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'German Hope' Tim Suxdorf



Last Updated: 6/26/2009

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Gender: Male
Status: In a Relationship
Age: 23
Sign: Taurus

City: Lübeck
State: Schleswig-Holstein
Country: DE
Signup Date: 6/2/2007

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Monday, June 22, 2009 
Hier ist die Privatperson, abseits aller Gimmicks und Fähigkeiten. Einfach nur Realität.

Das Leben ist zu kurz, um sich darüber gedanken zu machen wie man Leuten imponieren kann und seine Zeit zu verschwenden, eben jene zu seinen "Freunden" zu machen.

Ernsthaft, was soll ich meine Zeit verschwenden?

Es gibt wenige Menschen, die ich wirklich ernst nehme und die mir wichtig sind. Dazu zählen auch die Leute, die ich in der Vergangenheit vernachlässigt habe und bei denen ich merke, das sie mich mittlerweile mit anderen Augen sehen. Um es kurz zu machen: Es tut mir leid!

Ich werde mich sicherlich nicht ändern und verbiegen, nur um euch zu gefallen. Ich bin eben Ich. Das wisst ihr und manche von euch wissen auch genau das an mir zu schätzen.

Ich werde hier mal ein paar Leute aufzählen, die mir besonders am Herzen liegen:

Mirco. Du bist ein großer Ansporn für mich und ich schätze dich als Geschäftspartner, Mentor und Antreiber.

Vanny. Du bist nervig, hektisch und total verpeilt... trotzdem mag ich dich und danke dir für dein offenes Ohr.

Die Boys der MWA. Still standing, still strong. Auch wenn ihr mich mit eurer Arbeitsmoral zum verzweifeln bringt, ihr seid am start. Manch einer von euch mehr, manch einer weniger.

Die Jungs im Buisness. Sicherlich meine ich nicht alle, aber die die ich meine, können sich hier angesprochen fühlen. Ich werde niemanden einzeln auflisten, da ich bestimmt irgendwen vergessen werde. Aber hey, so ist das leben eben.

Frauke. Wow, verdammt... Hab' dich vernachlässigt. Wir hassen uns, ich weiß ;) Trotzdem danke für all' deine Hilfe, auch wenn du mich in 95% aller Fälle in den Wahnsinn treibst. ;)

Alle Leute, die mich unterstützen und mir ihre ehrliche Meinung ins Gesicht sagen, ohne mich anzulügen und hinter meinem Rücken über mich zu lästern. Thank you.

Last but not least: Ela. :-*, mehr brauche ich nicht sagen, oder?

Ich könnte die Liste sicherlich noch fortsetzen, aber hey: Nobodys perfect, ich habe sicherlich unglaublich viele Leute vergessen und ihr werdet mich dafür hassen... aber jeder, der sich jetzt ärgert, nicht erwähnt worden zu sein: Auch euch mag ich. ;)

So, Finish jetzt. Genug privates, das muss reichen.

Kurz noch Buisness:

Am Sonntag werden Hintern getreten. Turniersieg für Team SuxNau. Das ist ein Versprechen!

P.S.: Was habe ich vergessen... Ach ja, genau: An alle falschen Leute ein freundliches "Fick dich!"!
Thursday, April 16, 2009 
Warum gucke ich immer aus dem Fenster, wenn ein silbernes Auto vorbeifährt? Will ich Frust rauslassen? - Insider.

Okay, es wird mal Zeit für ein wenig Unterhaltung. Blog schreiben ist ja eigentlich mal gar nicht mein Ding, aber dann wollen wir mal.

Wir schreiben heute Donnerstag Abend, der HSV muss mal eben ein wenig Fussballern und mir... mir ist langweilig. Manchmal, wenn mir langweilig ist, sitze ich vor meinem PC und frage mich, was für merkwürdige Menschen auf dieser Welt durch die Gegend rennen...

Eigentlich wollte ich jetzt fünf Personen aufzählen, die mich tierisch ankotzen, aber damit würde ich sicherlich Personen attackieren, die das ganze nicht angeht. Also geht es jetzt anderweitig weiter.

Ich trainiere wie ein Wirbelwind... okay, die letzten drei Tage nicht und heute wohl auch nicht unbedingt viel, da ich immer noch unter dieser Grippe leide, aber was solls. Ich reisse mir den Hintern auf und versuche alles, bei meinen zukünftigen Shows richtig was reissen zu können. Mal schauen, was da passieren wird.

Toll... Richtig unterhaltsam ist das ganze ja nicht.

Kurz noch ein paar Quotes, von aussagen, die mir in den letzten Tagen an den Kopf geworfen wurden.

"Wer ist DIE Beste?" - "Timmy." - Ja, danke.
"Mir ist langweilig, mach was." - Was? - "Irgendwas." - Bin ich Entertainer oder was?
"Hallo, wollte dir mal was sagen... du bist doof." - Ja. Danke. Du auch.
"Hey, ich kenn dich nicht... aber ich liebe dich." - Nein?!!? Du bist nicht mein Typ, ich steh auf Latinos. (Zur Erklärung: 1,65m großer, betrunkener Kerl, der eine Freundin von mir anschaut und dem ich antworte.)

Ja, ne... auch nicht lustig. Egal. Das wars.
Thursday, April 02, 2009 
Alles was wir brauchen

Lass es Liebe sein

Das ist alles was wir brauchen
noch viel mehr als große Worte
Lass das alles hinter dir
fang nochmal von vorne an

...

Hm... nach dem durchschlagenden Erfolg meines letzten Eintrages und ein wenig Gedankenspielen, habe ich mich mal dazu entschlossen, eine essentielle Frage des Lebens aufzugreifen und jene einfach in den Raum zu werfen.

"Was ist Liebe?"

Meine Antwort: Liebe ist ein Zustand. Liebe ist sauer, vergänglich, abgrundtief böse, unsauber, ekelhaft, stinkig, nervig, unglaublich unbedeutend, nebensächlich und doch... eine der schönsten Sachen der Welt.

Was denkt ihr, was ist Liebe? Was macht Liebe aus? Ist es wert, zu lieben?



Tuesday, March 31, 2009 
Hallo...

...ich bezweifle zwar, das dies hier unbedingt viele Leser ziehen wird, aber um meine langeweile zu vertreiben und meinem Frust freien Lauf zu lassen, schreibe ich einfach mal fix ein paar Worte.

Ich bin kein Fan von ellenlangen Texten. Sicherlich gibt es Menschen, die gute Texte schreiben können und Ihre Erlebnisse vom Wochenende gut formulieren... ich gehöre nicht dazu. Ich gehe tiefer in die Materie, tauche ein und bringe ein Problem an den Tag, welches mich seit Sonntag beschäftigt.

Aber fangen wir dort an, wo das Jahr 2008 aufgehört hat.

Westside Dojo Season Finale 2008. Super Rookie Cup. Halbfinalniederlage gegen Dan Marshall. Was habe ich mich geärgert. Die Chance, mein erstes Jahr halbwegs erfolgreich abzuschliessen, nach all den Tiefen (Hodenkrebs, Meniskusriss, Fussbruch und Co.) und den wenigen höhen. Doch was geschah? Ich war kalt, fett, unbeweglich und nicht kraftvoll genug. In knapp sieben Minuten vernichtete Dan Marshall mich. Tap. Aufgabe im Cloverleaf. Diagnose: Innenbandanriss. Danke, das hat gereicht.

In mir reifte ein Gedanke. Ein Entschluss. Ein Entschluss, den ich schnellstmöglich in die Tat umsetzte. Der große Weightloss setzte ein. Beinahe so erschütternt wie die Wirtschaftskrise verlor ich von Dezember bis heute 25 Kilogramm pures Fett, ging von 145 Kilo auf 120 Kilo runter... Ready to go, bereit den Battle for Sachsen-Anstalt zu gewinnen. Fitter, beweglicher und aggressiver als je zuvor kam ich am Dojo an. Und dann...

Westside Dojo Season Opening 2009. Mein erster Kampf im Jahr 2009, nachdem ich andere Verpflichtungen geschickt cancelte, um mein eigenes Training nicht zu gefährden. Jeder von denen dort draussen, die meine Beweggründe nicht verstanden haben... Screw You! Entweder ihr wollt mich oder ihr könnt mich. Es lief gut... Ansatz zur Powerbomb, plötzlich spüre ich die kalte, schwitzige Hand von Sternau an meinem Bein. Blind-Tag. Ich will CorVus die Finale Plättung verpassen... Punch. Ich falle um... komme wieder auf die Beine, ZACK, irgendetwas schubst mich gegen den Farmer. Ich höre in der Dunkelheit, wie der Three Count gezählt wird. Sternau wird zum Sieger gekührt. Ich komme auf die Beine, merke die Aggression in mir. War es Sternau, der mir den Sieg raubte? Er sagt nein, das Tier sucht weiter. Es sucht und sucht. Findet aber den Schuldigen nicht.

Das Problem, welches mich seit Sonntag beschäftigt: Sternau kann es nicht gewesen sein. Er ist mein Geschäftspartner, steht hinter mir, so wie ich hinter ihm. War es CorVus?

Ich weiß nur eins... Das Tier ist wach. Erwacht, nach dem Schlaf. Die Aggression ist geweckt. Wer mir auch immer in Zukunft im Weg stehen wird, wird den Half-Nelson Backbreaker kassieren... den Senton... die Lariat... die Finale Plättung.

Ich werde Siegen.


Saturday, August 30, 2008 

Es gibt Menschen, die sind nicht den Boden wert, auf dem sie wandeln. Es gibt auch Menschen, die denken sie wären die größten der Welt... sind es aber nicht. Davon gibt es viele, aber einer von denen ist der Mensch, den ich am meisten verachte.

Schlimm ist, das es Menschen gibt, zu denen man ein Vertrauensverhältnis aufbaut, die einem das blaue vom Himmel versprechen und schön fleißig die Kohle einstecken, hinter dem Rücken aber schon fleißig über einen herziehen. Über das herziehen, was man aufgebaut hat. Über andere herziehen, die etwas aufgebaut haben.

Dieser eine Mensch ist neidisch. Neidisch auf jene, die Erfolg haben und etwas aufbauen. Verblendet von Arroganz, Überheblichkeit und Ignoranz. Dummheit vielleicht. Erfolgreiche Projekte werden deflamiert, nur weil er nicht dabei ist. Projekte an denen er teilnimmt, sind auch nur lächerlich und selbstverständlich ist er der, den jeder sehen will und ohne den nichts laufen würde. Sein Projekt ist das beste, erfolgreichste und genialste, das es je gegeben hat. Denkt er. Es ist aber nicht so.

Es ist eher so, das der Erfolg schleppend ist. Nicht vorhanden sozusagen. Er eine Notlösung ist, aber in Wirklichkeit nur in der dritten Reihe steht. Er erkennt nicht, das seine Zeit vorbei ist und das sich die Geschäftswelt geändert hat. Das nicht mehr das im Vordergrund steht, das er kennt. Das er nie die Nummer Eins war.

Doch dann begeht er einen Fehler. Er legt sich mit jemandem an, versucht jemanden über den Tisch zu ziehen und ihn zu betrügen. Aber nicht mit irgendwem. Sondern mit jemandem, der die 1 zu 1 konfrontation WILL. Er WILL es, er WILL ihn zahlen lassen dafür, was geschehen ist und was geschehen wird. Denkt er, er kann fliehen? Briefe bleiben unbeantwortet, Mails unangerührt. Vor direkten Konfrontationen wird geflüchtet, die Tür verschlossen. Anrufe werden abgeblockt, es wird aufgelegt. Hat er Angst? Vielleicht.

Meine Frage nun: Was würde ein Mensch tun, wenn er der ist, der WILL? Aber nicht darf, weil der andere blockt?

Manch einer mag den Menschen erkennen, von dem ich spreche. Das ich schmutzigere Dinge nicht preisgebe, sie für mich behalte. Wer sie wissen will, spricht mich an. Je nachdem wo du stehst, verrate ich es dir. Aber wer weiß, ob du es wirklich wert bist. Beweise es.

Wednesday, April 09, 2008 

Ist es nicht verwunderlich das es Menschen gibt, die sich unbedingt weiterentwickeln und es es noch einmal wissen wollen, es aber dann nicht gebacken bekommen, regelmäßig zum Training zu erscheinen? Seminare zu besuchen? Ganze Camps mitzunehmen?

Sicherlich, man könnte sich Fragen, was es für Gründe gibt. Man könnte aber auch dagegensetzen, das gerade die Leiter der Seminare solch einen Erfahrungsschatz haben, das man dafür zu Fuss dahin gehen würde.

Wie amüsiert habe ich mich doch über die Leute, die vor kurzem ein ähnliches Spiel abgezogen haben und nun bekomme ich dasselbe Gefühl:

Manche lernen es nie und werden es nie.

 

Monday, April 07, 2008 

Ein wunderschöner Frühlingstag, die Sonne scheint und die Angler sammeln die verseuchten Fische aus der Trave... es könnte alles so schön sein, wenn...

 

...nicht jede Minute ein neuer Mensch auflegen würde.

...ich kein Sodbrennen hätte.

...jeder mal an einem Strang ziehen würde und wir uns nicht gegenseitig zerfleischen würden.

...mir meine Arbeit nicht jedes mal schwerer gemacht werden würde, als sie wirklich ist.

...manche Menschen nicht vergessen würden, welchen Status Sie haben und das Sie nichts besseres sind als die, die mit Ihnen angefangen haben.

 

"Ich nix Deutsch, Deutsch doof, Ich nix lernen, leben vom Staat."

 

Danke, Wir sind Deutschland.

Monday, January 21, 2008 
Ja, da ist es wieder vorbei, ein weiteres Wochenende der glückseligkeit. Ich liebe Road Trips, aber dazu sollte man wirklich gesund sein und nicht mit der Chemotherapie im Rücken durch die Gegend fahren. Das habe ich nun teuer bezahlen müssen, denn ich hab' mir ne Grippe eingefahren. Auch nicht toll, bei 'ner Chemo.

Generell muss ich sagen, das mich dieses Wochenende überrascht hat. Ich habe ehrlich gesagt wieder einiges gelernt, was mich doch immer wieder verwundert, denn gerade die einfachsten Dinge sind meist die schwierigsten. Etwas Wehmut war natürlich auch wieder dabei, denn irgendwie ruft jedes mal, wenn ich einen Ring sehe, eben jener nach mir. Klingt merkwürdig, ist aber so.

Zurück im Training, den Ernähungsplan wieder aufnehmen, ins Studio gehen... Ja, das sind alles Sachen, die ich gerne in Angriff nehmen würde. ABER es ist so, wie es eben ist: Ich habe keine Freigabe, ich bin körperlich momentan nicht einmal bei 60% und auch geistig komme ich nicht hinterher. Gesundheit geht vor, sagt man immer und dieses Wochenende war dafür das beste Beispiel, denn es waren doch ein wenig zuviele Strapazen für mich. Ich will mich weder erklären, noch beklagen und ja kein Mitleid, aber der Weg ist doch schwerer als gedacht. Zum Glück habe ich das doch noch rechtzeitig erkannt, so ist es ganz gut.

Zum Abschluss noch ein Gruß an die Personen, die ich an diesem Wochenende kennengelernt habe. Nicht verwundert sein, normalerweise bin ich netter, rede mehr und versuche auch nicht, irgendwelche Frisuren zu kopieren.
Wednesday, November 21, 2007 

Current mood:  crappy
Morgens, halb sieben in Deutschland. Das Haus ruht, die Hunde schlafen und das Telefon klingelt. Am Telefon der nette Arzt, der einem mitteilt, das man bitte gegen 15:30 Uhr in der Klinik ist, um die Ergebnisse der Tumor Biopsie zu erhalten. Gut, damit ging der Tag ja dann richtig fesch los und auch die weiteren Ereignisse waren... Nun ja... nicht gerade erheiternd. Aber hey, besser als morgens aufzustehen und festzustellen, das man Hen beisst.

Wie gesagt, der Tag begann richtig kontraproduktiv und so ging es dann weiter, als um viertel nach neuen auf einmal der Klempner vor der Tür stand, etwas von Rohrbruch fasselte und aus dem Badezimmer eine Quarantänezone machte. Nun gut, die Zeit musste überbrückt werden und so ging es fix zum örtlichen Discountanbieter, bei dem um halb zehn schon der Laden brummte. Aus dem Versuch, sich frisch aufgebackene Pappbrötchen zu organisieren, wurde dann der, für diese Zeit übliche, Aufbackbrötchen Skandal. Ömchen 1 streitet mit Ömchen 2 um die letzten Brötchen, ich für meinen Teil schnappe mir Seelenruhig eine Plastiktüte, öffne die Box und fülle die vier verbleibenen Brötchen genüsslich in meine Südländerhandtasche. Das dies zum absoluten Shoot mutiert, hatte ich mir schon gedacht, als Ömchen 1 mir ihre Handtasche auf die frische Operationsnarbe knallt und mich anmeckert, aber als Ömchen 2 dann plötzlich ihren Stock schwang, machte ich mich lieber schnurstracks richtung Kasse auf den Weg. Schnell noch eine Schachtel Lungentorpedos gesichert, gezahlt und wieder ab nach Hause.

Dort angekommen war der Klempner auch schon beinahe fertig, bis er dann laut fluchend nach einem bestimmten Arbeitshilfsmittel suchte, was er netterweise in der Firma vergessen hatte. Auf die Frage, ob die Toilette nutzbar sei, antwortete er nur mit "nicht bevor ich fertig bin" und verschwand... für über eine Stunde und die morgendliche Toilette wurde noch nicht einmal abgeschlossen. Es kostete wirklich Nerven, den Kerl nicht bei seiner erneuten Ankunft in einen Choke zu nehmen und ihn, nach drei Minuten arbeit, freudestahlend aus dem Badezimmer kommen zu sehen: "Das wars". Danke, reicht.

Etwas später, so gegen 13 Uhr, klingelte dann mein Telefon und es mussten geschäftliche Dinge bezüglich der Zukunft geregelt werden. Da man im Juni 2008 in einer großen Halle veranstaltet, muss das ganze ja richtig durchgeplant werden und von daher ist die Freude groß, wenn man hört "...ja, mindestens tausend Zuschauer brauchen wir schon." Gut, die Nummer von Rey Mysterio habe ich mir dann auch organisiert. Mit viel Werbung und günstigen Tickets sollte das schon machbar sein... Kay.

Danach ging es in die Klinik, mit dem heissgeliebten Günnibomber und der Arzt liess mich 'ne halbe Stunde warten, um immer wieder von dem Stationszimmer zu seinem Arbeitszimmer zu eilen und mir dauerhaft zu erklären, "das es gleich soweit ist." Schön, beinahe wäre der Stier in mir ausgebrochen, aber im anbetracht der Heilung und der Operationsnarbe war ich dann doch ein wenig nett. Das nächste mal nehme ich Bones mit, mir egal. Der Tag erreichte sein Low Light, als ich eine halbe Stunde später mit steinernder Miene einen alten Opa erschreckte, der sich gerade etwas zu trinken holen wollte. Chemotherapie... nett, besonders gerade wo es langsam los ging. Minimal drei Monate kein Sport, keine Arbeit und nichts, was auch nur annähernd lustig ist. Scheiss Tumor. Die frisch gekauften Lungentorpedos wurden in den nächsten Minuten dann beinahe synchron vernichtet, da es ab Montag dann generell damit vorbei ist. Aber nun gut, die schlechte Laune verflog dann, nachdem erst einmal der komplette EA Schrank für die ausgediente PS2 leergekauft wurde und ich der Kassiererin ein paar nette Worte zuwarf, die sie mit einem "du mich auch, Bastard" Blick quittierte.

Wieder zuhause war natürlich die Laune immer noch auf dem Tiefpunkt. Besonders toll war es dann, als ich feststellen musste, das mein 21 Jahre alter Fernseher langsam den Geist aufgibt und ich mich tatsächlich an den Fernseher meiner Momma setzten musste, um meine Neuerwerbungen auszuprobieren. Nach Erstellung eines Spritzenfreaks, eines Psychopathen, einer Barbiepuppe und einem dicklichen Pornodarsteller war die Laune dann auch besonders gut, als ich feststellen musste, das "ECW Extreme Rules" nur eine nettere Form von "Kissenschlacht" ist. Wird also doch notwendig, eine bestimmte DVD zu kaufen. Wieder einen Urlaub finanzieren, unglaublich.

Zeit für ein Schlusswort: Hmmh... "es war schön mit euch, lebt wohl?". Nein, niemals. Den gefallen tue ich euch sicherlich nicht. Ich komme wieder... immer und immer wieder. Stay tuned, am 15. Dezember gibt es Fist-Action und die meisten von euch hängen in Soest.
Currently listening:
Eine Hand Waescht Die Andere
By Sido
Release date: 30 April, 2007
Saturday, November 17, 2007 

Current mood:  drained
What a week. Samstag der Road Trip in den langweiligsten Zügen der Deutschen Bahn, bei denen Francesca nicht einmal merkt, das sie keinen Empfang hat. Typisch Tussis eben. Den gewohnten Weg treten Reno und ich locker und lässig an, der einstündige Zwischenhalt in Uelzen wird auch mit der typischen Salami-Pizza genossen, bei der Francesca zeigt, das Reno 'nen Muttersöhnchen ist und keine Pizza essen kann. Nachdem der Hundertwasser-Bahnhof auch noch Andy-like eingeweiht wurde, ging es dann richtung Vissel weiter. Irgendwie hatte ich am DGH das Verlangen, jemanden zu verprügeln, aber irgendwie kam es nicht dazu. Nachdem dann der übliche Tross ankam, die Show irgendwann begann und gewisse Leute sich fragten, warum eine Holländerin die Deutsche Nationalhymne - wohlgemerkt den falschen Text - singt.

Irgendwann, nachdem mir aufgefallen ist, das gewisse Leute gerne Bier für mich holen (Das wohlgemerkt da noch 1,50€ kostete) und ich mich dann doch selbst darum kümmern musste (da kostete das Bier nur 0,50€, da sollte sich der Schlachter mal gedanken machen), wir eigentlich schon ein wenig Playstation spielen wollten und die Sachen gepackt hatten, mussten wir uns doch im DGH unterbringen lassen. Tolle Sache, auf dem Boden zu schlafen und nur mit der eigenen Jacke zugedeckt zu sein. Besonders, wenn eine Gesichtshälfte taub ist.

Am morgen kam dann der Dude, der uns in Bremen den Chinesischen Fresstempeln näher brachte. Sambal Oelek ist auch nicht mehr das was es mal war und nachdem ich, schon schlechtgelaunt aufgrund des Rauchverbotes, vom Obergeschoss in den Keller schleichen konnte, um Andy-like und Chinatown zu vernichten, trennten wir uns und es ging zurück nach Hamburg, später sogar nach Lübeck. Ganz klasse.

Die Woche hätte auch ganz toll weitergehen können, wenn ich nicht am Dienstag im Krankenhaus gelandet, am Mittwoch operiert und jetzt mit dem unguten Gefühl rumlaufe, das mich bald 'ne Strahlentherapie erwartet. Nun denn, wenigstens melden sich die meisten Leute, ich 'hab Wochenendurlaub und werde Montag erstmal Headbutts verteilen, wenn die Lutscher mir was schlechtes erzählen wollen. Muss halt alles auf 2008 verschoben werden, ist zwar ätzend, aber dann geht es richtig los. Peace, ich geh Schnitzel essen.
Currently playing:
WWE Smackdown vs. Raw 2008
Release date: 13 November, 2007