür in den Saal kamen, in dem der Altar steht. Ich hatte meine Tochter Larissa im Auge, der fast der Mund offen stehen blieb. Kommentar von ihr: „Oh mein Gott, ist das ein Oschi!“ Jedenfalls war die Begeisterung groß. Die „Dionysos-Ausstellung“ dagegen fand nicht die Zustimmung der Mädels. Beim Anblick der, meist nackten Statuen, meinte Larissa: „Das ist ja pervers!“ Ich dagegen fand die Statue des Asklepios, von der ich ein Foto machte, vielleicht sollte ich das mit in meine Klinik nehmen, deren Namensgeber er ist ;-). Nach Stärkung im Restaurant mit dem goldenen M, ging’s zurück in die Ferienwohnung, es gab wieder interessante An- und Aussichten, eine Tasse Kaffee und das übliche Problem, was ziehe ich an, wie frisiere ich mich und das mal sechs, Hilfe!!!!! Mit Tram- und U-Bahn ging es zur Passionskirche, wir waren spät dran, aber hatten doch noch Hoffnung in die erste Reihe zu kommen, obwohl ich befürchtete, mit Larissa zurückfahren zu müssen, dem Kind war schlecht. Aber frische Luft und in der Kirche dann eine Laugenbrezel behoben das Problem. Wir eroberten die erste Reihe, dank unserer Kinder. Siouxsie war mit ihrer Mama da, Zetha kam auch noch, Sorraja war da und sogar Celebrin hatte den Weg nach Berlin gefunden. Und alle bekamen wir einen Zettel mit dem Text von „O Varium Fortune“. Uns schwante schon Übles und tatsächlich sollten wir dann bei der letzten Zugabe mitsingen. Aber erst mal war Tratschen, Informationen austauschen und viele liebe Leute begrüßen an der Reihe. Gegen ..19.30.. erhob sich Orgelklang und wir kamen in den Genuss von Cantus Buranus, dem Orgelwerk, naja einem Teil davon. Die Orgel der Passionskirche ist sehr gut und Bernhard Fabuljan ist ein Meister an diesem Instrument. Das Ganze ist einfach nur Gänsehaut erzeugend und genial. Und doch warteten wir natürlich gespannt auf unsere Spielmänner, hatten wir doch längere Zeit kein CC Konzert mehr gehabt. Nach einer Runde einnebeln ging es dann auch gleich los und die Stimmung war sofort gut. „Urmawi“, gefolgt von „Totus Floreo“, angesagt von Teufel, der Wim als Frauenbetörer ankündigte, dann kam das Lied von Cheiron, dem es aber, laut Castus, in Deutschland zu kalt ist und er daher in Griechenland weilt. Dann kam die Ansage, dass einmal zur Osterzeit die Spielmänner ein großes Ei fanden und dieses ausbrüteten, heraus schlüpfte eine zarte, anmutige Nachtigall, die nun mit dem Spielmann ein Liebeslied singt. Die Nachtigall war Jordon mit der tönernen Vogelpfeife, der Spielmann war Castus, der auf einer neuen Cister spielte, grün lackiert und mit zwölf Saiten bespannt. Das Lied war „Saderalladon“, gehört zu meinen Lieblingsliedern und wir kriegten uns vor Lachen kaum ein, denn die Interaktion zwischen „Nachtigall“ und Spielmann war hinreißend. Nach Feralis verabschiedeten die Spielleute sich in die Pause, nicht ohne uns vorher noch zum Saufen zu animieren, und verschwanden unter den Klängen von „Tertio“ in der Sakristei. Der Applaus war kräftig und die Pause ging schnell herum, nicht zuletzt, weil Emil uns besuchen kam, der Lieblingshund aller Corvus Corax Fans. „Bibit Aleum“ war das erste Lied nach der Pause, dann kam der „Mazedonische Tanz“, gefolgt von der „Ballade de Mercy“, die mit der neuen Cister ungewohnt klang, aber nicht schlecht. Bei „Venus Vina Musica zeigte sich, dass die Fans stimmgewaltig mitbrüllten um etwaige Kopfschmerzen zu vertreiben ;-) und auch die Choreographie der ersten Reihe klappte schon ganz gut *fg*. Nach „Nominalto“ und „Titenka“ (der größten Frau Europas), kam dann wieder Teufel ans Mikrofon und sagte ein unglaubliches Ereignis an, das gerade so wäre als würde Ostern und die heilige Weihnacht auf einen Tag fallen, denn Castus Rabensang, da gab’s Applaus und Gejohle, würde nun mit der Kraft seiner behaarten Lenden und seinen stahlharten Brustwarzen, den kleinen, wilden Dudelsack bändigen, was zu wahren Lachanfällen führte. Dann ging es „In Taberna“ wo wir zu „Sanyogita“ mit den Hüften kreisten und den Hamster erschlugen ;-). Bei „Ductia“ stieg die Stimmung noch um ein paar Grade und beim „Platerspiel“ verausgabten sich nicht nur die Spielmänner. Dann kam der „Opernsänger“ Herr „Saltarello“ in Gestalt von Patrick an den Bühnenrand und mit „Dam Dam“ verabschiedeten sich die Musiker. Allerdings waren wir nicht damit einverstanden und holten sie mit Applaus, trampeln und pfeifen wieder auf die Bühne zurück. Als Zugabe gab es „Filii Neidhardi“ und dann „Chou Chou Sheng, wobei wir hüpften, ob wir wollten oder nicht. Als letzte Zugabe wurde dann „O Varium Fortune“ gespielt und wir sollten mitsingen. Unsere Spielmänner standen bei der Orgel auf der Empore, wir unten und waren ziemlich unsicher, was wir tun sollten, bzw. wann wir einsetzten sollten und so ging das Ganze etwas daneben. Ich konnte den Text nicht lesen, weil's zu dunkel war und irgendwie war ein Teil des Publikums schon eine Zeile weiter als die anderen. Noch völlig im Bann des Konzertes machten wir uns auf den Rückweg, nachdem wir uns mit den anderen Mädels für die Kneipe verabredet hatten. Eigentlich wollten wir es nicht allzu spät werden lassen, aber…meistens kommt es anders als man denkt, denn in der Kneipe hatten wir das Vergnügen, auf Castus zu treffen, mit dem wir uns ausführlich unterhalten konnten. Wir hatten so viel Spaß, dass es dann später war, als wir dachten ;-) und wir sozusagen aus der Kneipe gekehrt wurden. Immer noch kichernd machten wir uns auf den Weg zur Ferienwohnung, kichernd gingen wir ins Bett und kicherten auch noch, als Sookies Bett zusammen krachte. Als dann alles wieder okay war, konnten wir nicht gleich einschlafen, weil immer wieder eine von uns in ein nur schwerlich unterdrücktes Kichern ausbrach. Am nächsten Morgen hingen wir dementsprechend etwas in den Seilen und beschlossen, es ruhig angehen zu lassen. Wir frühstückten, sahen dabei „Nanny“ (mit Fran Drescher) im TV und warteten auf Andrea, die sich uns heute anschließen wollte. Zwischendurch ging ich noch schnell was einkaufen und fühlte mich zu Hause in Berlin. Als ich wieder kam, hingen alle am Fenster und sahen ein ganz anderes TV Programm *kicher*. Schließlich, kurz bevor wir uns zurecht machen wollten, kam Andrea und wir hatten erst mal eine Menge Gesprächsstoff. Aber bald machten wir uns auf den Weg in die Passionskirche, wo ja heute für die DVD gedreht werden sollte. Wir waren früher da als am Abend davor, trotz dauerndem Röcke raffen von Larissa und mir, wir beide waren schick aber nicht praktisch angezogen, *fg*. Wir wurden von einer Truppe Frauen alle misstrauisch beäugt und als „hysterisch“ abgestempelt. Also bitte, ich mit meinem hohen Alter bin vielleicht „historisch“ aber nicht hysterisch, so!!!! Eine kleine Überraschung gab es auch noch. Diana war da! Mit frischgebackenem Ehemann! Und sie sorgt auch schon bald für die neue Fangeneration ;-). Erste Reihe erobern war das Ziel, wir erreichten es, trotzdem eine der „netten“ Damen Larissa hinter die Kirchentür quetschte. Wir hatten alle den Text von „O Varium“ geübt und Castus hatte uns gesagt, dass die Spielmänner an diesem Abend auf der Bühne stehen würden und fünf Chorleute oben auf der Empore, naja, wir waren gespannt, wie es klingen würde. Das Programm war das Gleiche, wie am Abend vorher, die ansagen variierten ein wenig, aber die Stimmung war noch besser. Zuerst dachte ich nicht mal an die Kameras, bis ich dann irgendwann ein rotes Licht entdeckte, aber eigentlich machte es mich nicht nervös. Die Mädels, die am Vorabend noch gesessen hatten, standen nun auch mit uns auf und wir waren richtig ausgelassen. Dann kam die letzte Zugabe und trotz Text lernen und Einsatz nicht verpassen, hatte ich das Gefühl, dass ich alleine sang, den anderen erging es genauso und ich glaube, es war kein Erfolg! Nach dem Auftritt blieben wir noch in der Kirche, wurden, oh Wunder, auch nicht von der Security herausbeordert, holten Autogramme und machten Fotos, das heißt, ich war abgemeldet, meine Mädels übernahmen das. Ich durfte sie dann mit den diversen Spielmännern aufs Bild bannen. Schließlich nahmen wir dann doch Abschied, lernten, dass man auch mit dem Bus bis zum Alexanderplatz kommt. War lustig, die ganzen großen und kleinen Mädels mit dem Bus unterwegs, ein sehr netter Busfahrer, der meinte er habe die Fahrkarte gesehen, obwohl Luceo sie nicht gleich fand und auch noch wartete, als ein paar nicht gleich entschlossene schließlich doch noch einsteigen wollten. Die Fahrt würde mit Schokobonbons versüßt und nachdem wir die Kiddies nach Hause gebracht hatten, gingen wir doch noch in die Kneipe. Wir merkten am anderen Morgen, dass drei Konzerte doch anstrengend sind. Luceo schwächelte etwas und so machten Sookie und ich uns mit den Kids auf den Weg, nachdem wir uns von Andrea verabschiedet hatten, gingen noch zum Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz, besorgten noch ein paar wichtige Kleinigkeiten. Die Zeit zum aufbrezeln wurde knapp, aber wir waren trotzdem noch gut in der Zeit, so gut sogar, dass wir direkt vor der Kirchentür landeten. Irgendwann kam ein Security Mann heraus, sah uns alle an und meinte, er habe wohl ein Deja Vu, grins. Als die Tür dann endgültig zum Einlass geöffnet wurde, wurden wir mit den Worten: Die Stammgäste zuerst, herein geholt, fand ich nett. Sowieso muss ich mal die Security Firma loben, alle, die dort eingesetzt waren, waren freundlich, hilfsbereit und liebenswürdig, ganz im Gegenteil zum Vorjahr. So soll das sein. Auch Emil ließ sich noch mal in der Kirche sehen und wurde geknuddelt, von den großen und kleineren Fans. An diesem Abend gaben wir bei dem Konzert noch mal alles, genau wie die Band. Ardor schnappte sich Siouxsies Rucksack und stöberte darin rum, steckte sich das gepunktete Portemonnaie in den Rockbund und versuchte auf dem gepunkteten Regenschirm Musik zu machen ;-). Eigentlich hatte er es ja auf die Süßigkeiten Tüte abgesehen, aber Zetha’s reaktionsschnelles Wegschnappen Derselben verhinderte es. Die Kameramänner tummelten sich mitten zwischen uns. Sie waren höflich, einer allerdings ein bisschen ungeschickt. Erst kippte er Valeras Bier um, dann stand er auf meinem Rock und ging, trotz deutlichen Zerrens meinerseits nicht von Diesem runter. Aber…ich fürchte, wir sind häufig auf dem Film zu sehen, oder vielleicht haben wir Glück und sie haben eher die Nachwuchsfans gefilmt. Dieses Mal wurde auf „O Varium Fortune“ verzichtet und stattdessen „Lamentatio Coelibatus“ gespielt. Ich finde „O Varium“ als Abschluss allerdings besser! Wir begrüßten noch Herb und verabschiedeten uns schon mal von den Spielmännern. Rebecca war ganz traurig, dass alles schon wieder vorüber war und Castus malte ihr einen Punkt auf die Nase, damit sie fröhlich wird ;-). Larissa erfuhr das gleiche Schicksal, allerdings bekam sie von Jordon noch einen zweiten Punkt und auch Marnie kam nicht ungeschoren davon. Wir nahmen wieder den Bus zurück und merkten, dass es wirklich richtig nette Busfahrer gab, denn wir hatten kein Kleingeld dabei, er konnte nicht wechseln und so ließ er uns einfach so mitfahren. Ein letzter Besuch in der Kneipe, wo wir noch einmal auf Castus trafen, der uns erinnerte, dass wir unbedingt am 25.12. ab ..11 Uhr.. MDR einschalten sollten, damit wir Corvus Corax im TV erleben könnten und wir erfuhren noch ein bisschen was von den Dreharbeiten dazu und vor allem vom Finale, lach! So gegen zwei Uhr löste sich die Versammlung dann auf und wir nahmen schweren Herzens Abschied voneinander. Die Nacht war kurz, wir müde, aber der Zug wartete schließlich nicht und so machten wir uns auf den Weg zurück in den Harz. Ich mit zwei weinenden Augen, die anderen eher mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Und trotz meines Kummers, nicht in Berlin bleiben zu können, hellte sich die Stimmung am Nachmittag wieder auf und es konnte Weihnachten werden. Und am ersten Feiertag gab es dann ja noch unsere Jungs im Fernsehen, leider viel zu kurz, aber es war ein nettes „Weihnachtsgeschenk“! .. .. Outtakes: …Luceo auf Schnarcher Jagd …finster blickende Museumswächter wg. Handyklingeln …lecker Bier in der Kirche …sauren Rotwein in der Kirche …Retter …Therapeuten …jugendliche Schwärmereien …Dinge die man eher nicht auf Rezept bekommt …zusammenbrechende Betten …Dinge die man sich nicht vorstellen möchte …Wim, der sich mit Charme zwei neue Fans eroberte …haltlos kichernde Fanweiber …merkwürdige Weiber .. .. Ich brauche mal wieder Hilfe, weil ich bestimmt ganz viel Lustiges vergessen habe. Also Luceo, Sookie, Ludmilla, schreiben was ich noch vergessen habe, bitte!!!!! .. .. .. .. .. ..
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Sunday, December 14, 2008
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Hallo ihr Lieben,
einige von uns Corvus Corax Fans chatten regelmässig Dienstag abend ab 20 Uhr bei Spinchat.
Wer Lust hat, dabei zu sein, sollte folgendes tun.
www.spinchat.de
aufrufen
da erscheint die Startseite. Ganz oben kann man verschieden Optionen anklicken, dort auf CHAT gehen, dann erscheinen Zufallschaträume, daneben ist ein kleiner Kasten, den öffnen auf ALLE gehen und dann herunterscrollen.
Wenn schon jemand im Chatraum ist, erscheint in der Liste Castus Chat oder Corvus Corax Chat, dann einfach darauf klicken und ihr seid da.
Sollte das nicht der Fall sein, dann geht es so weiter:
Ihr sucht euch einen Chatraum, in dem niemand anwesend ist, ersichtlich an der 0 hinter dem Chatraum. Den klickt ihr an und schreibt dann in die Textzeile:
/join Corvus Corax Chat
auf enter klicken und ihr seid in dem Raum.
Ich hoffe, viele von Euch am Dienstag Abend dort zu treffen. Und wenn der Dienstag nicht passt, dann machen wir halt einen anderen Wochentag aus.
Also:
Join Corvus Corax Chat ;-)
liebe Grüße, die Lady
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Saturday, July 26, 2008
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Endlich war es mal wieder soweit, der Höhepunkt des Sommers, Corvus Corax auf dem Wäscherschloss und das dazugehörige Fantreffen, wartete auf uns. Oder wir darauf? Na egal. Jedenfalls machten sich Luceo und die Lady am 15. Juli auf den Weg ins Schwabenländle. Begleitet vom üblichen Irrsinn: Koffer auf, aber was packe ich ein? Klamotten rein werfen, Stukkatierset dazu, nebenbei den Fotoapparat im Videomodus laufen lassen, damit das mal dokumentiert wird. Telefonieren, ein letztes Mal bei MySpace nach Nachrichten gucken, noch schnell ein Chat mit Darki, dann klingelt es und Luceo wird mit den freundlichen Worten: Du bist zu früh! begrüßt.
Nachdem Diese versichert, dass sie sich auch freut, mich zu sehen, werden schnell noch die letzten Sachen in den Koffer gepackt, der PC ausgemacht, alles unter interessantem Informationsaustausch (Ich sag nur Scrat und Thaddäus. Insider!!), komischen Figuren vor der Linse des Fotoapparates und dem späten Geständnis : Luceo du wirst gefilmt!
Schließlich, nachdem ich meine Kids aus dem Schlaf gerissen hatte, damit sie wenigstens noch eine Verabschiedung von ihrer schon nicht mehr ganz anwesenden Mutter kriegen, ging es endlich los. Naja, noch nicht ganz, erst wurde Proviant eingekauft, dann meinte Luceo's Navi, wir sollten vielleicht doch nicht fahren, denn nach einem Schlenker von fünf Minuten, standen wir wieder vor meiner Haustür und die Dame im Navi meinte: Sie haben ihr Fahrtziel erreicht!
Nach Neuprogrammierung stand der Fahrt dann nichts mehr im Wege und wir waren wieder auf Tour!
Die Zeit verging wie im Flug, weil wir eine Menge Gesprächsstoff hatten, witzige Handytöne (ich sag nur „Chuck Norris") und die Vorfreude groß war.
So gegen 15.15 Uhr waren wir in Lorch angekommen, wo wir Quartier bezogen, naja noch nicht gleich, denn erst trafen wir uns mit Waldfee auf einen Cappucino. Nach Einchecken im Hotel ging's ans Aufbrezeln, dann fuhren wir doch mit Luceo's Auto hinauf zum Wäscherschloss, weil man uns sagte, dass wir später als ein Uhr Nachts kein Taxi mehr bekommen würden.
Es ist jedes Mal wieder wunderbar, wenn man an das Wäscherschloss kommt, die inzwischen vertraute Fassade und Umgebung sieht und dann die Begrüßung mit den anderen Fans und Freunden, die man mittlerweile so hat, erleben kann. Es waren dieses Mal so viele Leute da, mit denen man oft unterwegs ist und genauso viele, die man eben nicht immer sieht. Shaun, mein Tourschaf war natürlich auch dabei und er lernte Mama P., die Rampensau kennen. Die beiden vertrugen sich übrigens gut.
Es herrschte gleich wieder eine gute und ausgelassene Stimmung, über der jedoch ein kleiner Schleier der Melancholie lag. Vor Kurzem hatten wir die traurige Nachricht erhalten, dass Paul Kaisser, der Burgherr, nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben war. Da wir ihn alle sehr schätzten, waren wir natürlich traurig darüber.
Aber das Leben ging auch an diesem Abend weiter. Nachdem Andrea schon mal ein bisschen organisierte und ich die Fanclubausweise verteilt hatte, traf ich auf Castus Rabensang, dann stürmten ich etwas verspätet den Burghof, aber Luceo und Waldfee hatten mir einen Platz in der ersten Reihe gesichert. Ich weiß nicht, ob nur mir die Bühne kleiner vorkam als sonst, aber ich fand sie sehr beengt. Nach ein bisschen Wartezeit kam dann Thomas Kaisser auf die Bühne, der uns genau so launig, wie sein Vater das immer getan hatte, auf das Konzert von Corvus Corax einstimmte. Und dann war es soweit.
Ein bisschen Bühnennebel, dann erklangen die ersten Töne von „Tertio" und unsere Spielmänner kamen die Treppe von der Burg herunter in den Innenhof. Die Geräuschkulisse nahm an Lautstärke zu und es begann mal wieder ein Auftritt, der nichts zu wünschen übrig ließ. Die Musiker waren ausnahmslos supergut drauf. Und wir in der ersten Reihe waren wohl noch nie so nah dran, wie bei diesem Auftritt. Teilweise war es fast beängstigend oder auch, naja…lassen wir das. Ich sag nur soviel, dass ich Luceo und Waldfee bat, mich zurückzuhalten. *fg*
Auf der Bühne war mal wieder der „Teufel" los und auch alle anderen agierten heftig miteinander und mit dem Publikum. Wim setzte sich Mama P.'s Glitzerbrille auf die Nase, was sehr witzig aussah und Teufel schnappte sich die kleine Rampensau und hielt sie seinem Kollegen Castus entgegen, der etwas verdattert guckte. Castus Rabensang bändigte in gewohnt energischer Manier den kleinen, frechen Dudelsack und bei „In Taberna" zündeten Ardor und Jordon mal wieder eine imaginäre Handgranate (man reiche mir die heilige Handgranate, kicher). Bei Sanyogita erschlugen endlich mal wieder fast alle den Hamster, grins und bei Ductia stieg die Stimmung noch mal einige Grade. Beim Platerspiel verausgabten wir unsere Stimme beim wohlbekannte „Lalalalalaaaaaaaaaa" und der Opernsänger namens „Saltarello" wurde gefeiert. Nach Dam Dam war das Konzert dann beendet, leider. Aber wir gaben nicht auf und nachdem Thomas Kaisser noch mal auf die Bühne kam, sagte er, dass es noch zwei Zugaben geben würde. Die erste wurde in Gedenken an Paul Kaisser gespielt, der früher oft bei diesem Lied mit auf der Bühne stand und so brachten die Spielleute „Traubentritt" zu Gehör. Dann folgte „Chou Chou Sheng", zum gegenseitigen Umärmeln war einfach zu wenig Platz und so ließen wir es sein und hüpften einfach so mit. Und dann war es schon wieder mal vorüber, schade. Aber für die Fanclubmitglieder stand ja noch das alljährliche Treffen an.
Nach einer Ümbaupause, das heißt, Tische und Bänke schleppen, sortieren und dann dekorieren, Getränke bereit halten und schließlich Plätze suchen, kamen dann auch unsere Spielmänner dazu und mischten sich unter das Fanvolk. Andrea hatte auf dem Brunnen im Innenhof zwei große, runde, Dauerbrandkerzen entzündet. Eine für Paul Kaisser und eine für die, im vergangenen November verstorbene, Quendi. Nachdem Andrea dann das Treffen offiziell eröffnet hatte, konnte jeder, der wollte, ein Teelicht für die beiden entzünden. Es war ein schöner Anblick, die vielen brennenden Gedenklichter anzusehen. Dann kam die Verlosung des Gewinnspiels für die Clubmitglieder, wobei Castus, Wim und Jordon die Glücksfeen spielten, ich glaube, Jordon wollte lieber ein Glückskobold sein, wenn ich mich recht erinnere ;-). Der Gewinn waren dreimal Eintrittskarten für die „Narnia- Prinz Caspar von Narnia" Premiere in Kaltenberg.
Luceo gehörte zu den Glücklichen, doch leider konnte sie nicht fahren, weil das mitten in der Woche war.
Schließlich kam dann der Höhepunkt des Abends, denn wir hatten das Privileg die Cantus Buranus II hören zu können.
Trotzdem die Unterhaltungen munter weiter gingen, konnte man auch zuhören und ich nervte alle damit, dass ich dauernd neue Lieblingslieder ausmachte.
Waldfee fungierte an diesem Abend als Fotografin und machte wirklich einmalig schöne Bilder. Wir ließen uns mit den Spielmännern fotografieren und genossen es, die Jungs für einige Stunden mal einfach für uns zu haben.
Katharina, die im letzten Jahr das schöne Bild für die Corvoten gemalt hatte, war wieder künstlerisch tätig und hatte Gläser graviert. Guckt mal auf meiner MySpace Seite oder auf der MySpace Seite vom „Tanzwütigen Raben". Das Treffen war eines der Besten und Lustigsten, dass wir bisher mitgemacht haben und es ging ziemlich lange. So kurz vor vier Uhr morgens machten wir uns auf den Weg zum Hotel, wo wir noch ein bisschen weiter feierten, ehe wir gegen 5 Uhr ins Bett sanken.
Der nächste Morgen begann dementsprechend erst später. Obwohl…Waldfee und ich trafen uns beim Frühstück, gingen, nachdem wir Luceo noch mit einem Brötchen versorgt hatten, in die Stadt, tranken einen Cappuccino und kauften noch einige Kleinigkeiten. Danach nahmen wir uns vor, noch einige Stunden zu schlafen, aber so wirklich klappte das nicht. Mit viel Gekicher und Seufzen (was ziehe ich an, meine Haare sitzen nicht usw. also die bekannten Probleme, grins) machten wir uns zurecht.
Nach einem Anruf von Waldfee, machten wir uns eilig auf den Weg in ein Bistro, dass wir schon von früheren Besuchen her kannten und dort hatten wir sehr nette Gesellschaft. Wir beobachteten amüsiert eine Gruppe Jungs, die sich am Brunnen eine wilde Wasserschlacht lieferten. Die Herren, die mit an unserem Tisch saßen, sahen fast so aus, als würden sie gerne mitmachen ;-).
Schließlich mussten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel machen, um uns endgültig für den Abend vorzubereiten.
Es herrschte wieder ausgesprochen gutes Wetter und so saßen wir dann noch eine Weile in der Sonne vor dem Wäscherschloss, bevor wir wieder Position vor dem Burgtor bezogen. Die ausgesprochen freundliche und kommunikative Security verkürzte uns die Wartezeit auf angenehme Art und Weise, ich habe das noch nie erlebt, dass Sicherheitsleute so umgänglich und nett waren. Wir besorgten uns noch etwas Trinkbares und dann stürmten wir mal wieder die erste Reihe.
Nach der langen Nacht und der heftigen Feierei, waren wir ein bisschen weniger wild, als am Abend zuvor, aber das galt anscheinend nicht nur für uns. Der Auftritt von Corvus Corax war mitreißend wie immer, wenn auch nicht ganz so aufgedreht wie am Abend vorher. Aber schließlich war doch heftiges Hüpfen, Tanzen und Huldigen angesagt und so war die Stimmung gewohnt ausgelassen.
Wieder war der Auftritt viel zu schnell vorüber, keiner wollte schon so wirklich gehen, also besetzten wir die bereitgestellten Bänke, tranken noch etwas zusammen und unterhielten uns. Auch die Spielmänner waren noch da und setzten sich zum Teil zu uns an die Tische und so hatten wir noch nette Unterhaltung bis wir uns dann doch irgendwann auf den Weg ins Hotel machten.
Die Nacht war kurz und die Lady heulte, nicht weil es schon wieder vorüber war, nein, weil sie eine Bindehautreizung hatte und das Auge aussah als hätte sie eine Runde mit Klitschko hinter sich. Also ging's zum Frühstück mit der Sonnenbrille auf der Nase.
Nachdem wir uns dann noch von Waldfee verabschiedet hatten, machten sich Luceo und die Lady uns auf den Rückweg.
Das Regenwetter entsprach zumindest meiner Stimmung, weil die Zeit am Wäscherschloss dieses Mal wieder viel zu schnell vergangen war und vielleicht auch ein bisschen, weil wir aus Vernunftgründen nicht nach Kaltenberg weiter fuhren. Mir fehlte das schon sehr. Am späten Nachmittag waren wir dann wieder in den heimatlichen Gefilden.
Was noch so geschah:
Wir wissen wer sein Knoppers schon morgens um halb neun isst ( Chuck Norris!)
…dass man vom Kaugummikauen Muskelkater bekommen kann
Wir würfelten mit einem Spielmann, dem dann von Luceo die Augen zugehalten wurden
Wir hatten noch nie Musikerbeine so nahe vor der Nase
….dichteten eine Text um ( Harle, Harle, hier!)
Ich hatte Angst vor Patrick, weil die Davul so dicht vor meinem Gesicht war.
Herb war da
Luceo und Zora heirateten beim Fantreffen gleich zweimal, dem Bier sei Dank.
Ein Spielmann glaubte ein Schwein auf einer Weltkugel entdeckt zu haben
Wir wissen jetzt, wer mal Weihnachtsmann werden wollte und warum
….wer eine „Pferdeallergie" hat
….wer schreckhaft ist
Wir bekamen einen guten Buchtipp, erfuhren, dass es eine Cantus Buranus Fanedition geben wird, verbrachten einen amüsanten Nachmittag in einem Bistro und lernten einen total süßen riesengroßen Hund kennen (den Hund von Katharina).
Wir sahen Verrenkungen eines Spielmannes, die einige versuchten nachzumachen, ohne Erfolg.
Wir erlebten eine frühmorgendliche Roomparty, sahen, wer in dem Zimmer wohnte, das wir im letzten Jahr hatten.
Irgendwie lässt mich jetzt mein Gedächtnis im Stich.
Also Luceo, Waldfee, Harle, wenn euch was einfällt, bitte dazu schreiben.
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Monday, July 14, 2008
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Hallo, ihr Lieben,
heute habe ich damit begonnen eine MySpace Seite für den offiziellen Fanclub unserer Lieblingsbands zu gestalten. Guckt doch bitte alle mal unter
www.myspace.com/cc_twfanclub
Ich hoffe auf viele neue Kontakte und natürlich, dass ihr alle Freunde sein wollt ;-).
Liebe Grüße
die Lady
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Thursday, January 17, 2008
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So, mit Verspätung aber doch endlich fertig, der Bericht aus Berlin:
Alle Jahre wieder….
Wird es nicht nur Weihnachten, nein, alle Jahre wieder fahren wir, Luceo und Marnie und Lady mit Larissa und Rebecca, nach Berlin. Immer kurz vor Heiligabend, denn unser Weihnachtsgottesdienst findet schon vorher statt. Zwei Konzerte mit Corvus Corax sind schon fast so etwas wie Tradition. Weil Weihnachten dieses Mal günstig für unsere Tourpläne war, fuhren wir schon am Freitag, den 21.12.07 los. Auf meine Frage, ob sie denn einen Routenplaner ausgedruckt habe, grinste Luceo nur und als ich ins Auto einstieg wurde mir klar warum. Sie hat ein Navi, toll, endlich nicht mehr verfahren. Das heißt, wenn man diesem Ding denn traut und so stellte Luceo mehrmals die Frage: „Stimmt das, was die sagt, ich bin sicher, wir waren noch nie hier.." Aber wir waren richtig, die Fahrt verlief ohne Komplikationen, jedenfalls bis nach Berlin. Ein Navi schützt übrigens nicht davor, zum „Geisterfahrer" zu werden. Mitten im Vorfeiertags-Freitagabend-Hauptverkehrszeitgetümmel verloren wir etwas die Richtung. Aber…wir landeten doch dort, wo wir hin wollten. Und der Wahnsinn, grins, nahm seinen Lauf. Zwischen Ferienwohnungsübernahme, einem reizenden Telefonat und wuselnden Kindern, stieß dann auch Sookie zu unserer Truppe. Wir planten schon mal die Aktivitäten am Abend, sorgten für Essbares und gingen dann bald in unsere Lieblingskneipe in Berlin, einen, von der Waldfee erlegten, Braten im Gepäck. Nach ein bisschen Live-Musik und mehrer Getränken, kamen Zetha und auch die Siouxsie dazu und wir hatten auch schon Spielmannskontakt ;-). Als wir unsere müden Häupter dann endlich aufs Kissen betten wollten, stellten wir fest, dass wir nicht auf den Hof kamen, die Tür war zu und der Schlüssel passte nicht. Wir spielten in Gedanken einige Möglichkeiten durch, dann fiel mir ein, dass es einen Schleichweg geben sollte. Und wir kamen dann doch noch glücklich, aber durchgefroren ins Bett. Berlin war sehr kalt in diesem Dezember. Nach einer kurzen Nacht, frühstückten wir in Ruhe, leider hatte die frisch renovierte Ferienwohnung immer noch Macken, kaputte Kaffeemaschine war nur eine davon, aber diese Aussicht in Berlin, wir lieben es! In diesem Jahr schafften wir es endlich einmal mit den Kids ins X-tra-x zu gehen, einige Einkäufe zu tätigen. Die kleinen Mädels bekamen von Mini-Teufel ein Präsent und so verging auch der Nachmittag vergnüglich, als wir uns wieder auf den Rückweg machen wollten, zwecks Aufbrezeln, trafen wir auf Harle, Ludmilla und andere aus der netten Bayern-Riege.. Kurze Wildfütterung und das Versprechen an die Kids, anderentags zum Weihnachtsmarkt am Alex zu gehen, dann machten wir uns zurecht, weil wir doch frühzeitig an der Kirche sein wollten. Das klappte auch, wir waren ziemlich die Ersten und harrten der Dinge, die kommen sollten. Bald waren viele bekannte Gesichter um uns herum. Ludmilla gab Grog aus und verteilte Spekulatius, Cele war endlich mal wieder bei uns und gemeinsam froren wir so ein bisschen vor uns hin, aber eben nur ein bisschen. Endlich in der Kirche angelangt, diese Mal gab es nur eine kurze Taschenkontrolle und die Fotoapparate durften wir mit hinein nehmen, mit dem Versprechen, kein Blitzlicht zu benutzen. Die erste Reihe wurde erobert, wie üblich. Und das war gut so, denn es wurde richtig voll. Ludmilla gab Bier aus und wir waren schon ganz schön lustig. Suppe wurde herzlich begrüßt, wir tauschten Informationen aus, Moreta und Alia waren auch da. Rebecca brachte die Schokolade für die Spielmänner an den Mann, sprich Castus, und dann war es endlich soweit. Erst ein bisschen geniales Orgelspiel für die Gänsehaut, und dann erklangen die ersten Töne von „Tertio" und „unsere" Spielmänner kamen herein. Die Stimmung war richtig gut, es wurde von Anfang an gehüpft und getanzt, unsere Kids hatten es sich auf den Stufen gemütlich gemacht. Nach sechs Songs gab's dann wieder mal eine Pause, in der wir uns unterhielten, so dass wir gar nicht merkten wie die Zeit verging. Mit „Bibit Aleum" ging's dann weiter und kurz vor „Venus, Vina, Musica" versetzte uns Harle einen gehörigen Schrecken, denn sie ging k.o. Der Grund: Jemand hatte ihr einen Rollstuhl gegen den Hacken geschoben und zwar so unglücklich, dass der ohnehin von Kaltenberg noch angeschlagene Fuß sich äußerst schmerzhaft meldete. Wir brauchten eine Weile, um einen der Securitys auf die Situation aufmerksam zu machen und Harle dann rausgeschleust wurde um verarztet zu werden. Danach hatte ich erst mal alle Hände voll zu tun, Rebecca zu beruhigen, die mit Harle mit litt. Wir beruhigten uns jedoch wieder und bald sahen wir Harle, die nun von der Seite aus das Geschehen verfolgte. Leider war das Konzert viel zu schnell vorbei, aber wir hatten ja am anderen Tag noch eines vor uns. Nach ein paar netten Gesprächen mit den Spielmännern, von denen fast alle fragten, was denn mit Harle passiert sei, machten wir uns auf den Weg in die Ferienwohnung und wollten eigentlich, weil alle ein bisschen angeschlagen, den Abend beenden und ins Bett gehen. Aber…dann meldete sich Andrea, die auf dem Weg in unsere Stammkneipe war…naja, wir sind nur einmal jung, grins, also machten wir uns nach einem Kaffee auf den Weg um doch noch ein bisschen zu quatschen und zu feiern. Wir hatten auch viel Spaß, mit ein paar Kerlen, die meinten, dass Andrea wohl Redakteurin einer Zeitung sei und wir unsere Weihnachtsfeier abhielten. Luceo wurde mal wieder angebaggert und als die Jungs uns begannen, auf den Keks zu gehen, verschwanden wir dann. Der nächste Tag war ein Sonntag und wir beschlossen, uns gleich zurecht zu machen und sofort nach dem Stadtbummel zur Passionskirche zu fahren. Es war ziemlich kalt, aber nach Essensaufnahme in der „Nordsee" und einem Besuch im Glitzerladen, grins, gingen wir noch über den Weihnachtsmarkt, die Kids kauften sich Zuckerwatte mit Kaugummigeschmack, bäääh. Und dann ging's auf zur U-Bahn, da war dann mal wieder Landeialarm angesagt, aber, ich hab die richtige Bahn doch gefunden und so den Berlin-U-Bahn-Test bestanden ;-). Sookie bestand dann den Großstadttest an der Ampel, die sie bei Rot überquerte. Wir waren um 16.15 >Uhr an der Passionskirche und nun waren wir wirklich mal die ganz Ersten, wir waren sogar früher da als die Spielmänner die dann nach und nach dazu kamen. Und so kamen wir dann in den Genuss des Soundchecks. Unsere Kids machten dann allerdings auch Krach wie ein ganzes Orchester und irgendjemand verbreitete schon Silvesterstimmung indem er Böller abfeuerte. Als dann nach fast einer Stunde die anderen üblichen Verdächtigen auftauchten, waren wir schon etwas erfroren. Zetha und Siouxsie tauchten dann mit dem Weihnachtsgeschenk für die Spielleute auf, nämlich einem gut verpackten Staubsauger und da hieß es dann, Kärtchen zu schreiben. Jede, die sich dran beteiligt hatte, schrieb ihren Namen oder auch noch einen Spruch dazu, die Kärtchen wurden dann an der Verpackung befestigt, so dass die Jungs wussten, wer zum Geschenk beigetragen hat. Die erste Reihe war wieder schnell erobert, dieses Mal mit der strikten Anweisung sich nicht auf die Stufen zu setzen, während des Auftritts und so mussten auch unsere Kids stehen. Aber…sie haben sich gehalten, wie sich das für Minikreischiweiber gehört und mitgetanzt und gehuldigt. Keiner ging K.O., Teufel alberte mit den jungen Damen herum, und manchmal wusste man vor lauter Aktion auf der Bühne gar nicht genau, wo man hinsehen sollte, es war einfach ein genialer Auftritt und bewies mal wieder, dass die Jungs sich jedes Mal steigern. Einen besonderen Moment bescherte Castus seinen weiblichen Fans, als er vor dem Weihnachtsbaum kniete. Ich gehe da jetzt lieber nicht ins Detail, Andrea weiß wovon ich schreibe ;-). Bei Chou Chou Sheng hüpften wir mal wieder alle ganz enthusiastisch und sogar die Kids machten richtig gut mit, es war eine ganz unbeschreibliche Stimmung. Und an diesem Abend wollte uns die Security auch nicht gleich hinaus werfen, so dass wir Gelegenheit hatten, Fotos mit den Spielmännern zu machen, naja, dieses Mal machte ich die Fotos und meine Damen ließen sich fotografieren. Rebecca mit Jordon und Patrick, dem sie sagte, dass er genauso gut wie Norri trommelt, *fg* (dieser hörte es und meinte: Tja, das muss man ja auch erst mal können), die Zwillis mit Castus, Marnie mit jeweils einem Zwilli und Norri und ganz klammheimlich, hab ich die Luceo mit Norri geknipst, grins. Castus, der schon am Vorabend ein Opfer suchte, dass sich freiwillig mit dem Edding einen Punkt auf die Nase malen ließ, hatte an diesem Abend Glück, denn Rebecca schrie förmlich „hier"! Damit nicht genug, Jordon vollendete das „Kunstwerk", indem er ihr „Schnurrhaare" aufmalte, naja, so jung und schon von Spielmännern gezeichnet *lol*. Nachdem ausgemacht wurde, wo man sich noch auf einen Drink trifft, orderten wir ein Taxi. Nach einem dringend erforderlichen Kaffee gingen wir wieder in unsere Lieblingskneipe, die dieses Mal rappelvoll war und wo wir das Glück hatten, auf einige der Spielmänner zu treffen. Es wurde ein langer, lustiger und von witzigen Gesprächen geprägter Abend. Die Nacht war zumindest für Luceo recht kurz, da es Marnie nicht so gut ging, wir hatten uns den Wecker relativ früh gestellt, aber es dauerte doch, bis wir fertig wurden. Sookie verabschiedete sich dann auch bald. Wir nahmen mal wieder mit einem halb lachenden, halb weinenden Auge Abschied, naja, ich wenigstens, weil ich Berlin so superschön finde. Dann machten wir uns auf die Heimfahrt, Berlins Straßen waren wieder rappelvoll und Luceo ging doch glatt eine Ampel verloren, grins. Aber, letztendlich kamen wir heil zu Hause an und dann konnte es auch, wie alle Jahre wieder, Weihnachten werden.
OUTTAKES …Ein Parkstreifen, der sich als Straße entpuppte …eine hysterisch kreischende Lady …ein Spielmann, der bei der Beschreibung „Geisterfahrt" etwas blass um die Nase wurde. …Tiefgefrorenes im Plastikbeutel über der Heizung in der Kneipe, die aber aus war. …viel Alkohol in der Passionskirche. ...Visionen von roten Schleifen unterm Weihnachtsbaum *fg* …ein Kind, dass einem Spielmann ein Croissant anbietet. …Kinder, die sich bei einem Spielmann beschweren. …Kinder, die von Suppe zum „Arbeiten" verdonnert wurden. …Kinder, die der Nico am liebsten ans Kreuz gebunden hätte, grins. …ein Kind, dass ganz stolz seine Bemalung zeigte, bis es dann ans Entfernen derselben ging, aua. …Taxizentralen, bei denen wir auffielen (Sie haben doch gestern schon angerufen). ..Kneipen, in denen wir immer auffallen, *g* …Merkwürdige Gespräche über Fische und ihre Bestandteile. …Erklärungen wer warum zu welchem Namen kam, sorry Insider! …Lady, die sich nach Wohnungen umsah …Kind, das meinte: Ich will hier bleiben …verschwundene Fahrspuren und geklaute Ampeln. …Hysterische Lachanfälle …Ein absolut wahnsinniges, wunderschönes Vorweihnachtswochende mit ganz vielen bekannten und neuen lieben Leuten.
Ich hab bestimmt eine ganze Menge witziger Sachen vergessen, wem noch was einfällt, schreibt es einfach mal dazu.
By Lady Aragorn
Nulla vita sine musica.
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Thursday, December 13, 2007
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Was macht man, wenn man gerade ein ganz tolles Corvus Corax Konzert erlebt hat? Na ganz klar, man will mehr!
Und deshalb war am Sonntag, den 09.12. CC in Braunschweig für uns angesagt. Sookie kam aus dem hohen Norden vorher in den Harz, es gab am Vorabend ein kurzes Treffen mit Luceo, am Abend eine DVD Aufführung die uns zum Lachen brachte, ich sage nur „Du wartest hier"!
Am Sonntag war dann das obligatorische Aufbrezeln angesagt (was zieh ich an, ich sehe so sch….aus, meine Haare sitzen nicht, womit schmücke ich mich, ich bin zu dick, schließlich Resignation: Ich bin halt wie ich bin.) und dann ging's doch los. Luceo, Sookie und die Lady waren sehr früh an Meier's Music Hall, vertrieben sich die Zeit mit Kichern und Quasseln und froren vor sich hin. Als dann Mini kam und meinte, wir sollten doch schon mal in den Vorraum gehen, ließen wir uns das nicht zweimal sagen. Steffi kam mit einer Freundin, wir erfuhren, dass Andrea ganz überraschend da war, die Waldfee gesellte sich zu uns, wir konnten Patrick kurz begrüßen, und schließlich ging die Tür auf und wir eroberten mal wieder die vorderste Reihe. Auch Dragonfly war da, Darkyyy und ihre Freundinnen. Wir wurden von einem Fotografen abgelichtet und warteten gespannt bei dem einen oder anderen alkoholischen Getränk.
Als dann Suppe mit der Glocke den Beginn des Auftritts einleitete, brach die Beigeisterung sich sofort Bahn. Mit Tertio ging es los, gefolgt von Urmawi, wobei wir die Füße gleich nicht mehr stillhalten konnten. Dann betörte uns Wim, der hauptberufliche Betörer der Corvoten bei „Totus Floreo", danach kam „Cheiron" der mal wieder „Großes" mit einer Frau vor hatte ;-). „Scotus" erklärte, warum die Schotten Dudelsack spielen und Whiskey trinken (sie haben es von unseren Spielmännern gelernt), Bei Feralis zeigte jeder der Jungs in einem kleinen Solo seine Künste und dann…war Pause. Schade, wir waren gerade so schön im Schwung. Aber da uns die Spielleute aufgefordert hatten, uns zu betrinken, weil ja am morgigen Montag Corvus Corax Tag wäre und wir alle frei hätten (ich weiß bis heute nicht, wie ich das meiner Stationsleitung hätte erklären sollen ;-) )und wir uns dann die Kleider vom Leib reißen sollten, taten wir genau das, also nicht die Kleider vom Leib reißen, nee, nee wir doch nicht, aber wir tranken!
Nach einer guten halben Stunde ging es dann weiter.- Und wie es weiter ging. Bibit Aleum riss alle mit, genauso wie Satyricon, die Stimmung im Saal stieg genauso, wie die Stimmung auf der Bühne, Bei der Ballade de Mercy sangen wir schon mit und schmachteten ein bisschen den Castus an, Venus Vina Musica verführte mal wieder zum Bauchtanz und auch die Choreographie in der ersten Reihe stimmte wieder., Nominalto und Titenka sind immer Höhepunkte und die Stimmung stieg auch noch weiter auf dem Weg zum Siedepunkt. Der kam, als Castus Rabensang den kleinen Dudelsack bändigte. Er sprang über die Bühne hüpfte herum, rempelte den Jordon an, worauf Ardor sein Bordun auf Castus hielt und tat als ob er schießen würde, mit anderen Worten auf der Bühne war nicht nur der Teufel los ;-). Und in diesem Tempo ging es weiter. In Taberna wurde aus vielen Kehlen mitgesungen (gegrölt), bei Sanyogita die Hüften geschwungen und der Hamster erschlagen *fg*, Ductia riss alle mit und beim Platerspiel „lalalalaten" wir richtig laut. Der „italienische Opernsänger" Herr „Saltarello" war auch wieder mit von der Partie und bei „Dam Dam" stellten sich die Spielleute gegenseitig vor und das Publikum huldigte jedem Einzelnen. Der Applaus war lang anhaltend und laut und wenn die Jungs gedacht hatten, wir hätten schon genug, nein, weit gefehlt, wir trommelten mit Flaschen auf der Bühne herum, pfiffen und johlten so lange, bis die Zugabe kam.
Filii Neidhardi mit Hüftschwung und dann Chou Chou Sheng, bei dem wir nicht anders konnten als zu hüpfen, egal, ob es tierische heiß war, wir schwitzten und kaum noch Luft bekamen, es riss uns einfach mit.
Und auch das war uns noch nicht genug, wir forderten, und bekamen noch eine Zugabe, das melancholische „Lamentatio Coelibatus" ließ uns zur Ruhe kommen, jedenfalls so lange, wie das Lied ging. Danach schrieen und klatschten wir, die Spielmänner verbeugten sich noch ein letzten Mal und dann war es schon wieder vorbei, warum ist das eigentlich immer viel zu schnell vorüber? *g*-
Noch eine Cola zur Abkühlung, eine Zigarette im abgeteilten Raucherbereich und viele Gespräche und noch mal alles durchhecheln bei einer Tasse Kaffee. Schließlich hatten wir noch das Glück mit Castus zusammen sitzen zu dürfen, es gab einen reichlich alkoholisierten Fan, der energisch „Tanzwut" forderte und Jordon kam auch noch zu uns, mit einer etwas lädierten Schulter, aber Andrea schaffte mit einer gekonnten Massage rasche Linderung. Eigentlich wollte die Security uns ja rauskomplimentieren, doch der Einwand eines Spielmannes (Alles was hier sitzt, sind meine Freundinnen, grins, das war lieb), rettete uns davor. Es wurden noch Fotos gemacht, Andrea verabschiedet, über den Sinn oder Unsinn von sammelbaren Spielmannstassen, grins, diskutiert und schließlich war irgendwann doch alles zu Ende. Wir verabschiedeten uns von Castus und dann von der Waldfee und Dragonfly. Zum Glück ist es nicht mehr lange hin bis zu den Konzerten in der Passionskirche, sonst wären wir vielleicht etwas deprimiert gewesen, aber so bleibt uns die Vorfreude auf Berlin.
Nach ein paar, viel zu kurzen, Stunden Schlaf ging es für mich zum Dienst und meine Kolleginnen versorgten mich mit reichlich Kaffee, den ich dann doch nicht intravenös brauchte ;-). Die Begeisterung, die noch vom vorhergegangen Abend da war, trug mich durch den Tag und wird wohl noch eine Weile anhalten.
Wie schon erwähnt, unsere Corvoten sind Seelenmedizin, Aufmunterung und Lebenshilfe mit ihrer Musik. Und um es mit den unsterblichen Worten von Boris Becker zu sagen *lach*: Ich liebe euch alle ;-)!
von
Lady Aragorn
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Monday, December 10, 2007
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Current mood:  fascinated
Hurra, es ist Dezember, Vorweihnachtszeit, brennende Kerzen, Lametta oder so und……….Corvus Corax ist auf Tour.
Und um meinen Lieblingsspielmännern zu huldigen, machte ich mich auf den Weg nach Hamburg. Dieses Mal leider ohne meinen siamesischen Zwilling ;-), Luceo war nicht dabei, daher die Zugfahrt sehr langweilig. Naja, fast, denn die Bahn sorgte für Spannung. Spannung, ob ich denn rechtzeitig ankommen würde, da auf zwei Bahnhöfen, die Türen zwar auf, dann aber nicht wieder zugingen. Und so kam ich mit ein bisschen Verspätung auf dem Hamburger Hauptbahnhof an, fand sofort zu dem Restaurant mit dem goldenen M, es war nicht zu übersehen, und dort traf ich auf Sookie, Darklouise, Moreta und Alia, mit denen ich mich verabredet hatte.
Nachdem uns Sookie einen süßen, kleinen Marzipan Nikolaus schenkte, Darki Alkoholisches austeilte, machten wir uns auf den Weg zur Markthalle, bummelten noch kurz über den Weihnachtsmarkt und standen dann schon bald vor der noch verschlossenen Tür.
Doch Dank DJ Thor konnten wir dem stetig fallenden Regen bald entfliehen und sicherten die Tür ( Du kommst hier nit rein ;-) ).
Wir tauschten pausenlos Informationen aus und bald war auch Eliza da, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte. Als dann offiziell Einlass war, wurden erst Getränke geordert, dann stellte Moreta eine Tüte „Minstrels" auf den Tisch und bei mir stieg die Hibbeligkeit, ich war viel zu lange auf keinem Corvus Konzert gewesen ;-). Auch Darki schien ziemlich aus dem Häuschen zu sein und so hibbelten wir gemeinsam, stürmten die erste Reihe, was nicht schwer war und harrten der Dinge, die kommen würden. Aber noch tat sich nicht viel, so dass Zeit zum Kennen lernen, Bekanntschaften erneuern und Trinken war. Ein kleiner Abstecher zu Nico an der Merchstand (ich bin doch der Nico….laus *g*) verkürzte die Zeit. Es war alles so, wie ich es liebe und kenne und trotz allem, ich spreche da jetzt nur mal für mich persönlich, war ich nicht so ausgelassen, wie gewohnt, denn beim Reden und Erinnerungen austauschen, musste ich an Quendi denken, die vor kurzer Zeit verstorben ist und die Tränen flossen reichlich. Aber irgendwie war sie trotzdem bei uns und als dann Suppe mit der Glocke läutete und die ersten Töne von Tertio erklangen, war das wohl der beste Trost, den es geben kann.
Der Auftritt der Corvoten war wie gewohnt mitreißend, wir hüpften und tanzten, sangen mit, laut und hoffentlich nicht zu falsch ;-). Der „Hamster" (grins: Insider) kam zum Einsatz, man sah mal wieder „Flamingos" und das eine oder andere „RRRRRRRRRRRRRRR" war auch zu hören, nicht nur von mir ;-). Ab und zu lagen Darki und ich fast mit der Nase auf der Bühne, warum nur? Kann ich mir überhaupt nicht erklären ;-). Die „Choreographie" der ersten Reihe war noch nicht perfekt (ich sag doch, viel zu lange Pause)aber der Spaß war unübersehbar. Auch die Band schien viel Freude auf der Bühne zu haben, so dass man nicht immer wusste, wo man denn zuerst hinsehen sollte. Teufel war mal wieder in Hochform und er quälte w i e d e r mal das Schaf!!!! Er wollte dem geplagten Shaun die Augen ausstechen, mit bloßen Fingern *lol*. Wir erkämpften zwei Zugaben, wobei mir bei Lamentatio Coelibatus die Entenpelle über den Körper kroch und dann war es leider wieder viel zu schnell vorüber.
Ich hatte noch das Vergnügen, ein paar Worte mit Castus wechseln zu können, dann eroberten wir die Reeperbahn, aßen Pizza, tranken den dringend notwendigen Kaffee und landeten schließlich in einer kleinen, gemütlichen Kneipe auf ein bis drei Bier *g*.
Gemeinsam mit Sookie, Darklouise, Alia und Moreta machte ich mich, nach der Verabschiedung von Eliza auf den Weg zum Bahnhof, wo ich den ersten Zug Richtung Heimat nahm. Und wie sollte es anders sein: Der musste notgedrungen halten, weil in Eschede Stromausfall war. Ich kam zu spät in Hannover an, trank dort Unmengen von Kaffee und konnte, endlich zu Hause gelandet, keinen Schlaf finden. Oder lag es doch eher an dem tollen Auftritt von Corvus, der noch nachklang, dass der Adrenalinspiegel ziemlich hoch war?
Egal, woran es lag, eines weiß ich mit Sicherheit: Ich kann noch so müde, traurig, fertig oder erschöpft sein: Ein Auftritt „unserer" Spielmänner und der Energietank ist wieder voll. Ihr seid die Größten!!!!
Und Danke an alle, die dabei waren, mit Euch hat es einen riesigen Spaß gemacht, hoffe, wir sehen uns alle ganz bald wieder!
by
Lady Aragorn
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Tuesday, September 11, 2007
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Current mood:  cheerful
Das Wetter war recht unfreundlich, als wir am Samstag den 8.9. zur Wewelsburg aufbrachen. Die letzten Tage vorher waren geprägt von den Fragen: Was ziehen wir an, wer fährt mit wem und fahren wir nicht vielleicht doch schon nach dem Tanzwut Auftritt wieder zurück. Irgendwie fehlte die richtige Motivation, aber, am Samstagmorgen war all das vergessen, wir waren auf dem Weg und freuten uns auf das für uns letzte Open-Air Event. Wir, das waren erst mal Dragonfly mit ihrer Tochter, Zetha, Luceo und die Lady. Die Fahrt verging schnell, schließlich hatten wir uns nun doch schon fast vier Wochen nicht gesehen ;-) .Wir fanden, oh Wunder, doch noch einen Parkplatz an der Burg, obwohl im Internet zu lesen war, dass das unmöglich ist. Wir kletterten eine steile Treppe herunter und sahen dann schon mal den Mittelaltermarkt vor uns. Uns schwante Übles, der Regen hatte das Gelände ziemlich aufgeweicht und wir hatten schon nach ein paar Metern eine Menge Matsch an Stiefeln und Kleidung. Erst Mal Kaffee trinken, Angmar war dann auch da. Schließlich auf Andrea und Mini treffen und die richtige Stimmung stellte sich von selbst ein. Es waren weniger Besucher da, als wir vermuteten und so war es nicht schwer, einen Platz in der ersten Reihe zu sichern, aber erst, nachdem wir etwas gegessen, und vor allem getrunken hatten. Mmh lecker, Kirschbier und heißer Met und da waren wir dann gleich richtig lustig. Mittlerweile war auch die Waldfee angekommen, Moreta aus dem Fanclub mit einer Freundin lernten wir auch kennen, Steffi war da, die Liste derer, die sich treffen wird langsam immer größer, die erste Reihe dadurch immer breiter, grins. Wir waren so gegen 18 Uhr an der Bühne und breiteten uns dort schon mal aus. Wir hörten „ Adorned Brood" und waren begeistert als „Potentia Animi" auftraten. Die „Mönche", die ich zuletzt im letzten Jahr in Königsstein live erlebt hatte, boten eine witzige und mitreißende Show, das hat sich gelohnt. Irgendwann meldete sich mein innerer Sensor, grins und ich guckte nach Rechts, Castus war da und wir wussten, dass „unsere" Spielmänner endlich da waren. Natürlich warteten wir besonders gespannt auf den Tanzwut Auftritt, denn wir wussten nicht, wer Patrick ersetzen sollte, der einen schweren Autounfall hatte. Leider war der vorgegebene Zeitplan völlig verschoben, so dass, Tanzwut erst gegen 23 Uhr auftreten würde. In der Zwischenzeit regnete es, es hörte wieder auf, es regnete….und das ging den ganzen Nachmittag so. Der Spruch: durch Moor, Mist und Matsch gekommen, kam nicht nur mir öfter in den Sinn. Aber auch das längste Warten ein Ende. Kurz vor dem Tanzwut Auftritt gab es noch mal eine frische Strohaufschüttung, wir kamen uns vor, wie Pferde in der Box ;-), und auf einmal war da eine Teilblondine, die sich uns von links näherte und meinte, sie müsse unbedingt in die erste Reihe, weil sie so schlecht sehen kann, hihi, ich kann auch nicht gut gucken, daher stehe ich auch immer vorn. Luceo war menschenfreundlich und ließ ihr Platz. Wir wussten nicht, was wir damit angestellt hatten, aber dazu später. Die Instrumente waren aufgebaut, Suppe und Nico machten den Soundcheck, zwischendurch begrüßten wir Castus, der an diesem Abend als Fotograf unterwegs war. Und dann…kam eine ganze Reihe Sicherheitsleute. Keine Ahnung, was der Veranstalter oder der oberste Sicherheitschef sich so vorgestellt hatte, wir fanden es einfach nur komisch, dass sich da ungefähr 12 Männer vor dem Absperrzaun aufbauten und versuchten finster zu gucken. Wir lästerten schon, dass wir wohl berüchtigt dafür wären, über Absperrungen zu springen und Spielmänner von der Bühne zu holen, grins. Ja und dann war es doch endlich soweit, Tanzwut betraten die Bühne und die erste Reihe, also die Mädels aus Fanclub und den diversen Foren kreischten geschlossen los, als wir Thomas (Bääääärbel) erkannten, der Patricks Part übernommen hatte. Er bekam immer wieder Zwischenapplaus, da wir uns vorstellen konnten, dass er doch aufgeregt sein musste. Er machte seine Sache aber fantastisch und es war schön anzusehen, wie die gestanden Tanzwut-Musiker ihn immer wieder in die Show einbezogen und auf ihn zugingen. Die Stimmung auf der Bühne war mindestens so ausgelassen wie die im Publikum. Die Sicherheitskräfte waren ziemlich beschäftigungslos, wenn nicht, ja wenn nicht die junge blonde Dame, naja, sie war nur zum Teil Blond, immer wieder regelrecht austickte. War's der Alkohol oder die Begeisterung für einen der Spielmänner, sie kreischte immer los, wenn alle anderen mit Kreischen fertig waren, machte den Falschen dadurch auf sich aufmerksam und übte sich so sehr im Headbangen, dass die Security eingriff, zum Teil standen vier der Männer um sie herum und sie fiel denen auch immer wieder um den Hals. Schon vorher hatte sie sich unter uns nicht gerade Freunde gemacht, als sie auf die Bitte, doch mal den Regenschirm zuzumachen sagte; Aber meine Haare dürfen doch nicht nass werden.
Andrea und Luceo hatten besonders viel Ärger, denn sie schmiss ihnen ihre Mähne dauernd ins Gesicht, naja, die Beiden können sich wehren und besagte junge Frau hat nun ein paar Haare weniger ;-). Da wir mitbekommen hatten, dass sie auf einen der Jungs auf der Bühne besonders abfuhr, dachten wir uns schon ein paar Gemeinheiten aus, wie wir diesen vor ihr schützen konnten. Aber…wir theoretisieren ja immer nur ;-).
Zurück zum wirklich Wichtigen: Es war eins der besten Tanzwutkonzerte, dass ich miterleben durfte, wir waren alle in Party Stimmung, auf der Bühne und davor. Dann war der Auftritt viel zu schnell vorbei, wir verlangten ausdauernd nach einer Zugabe, aber Teufel kam noch mal raus und erklärte, dass sie gerne würden, aber leider nicht mehr dürfen. Schade, es wäre schön gewesen, wenn es noch ein bisschen länger gegangen wäre. Wir hatten noch die Gelegenheit, kurz mit Thomas zu sprechen, der wirklich der Held des Abends war.
Dann machten wir uns auf den Rückweg zur Burg, trafen noch auf Castus, der genauso schlammverschmierte Stiefel hatte wie wir und landeten schließlich erst mal an Dragonflys Auto. Leider fuhren Zetha und Luceo schon wieder mit ihr nach Hause. Wir demolierten fast ein paar Büsche (Bringt mir ein Gebüsch *fg*) um den Matsch von den Stiefeln zu bekommen, aber das gelang nur unvollständig. Waldfee und ich nächtigten bei Andrea, wir machten noch schnell Station am Restaurant mit dem goldenen M und quasselten in Andreas Haus dann noch eine Weile, guckten Fotos und waren dann so gegen 5 Uhr im Bett. Der Sonntagmorgen begann angenehm, denn Andreas Mann machte Frühstück, mmmh Kaffee, das war das Erste, was wir zum Überleben brauchten. Unter viel Gelächter packten wir dann das „Überlebenspaket" für Castus, der nach Mitternacht Geburtstag haben würde, guckten Feuerwerk, auf DVD, welches die Firma „Flash Art" veranstaltete. Andrea machte dort Praktikum und erzählte uns eine Menge interessante Dinge. Die Leute von Flash-Art haben z.B. die Feuershow bei der EXPO in Hannover gemacht, um nur eins zu nennen. Auf Andreas Terrasse versuchte ich meine Stiefel sauber zu kriegen, weil ich nicht im sauberen Rock mit dreckigen Schuhen los wollte. Es regnete zwar nicht, aber über Nacht war der Boden sicher nicht abgetrocknet, war also eigentlich vergebens das Ganze. Wir fuhren dann zeitig los und hatten wieder Glück mit dem Parkplatz, was sicherlich auch daran lag, dass die Veranstaltung ein wenig unter Besuchermangel litt.
Trotzdem der Wettergott ein Einsehen hatte und es trocken blieb, jedenfalls von oben, wateten wir wieder durch Moor, Mist und Matsch, um unsere bevorzugten Spielmänner zu erleben. Der Nachmittag wurde nicht lang, denn erst mal trafen wir uns in der „Alten Mühle" zum Kaffeetrinken, das heißt, die Fanclubmitglieder taten es. Leider konnte keiner der Spielmänner dabei sein, aber wir hatten zumindest welche zum Aufessen dabei, grins, denn Moreta hatte aus England „Minstrels" mitgebracht, eine Art Schokolinsen. Und so bekam der Spruch: Ich habe einen Spielmann vernascht, eine ganz neue Bedeutung ;-). Nach Kuchenessen und Fotos und viel Informationsaustausch, wollten wir dann noch mal über den gut sortierten Mittelaltermarkt gehen. Auf dem Weg dorthin gab es eine Brücke, wo wir auf Suppe, Nico und Thomas, den Helden des voran gegangen abends, trafen. Suppe und Nico fragten uns, ob wir denn nicht ein Foto mit dem „Rockstar" haben wollen und so blockierten wir erst mal die Brücke und für unbeteiligte Zuschauer muss es eine echte Show gewesen sein, wenn ich mir Mienen der Leute so ansah. Schließlich landeten wir, zumindest schon mal ein Teil von uns, an der Bühne, wo wir gerade noch das Ende des Auftritts von „Cradem Adventurem" mitbekamen, kann ich also nicht viel dazu sagen. Dann kamen „Dunkelschön", die meiner Meinung nach anhörenswert waren. Wir merkten schon, dass es schwieriger sein würde, an diesem Abend einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern und so beschlossen wir, dort zu bleiben, wo wir waren und immer mal umschichtig was Ess- oder Trinkbares zu organisieren. Katharina, sie bis jetzt noch nicht so häufig mit uns unterwegs war, hatte ein Geschenk für die Band dabei, ein selbst gemaltes Bild. Das ist einfach nur genial geworden. Ich kann schlecht schätzen und falls sie das hier liest, kann sie mich ja bitte korrigieren, aber die Leinwand war so ca. 1,20m x 1,40m. Der Hintergrund himmelblau, darauf rote Bänder, die aussehen, als würden sie im Wind wehen und acht Raben. Ein jeder für einen Spielmann und mit einem bestimmten Merkmal: Norris Kette, Ardors Piratentuch und die Kette, Castus Locken, Teufels Hörner usw. Castus und Ardor nahmen das Geschenk in Empfang und es gibt auch Fotos davon.
Wie schon am Abend vorher, war der Zeitablauf völlig durcheinander geraten und so kam es dann, dass Cultus Ferox erst um kurz vor 21.30 Uhr mit dem Instrumentenaufbau anfangen konnten, dabei sollte zu dem Zeitpunkt schon der Auftritt unserer Corvoten laufen. Dann kam noch der Soundcheck und es wurde immer später. Zu Cultus sag ich mal nicht so viel, ich werde bestimmt nie ein glühender Fan von der Band sein. Aber ein paar der Songs waren schon mitreißend.
Ein bisschen Angst hatten wir schon, dass es mit dem CC Auftritt gar nichts mehr werden würde, aber wir hatten Glück. Nachdem Andrea, Mini und ich noch einen „Auftrag" erfüllten, wir mussten das Geburtstagsgeschenk für einen bestimmten Spielmann der Security zeigen, um zu beweisen, dass wir weder eine Briefbombe dabei hatten, kicher, oder sonst irgendwas Gefährliches mit uns führten. Naja war nichts Scharfes dabei, außer der Chilischokolade, grins. Dafür mussten wir durch den tiefsten Matsch einen Hügel hochklettern und den gleichen Weg wieder zurück nehmen, aber, das machten wir ja gerne.
Die Sicherheitsleute bauten sich wieder vor uns auf, aber ich denke, sie werden das Ganze nicht mehr so bitterernst gesehen haben, denn wir waren ja auch am Abend vorher ganz brav ;-).
Dann war es nun doch endlich soweit, die Jungs kamen auf die Bühne und sofort fiel es auf, wie sehr der Patrick dort fehlten, in der Mitte war ein Loch, naja nur bildlich gesprochen, da war einfach zu viel Platz. Trotzdem waren CC gut drauf und irgendwann pöbelte ein Zuschauer herum und Teufel drehte so richtig auf. Wir kriegten uns vor Lachen gar nicht wieder ein, die Sprüche die er brachte, waren nicht ganz stubenrein, aber juuuut ;-). Er sagte dann kurz nach Mitternacht, dass der Castus Geburtstag hat, ob dem das so gefiel, naja ;-). Auch die Anderen waren schwer in Form, Castus sagte ein Lied auf Latein an, Ardor streckt den Kopf so ein bisschen nach vorne, als hätte er nicht richtig gehört und fragt: „Watt?" Da es in dem Moment still war, hat man es bis zu uns vorne gehört und wir kriegten mal wieder einen Lachflash. Nachdem wir uns beim Platerspiel mal wieder völlig gesanglich verausgabt hatten, kam der „italienische Opernsänger, der Überraschungsgast des Abends" wie ihn Teufel ankündigte. Aber, aber…Patrick war ja nun gar nicht da. Teufel ging ein bisschen zu Jordon hinüber und meinte: Das ist unser Gordon Bleu, ein Aufstöhnen aus der Menge, uuuhhhh und dann wieder Teufel, der meinte, er heiße so, weil sein Oberköroper wie ein Gordon aussähe, das Instrument, das Norri manchmal spielt. Und er forderte Norri auf, das Instrument mal zu zeigen. Darauf der: Ist schon zum Transport verpackt, tut so, als sei er deswegen unheimlich verlegen und dann brachte Suppe doch noch das Gewünschte. Jordon machte den Mantel auf und zeigte seinen Oberkörper, Teufel drehte den Gordon um und meinte, die Ähnlichkeit sei doch verblüffend, von der Form her. Jordon dreht sich wieder um und Teufel sagt: Und Bleu heißt er, will er unten herum blau ist. Wir alle am giggeln und Jordon fummelt an seinem Gewand herum, dreht sich wieder zum Publikum, aber der Spielmannsrock ist nicht blau sondern rot-grün, Jordon dreht sich wieder herum und fummelt ein bisschen an seinem Outfit, bückt sich dann und lässt den Spielmannsrock hoch fliegen. Und wir konnten für ein paar Sekunden das nackte Hinterteil sehen! Ich hoffe nur, dass einer der zahlreichen Fotografen drauf gehalten hat. So schnell konnte ich gar nicht zum Fotoapparat greifen. Naja und dann gab es noch eine Zugabe in Form von „Wir treten den Schlamm", nämlich Shou, Shou Cheng, dann war es leider schon wieder vorbei.
Nachdem wir noch unser Geschenk an den Mann gebracht haben und ein bisschen mit Nico quasselten, brachten wir unsere doch ein bisschen durchgefrorenen Gebeine ins Warme.
Nach einer viel zu kurzen Nacht, ein bisschen Verschlafen und einer, dringend notwendigen, Tasse Kaffee, machten Waldfee und ich uns auf den Heimweg, nachdem wir uns von Andrea verabschiedet hatten, die immer noch zurück wollte. Die Fahrt verging mit Unterhaltung, es war trocken, bis wir dann nach Braunschweig kamen, da öffnete der Himmel seine Schleusen, es hörte bis Bad Harzburg nicht auf und die Lady kam wie ein nasser Hund nach Hause, grins.
Aber, egal, ob wir knöcheltief im Matsch standen, bewacht wurden, als ob wir die Spielmänner klauen wollten, lange auf die Auftritte unserer Musiker warteten, es war ein tolles Wochenende, nicht nur der Musik wegen. Das Treffen mit den vielen bekannten und ein paar noch unbekannten Gesichtern ist immer wieder schön. Ich freute mich Moreta, ihre Freundin und Zora kennen zu lernen und auch wenn ich meinen „siamesischen Zwilling" Luceo und die Zetha am Sonntag vermisste, es war einfach schön.
Schön war auch, dass Castus uns sein Handy gab, da er gerade mit Patrick telefonierte und wir diesem persönlich sagen konnten, dass er bald gesund werden soll und dass wir ihn vermisst haben.
Schön war, dass uns Brandan von Cultus Ferox einfach mit Backstage schleppte, damit wir dem Castus das Geburtstagsgeschenk geben konnten.
Schön war die relaxte Stimmung vor, während und nach den Auftritten.
Lustig war, als ein Frosch während des Tanzwut Auftritts durch den Schlamm sprang (nur komisch, dass, als der Frosch verschwunden war, Castus um die Ecke kam. Gab es da einen Zusammenhang? ;-) )
Es gab Sicherheitskräfte, die unfreundlich waren und sich auch mit einem Musiker anlegten und andere, die äußerst hilfsbereit und freundlich waren, auch wenn sie fragten, ob der Umschlag mit der Karte eine Briefbombe sei.
Lady, Andrea und Mini krochen im Dunkeln einen Hang hinauf und wieder hinunter, ohne auszurutschen, das holte die Lady dann auf dem Weg zum Auto nach, als sie mit Händen und Knien im Matsch landete. Nur gut, dass ich einen Rock trug, der hochflog und so nicht schmutzig wurde. War ja klar, dass ich mich wieder zum Affen mache *g*.
Alles in Allem war es eine gelungene Veranstaltung mit einigen Ecken und Kannten, zu wenig Besucher, zu viele Bands, ein wahrscheinlich enthusiastischer, aber unerfahrener Veranstalter und ein gut sortierter Mittelaltermarkt. Das ist allerdings meine ganz persönliche Meinung, wie auch dieser Bericht sehr persönlich ist.
Hab ich was vergessen?
Ja, Andrea, Sookie und andere konnten nicht mehr Kreischen, dafür heulten sie wie die Werwölfe und beim Kaffee trinken in der „Alten Mühle" gab es Hobbits und Nazguls.
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Monday, August 27, 2007
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Nocturnia Festival Zitadelle Spandau
Nach einem arbeitsreichen Freitagvormittag in der Klinik wurde ich von Luceo abgeholt und nach einer kleinen Verschnaufpause und Verabschiedung von den Kiddies ging's endlich mal wieder Richtung Berlin. Der Routenplaner führte uns durch den dicksten Feierabendverkehr der Hauptstadt und wir fanden trotzdem, ohne uns zu verfahren, zu Zethas neuer Adresse. Diese war noch unterwegs, um den „Rest" der Truppe, nämlich Sookie und Crazy Locke, abzuholen und so erkundeten Luceo und ich erst mal die Umgebung. Schließlich trafen wir alle an der Trambahnhaltestelle zusammen und setzten uns gleich an dem kleinen Marktplatz vor ein Bistro und tauschten die neuesten Neuigkeiten aus.
Ein Abend in Berlin und zu Hause sitzen, nee, das ging mal gleich gar nicht, und so gingen wir erst mal auf einen Cocktail in den „Druiden". Ziemlich lustig wanderten wir dann weiter zu unserer Lieblingskneipe bei unseren Berlinaufenthalten und tranken dort Kaffee, Und wir wurden auch wieder erkannt, woran das wohl immer liegen mag, so auffällig sind wir doch gar nicht ;-).
Die Nacht in Zethas neuer Wohnung verlief ruhig, auch wenn Luceo meinte, dauernd ein Quietschen, oder rutschende Luftmatratzen gehört zu haben. Ich hab nix gehört, so ;-).
Nach Frühstück besorgen, Cappuccino trinken, mit süßen Ratten spielen und dann schließlich Aufbrezeln machten wir, zwecks Nahrungsaufnahme, einen Zwischenstopp beim „Chinamann" und uns dann auf den Weg zur Zitadelle. Luceo legte den Spurt ihres Lebens hin und sicherte die erste Reihe. Auf den ersten Auftritt an diesem Nachmittag mussten wir nicht lange warten, denn „Volkstrott" betraten bald die Bühne. Wir kannten die Band schon aus Hannover, vor sie als Vorgruppe für Tanzwut agierten. Mir gefielen sie noch besser als in Hannover und der Sänger, naja, ich will mal nicht zu sehr schwärmen…
Auf ASP war ich sehr gespannt, ich kannte die Band bis dahin noch nicht live, nur einige wenige Songs hatte ich schon gehört. Der Auftritt sorgte richtig für Stimmung, die Musik war super, die Geigerin, die bei einigen Stücken mitmischte hörenswert und die Show stimmte einfach. Besonders bemerkenswert fand ich den Sänger, der mit Outfit und Schminke den „bösen, wilden" Gothic geben wollte, aber das fröhliche Glitzern in den Augen machte diesen Eindruck doch etwas zunichte. Fand ich sehr sympathisch.
Mittlerweile war auch Andrea angekommen, die aber leider viel zu weit von uns weg stand. Nach einer weiteren Umbaupause kamen dann Schandmaul auf die große Bühne. Es war sozusagen Premiere für mich, denn ich stand zum ersten Mal bei einem Schandmaul Auftritt in der ersten Reihe. Es hat sich gelohnt. Ich mag die Musik sowieso sehr gern und, auch wenn die meisten der anwesenden Forumsdamen meine Meinung nicht teilten, die Truppe ist schon eine Klasse für sich. Jedenfalls war ich nach diesem Auftritt schon mal heiser vom vielen Mitsingen. War eine gute Mischung aus den Songs der neuen CD (Mit Leib und Seele) und den bekannten Liedern von früheren CDs, wie u.a. "Herren der Winde", „Walpurgisnacht" (mein Favorit) und „Dein Antlitz".
Es gab dann noch eine Umbaupause, bei der dann auch Suppe und Thomas auf der Bühne waren und uns freundlicherweise einige Wasserflaschen zukommen ließen, wir konnten jedenfalls fangen, denn die Bühne war doch ein paar Meter weiter weg. Anderen gelang das nicht so gut *fg*.
Hinter uns standen zwei „Damen", deren Kommentare uns schon die ganze Zeit auf den Wecker gingen und die nun, kurz bevor CC die Bühne betraten völlig außer sich gerieten. „Unsere Jungs" legten mal wieder einen tollen Auftritt hin, leider war die Interaktion durch den Abstand nicht so toll, aber es machte mal wieder richtig Spaß ihnen zuzuhören und zu sehen. Da die Bühne sehr groß war, hatten die Musiker auch mal wieder Platz sich auszutoben ;-). Sie bekamen den verdienten lang anhaltenden Applaus, gaben auch noch eine Zugabe, bevor dieser Abend dann, mal wieder viel zu früh, zu Ende ging.
Wir streunten noch ein bisschen über den Platz, trafen viele bekannte Gesichter, auch Siouxsie kam noch dazu und sammelten uns dann bei Nico am Merch. Dann hatten wir noch das Vergnügen, Castus begrüßen zu können. Da wir noch nicht ins Bett wollten, fuhren wir zurück und suchten noch einmal unsere Lieblingskneipe auf, die an diesem Abend sehr voll war. Am Ende desAbends war nicht nur die Kneipe voll, grins. Zu unserer großen Überraschung und natürlich auch Freude trafen wir noch auf ein paar der Spielmänner und es wurde ein lustiger Abend. Die Nacht war relativ kurz und der Weg nach Hause zog sich durch ein paar Staus etwas in die Länge. Aber wir hatten außer einer Mitfahrerin auch noch viel zu erzählen und so verging die Zeit dann eben doch. Auch wenn ich sonst nicht gerade ein Festival Fan bin, dieses war super und die Fahrt nach Berlin hat sich mehr als gelohnt.
Es geschah…
…dass wir uns nicht ein einziges Mal verfuhren
…wir ne Menge Muskeln bekamen vom Luftmatratzen aufpumpen
…wir Zethas Katze nicht ganz geheuer waren.
…Luceo merkwürdige Geräusche in der Nacht hörte.
…Crazy Locke und ich uns sehr viel Zeit beim Frühstück holen ließen.
…wir eine total niedliche Ratte erlebten, die wir kurzerhand „Ratatouille" nannten.
…wir zwei Mädels hinter uns stehen hatten, die ohne Rücksicht auf Verluste kreischten …und schrieen und ihre Zigarette auf Zethas Schulter ausdrücken wollten.
…wir nach dem Konzert erfuhren, wer ins Bett wollte
…dieser Jemand dann aber doch noch wach war
…wir uns lange verabschiedeten
…wie selbst die „Landeier" bei Nacht wieder zurück zu Zethas Wohnung fanden.
…dass ich demnächst Besitzerin von zwei knuffeligen Ratten werde( die müssen erst …noch ein bisschen wachsen).
Wie üblich, wenn ich was vergessen hab, dann bitte hinzufügen!!!!!!!
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