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Last Updated: 11/9/2008

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Friday, May 18, 2007 

Category: Life

Wie die populärsten Drogen wirken

wie man ihre Wirkung mit billigen Mitteln simuliert

was man nach  dem Genuss tun kann, 

und welche Musik man dabei hört. 

 

Kokain

Kokain, auch Fickpuder genannt, gilt als die Gesellschaftsdroge Nr. 1. Sie suggeriert dem Konsumenten, ein extrem gutaussehender, höchst eloquenter Nobelpreisträger mit der sexuellen Anziehungskraft eines schwarzen Loches zu sein. Auf jemanden, der kein Kokain genommen hat, wirkt das eher wie ein exkommunizierter Trappistenmönch, der weiße Puderreste an den Nasenlöchern hat und sich um Kopf und Kragen quasselt. 

Kokain steigert das Mitteilungsbedürfnis, lähmt aber in gleichem Maße die Selbstkritik, was dazu führt, dass man jeden chemischen Kurzschluss im Kleinhirn für bares Geld hält und meint, dass er umgehend einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt werden muss. Kokaingenuss ist die Hauptursache für Rap-Lyrik, Performances und die Gesamtwerke von Rainer Werner Fassbinder und Hermann Göring. 

Für den Kokaingenuss in der Öffentlichkeit gelten ganz besondere Umgangsformen. So sollten Sie es vermeiden, wenn Sie sich auf einer wilden Party mit anderen Kokainisten befinden, dort eine ein Meter lange Koksstraße auf den Tisch zu legen und zu verkünden:

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Grosse Strasse

Gehen Sie lieber aufs Klo. Aber auch dabei ist Vorsicht geboten! Sie können nicht 15 Minuten lang die einzige Toilette des Hauses blockieren, dabei Geräusche wie ein Industriestaubsauger machen und glauben, Sie kämen ungeschoren davon. Führen Sie deshalb immer einige Briefchen mit ungelöschtem Kalk mit sich, die Sie nachher großzügig an Ihre Freunde verteilen können. 

Sex auf Kokain ist in der Tat eine Angelegenheit höherer Vergnügungsordnung. Dazu nur eines: Falls Sie jemals das Gerücht gehört haben, dass ein männliches Glied durch Kokaingenuss so hart werden kann, dass man damit einen gefrorenen Acker umpflügen kann: das stimmt.
Wie man die Wirkung von Kokain simuliert:
Vier Tütchen Nescafé mit einer Tafel Schokolakola aufkochen, auf Ex trinken.
Aktivitäten: Freeclimbing, Volksreden, Zehnkampf.
Musik: Richard Wagner, »Walkürenritt«.

 

LSD

LSD ist definitiv keine Gesellschaftsdroge. Menschen unter Wirkung von LSD neigen zu Introvertiertheit, Absenzen, trinken wenig Alkohol und spielen ungern Skat. Sie sind vielmehr mit universellen Fragen und existenzphilosophischen Problemen oberster Ordnung beschäftigt, dabei lässt sich nun mal schlecht kegeln. 

Unter LSD sollte man auch sportliche Aktivitäten wie Völkerball oder Formationstanz meiden und sich außerdem von öffentlichen Auftritten fernhalten (Büttenreden, Kanzelpredigten). Seien Sie unter der Wirkung dieser Droge auf alles gefasst! Von kleinen singenden Männern, die auf ihrem Kopf eine Kathedrale errichten, sollten Sie sich nicht irritieren lassen. Und wenn Sie in den Spiegel sehen und dort Charles Manson erblicken, schenken Sie dem einfach keine Beachtung. Sie sind nur auf dem »Horror«. Das geht vorbei, in zirka 10 bis 48 Stunden. Entspannen Sie sich! Legen Sie einfach eine Platte auf und »fühlen« Sie ein bisschen Musik. Das geht, auf LSD geht alles. Fühlen Sie, wie die Harmonien Ihren Körper umspülen, durch Ihre Gehörgänge in Ihr Gehirn kriechen und sich dort in kleine fette Würmer mit dem Gesicht von Charles Manson verwandeln, denn Sie sind ja immer noch auf »Horror«. Dagegen helfen kalte, zuckerhaltige Getränke. Trinken Sie ein Glas Limonade und spüren Sie dabei, dass Sie fünf Lippen haben. Das bringt Sie ganz schön auf »Horror«, was? Lassen Sie ein paar andere LSD-Konsumenten an Ihren paranoiden Wahnvorstellungen teilhaben, das geht ganz leicht. 

Erzeugen Sie irritierende Geräusche (etwa mit dem Fingernagel unter der Tischplatte), murmeln Sie mit verstellter Stimme Sätze bedrohlichen Inhalts, stellen Sie sich doof, wenn man Sie fragt, ob Sie etwas gehört hätten. Oder schildern Sie einfach Ihre eigenen Halluzinationen und erzählen Sie von Ihrem »Kumpel«, der vom »gleichen Stoff« dermaßen draufgekommen ist, dass er jetzt in einer Gummizelle die Spinnen an der Wand zählt. Das genügt manchmal schon, um einen eben sich noch im Einklang mit dem Universum befindlichen LSD-Astronauten in ein kreischendes Nervenbündel zu verwandeln.
Wie man die Wirkung von LSD simuliert:
Fünfzehn Minuten hyperventilieren und zwei Gauloises gleichzeitig auf Lunge rauchen. Hinlegen.
Aktivitäten: Liegenbleiben. Eventuell onanieren.
Musik: Walgesänge.

 

Stechapfel

Wenn Sie Wert darauf legen sollten, sich einmal zu fühlen wie der Hauptdarsteller in einem Hieronymus-Bosch-Gemälde, dann brauen Sie sich einfach einen Stechapfeltee. Diese nicht zu unterschätzende Naturdroge wächst in jedem besseren deutschen Gehölz und fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz! Vorsicht allerdings bei der Dosierung! Es gilt die Faustregel: Wenn ungefähr eine Stunde nach Einnahme der Droge die gesamte Belegschaft der »Versuchung des heiligen Antonius« auf einen Sprung vorbeikommt, war die Dosierung richtig; wenn Sie mit Schaum vor dem Mund an eine Tragbahre geschnallt zum Notarztwagen getragen werden, zu hoch. In beiden Fällen werden Sie eine interessante Zeit haben - wenn Sie es interessant finden zu wissen, wie sich ein klinischer Paranoiker auf der Höhe eines schizoiden Schubes fühlt. Die schlimmsten Halluzinationen klingen schon nach einigen Tagen ab.
Wie man die Wirkung von Stechapfel simuliert:
Mit einer verdorbenen Fischkonserve lassen sich sehr ähnliche Resultate erzielen.
Aktivitäten: Besenritte, schwarze Messen.
Musik: Carl Orff, Black Sabbath.

 

Pilze

Die mildesten Ergebnisse erzielen Sie mit Champignons, die wildesten mit Fliegenpilzen. Etwa in der Mitte liegen die Psilozybin -Pilze, kleine unscheinbare Gesellen mit manchmal magischer Wirkung. Doch keine Angst - wenn LSD der Porsche unter den Bewusstseins erweiternden Drogen ist, dann ist Psilozybin das Fahrrad. Das bedeutet, die Grenzen der Wahrnehmung werden nie so drastisch erweitert, dass man glaubt, man habe fünf Lippen - drei Lippen sind das Höchste. 

Falls Sie die Pilze richtig dosiert haben, werden sie bald eine nie gekannte Liebe für alle Lebensformen spüren: für Menschen, für Tiere, für Pflanzen und besonders für Pilze.
Wie man die Wirkung von Pilzen simuliert:
Wie LSD, aber mit Leichtzigaretten.
Aktivitäten: Pilze sammeln.
Musik: Beatles.

 

XTC

XTC wirkt ungefähr so wie alle bekannten Rauschdrogen zusammen, entsprechend wird es auch hergestellt: Man schüttet zu gleichen Anteilen Heroin, Koks, Benzedrin, LSD und eine Flasche Southern Comfort in einen Eimer, dann wird kräftig gerührt. Ähnlich umfassend ist auch der Kater: Sie können noch nach 3 Tagen Ihre Leber brummen hören. 

XTC bringt die Hurra-Atome im Gehirn zur Schwingung. Man entwickelt Allmachtsphantasien und hält sich für das Zentralsexualorgan des Universums. Nehmen Sie XTC nur in Gesellschaft möglichst vieler Sexualpartner ein, das Geschlecht oder die Tierart spielt dabei keine Rolle. 

Sollten Sie den Fehler gemacht haben, die Droge alleine eingenommen zu haben, gibt es nur eine Empfehlung: Ziehen Sie sich nackt aus, laufen Sie in den Park, und vögeln sie einen Baum.
Wie man die Wirkung von XTC simuliert:
Schütten Sie zu gleichen Anteilen Heroin, Koks, Benzedrin, LSD, ein Röhrchen Valium und eine Flasche Southern Comfort in einen Eimer, kräftig rühren.
Aktivitäten: Tanzen, ficken. Oder beim Tanzen ficken.
Musik: Zu laut.

 

Haschisch

Haschisch ist keine Droge, sondern ein homöopathisches Mittel, das einer Dämonisierungskampagne zum Opfer gefallen ist. Unter Haschischeinfluss dehnt sich das Raum-Zeit-Kontinuum um 500 Prozent, d. h., man kann bei konsequentem Haschischkonsum 400 Jahre alt werden, mehr als bei jeder anderen Droge. 

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Pfeiffe 

Wie man die Wirkung von Haschisch simuliert:
Schwierig.
Aktivitäten: Mehr Haschisch rauchen.
Musik: Ja, gerne.


Heroin

Sind Sie lebensmüde, aber zu feige zum Sterben? Dann dürfte Heroin genau das richtige für Sie sein. Ein Heroinkick gibt Ihnen all die Liebe, die Sie von Ihrer Stiefmutter nicht bekommen haben. Das ist wie während eines multiplen Orgasmussees zu erfahren, dass man den Nobelpreis verliehen bekommt. Sie müssen als Gegenleistung nur gelegentlich ein paar gelähmte alte Damen niederstrecken und ausrauben oder Ihr Geschlecht in einer übelbeleumdeten Bahnhofsgegend einer Meute von Randexistenzen feilbieten. 

Wenn Ihnen das zu anstrengend ist, können Sie ja ein paar Heroinverherrlichungsschallplatten aufnehmen, die gehen immer wie geschnitten Brot. Reich, fett und nach einer Frischzellenkur von der Droge geheilt, können Sie dann eine Heroinverdammungsschallplatte aufnehmen, die laufen noch besser und werden kostenlos vom Gesundheitsministerium mit farbigen Broschüren unterstützt

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Glueck ist eine warme Spritze 

Wie man die Wirkung von Heroin simuliert:
Lösen Sie eine Familienpackung Baldrian in einer Flasche Pernod auf, trinken Sie alles zügig mit dem Strohhalm aus und schlagen Sie sich die Flasche über den Schädel. Das wirkt zwar nicht ganz so wie Heroin, macht dafür aber auch nicht süchtig.

Crack

Crack-Atome gelten als die Roten Khmer unter den Drogenmolekülen: Sie dringen überfallartig ins Gehirn ein und killen dort alles, was sich bewegt. Das überträgt sich auf den Konsumenten: Man möchte am liebsten irgendwo eindringen und dort alles killen, was sich bewegt.
Wie man die Wirkung von Crack simuliert:
Eine Tube Pattex in einer Flasche Domestos auflösen, intravenös injizieren.
Aktivitäten: Säureattentate, Bandenkriege.
Musik: Möglichst von Negern.
 

Opium

Typische Chinesendroge, konnte sich auf dem internationalen Markt nie richtig durchsetzen, genau wie Hundeessen, Studentenmassaker und Mao Tse-tung.

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Chinese

Wie man die Wirkung von Opium simuliert:
Wie Heroin.
Aktivitäten: Keine.
Musik: Egal.

 

Alkohol

Alkoholiker sind die Handwerker unter den Drogenabhängigen. Der Alkoholrausch ist der einzige Rausch, den man schichtweise hochziehen kann wie eine Backsteinmauer. Einmal errichtet, bildet er einen soliden Schutzwall gegen das Elend der Welt, gegen Schmerz, Not und Frauenblusen mit Männernamen. Alkohol beseitigt außerdem nicht nur unnötige Hemmungen und moralische Bedenken, er schränkt auch noch die Schuldfähigkeit ein: Schlachten Sie ruhig Ihre ganze Familie mit dem Schlagbohrer ab, häuten Sie einen Polizisten mit einem Käsehobel oder zünden Sie ein Asylantenheim an - aber genehmigen Sie sich vorher um Gottes Willen eine Flasche Reisschnaps, dann kommen Sie mit ein paar Monaten auf Bewährung davon. 

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Instant Asshole

Wie man billig Alkohol herstellt:
Eine Badewanne voll Weintrauben mit 5 Eimern Zucker einen Monat lang gären lassen. Trinken.
Aktivitäten: Lallen, kotzen.
Musik: Serge Gainsborough, The Pogues.
 

   

Sonstiges

Für Valium, Captagon, Valeron, Codein und ähnliche pharmazeutische Erzeugnisse gilt, was für alle halbwegs legal erwerbbaren Drogen gilt: Finger weg, das ist was für Spießer. Wie kann etwas Spaß machen, das der Hausarzt verschreibt? Es sei denn, Sie klauen die Pillen. Das ist dann wieder cool. 
 

Der Flashback

Ein Flashback ist ein sehr rares Phänomen, das nach dem Konsum von LSD auftreten kann: Tage, Wochen, ja Monate nach Genuss der Droge kommt die halluzinogene Wirkung mit voller Wucht zurück. Das kann, je nachdem, eine willkommene Gratisüberraschung oder eine Geisterbahnfahrt werden, kommt darauf an,' wo Sie sich gerade befinden. 

Sollten Sie der Ehrengast einer Drogenverdammungsveranstaltung sein oder ein Passagierflugzeug durch ein Andengewitter steuern, dann versuchen Sie, Ruhe zu bewahren. Oder besser: drehen Sie einfach durch und schreien Sie nach dem Notarzt.

   

Schöner Drogen

Die wichtigsten Designerdrogen der nächsten Generation im Überblick:

 

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Grunz
GRUNZ - Die neue Intelligenzdroge. Macht für die Dauer von 3 Stunden dumm wie Brot. Der IQ sinkt auf 12, aber man pfeift auf das Elend der Welt und kann vögeln wie ein sizilianischer Zementmischer. 
  
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Droehn
DRÖHN - Synthetisches Haschisch, hergestellt in holländischen Versuchslabors, 100 mal so wirkungsvoll wie regulärer Stoff. Macht nicht nur geistig, sondern auch körperlich breit. 
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Blubberlutsch
BLUBBERLUTSCH - Die Modedroge für Jugendliche, die sich nun gar nichts trauen. Rauschtechnisch völlig wirkungslos, dafür aber in fünf verschiedenen Farben, ohne Kalorien und mit viel Vitamin C. 
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Heroin Light 
HEROIN LIGHT - Wirkt nur halb so stark wie normales Heroin, macht aber auch nur halb so süchtig. Die Folge: Man nimmt doppelt so viel, wie bei allen Light-Produkten. 
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Peng 
PENG - Der legitime Nachfolger von Crack. Man steckt eine Spezialpfeife direkt ins Gehirn, die Gehirnzellen rauchen dann selber. Man muss nur ein Loch durch die Fontanelle bohren, aber es lohnt sich. 
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Hallowach 
HALLOWACH 500 Ursprünglich als Fernfahrerdroge gedacht, wird dann aber auch als Sexdroge populär. Man kommt drei Wochen ohne Schlaf aus, muss aber ununterbrochen ejakulieren. Nachteil: Anschließend stirbt man. 

    Text und Zeichnungen von Walter Moers

Thursday, December 14, 2006 

Current mood:  cheerful
Category: Life
Erster Dezember 2003
Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen.
Ein Schoko-Engelchen. Ich liebe den Advent.

Zweiter Dezember 2003
Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme einen zärtlichen Kuss von meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so romantisch.

Dritter Dezember 2003
Kollege Meier erzählt mir von seinem tollen Adventskalender mit Pralinen und kleinen Geschenkchen. Ich freue mich für ihn. Ich hatte ein Schokoauto.

Vierter Dezember 2003
Ein Schokokopf. Nichts Nennenswertes passiert.

Fünfter Dezember 2003
Kollege Niederkopf erzählt in der Kantine schmutzige Adventswitze.
Habe aus Höflichkeit mitgelacht. Frl. Blasewetter sah pikiert zu Boden. Schokotannenzweig.

Sechster Dezember 2003
Nikolaustag. Meier kommt mit einem Nikolauskostüm und verteilt Schokolade und Kondome. Lustiger Scherz. Ich mache mich über die Schoki her und schiebe die Kondome unserer jungen, allerdings auch sehr hübschen Azubine zu. Schutz ist heute so was von wichtig. Vor allem für die Jugend. Demnächst muss ich mich jetzt leider wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz äußern.

Siebter Dezember 2003
Meine Liebste scheint sich über den Wischmopp,den ich ihr zum Nikolaus schenkte, irgendwie nicht zu freuen. Ist äußerst muffig heute. Schokoschlitten im Kalender. Kolleginnen gehen mir aus dem Weg. Menschenskind, ich wollte doch wirklich nur das Beste für die Kleine. Frl. Blasewetter murmelte etwas von "Ja, ja" und "...sein bestes Stück".

Achter Dezember 2003
Zweiter Advent. Meine Liebste war wieder versöhnlich. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als ich mein Sturmfeuerzeug zum Entzünden der zwei Kerzen auf dem Adventskranz zückte. Bei den Nachbarn brannten nur zwei mickrige Kerzen, bei uns der ganze Kranz. Warum war das Zeug auch nur so trocken?

Neunter Dezember 2003
Anschiss wegen Nikolaustag. Die Frauenbeauftragte unserer Firma grinste hämisch. Eintragung in der Personalakte. Als ich wieder an meinen Schreibtisch zurück kam, fand ich zwei Kondome auf meinem Platz liegen. Nette Kollegen! Schnell steckte ich sie ein. Schokoflugzeug.

Zehnter Dezember 2003
Hatte einen Schokohasen im Kalender und einen eiskalten Hasen mir gegenüber am Frühstückstisch sitzen. Sie hatte die Gummis in meiner Tasche gefunden. Meine Beteuerungen, dass ich ihr ewig treu bin, prallten an ihr ab wie ein Zwerg an Santas Bauch. Frostiger Empfang im Büro und auch am Abend Zuhause. Habe Angst vor Frostbeulen.

Elfter Dezember 2003
Azubine kam im Minirock. Das macht sie extra. Ignoriere sie geflissentlich. Meier pfeift ihr nach. Blöd, dass er das auf der Türschwelle zu seinem Büro machte und ich allein auf dem Gang stand, als sie sich umdrehte. Termin beim Boss für morgen in Outlook eingetragen. Mausi ist immer noch sauer.

Zwölfter Dezember 2003
Meier schwärmt wieder davon, was er heute in seinem Kalender fand.
Er geht mir auf den Nerv. Der Boss glaubt mir meine Schilderung des Vorfalls am Vortag nicht. Zweite Eintragung und eine dringende Empfehlung, einen Bogen um Auszubildende und Minderjährige zu machen.

Dreizehnter Dezember 2003
Schatzi spricht wieder mit mir. Ich wünschte nur, es wäre was Freundlicheres als "Bring den Müll raus". Hatte das Büro für mich allein. Zumindest gingen alle, als ich es betrat. Als ich mich in der Kantine zu meinen Kollegen setzte, standen diese auf. Mir fiel auch auf, dass sie mich heute nicht fragten, ob ich zum Essen gehe.
Komisch.

Vierzehnter Dezember 2003
Die Nachbarkinder machten eine Schneeballschlacht. In einem Anfall eines jugendlichen Gefühls machte ich mit. Blöd, dass sich ein Stein in meinem Schneeball versteckte. Ich überschlug im Geiste, wieviel eine Katze kosten könnte. Was muss das Vieh auch in die Wurfbahn springen.

Fünfzehnter Dezember 2003
Dritter Advent. Behutsam entferne ich den "Katzenmörder"-Zettel von meiner Haustür. Mein Mäuschen war beim Kofferpacken. Sie hatte mit einer Freundin telefoniert, die lustigerweise mit einem meiner Kollegen verheiratet ist. Meine Erklärungsversuche scheiterten.

Sechzehnter Dezember 2003
Hatte einen Schokotannenbaum im Kalender. Ich fand Schokolade nicht mehr so spannend. Mausi fehlt mir.

Siebzehnter Dezember 2003
Habe mit Mausi telefoniert. Konnte sie nach stundenlangem Betteln und Überreden dazu bringen, wieder zurück zu kommen. Wir lagen uns weinend in den Armen. Als wir später ins Bett gingen, kreuzte ein neues Problem auf. Stress erzeugt tatsächlich Impotenz. Ich war immer stolz darauf, dass er stand wie ein Weihnachtsbaum. In dieser Nacht war's eher eine Trauerweide.

Achtzehnter Dezember 2003
In der Arbeit reißt Meier Pädophilenwitze. Werde dabei von Kollegen lachend angesehen. Gedanken an einen Axtmord durchschleichen meine Hirnwindungen.

Neunzehnter Dezember 2003
Schokoschlitten. Bin frustriert. Sex hat letzte Nacht wieder nicht geklappt. Mausi seufzt jedes Mal bei meinem Anblick.

Zwanzigster Dezember 2003
Kleiner Umtrunk. Meier gibt einen aus. Meier will auf kameradschaftlich machen und haut mir auf die Schulter, so dass ich mein Glas verschütte. Laufe panisch aufs Klo. Solche Flecken bekommt man später nicht mehr raus. Verdammt. Falsche Tür. Stehe nur in Unterhosen vor der Azubine. Sie hat einen Mini an. Das Gute daran:
Die Impotenz ist augenscheinlich vorbei.

Einundzwanzigster Dezember 2003
Ich lese zum dritten Mal die Kündigung, während Mausi weinend ihre Sachen packt. Ihre Mutter im Auto hupt schon. Hatte eine Schokoweihnachtskugel.

Zweiundzwanzigster Dezember 2003
Ein Nachbar wünscht mir frohe Feiertage. Ich haue ihm ein blaues Auge...! Habe kurz darauf selber eins. Der Freund der Azubine freute sich nicht so sehr über den Behandlungserfolg seiner Freundin bei meinem kleinen Schwellkörperproblem.

Dreiundzwanzigster Dezember 2003
Die Polizei steht vor der Tür. Ich denke, sie sind wegen des kleinen Vorfalls im Supermarkt mit einem verkleideten Weihnachtsmann hier.
Egal, was mit mir passiert: ER wird keinen Nachwuchs mehr zeugen.
Sie drohen, die Tür einzutreten. Als Antwort schicke ich ihnen meinen lichterloh brennenden Weihnachtsbaum, den ich aus dem Badezimmerfenster im ersten Stock fallen lasse. Ich hätte den Baum doch nicht schon im Wohnzimmer anzünden sollen. Nun hat auch die Feuerwehr ein dringendes Bedürfnis, meine Wohnung von innen zu besichtigen. Ich sitze auf dem Dach und singe Weihnachtslieder, die nicht unbedingt für Kinderohren geeignet wären.

Vierundzwanzigster Dezember 2003
Ich feiere Weihnachten mit Bob. Wir teilen uns unsere Zelle.
Bob ist sehr nett. Er mag mich. Er sagt, er habe ein Geschenk für mich.
Ich freue mich schon, wenn ich es auspacken darf. Bob sagt lächelnd, es sei etwas für jeden Tag...

Aber warum kommt der Weihnachtsmann mit dickem Sack und strammer Rute???
Thursday, December 14, 2006 
Was macht man in den Ferien um 3 Uhr früh? Saufen? Den Akt der Fortpflanzung vollführen? Gar schlafen? Neeeee was viel besseres! Rad fahren! Alles begann an einem windigen ziemlich kühlen Juli Abend.

Es is kurz nach 22:00 als mich mein Handy aus meinem ziemlich verzaachten Dasein auf dem Sofa reißt. Mit reichlich waacher stimme seusel ich in den Silizium-Plastik-Metall Klumpen in meiner Hand: ..Häääh was gibt..s?.. .. .. Was machst grad?.. .. ..Nix, why?.. .. ..Kommst mit auf die Heide? Um 3:00 Treffpunkt!.. .. .. Passt! Bis später!..

Was reitet mich mitten in der Nacht auf mein Rad zu steigen und durch den Süden Wiens zu radl? Bis um 5:00 am näxten Morgen weis ich es nicht, ab diesem Augendblick weis ich es und ich würde es immer wieder tun!
Nagut, die restliche Zeit vertreibe ich mir damit Kostenschlägerzähler (wenn man Counterstrike mit google übersetzt kommt das raus) zu zocken. Gegen 2:00 denke ich das erste Mal das ich eigentlich Müde sein sollte, nur bins net. Bestens!! Schnell mach ich ma noch 1,5 Liter Kaffee, die ich eine Mineralwasserflasche fülle, und noch eine Packung Butterkekse, nicht vergessen nur echt mit 52 zähnen, in den Rucksack!
Nun geht es los, die Digitalanzeige meines Weckers zeigt 2:31 als ich das Radl schnappe und mich in die kühle frische Morgenluft!
Eigentlich sollt i ja ganz brav mit Lichter und so fahren, abe nein ich doch nicht! Schwarzes T-Shirt, Schwarze Hose, schwarze Socken und Schuhe! Man in Black! Und das um halb 3 mitten auf der Straße! Naja nach ca 500 metern kommt mir ein auto entgegen, wohlgemerkt das einzige was mir am hinweg begegnet! Nagut, ich weiche mal auf die richtige straßenseite aus, fahre schön brav recht. Das Auto kommt näher und näher, was sehe ich da, juhuuuu Polizeistreife! Hoffentlich haben sie mich nicht gesehen, hoffentlich haben sie mich nicht gesehen! Tja, shit happends! ..Wos mochen sie do?.. .. Was ich? Ich tu Rad fahren!.. .. ..Und wo is erna Licht!.. .. Ähm hab ich nicht, tut mir leid!.. .. ..Rückstrahler?.. .. ..Auch nicht!.. .. ..Hearst du bist verrückt!.. .. *grinsen* ..Was wollens haben?.. .. ..Passt scho Bua, foar vorsichtig und lass di nimma dawischen!.. .. ..Danke!! Gute Nacht!..

Phuuuuuu no mal Glück ghabt! Weiter geht..s! Der restliche Weg is relativ ereignislos. Keine Autos, schön crouisen mitten auf der Straße!

Kurz vor 3:00 komm i am Treffpunkt an und kurze Zeit nach mir kommt auch der Olli, der der mich angerufen hat! In kurzen Worten erklärt er mir den Grund des frühmorgendlichen Ausfluges. Er mag seine neue Cam ausprobieren und den Sonnenaufgang und die nächtliche Stadt fotografieren. Naja fad muss einem sein, aber ok. Eine Stunde später denk i nimma so!

Gemeinsam radln wir die Heide hoch und setzen uns auf ein Parkbankl. Sofort packt er den Fotoapparat aus und rennt wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend. Endlich hat er nen Platz für Stativ und Fotoapparat gefunden! Weis nicht wie viele Fotos er gschossen hat an dem morgen, aber es waren viele! Wärend er ein Foto nach dem anderen schießt schlürfe ich Kaffee und knabbere meine Kekse, und langsam wird mir klar warum ich bei dieser aktion mitgemacht hab! Der Ausblick is einfach umwerfend! Mit Worten kaum beschreibbar! Deshalb schauts euch die Fotos an! Is gscheiter!







Die letzten 2 Stunden waren einfach bester als jeder Film! Gegen 5 oder vielleicht wars scho 6, die Zeit verging wie im Fluge, hab ma noch paar Fotos geschossen, unter anderem mein absolutes Lieblingsbild!







Irgendwann um 9 war ich dann im wieder zuhause! Glücklich ins Bett und mit der Gewissheit das man das sicher wieder machen wird!!
Tuesday, September 26, 2006 
Vorneweg, dieser Text stammt aus einer Englisch Schularbeit die ich im zarten Alter von 14 geschrieben habe! Es war meine beste Englischschularbeit die ich je in meiner Laufbahn als Schüler abgeliefert habe ^^

 

Violence

In my opinion there is too much violence in our society. You can find violence nearly everywhere: at school, at work, in the family, on the street, etc..

There are two kinds of violence: psychological violence and physical violence.

 

One of the main reasons of psychological violence is racism. We are full of prejudice against black skin, foreigners and refugees. Some people say that foreigners and migrants steal our jobs. But who wants to do the "dirty" jobs anyway? Not the "good white people"; most of the foreigners only get this kind of "mac-jobs". They have to clean streets, houses, factories, etc, although some of them have a good education and are qualified to do well-paid jobs.

The main reason for racism is ignorance, especially of working class people, and some politicians.

Aother type of mental violence is verbal violence, which can be found in some kinds of music, especially in Metal- and Hip-Hop music. For example "Marilyn Manson", sings about drugs, weapons, hate and crime. Everybody thinks that he love these things, but that is not the true. It is marketing, contributes to his "Enemy of the State"-image and he also want to be provocative.

 

The second group is physical violence and is used heavily in film industry. Many films are "action-films" like "Rambo", Terminator or "Die Hard". This overstated violence influences many young people. They don't know that life is not a film. They buy a gun and shoot down their friends, because Bruce Willis also does it. Children don't want to realize that a film is not reality.

Another good example for overstated violence is Bugs Bunny. The funny little rabbit shoots another guy in the head with a gun, but the guy isn't badly wounded, only his head turns black. Is this reality? Elder people would say:"No", but for young kids this is reality, because they don't know the truth. If you want to solve this problem you can forbid your children to watch TV or videos, but then they will turn into get outsiders and also get aggressive. It is a vicious circle.

 

 

My conclusion is that violence is a big part of our life. But we can't ban it, because we cannot change people's habits.


Tuesday, September 26, 2006 

"Chronicles of a Warrior" oder "Men Vs. Bottle"

 

First of all, diese Geschichte ist wie das wahre Leben, 90% Fiktion und 10% Real! Alle Charaktere sind frei erfunden und falls Ähnlichkeit zu gewissen Personen besteht dann ist dies absolut absichtlich und gewollt!

Let the fight beginn!

 

Schwarz lag die Nacht über dem Kasernenhof als der Funkspruch zum Angriff gegeben wurde. Es dauerte seine Zeit bis der Soldat, nennen wir ihn kurz M, realisierte das nach knapp 7 Tagen ohne Blutvergießen nun wieder ein brutal rücksichtsloser Kampf bis zum letzten Mann bevorstand. In Windeseile war die Kampfausrüstung angelegt, bestehend aus Kampfhose, schwarzes T-Shirt, es sei erwähnt, dass er keine andere Farben besitzt, schwarzen Kapuzenweste und schwarzer Baseballkappe! Noch schnell aus dem Kriegsgefangenen Lager, nämlich Gefängnis lässt sich dieses Gebäude nicht mehr nennen, es spottet der Genfer Konvention, 2 Gefangene geholt und diese zu Trainingszwecke vernichtet!! Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt müssen die Gefangenen, hauptsächlich aus dem Kriegsgebieten im 16ten Wiener Gemeindebezirkes, Soldaten des Ottakringer Regiments, ihre Gefangenschaft meist übereinander gestapelt oder stehend ertragen! Jeder dürfte froh sein wenn er von seinem Schicksal erlöst wird, auch wenn dies bedeutet das er geköpft und bis auf den letzten Schluck ausgesaugt wird.

Auf dem Weg zum Truppentransporter wird noch ein dritter Gefangener gefoltert und schlussendlich hingerichtet. Bis jetzt liegt die „Score" bei 3 offiziellen Kills!

Pünktlich um kurz vor einunzwanzighundert betritt M mit einem guten Duzend motivierter Soldaten den Transporter der ihn und seine fremden Kameraden ins Krisengebiet befördert!

 

Eine gute halbe Stunde später betritt der Killer im Auftrag der Leber das Schlachtfeld! Es ist schrecklich, einige junge Soldaten und Soldatinnen wurden schon vom Feind dahingerafft und manche Kämpfen ums überleben! Doch solch eine Darbietung der Scheußlichkeit lässt einen trainierten Elitekämpfer, wie M wahrlich einer ist, nicht zögern und er setzt seinen Weg weiter unbeirrbar fort! Kurz vor eintreffen an der Front gibt er einen kurzen Funkspruch an seine Kameraden durch ob diese schon eingetroffen sind, was ihm bestätig wird! Nun kann es losgehen!

Wie ein Berserker, im Blutrausch, stürzt er sich ins Gemetzel, an einem strategisch günstigen Punkt, im Fachjargon BAR genannt trifft er seinen Kameraden mit dem er schon den ein oder anderen Feind vernichtet hatte. Nur Sekunden später waren schon die ersten feindlichen Soldaten in ihren Händen, diesmal waren es Scouts des Wieselburger Garde. Es dauerte nicht lange und diese würden standesgemäß in den Boden gestampft! Im Hintergrund lief durch die Lautsprecher lauter Heavy Metal Sound, der wie gewohnt die Moral der kämpfenden Soldaten stärkte. Motiviert durch die dröhnende Musik würde ein Feind nach dem anderen blutig dahingemetzelt! Unter anderem waren auch Bayrische Edelweiß Gebirgsjäger und Mexikanische Corona Fremdenlegionäre. Nach nicht allzu langer Zeit steigt die Anzahl der offiziellen gezielten Tötungen in den zweistelligen Bereich! Doch dieses dahin gemeuchel hinterließ spuren an den Kriegern, das diese beschlossen die Front zu wechseln! Also verließen Gefechtsstand Rock Theater in Richtung Checkpoint Rock Pub! Hingegen aller Erwartungen war dort aber die Schlacht schon ziemlich vorbei, darauf beschlossen die Elitekämpfer den Checkpoint hinter sich zu lassen und Richtung Paddys City weiter zuziehen! Doch auf den Weg dorthin wurde einem Teil der Crew klar das der Eintritt in dieses Zentrum der gezielten Zerstörung nur mit einem Ausweis der die Jahre im Kriegseinsatz bestätigt erlaubt war, was dazuführte das sich die Einheit trennte!

Sergeant M merkte aber schon nach kurzer Zeit das er ziemlich viele Wunden von den heutigen Kämpfen abbekommen hat und beschließt sich für heute aus dem Kampfgeschehen zu entfernen! Er verabschiedet sich noch schnell von seinen tapferen Kameraden die wacker die Stellung hielten und machte sich dann auf den Weg zum Abholpunkt wo er seinen Transporter erwischen musste!

 

Am Weg zurück zur Kaserne erwischte der ziemlich geschaffte Krieger jedoch den falschen Truppentransport. Dieser Fehler kostete ihn 2€ und 30min Fußmarsch!

 

Gegen vierhundert kam er zufrieden von seinen heutigen Leistungen in der Kaserne an! Noch schnell duschte er um sich den Gestank des Krieges vom Körper zu waschen! Genauso wichtig wie die heiße Dusche ist auch die Mundhygiene, den die Reste der toten Feinde schmecken zwar am Anfang gut, doch nach Stunden setzt die Verwesung ein und diese riecht bei allem was einem heilig sein kann nicht nach Rosen!

 

 

In diesem Sinne: Prost!

 

 

 

 

Und nun das große Gewinnspiel:

 

Um was geht in der Geschichte?

 

a)      Die gezielte Verbreitung westlichen Gedankengutes in den Ländern des Nahen Ostens.

b)      Das gezielte Vernichtung lebenswichtiger Organe wie Leber und Lunge.

 

 

Thursday, September 21, 2006 

Category: Sports

*Biep* *Biep* *Biep* *krach* Mitten in der Nacht, es is 11:00, läutet mein Wecker! mit einem gekonnten Handkantenschlag wird er zum schweigen gebracht! Das wiederholt sich 6 mal so bis ich hundemüde und leicht verkatert ausm Bett kraxle. Den Blick in den Spiegel erspar ich mir und werfe schon richtig routiniert ein ASPRO ein das ich mit nem Glas VitaminC Saft runter würge! Nach einer ausführlichen Morgenwäsche is es scho 12:00, verflucht wie die  Zeit vergeht! Schnell no a Paar Würstl ins Wasser ghaut und gefrühstückt.

Während ich die Würstl in mich reinstopfe werden noch schnell mal alle E-Mails gecheckt und was sich im BikeBoard.at neues tut! Wieder erwarten läutet um kurz nach 1 mein Handy und der Bastl is dran, jetzt wird's spannend, es kann losgehen, der Roadtrip kann beginnen! Traunstein wir kommen!

Vor der Tür steht schon ein schwarzer 4er Golf, vollgepackt bis oben hin, aber noch Platz für mich und noch einen Mitfahrer! Der letzte Platz will gefüllt werden, also am schnellsten weg den 3ten im Bunde abgeholt, Nici der mit mir zusammen und noch 2 anderen das jugden am Abend übernimmt.

Nach ca 10min Fahrt: „Wo müss ma eigendlich genau hin? Zwettl oder?" – „ Na Traunstein!" – „ Wos? I hab dacht Ottenschlag!" – „Wurscht is eh alles nah beinander!"

 

Nagut, das fängt ja scho mal gut an! :P 30min später das näxte OHA-Erlebniss auf der Autostrada: „Hearst wir hätten da runter müssen!" – „Wos?? Schaas!"

Nagut, wir fahren schön brav weiter, bei der näxten Abfahrt runter, und was sehen wir da; MCD!!! Ok, schnell wird entschieden wir sind hungrig, also rauf auf den Parkplatz, aber nicht normal, nein wir müssen ja wieder dran vorbei fahren, also rückwärts n den Parkplatz reingeschoben! Die Blicke der Gäste waren und sicher! ^^ Nach nem Haufen Chemikalien und anderen ungesunden Stoffen mehr im Körper setzen wir die fahrt Richtung Norden weiter fort! Nach einer schönen Runde durch St. Pölten, kommen wir irgendwann wieder auf die Straße wo wir eigentlich hin wollten. Also weiter gen Norden, wir haben uns nun drauf geeinigt das wir nach Zwettl müssen! Das wird scho passen hama uns dacht! Bei der näxten wichtigen Abfahrt, na klar, fahren wir wieder dran vorbei! Nagut, wieder näxte Abfahrt und auf dem Schild sehen wir das Ottenschlag näher als Zwettl is, also ab nach Ottenschlag!

 

Nach unzähligen falsch abbiegen, wir sind scho seit knapp 3 Stunden unterwegs, sind wir endlich in Ottenschlag, was uns zur Erkenntnis verhalf das es nicht in Ottenschlag stattfindet! Nagut, weiter gehts! Also näxt Stop Traunstein! JEAHAAAAA nach knapp 3 Stunden und 20min sind wir endlich in Traunstein angekommen!! Diesmal waren wir richtig!!

 

Schnell nen Parkplatz gesucht, raus ausm Auto und vertraute Gesichter gesucht! Sofort findet man sie in den Fotografen die dort sind und uns scho freudestrahlend entgegenkommen!

Kleiner Smalltalk und dann sehen wir drei Maniacs mal die Strecke an! Wir standen vorm Zieldrop und unser Kinn fiel mal so weit runter das Problemlos eine Kakerlake reinklettern hätte können! Im letzten Jahr war er groß aber dieses Jahr war er einfach nur Riesig!! Nachdem wir unsere Kinnladen wieder hochgefahren haben, erklimmen wir den Hügel, der voll mit riesigen runden Felsbrocken ist! Als wir oben beim Drop angekommen sind, trauen wir unseren Augen nicht! Zwischen den Felsen lauter feinste Drops, Northshores einfach  alles was ein Freerider Herz höher schlagen lässt! Ich glaub man hat das funkeln in unseren Augen sehen können, den es war einfach nur geil!

Nachdem wir uns von unserem Flash erholt hatten wollten wir uns endlich mim El-Cheffe, dem Klaus aka der Organisator, treffen, nur wer is das! Tja was macht Mann da, Handy raus, Nummer gewählt und bei dem Typen neben mir läutets, tja so schnell geht's! Schnell bissl shake-hands, bissl die Lage besprochen was alles zu tun is. Ne Minute Später hab ich nen STAFF-Ausweis und das erste gratis Bier in der Hand! Der Tag wird nur besser!!

Da noch paar Obstacles eweitert werden müssen schnappen sich der Nici und ich Hammer, Nägel und ne Motorsäge und helfen wo noch zu helfen war! Der Bastl versucht zZ sein Radl ausm Auto zu bekommen, was zwar ziemlich lustig aussah aber ich ihm besser helfen ging, man will ja nicht das er sein auto ruiniert.

Nachdem das Radl fertig zambaut und eingestellt war, wirft er sich gleich über die Hindernisse und Nici und ich wetten um ein Bier wie lange es dauert bis er sich verletzt!

Rund ne halbe Stunde später, es is scho kanpp halb sex, wird unserer Herr Bastl unvorsichtig und wirft sich über den großen Drop! Dann gings schnell, Nici und ich habens nur laut scheppern hören im Hintergrund, weil ma grad mit den anderen beiden Jugdes die Richtlinien fürn Abend durchgegangen sind, und gleichzeitig: „NET DER BASTL, BITTE NET DER BASTL!"! Und scho sind wir den Hügel runter gerannt, und siehe da, wer liegt am Boden und stöhnt, der BASTL! Juhuuuu wie kommen wir heim!! Ich mein Autofahren is soweit kein Problem aber, weder Nici und ich haben nen Führerschein bzw. haben mir mittlerweile scho so viel getankt das keiner von uns ein Auto steuern würde. Nagut zurück zu unserem Kugelblitz, er steht, das is scho mal ein gutes Zeichen! Er hält sich die Hand, kein gutes Zeichen. Er meint bissl Eis wird's scho richten, nur die Sanis sind da anderer Meinung und schleifen ihn ins UKH Zwettl! Zu meinem Pech hat er den Autoschlüssel mit, dazu aber später!

 

Nagut, den restlichen NM und frühen Abend verbringen wir hektisch mit Vorbereitung, Formulare schreiben, Besprechung mit der Presse und den Fahren und der Orga, etc.

Um 20:30 geht es Los! Ich habe meine Position auf einem ca 10meter Gerüst bezogen das ich mir mit einem Kameramann teile. Nun kommen wir zurück zum Autoschlüssel, es is arschkalt, und ich hab no imma nur mein T-Shirt an! Es sei zu erwähnen das auf dem Gerüst a ziemliches Lüftlein ging was die Gesamtsituation auch nicht erwärmte. Naja mein Pulli is im Auto was leider zugesperrt is.

 

Also wie gesagt es geht um 20:30 los, der erste Lauf is ein Probelauf, eine Art Aufwärmen. Ein Lauf dauerte ca. 30min und das Finale war kürzer da nur mehr 6 Fahrer fuhren.

Nach dem WarmUp, mir war no imma arschkalt, begann der erste Lauf! Der Platz auf dem Gerüst war ziemlich undankbar, da man nur den Großen Drop sah, den in den ersten Läufen kaum wer hupfte und ich fast nichts vom oberen Bereich der Strecke sehen konnte. Dieser Fakt bewegte mich dazu in den oberen Teil zu hatschen und den Kameraheinzi, der übrigends ziemlich strange war, allein zu lassen!

Ich könnte dir jetzt erzählen was alles gesprungen worden is, aber ich glaube du schaust dir dann besser die Bilder na, is glaub i gscheiter!

Also nach 3 Runs, mussten wir nun die besten 6 ermitteln, eigendlich hättens 5 sein sollen, aber da einer nur einen 360° Drop gmacht hat und nicht wirklich viel mehr, hat es für ihn in mit den Punkten nicht gereicht, aber wir haben ihn trotzdem ins Finale geschickt!

Das war der gschissenste Teil des Abends, in kürzester Zeit, alles werte zusammen addieren, durchdividieren, sortieren und das mit nem nervenden Organisator im Ohr da wir schneller machen sollen. Während der Rechnerei kam endlich der Bastl ausm UKH zurück, mit Diagnose geprelltes Becken und Handgelenk, und sie sind drauf kommen das er seit 2 Monaten mit nem Kaspelriss im Knöchl umadumläuft. Endlich konnte ich ins Auto und mir meinen Pulli holen! Juhuuuuu

Nun ging ins Finale! Es is einfach unpackbar was die alle gmacht haben! Ich bin noch immer total gefläscht! Die Gewinner waren wie zu erwarten, es gab kaum Überraschungen, da sie mit Abstand am besten fuhren!

Nach der Siegerehrung, natürlich mit Champagnerbad, ging die Party ab! Es war nun kurz nach Mitternacht.

 

1,5 Stunden und etliche Biere später, machten wir uns ans Verabschieden, Nummern austauschen usw. was auch wieder fast ne halbe stunde dauerte.

Bastl dürfte sich ziemlich erholt haben und wir fuhren im Eiltempo nach zurück gen Heimat und Bett! Diesmal verfuhren wir uns nicht! ^^

 

Gegen halb 4 viel ich glücklich aber vollkommen KO ohne zu duschen oder mich auszuziehen ins Bett!

 

 

Es war einfach ein GEILER Tag! Spitzen Event, lauter leiwande Leute kennen gelernt, gratis Bier, einfach alles war geil!!