Gender: Male
Status: Single
Age: 28
Sign: Pisces
City: Berlin
Country: DE
Signup Date: 9/26/2006
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Sunday, August 19, 2007
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Current mood:  amused
Eine Analyse meiner selbst durch eine BWL-Studentin.
Heute war es endlich soweit. Die Kifferkinder der FU-Berlin haben mir meine Zulassung zum Studium WS 2007/2008 zugesandt und ich konnte mich in die Antragsformulare für meine Immatrikulation stürzen.
Nachdem ich mich dann fluchend durch die 8 Seiten voller Zahlencodes und Abkürzungen gekämpft hatte (also ehrlich es ist leichter aus der Bundeswehr raus zu kommen als in die FU rein) habe ich noch Frau C. angerufen um ihr zu sagen das sie gewonnen hatte. Ich hatte mir nähmlich die letzten Wochen damit vertrieben ihr per Telefon mit meiner pessimistischen Laune die Nerven zu rauben.
Nach ihrem für Frauen obligatorischem "Ich hab es dir ja gesagt" kammen wir dann über einige Themen die, sollte ich sie hier nennen, mich wahrscheinlich das Leben kosten könnten auf die These (von ihr aufgestellt) das in meiner Erziehung einiges Falsch gelaufen ist.
Angefangen bei meiner pessimistischen Haltung über meine Ablehnung quasi aller lebenden Menschen Tiere und Pflanzen (btw. es hat schon wieder einer meiner strahlungsabbauenden Zimmerpflanzen aufgrund von Strahlenvergiftung das Zeitliche gesegnet), meiner Ständigen Verschlossenheit bis hin zu meiner Beziehungsunfähigkeit.
Im Groben zusammengefasst betitelte Frau C. mein Verhalten mit den Worten: "Also meistens wirkst du wie ein Amokläufer."
Was genau nun bei mir schief gegangen ist wollte Frau Prof. Dr. Hirnpfurz nicht erleutern und verabschiedete sich lieben mit einer fadenscheinigen Ausrede von Telefon. Und so frage ich nun euch, meine Treuen Leser und Fans. Was ist bei mir Schief gelaufen oder bildet Frau C sich das alles nur ein und ich bin, wie ich selbs finde, doch der einzige normale Mensch auf Erdern. Ich persönlich bitte um eure Meinung und Wehe die fällt nicht Autorenkonform aus!!!
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Monday, April 02, 2007
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Das stand am letzten Samstag mal wieder auf dem Programm. Fast 6 Monate hatte ich es geschafft mir die lieben Anverwandten (jedenfalls behaupten sie das aber ich warte lieber den Gentest ab) vom Hals zu halten. Aber nun war es zumindest für einen Kurzbesuch so weit. Zu viel Kram hatte sich bei meinen Erzeugern angesammelt den sie mir nun eiskalt aufs Auge drücken wollten.
Also am Tag vorher die komplette Bude in eine Staub- und Schmutzfreie Zone verwandelt. Das Bad mit 20 Litern Desinfektionsmittel bombardiert (Mann. War mir schummrig danach) und sogar in einer Halsbrecherischen Aktion die Fenster geputzt.
Und alles was im Entferntesten auf mein Leben hindeutendes könnte entfern.
So gerüstet konnte es dann am Samstag um 10.00 Uhr losgehen mit einem weiteren Meisterstück des modernen Surrealismus
Es begann mit dem dreifachen Schellen der Türklingel. Nur meine Mutter schafft es sogar eine einfache, unschuldige Türklingel unangenehm klingen zu lassen. Also ab nach unten und beim Hochhucken der ganzen Sachen oder sagen wir lieber der Hilfslieferungen zu helfen. Denn das was die beiden da anschleiften haben die Amis nicht in einem Monat über die Luftbrücke gebracht. Als ich unten ankam war erstmal die obligatorische Begrüßung fällig die diesmal kürzer Ausfiel als erwartet denn meine Mutter hatte es nach langem Training endlich geschafft alle abwertenden Vorwürfe die sie mir sonst an den Kopf zu donnern pflegte in einem einzigen anklagenden Blick unterzubringen. Das sparte unheimlich Zeit und wir konnten mit wichtigeren Dingen fortfahren. Nämlich meinem Gewicht und da kam das schon das erste mal das man sich fragen muss ob wir nicht schon in der Twilight-Zone angekommen sind. „mein Gott bist du Fett geworden…" entfuhr es beiden in einem Ton als ob ich 20 Menschen erschlagen und gefressen hätte. „…ach ja hier ist noch dein Geburtstagsgeschenk." Dabei handelte es sich. Zumindest was meine Eltern anging, um die oben genante Hilfslieferung die ich hier mal ein bisschen näher beleuchten will. Später werden wir dann alle erkennen warum ich mir mal wieder ein bisschen verarscht vorkam.
Die Lieferung bestand aus:
1 kg Schokolade, 1 Kasten Bier, 3 kg fettigem Aufschnitt und 4 kg noch fettigerem Fleisch sowie 4 Flaschen Alkohol, 3 Pakete Zuckerhaltiger Säfte und 3 Pakete chemisch aufbereiteter Mikrowellenfraß. Die perfekten zutaten wenn man sich eine Herzverfettung erarbeiten will
1 DVD Regal aus dem Ausverkauf, eine so genannten Tageslichtlampe, 2 Büchern (die einzig sinnvollen Dinge), diversen Spezialtüchern zum putzen und einem Wasserkocher.
Sowie einigen ausgesuchten Luxusgüter an die in Berlin ganz schwer ranzukommen ist, nämlich 2 Kisten Wasser, Küchenrollen und Seife und ein Flakon von irgend so einem Nuttenwasser das riecht als hätte man ne 6 Wochen alte Wasserleiche ausgewrungen..
Auf den Einwand meinerseits, dass es wohl besser währe wenn sie das ganze Fettige Zeug wieder mitnehmen sollte bekam ich ganz empört zu hören, dass sie das doch nicht wieder mitschleppen würden. Oder um es so zu sagen wie sie es meinten. „Behalt des Scheiß mal hier du fetter Versager. Damit es nicht so aussieht als würden wir uns nicht kümmern."
Nachdem mein Vater und ich alles hoch geschleppt hatten, meine Mutter hatte lieber mit der Akribischen Suche nach ‚Staub, Schlieren oder sonstigen Unachtsamkeiten meinerseits begonnen. Könnte aber nichts finden was mir einen gewissen Stolz einbrockte der in Zusammenspiel mit einem Hinweis darauf wie fett ich doch geworden bin sofort von einem weiteren ihrer Vorwurfsblicke vernichtet wurde.
Diesen Hinweis würde ich in den nächsten Stunden noch ganze 34 mal zu hören bekommen. Als ob ich da nicht alleine drauf gekommen währe.
Nachdem wir meine Mutter zum bummeln in der Stadt abgeschoben hatten machten mein Vater und ich uns an den Zusammenbau der Tageslichtlampe. Diese erwies sich nach dem auspacken als eine frisch einer Arztpraxis entsprungene OP-Lampe. Allerdings standen wir bald vor einem Riesig Kleinen Problem denn das wichtigste dieser aus 2 ja 3 kg schweren Teilen bestehenden Apparatur war eine kleine ca 5 g schwere Schraube die alles zusammenhielt und eben diese war meinem Vater wohl beim ersten Auspacken bei sich zu Hause verlustig gegangen sodass wir erstmal zum Baumarkt hechten mussten, wo wir dann nicht nur eine Schraube ergatterten sondern auch einigen abschaltbaren Steckdosen (denn diese Tolle Tageslichtlampe leuchtet nicht nur meine Wohnung aus sondern auch meiner Stromrechtung heim.). dazu kamen dann noch 3 Topfpflanzern nebst toll bunten Blumentöpfen damit die den Elektrosmog meiner elektronischen Spielereien aufnehmen können. Originalton meines Vaters. Was glaubt die Pfeife eigentlich woran der Rest meiner Pflanzen verreckt ist.
Als wir dann wieder zu Hause waren ließen wir uns auf den Boden nieder um die Lampe aufzubauen. D. h. mein Vater ließ sich nieder während ich sofort wieder aufsprang da ich gerade die vermisste Schraube gefunden hatte oder besser die Schraube hatte etwas gefunden, nämlich einen Weg in meine Kniescheibe. Das vor unserem Baumarktaufenthalt mein Vater an dieser Stelle sowohl gekniet hat als auch nach der Schraube gesucht hatte machte die Sache noch viel ärgerlicher.
Der Zusammenbau des Regals klappte dann besser. Klar, war ja auch eines zum Zusammenstecken. Einzig die Tatsache das mein Vater meinte noch ein paar Reste des Transportbandes mit einem Schwamm abwaschen zu müssen störte den ‚Erfolg denn nicht nur der Schmutz sondern auch die Billigfarbe verschwanden restlos vom Holz. Na egal passt es wenigstens nahtlos zum sonstigen Stil meiner Versagerbude.
Als meine Mutter dann zum Essen wiederkam hatte sie auch noch eine Riesentorte zum Kaffee dabei die sie mit den Worten „du musst echt abnehmen" an mit vorbei Richtung Küche trug.
Na ja, nach dem Essen und dem demonstrativen Schweigen bis zum und während des Kaffees war dann endlich alles vorbei und die Alten machten sich auf den Weg nach Hause.
Sie hatte ihren Schrott bei mir abgeladen und das gute Gefühl wieder mal etwas gegen ihren Versagersprössling getan zu haben.
Ich hatte einen Haufen fettiges Essen, ein entfärbtes DVD-Regal, Ein Loch mit Gewinde in der Kniescheibe, eine Lampe die genug Strom verbraucht um alle anderen Lichter im Block flackern zu lassen, ein Paar neue Todeskandidaten für meinen Pflanzenfriedhof und ach ja einen Lilafarbenen Wasserkocher der die Farbe wechseln kann (da Stephan schon meine Räucherstäbchen schwul fand wird er mir wenn er das hier liest wohl endgültig die Freundschaft kündigen.).
Außerdem das Gefühl wieder mal vom Leben voll verarscht worden zu sein und natürlich die unbestrittene Einsicht das ich zu fett bin (wenn man es 36 mal gesagt bekommt ist man bereit alles hinzunehmen.).
Nachwort des Verfassers.
Dieser Beitrag mag vielleicht nicht so humoristisch klingen wie meine sonstigen Machwerke und einiges wird dem geneigten Leser als überspitzt und unwirklich vorkommen aber leider muss ich dazu sagen:
das ist wirklich so!!!!
Mitleidsbekundungen können unter Malakai2003@t-online.de abgegeben werden. Und Spenden um Farbe für mein Regal zu kaufen oder um die nun nötige Knie-OP zu bezahlen sind bei der Berliner Sparkasse Ktn. 2166650047 zu machen.
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Tuesday, February 13, 2007
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Current mood:  pissed off
Gestern Abend war es endlich soweit. Die Bit- und Byteschrauber meines Vertrauens riefen mich an um mir zu sagen das mein PC nach einer Woche endlich wieder rund lief und abgeholt werden konnte. Leider bewiesen sie dabei wieder einen untrüglichen Sinn für Timing wie ihn für gewöhnlich nur Mütter haben. Sie riefen um 19.00 Uhr an, also genau dann als ich mir gerade mein Abendessen zubereitete und da ich nicht vor hatte meine Steaks auf dem Grill verbrennen zu lassen oder später nachzugrillen musste die Sache schnellstmöglich abgearbeitet werden.
Ich also die Mediumsteaks vom Grill auf den Teller und dann die Dinger Weggehauen. Wer mich kennt weiß das ich sogar ein halbes Schwein auf Toast einatmen kann…aber meist ohne Toast, an den Krümeln verschlucke ich mich immer
Mit anderen Worten die kleinen Steaks hatten nicht mal Zeit das Porzellan unter sich anzuwärmen.
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Um 19.15 war dann alles weg und ich konnte mich gestärkt auf den Weg zu meinem geliebten Wesen machen. Der Weg dauert eigentlich nur 20 Minuten mit der S-Bahn, also kein Grund zur Eile. Ich also auf dem Bahnsteig angekommen und was sehe ich da? Richtig, meine Bahn, natürlich gerade beim verlassen des Bahnsteigs. Also 10 Minuten auf die nächste gewartet. Dabei den ganzen Bahnsteig auf und ab getigert mit dem immer stärker werdenden Gefühl das irgendwas mir die Tour vermasseln würde und nach gefühlten 20 Stunden kam dann auch endlich meine Bahn und ich hatte immer noch 25 Minuten zeit bis Ladenschluss.
Also mit neuer Hoffnung rein in die Bahn und einen Platz ergattert (ich hoffe mal die Oma erholt sich von dem Sturz) da blökt die Nuss von der Bahnsteiginfo auch schon durch die Lautsprecher. „Wegen eines Personenschadens in Richtung Ahrensfelde fährt dieser Zug nicht weiter."
Personenschaden? Keine Weiterfahrt??? AAAAHHHH!!!!!!!!!!!!!
Währe man in diesem Moment mit der Bitte die Welt vor dem Untergang zu retten an mich herangetreten, ich hätte eiskalt nein gesagt.
Ich also raus aus der Bahn und ab nach Hause, zu Fuß hätte ich den Weg nicht geschafft. Als ich wieder auf der anderen Straßenseite war gab Gott mir endgültig den Todesstoß indem die Bahntussi verkündete, dass die Situation behoben sei und die Fahrt nun weiterginge.
Wieder zu Hause angekommen schwor ich Gott und der Welt wie eigentlich fast jeden Tag Grausame Rache und legte mich ins Bett mit der Hoffnung das die Welt untergeht bevor der Wecker klingelt. Geschlafen habe ich übrigens die ganze Nacht nicht und da ich hier heute im Büro sitze und dies schreibe und ihr was weiß ich wo sitzt und das lest kann man wohl davon ausgehen, das das Leben mir nicht einmal diesen kleinen Wunsch erfüllt hat.
Aber nur damit ihr mich nicht falsch versteht. Das ich meinen PC noch nicht wieder habe und dadurch noch einen langweiligen Abend verbringen musste ist es nicht was mich derart auf die Palme bringt sondern vielmehr die Art und Weise wie mir das Leben, das Schicksal, das Karma, Gott oder wie immer ihr es nennen wollt mir ans Bein gepisst hat.
Zuerst der genau getimte Anruf der mich wieder in diese ach so geliebte „5-Minuten-vor-der-Angst-Situation" bringt.
Dann die Tatsache, dass meine Bahn, die zweifellos noch vor dem Personenschaden das Ziel erreicht hat, vor meinen Augen weggefahren ist.
Was den Personenschaden betrifft so kann ich leider nur mutmaßen da ich bisher keine Artikel in der Zeitung oder dem Internet finden konnte.
Möglichkeit 1:
Diese ist die Schlimmere der beiden und auch die von der ich hoffe, dass sie nicht eingetreten ist. Sollte dies doch der Fall sein so werde ich das hier nicht weiter mit meinen üblichen verbalen Grausamkeiten auskleiden da dies der Situation in keiner Weise gerecht währe.
Es ist wirklich jemand unter die Räder gekommen. In diesem Fall hoffe ich, dass es den Betreffenden nicht so schwer erwischt hat und wünsche, je nach Situation, ihm eine gute und schnelle Genesung oder spreche seinen Angehörigen mein Beileid aus.
Möglichkeit 2:
Die wahrscheinlichere und von mir auch erhoffte Situation ist die das wieder einer dieser Möchtegernselbstmörder seinen Egotrip geschoben hat und eine kleine „Ich-werde-springen-Show" liefern musste. Diese Idioten die glauben ihre Welt bricht zusammen weil DSDS ihn nicht mal einen Fragebogen haben ausfüllen lassen und Big Brother sie nur als Fußabtreter engagieren wollte. Diese nach Aufmerksamkeit lechzenden Vollklatscher sollte man in einen Raum mit 20 Hirntoten Nazis stecken und 4 Stunden richtig durchprügeln lassen, dann ist ihm garantiert der Wunsch nach Aufmerksamkeit vergangen.
Sollte dieser Fall eingetreten sein gebe ich dem Betreffenden den Rat. Wenn dich dieses Gefühl wieder befällt geh nach Hause. Setzt dich in dein Wohnzimmer, steck dir eine Familienpackung Schlafpillen in den Hals und stirb wie ein Mann. Ohne Maulen, Klagen und vor allem ohne irgendwem auf den Sack zu gehen.
So meinen PC werde ich dann heute Nachmittag abholen. Ich werde so gegen 17:00 Uhr mit der S7 Richtung Ahrensfelde fahren also all ihr Pseudoselbstmörder und Aufmerksamkeitsjunkies solltet euch heute nicht unbedingt in die Öffentlichkeit wagen da ich wie oben erwähn t keinen Schlaf hatte, den ganzen Tag angepisst sein werde und in solchen Fällen immer zu leichten Grausamkeiten neige.
P.S.
Aber ein gutes hatte dieser Abend dann doch noch. Ich konnte mal wieder zweifelsfrei beweisen das Gott eine Frau ist. Warum, fragt ihr euch, kommt der Typ plötzlich auf diese Idee?
Ganz einfach wegen der hintergründigen Grausamkeit dieser Situation. Zuerst die Hoffnung auf den Sieg (Anruf des Ladens), dann der Knüppel zwischen die Beine (Abfahrt der Bahn vor meinen Augen) und dann der Tiefschlag mit dem Personenschaden. Aber das wirklich grausame war am Ende die erschütternde Erkenntnis das man es doch noch knapp hätte schaffen können (plötzliche Klärung des Personenschadens.)
Ein Mann hätte mich von einem Auto überfahren lassen oder ich wäre von einem Räuber zusammengeschlagen worden. Das wäre schlimm aber immerhin offensichtlich und schnell gewesen. Aber dieses Anlocken und dann wieder zu Bodenstoßen haben nur Frauen drauf.
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Monday, February 05, 2007
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Current mood:  amused
Am 14.02. ist es ja wieder soweit, Valentinstag steht vor der Tür. Für viele ein Umsatztrick der Blumen- und Schokoladenindustrie, für die Frauen seltsamerweise einer der wichtigsten Tage (neben dem 2 wochen-, 4 wochen-, 8 wochen-, Halbjahres- und Jahresjubiläum) des Jahres. Zu diesem Tag der Liebe, des Verliebt seins und des Glücks erwarten die Schna.. ääähh ich meine die holden Damen immer Geschenke und Blumen von ihren Ese...äähh ich meine natürlich geliebten Männern. Doch heute machte mich ein Kollege auf eine Geschenkidee die, wenn auch schon vergriffen, doch eine würdige antwort der Männer auf diesen Tag sein könnte. Und auch ein Ansporn sowohl für die die es bekommen als auch für die an denen es vorüber geht. Dieses Geschenk war vor kurzem über das Versandhaus Neckermann zu beziehen und wer weiß, vielleicht kommt ja noch eine Fuhre rein. Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen habe ich hier das wohl passenste Valentinsgeschenk aller Zeiten. Geht dazu auf die Seite Neckermann.de und gebt in der Suchmaske oben rechts die Zahl 00707720030000 ein Ich weiß auch das viele meiner Leser keine feste Beziehung haben aber vielleicht kennt ihr ja jemanden dem ihr das trotzdem angedeihen lassen könnt. Und wer weiß, vielleicht ist das genau der Wink mit dem Zaunpfahl auf den diese Person gewrtet hat.
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Thursday, January 18, 2007
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Current mood:  sleepy
-->[if !supportEmptyParas]--> -->[endif]--> So, gestern Nacht war es soweit. Das lang erwartete Addon zu World of Warcraft war nur noch wenige schritte vom Verkaufsregal entfernt und ich fieberte schon völlig dem Moment, an dem ich endlich mit dem Spiel beginnen konnte, entgegen. Aber wie das so ist im Leben wird einem immer 5 Meter vor dem Ziel immer ins Knie gef...ähh ich meine Geschossen. Und so kam es das ich am Montagabend vor einem PC ohne funktionierendes Betriebssystem saß. Warum mein PC sich weigerte den Dienst anzutreten kann ich nicht sagen denn außer einem schwarzen Bildschirm war nichts aus ihm herauszuholen. Also um 20.00 Uhr die ganze Festplatte zusammengekloppt und Windoff mit Treibern und allem Drum und Dran wieder aufspielen. Besonderes Highlight dabei war wie immer die Einrichtung des Internetzugangs. Erst hat er nichts gefunden, dann hat er was gefunden aber nichts erkannt und am Ende hatte er nicht gefunden, nicht erkannt aber funktionieren tut es trotzdem. Na ja, einem geschenkten Gaul... Als das gegen 22:00 Uhr erledigt war ging es daran WoW wieder aufzuspielen und natürlich mit 2 GB großen Patches auf den aktuellen Stand zu bringen. Da Blizzard aber Server aus der hinteren Mongolei verwendet waren mit Downloadraten um die 2 Kb/S nicht viel rauszuholen. Aber trotzdem ließ ich mir meine Vorfreude nicht vermiesen und machte mich um 23:30 auf den weg zu meinem Media Markt wo laut Aushang um 0:00 Uhr der Verkauf beginnen sollte. Nach meinem Plan würde ich dort als einzigster auf der Matte stehen, mich als Looser fühlen und dann mit meiner Version nach hause ziehen. Als ich um 0.00 Uhr auf dem Parkplatz ankam hatten sich schon ca 100 Leute vor dem Eingang eingefunden bei denen man genau sagen konnte was sie wollten. Das allein schockte mich schon aber als ich mich zur Tür vorkämpfte und sah das schon mal 200 Leute im Laden waren und langsam und unaufhaltsam er einzigen Kasse entgegen strömten wurde mir schon Angst und Bange. Der unendlichen Weißheit oder auch der unglaublichen Dummheit der Media Markt Fuzzis war auch nur eine Kasse offen was die Abwicklung natürlich extrem beschleunigte. Dann kamen2 neue Kassiertanten dazu aber anstatt Kassen zu besetzen wurden diese als Einpackerinnen benutz was ja echt sinnvoll war. Die Tatsache das die Bullen mit einem kompletten Mannschaftsbus angerückt waren ließ schon mal Schlechtes ahnen. Und auch das die Leute die Vorbestellt hatten an einem anderen Eingang abgefertigt wurden ließ nicht gerade Hoffnung auf. Aber nach einer Stunde warten ging es dann endlich hinein und auch Exemplare des begehrten Spiels waren noch da. Zuhause brauchte ich dank Blizzard noch ca. 7 Stunden, sodass ich die Nacht wach blieb. Und nach 3 wirklich guten Tagen Schreibe ich diese Zeilen und sage völlig übermüdet. -->[if !supportEmptyParas]--> -->[endif]--> Gute Nacht.
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Thursday, January 11, 2007
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Current mood:  happy
Category: Life
...wird man halt nur schwer los dachte ich bei mir als ich heute meinen Urlaubsantrag für die nächste Woche ausfüllte um mich ab Dienstag dem ersten Addon zu meinem absoluten Lieblingsspiel zu widmen.
Was guckt ihr mich alle so doof an?
Achso, ja ein Addon ist ein Programm das neue und verbesserte Inhalte in ein bereits existierendes Spiel einbringt, kostenpflichtig natürlich.
Was von welchem Spiel ich hier rede? Also jetzt kommt dazu kennt ihr mich doch wohl lange genug. Natürlich rede ich vom einzigwahren World of Warcraft, dem Werk das mich nun schon seit mehr als 2 Jahren gefangen hält.
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Am 16.12.2007 ist es also soweit um Punkt 00:01 Uhr öffnet der Media Markt Charlottenburg seine Tore um mit dem Verkauf der Erweiterung (deutsche Bezeichnung für Addon für all jene die mich immer noch so komisch anglotzen) zu beginnen. Und ich werde mittendrin sein. Oder aber was ich eher annehme der einzige Trottel der sich da einfinden wird aber das wird sich ja dann zeigen.
Und so habe ich wie in all den Jahren zuvor meine Urlaubsplanung auf das Spiel eingestellt und mich dazu entscheiden auf einem neuen Realm (so werden die einzelnen Server genannt) neu anzufangen und das Schicksal wollte es das ich bei meiner heutigen Suche durch die verschiedenen Foren auf eine neue Gilde stieß die in mir ein Gefühl auslöste als käme ich nach langer Zeit wieder nach Hause. So sehr erinnerte mich der Stil und die dort angeschlagene Tonart an meine alte, erfolgreiche Gilde, dass ich mich entschied dort einzusteigen und meinem Onlineleben eine zweite Chance zu geben.
Damit sind alle anderen Aktivitäten gecancelt. An all meine lieben Freunde die in naher Zukunft auf Asyl im schönen Berlin zu hoffen wagten sage ich: Vergesst es.
Die Türklingel steht unter Strom, unter den Abtreter liegt eine Bärenfalle, die Seile vom Fahrstuhl sind angesägt und die Treppe ist mit Schmierseife präpariert.
Oder um es mit den Worten meines lieben Freundes Mr. Burns zu sagen:
„Smithers, lassen sie die Hunde los"
P.S. Über die Nacht bei Media Markt werde ich natürlich ausgiebig berichten.
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Saturday, December 09, 2006
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Current mood:  amused
Category: Life
Oder warum man manche Dinge besser nicht verändern sollte. Letzten Dienstag hat es mich bei meinem Wocheneinkauf (d.h. das ich Verpflegung für die Woche kaufe und nicht das ich mir eine Woche kaufe. Warum ich das schreibe? Weil ich in meinem Leben schon einige Intelligenz-Allergiker getroffen habe die mit solchen Begriffen nichts anfangen konnten.) aus Versehen in die Abteilung für Lebkuchen und Weihnachtsschokolade verschlagen. Warum sie diese Sachen immer direkt neben die Diätprodukte stellen müssen wird mir wohl auf ewig ein Rätsel bleiben. Möglicherweise eine Verschwörung der Fitnessindustrie? Ich werde der Frage sicher mal nachgehen. Als ich also so durch die Regale schlendere bleibt mein geschulter Blick auf einer Palette mit Weihnachtsmännern hängen. Über das was ich dort sehe wollen wir nun sprechen und gemeinsam herausfinden warum man einige Dinge besser so lassen sollte wie sie sind. Als erstes wollen wir einmal den bekannten Urtypus des Schokoweihnachtsmannes besprechen den sicher alle kennen und die meisten wohl auch lieben. Dieser stattliche Kerl mit dem Sack auf dem Rücken. Mit seinem langen, weißen Rauschebart und dem Roten Mantel wie er auf seinem Schlitten vom Nordpol heranrauscht und die gesetzliche Höchstgeschwindigkeit für nordische Paarhufer eklatant missachtet. Ich könnte jetzt viele alte und mehr oder weniger witzige Sprüche über diesen alten Herrn oder seine angebliche Nichtexistenz reißen aber hier und heute geht es um eine, für mein Verständnis, Vergewaltigung des Guten Geschmacks und einer Altehrwürdigen Figur. Denn eine Schokoladenfirma hat es tatsächlich gewagt den erstmals 1844 eingeführten und seit 1931 standardisierten Look des Nikolaus gegen die peppigere Version des NikLas (nur dann richtig ausgesprochen wenn danach die eigene Nasenspitze nass ist) zu ersetzten.
--> --> Dieser neue Geschenkeschlepper trägt zwar noch die Rot-weiße Kluft und die Mütze aber damit hat es sich dann auch schon. Statt eines Gemütlichen Schmerbauches ist dieser Typ ein ölverschmierter Testosteronjunkie ohne das geringste Brusthaar. Statt eines Vollbartes lässt der sich wirklich mit einem schalen Schautzer blicken. Seinen Großen Sack hat er auch nicht auf dem Rücken sondern zwischen den Beinen und was mit seiner Rute ist, darüber will ich hier lieber nicht nachdenken. 
Was denken sich diese Kakaupanscher dabei nur. Ich meine den Kindern dürfte das völlig egal sein wie das Ding aussieht was sie da in sich hineinstopfen um dem Klischee des fetten Cedrik nahe zu kommen aber was mich betrifft so ist dieser Homolaus so warm das er eigentlich schmelzen müsste. Also jetzt ohne homophob klingen zu wollen aber wenn der dieses Jahr die Geschenke austrägt werde ich meinen Kamin unter Garantie nicht ausschalten, eher noch das Feuer schüren. Marke. „Den alten Weihnachtsbaum rein und den Satz alte Sommerreifen und den Kanister Benzin." „Und dann nur noch mit dem Arsch an der Wand schlafen, mit einem Apfel im Mund." Wer nicht weiß warum soll es einfach sein lassen. Am Morgen des 25. werdet ihr es dann wissen. Also ist es ganz gut, dass sich manche Dinge nicht ändern. Dinge wie die Schwerkraft, die generelle Boshaftigkeit des Lebens oder eben der Stil des Weihnachtsmannes. Die Besagten Weihnachtmannfiguren waren übrigens 2 Tage Später wieder aus dem Sortiment verschwunden und auch nach hartnäckigen Nachfragen konnte sich keiner er Verkäufer an solche Weihnachtsmänner erinnern. Aber beim Verlassen des Ladens wurde ich dann von drei Gestallten in Schwarzen Anzügen und Sonnenbrillen verfolgt und seit dem höre ich beim telefonieren immer noch einen dritten Teilnehmer in den Hörer atmen. Aber egal, wenigstens kann ich eine Geschmacklosigkeit aufdecken und auch beweisen.
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Monday, December 04, 2006
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Current mood:  indescribable
Category: Life
Meinen heutigen Bericht schreibe ich mit Tränen in den Augen. Tränen die mir vor lauter Lachen in die Augen schießen. Und lachen muss ich, damit ich nicht lauthals zu schreien anfangen. Und zum schreien hätte ich auch allen Grund denn seit dem 21.11.2006, also seit zehn Werktagen versuche ich eines der überaus seltenen und scheuen Geschöpfe namens Support-Mitarbeiter der PC Firma Krystaltech Lynx zu erreichen. Aber seit nunmehr zehn Tagen höre ich nichts als einen Musikfetzen der locker aus einem Softporno stammen könnte und eine auf weiblich getrimmte Computerstimme mit soviel Gefühl wie ein vollgeschissener Eimer im Hochsommer.
Aber fangen wir am Anfang an und dabei sind die Worte vor langer, langer Zeit gar nicht so falsch gewählt. Also vor langer, langer Zeit ging mein Labtop kaputt und ich schrieb, wie schon beim letzten Mal eine Reparaturanfrage an die Schnarcher von Lynx. Damals erhielt ich auch nach einiger Zeit eine Antwort aber diesmal lief nix, sodass ich mich mit einem zweiten Fax und einer E-Mail absichern wollte und in beiden um Rückmeldung bat. Da das bei denen auch auf taube Ohren und blinde Augen stieß versuchte ich es bei der Hotline was jetzt mit diesem Blog und einem gewaltigen Wutanfall endet. Die ersten 30 Anrufe über die Tage verteilt verliefen immer gleich.
Nummer wählen – Roboter Stimme verspricht baldige Verbindung mit einem der Telefonjockeys – Pornomusik - Roboterstimme erteilt nach vier Minuten eine Abfuhr und legt auf.
Ab dem dritte Tag verlegte ich mich darauf immer am Beginn der Servicezeiten (9:00 -13:00 und 14:00-17:00 Uhr) und am Ende anzurufen aber selbst Anrufe die um Punkt 9:00 Uhr eintrafen wurden erbarmungslos in die Warteschlange geprügelt um nach vier Minuten Pornomucke wieder abgeschoben zu werden. Wahrscheinlich kommen alle Lynxkunden auf dieselbe Idee, sodass um Punkt 9:00 Uhr die Telefonanlage der Firma regelmäßig kollabiert.
Die Musik ist dabei dermaßen Schrecklich das man so nach dem fünften Hören mit einem Gewehr einen belebten Platz aufsuchen will.
Daraus ergeben sich für mich jetzt mehrere Möglichkeiten wie der Supportservice der Firma Lynx so arbeitet.
- Überhaupt nicht. Wir alle kennen und lieben sicherlich die Werbung der Bekannten Bankgesellschaft mit den Drei singenden Telefonisten beim lustigen Skat mit Sounduntermahlung. Nur das da keiner Skat spielt sondern das da die Sekretärin sich an der Stange dreht oder so was (bei der Mucke).
- Die Produkte der Firma Lynx sind so dermaßen schlecht das die Supportzentrale ständig von genervten Kunden überlaufen ist.
- Die Supportzentrale von Lynx besteht aus einer 2mal2 Meter großen Abstellkammer in der ein völlig überforderter BWLer sitzt der irgendwann auch mal ein Jahr Informatik studiert hat, was ihm diesen undankbaren job mit der attraktiven 24 Stundenschicht eingebracht hat.
- Die Stadt Reutlingen, wo die Firma sitzt ist explodiert, im Erdboden versunken, komplett von Aliens entführt worden oder sonst was.
Wahrscheinlicher ist aber das da ein paar abgehalfterte Ex-Postangestellte sitzen und sich die Zeit mit Lesen, Skat spielen oder einfach ihre Steuererklärung machen vertreiben. Nur dieses penetrante Geräusch irgendwo unter den Bergen aus Altpapier und Essensverpackungen stört den Frieden der Truppe. Liebe Mitarbeiter, dieses Geräusch bin ich. Geht bitte an das Telefon und redet mit mir. Und wenn ihr nicht wisst wie so ein Telefon funktioniert habe ich hier noch eine kleine Lektion für euch. Und wenn ihr schon dabei seid, checkt bitte auch mal euer Faxgerät und euren E-Mail Eingang.
Und nun zu der versprochenen Lektion:
Telefon benutzen, das Telefon, aus dem Griechischen tele: fern, weit und phoné: Stimme, auch Fernsprechgerät genannt. Besteht grob gesagt aus einem Sockel mit Tastenfeld (die kleinen Dinger die man rein drücken kann) und einem gebogenen Teil namens Hörer (zum Hören und auch zum Sprechen).
Wenn jetzt also dieses Gerät einen Ton (können von Modell zu Modell variieren) von sich gibt ist es eigentlich üblich (und in eurem Fall sogar beruflich erforderlich) das man den Hörer (das längliche Ding oben auf dem Kasten für alle Intelligenzresistenten) abnimmt, das obere Ende ohne Kabel an das Ohr (das eigene) hält und in das andere Ende hineinspricht.
Zum leichten Einstieg empfehle ich euch erstmal nur zuzuhören ein paar Nummern bei denen das klappt stehen in den Zeitungen die die männlichen Mitarbeiter im Schreibtisch haben und mit 0900 beginnen. Dazu einfach den Hörer abnehmen (auch wenn es nicht klingelt) und die Nummer eintippen. Alternativ lasst euch von euren Familien anrufen, falls solche Gesamtversager wie ihr so was überhaupt haben. Anschließend ruft zurück oder ruft euch gegenseitig an und schon bald seit auch ihr im Kommunikationszeitalter angelangt.
Ach ja was meinen Labtop betrifft so ist der nicht abgeholt wurden. Dachte mir schon das die Klatschen das nicht auf die Reihe bringen und so schreibe ich diese Zeilen und weine und lache und werde wohl meinen nächsten Urlaub in Reutlingen planen. Um der Firma Lynx einen kleinen Besuch abzustatten und mit denen das Telefonieren zu üben.
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Friday, November 17, 2006
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Current mood:  amused
Category: Life
Am letzten Freitag wurde mir mal wieder schmerzlich bewusst das erstens, dass Leben im Allgemeinen nicht immer so verläuft wie man es plant und zweitens, dass es mich im speziellen abgrundtief hasst.
Warum diese nihilistische, lebensfeindliche Nörgelei fragt ihr? Nun, ich werde es euch erzählen, ob ihr wollt oder nicht.
Am Freitag hatte ich einen Arzttermin in der Nuklearmedizin um mal wieder zu prüfen ob meine kleinen „Happymacher" ausreichen oder ob sie mir den Hals absägen müssen.
Mein Termin war um 9:00 Uhr also um 8:30 da angetreten. Schon als ich die Tür zum Empfangsraum öffnete und mir 3 Rentner entgegen fielen hatte ich ein schlechtes Gefühl. Aber als ich dann zu 40 % im Raum war und mir über die Köpfe und Buckel unserer Dienstältesten Bürger ein Bild machen konnte… Ich muss ganz ehrlich sagen, im ersten Moment dachte ich das Naturhistorische Museum Berlin und die Geisterbahn hätten fusioniert. Allein die beachtliche, dreifach gewundene Schlange vor der Anmeldung hatte mindestens das Potenzial von 2000 Jahren und bot einen wunderbaren Querschnitt durch die Leiden des Alters. Allein die Alte Vettel vor mir war so alt, wenn die Gesprochen hätte wären die Untertitel in Keilschrift erschienen.
Angesprochen wurde ich dann auch, allerdings von einem alten Herrn aus der zweiten Rundung der mich mit der Weisheit und der Geduld des Alters aufforderte: „Mach endlich die Tür zu, es wird kalt.". Auch wenn ich dieser höflich formulierten Bitte hätte Folge leisten wollen ging das schlecht denn, richtig der aufmerksame Leser hat bemerkt das nur 40 % von mir im Raum waren. Der mit Logik und Mathematischem Geschick gesegnete Leser wird also erkennen, dass die restlichen 60 % noch im Türrahmen, respektive dem Flur steckten.
Was neben der höflichen Art der Herren noch meinen Unwillen erregte war, dass sich zwischen diesem formidablen Gebilde einer Schlange und dem eigentlichen (natürlich schon total überfüllten) Warteraum ein gut zwei Meter breiter Flurstreifen befand den irgendwie alle zu meiden schienen. Da war also Verbesserungsbedarf und ich war genau der Richtige um diese Verbesserung herbeizuführen. Also noch einmal nachgefragt ob ich die Tür wirklich schließen soll, was mit einem genervten „natürlich" beantwortet wurde und dann ging es los. Meine 120 Kilo schoben sich in den Raum und beförderten nicht nur die Tür ins Schloss sondern auch die ganze Formaldehyd-Mullbinden-Fraktion vor mir in den Warteraum. Erstaunlicherweise schafften es diese „der Tot und ich" Abonnenten die Reinfolge der Schlange beizubehalten und verkniffen sich auch jeweiligen Kommentar, schließlich war die Tür zu und es wurde wieder wärmer.
Als ich nach gut einer Stunde endlich die letzte Runde der Schlange erreichte, hatte ich Zeit mir die ganze wartende Bande genauer anzuschauen. Ich kam zu dem Schluss das die Hälfte der Wartenden im Haus gegenüber besser aufgehoben waren. Da hatte nämlich gerade ein neuer Bestatter aufgemacht und der hatte sicher noch einige Raten für das Krematorium abzuleisten.
Aber die Sache hatte auch was Gutes denn für die ganze Warterei belohnte mich das Leben dann auch noch mit zwei prächtigen Exemplaren des Homo Idiotensis. Die erste Frau, so Ende 40 antworte auf die Frage welche Medikamente sie denn nehmen würde mit der preisverdächtigen Antwort
„Kleine weiße Pillen, ich sehe mir die doch nicht an sondern schlucke sie bloß."
Passende Antwort wäre: „Gut dann nehmen sie jetzt mal die hier, ein sehr wirksames Revival auf dem Medikamentensektor, Zyklon B. Wohl bekomm´s."
Die zweite, meine persische Keilschrift Mumie meinet sie müsse sofort zum Arzt, sie hatte furchtbare Schmerzen, ein klingeln im Ohr und alles wäre so blendend hell. Daraufhin wandte sich die gesamte Praxis mir zu um zu sehen woher der Schmerzenslaut kam. Der entstand als ich mir auf die Hand biss um den Kommentar der mir dazu auf der Zunge lag am Entfliehen zu hindern. In Gedanken beugte ich mich bereits vor um dem Wurmmittagessen zu sagen:
„Oma du bist nicht krank, du liegst im Sterben. Das Klingeln sind die Trompeten von Jericho und das was dich da blendet ist Petrus seine Grubenfunzel und jetzt mach endlich die Hufe hoch und hör auf unsere Zeit zu verschwenden."
Aber wie gesagt ich konnte mich beherrschen. Als ich dann aber endlich dran war kam der nächste Schock in Form der Botschaft das der Herr Doktor heute nur noch tot-sterbens-kranke Privatpatienten behandelt. Also alles für die Katz aber Morgen ist ja auch noch ein Tag und ein Arztbesuch und vielleicht treffe ich noch mehr Veteranen der Frühgeschichte.
Aber die Geschichte dieses so erfolgreichen Tages ist noch nicht vorüber, denn bisher bin ich euch ja das im Titel angekündigte Netzteil schuldig geblieben. Da sich am Donnerstag das Ladegerät meines Mp3-Players verabschiedet hatte musste ich für Ersatz sorgen. Also die Nummer des Supports gewählt und auf Hilfe gehofft. Schon mit dem ersten, genervten „Hallo" schob sie mir die Grunddaten ihrer Vita rüber:
Ingrid Fuck you
Verpiss dich Allee 38
00815 LeckmichamArsch
Nach dieser herzlichen Begrüßung konnte es ja nur noch besser werden aber weit gefehlt denn nach der Anfrage nach einem Netzteil für einen iAudio X5 kam die Frage: „Warum rufen sie dann hier an?" (in recht genervten Unterton).
Die richtige Antwort „Weil Sie als Support angegeben sind." hätte ich ruhigem Gewissens nicht geben können also wurde daraus nach kurzem Luftholen ein „Weil ich die freundliche Bedienung schätze."
Diesen Wink mit der chinesischen Mauer begriff sie dann auch aber helfen konnte sie mir nicht wirklich. Also ab zum Saturn, also jetzt nicht der Planet sondern die nächstgelegene Kabelsalatschmiede. Dort am Service mein Anliegen vorgetragen und schon ging die IT-gestützte Suche los. Leider nur Versionsnummern bedingt, ihr glaubt gar nicht wie viele Dinge es mit X5 allein im Elektroniksektor gibt. Ich bin richtig froh das das Ding nicht 911 heißt sonst würden die mir nen Auspuff oder so schicken.
Nach einigem suchen waren wir dann bei einem Zuliefere angelangt und mussten feststellen das der Begriff Netzadapter unterschiedlich ausgelegt werden kann aber meine Saturnführerin durch den Dschungel der Elektronik setzte ihr überwältigendes Fachwissen ein die Sache zu beschreiben.
„Ein Stromstecker mit einem Cinchanschluss und dazwischen ein Knubbel (den muss ich erst durch die Lasche ziehen und dann die Kurbel ganz nach oben drehen oder wie?).
Na ja, am Ende haben wir dann etwas bestellt was zumindest die Worte Netzteil und Adapter im Namen hatte. Am Mittwoch weiß ich dann mehr.
Und so schließe ich meinen heutigen Bericht mit vielen unbeantworteten Fragen.
Werde ich es noch mal schaffen bis zum Herrn Doktor vorzustoßen?
Wird mein X5 je wieder Strom haben?
Und vor allem.
Wird das Beerdigungsinstitut durch die von mir vertauschten Arztschilder mehr Profit erwirtschaften?
Na wir werden es sehen.
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Tuesday, November 07, 2006
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Current mood:  jealous
Heute mal kein witzig-spritziger Satiretext, auch wenn es so klingen mag aber heute kann ich wirklich ein paar konstruktive Ratschläge gebrauchen.
Die Situation ist folgende: am Samstagabend so gegen 20:30 Uhr rief mich eine Freundin an, um mal wieder ihren Frust abzulassen. Wie immer in den letzten 10 Monaten drehte sich unser Gespräch um ihre ja-nein-ichweisjanicht-vielleicht-eventuell-pseudobeziehung zu ihrem Nachbarn.
Wie ihr sicher schon bemerkt habt besteht das Hauptproblem an der Sache darin das meine liebe Freundin ein Ausbund an Entscheidungsfreudigkeit ist und ihr eventuell Angebeteter anscheinend auch nicht gerade zu den Stimmungsgranaten gehört. Seit also nunmehr 10 Monaten geht das hin und her und ich bin per Telefon immer mittendrin. Man kann also mit Fug und Recht behaupten das ich kaum noch zu schocken bin. Aber das ist weit gefehlt denn gestern kam das Gespräch das mich fast dazu gebracht hätte den Hörer aufzulegen.
Die Ausgangssituation war so, das ihr Angebeteter (im Folgenden eventuell vielleicht Angebeteter, kurz evA genannt) wissen wollte wie sie nun zu ihm steht und was sie eigentlich will, eine Frage die wir Männer wohl schon seit Urzeiten bei den Frauen zu ergründen versuchen.
Als ich mir dann ihre Antwortmail habe vorlesen lassen und in jedem Satz Worte wie: vielleicht, eventuell, es wäre möglich, es könnte sein, ich bin mir nicht sicher aber, usw. vorkamen war ich eigentlich nahe dran nach Fritz Egner Ausschau zu halten, der mir dazu gratuliert das erste Opfer der neuen „Vorsicht Kamera" Staffel zu sein.
Aber der schärfste Satz war der in dem sie schrieb, dass sie starke Gefühle für ihn hegt. Der ging in etwa so: „Ich habe festgestellt das ich starke Gefühle für dich habe und das finde ich schlecht. Übersetzung: Ich liebe dich und das ist zum Kotzen also spring gefälligst vor den nächsten Zug. Jetzt mal im Ernst, wenn evA das liest fasst der sich doch an den Kopf und sucht sich lieber ne Katalogbraut aus Kasachstan oder weiß der Teufel woher. Ich also all mein psychologisches und beziehungstechnisches Fachwissen zusammengenommen, noch schnell meine romantische Ader aktiviert und dann versucht der zarten Rose beim Erstellen eines Erfolg bringenden Antwortschreibens zu helfen.
Hierzu ist zu bemerken, dass ich selber noch keine Beziehungen hatte und auch glücklicherweise noch nie verliebt war. Kurz: wer mich in Liebesdingen um Rat fragt engagiert auch Marc Dutroux als Babysitter.
Also erstmal daran gemacht um zu klären, was will die Perle eigentlich.
Frage: Was willst du eigentlich genau von ihm?
Antwort: Ich suche einen netten Freund. (das diese Aussage genauso schwammig ist wie die Wahlversprechen der SPD habe ich lieber weggelassen)
Frage: Und ist der Typ das, was du dir unter einem netten Freund vorstellst?
Antwort. Na ich bin mir nicht sicher. (so was in der Art hatte ich aber auch erwartet)
Frage: Ist denn irgendwas an ihm oder seinem Verhalten das gegen das Bild eines netten Freundes verstößt?
Antwort: Nein eigentlich nicht. (die ist echt schwerer festzunageln als ne Nonne)
Frage: Also kann man doch davon ausgehen das er deinen Vorstellungen nahe kommt und du dich auch zu ihm hingezogen fühlst?
Antwort: Eigentlich schon. (Ihr habt so was schon erwartet, gebt es zu)
Frage: Gibt es sonst irgendwas das dich davon abhält ihm genau das ohne Wenn und Aber zu schreiben?
Antwort: Nein…nicht wirklich. (da war ich kurz davor ihr das Gespräch als volle Beratungssitzung nach dem Kassenbuch der Ärzteschaft abzurechnen.)
Wir verblieben dann bei meinem Ratschlag die Karten auf den Tisch zu legen und endlich (nach 10 Monaten kann man wohl von endlich sprechen) Klartext zu reden. Bei seiner Antwort, ob positiv oder negativ sei mal dahingestellt, wird sie dann endlich wissen ob es sich lohnt weiter zu hecheln.
Das was hier so schnell und witzig erzählt ist hat knappe 45 Minuten gedauert. Um sie etwas abzulenken damit sie Abstand zu ihrem evA gewinnt hab ich dann per Telefon und Internet noch einen Persönlichkeitstest gemacht. Ich weiß nicht ob sie immer die Antworten vertauschte oder ob ich sie einfach nur falsch einschätze aber heraus kam das sie eine frigide, unsportliche, faule, egoistische, vergnügungssüchtige Ziege ist. Mein Plan sie abzulenken war damit voll nach hinten losgegangen. Was sie nun in der Mail geschrieben hat werden wir demnächst klären. Sollte sie meine Ratschläge befolgt haben freue ich mich schon auf meinen Blog über die Hochzeit bei der die Braut mit „Vielleicht" antwortete.
Fortsetzung wird folgen…leider.
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