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PrekärCafé

Prekär Café


Last Updated: 9/21/2009

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City: W23, Wipplingerstrasse 23
State: Wien
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Signup Date: 2/12/2009

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October 6, 2009 - Tuesday 


PC #9: PrekärCafé am 3.November 2009


Folgeveranstaltung:


Prekarisierung in den Wissenschaften     – Organisieren wir uns?!


WIE GEHTS WEITER?


Anknüpfend an die Diskussionsveranstaltung am 14. Oktober zum Thema
„Prekarisierung in den Wissenschaften     – Organisieren wir uns?!“ werden
die begonnenen Debatten um die     Organisierung von prekär Beschäftigten
an der Universität weiter geführt. Gleichzeitig soll die Veranstaltung
als Raum dienen, um konkrete Schritte zu planen, mit denen die
Interessen prekär Beschäftigter an der Universität in Zukunft besser
durchgesetzt werden können.
Es soll in entspanntem Rahmen über eigene Erfahrungen und entsprechende
Bedürfnisse, über Möglichkeiten und Grenzen kollektiven Handelns
diskutiert und davon ausgehend konkrete Aktionen und Maßnahmen in den
Blick genommen und geplant werden.

Dienstag, 3.November 2009, 18:00 Uhr
W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien


Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Initiativen:
PrekärCafé, Plattform Drittmittelpersonal, IG Externe LektorInnen und
freie WissenschafterInnen, Graduiertenzentrum Sozialwissenschaften, ÖH
Uni Wien,


    Web: http://www.prekaer.at
September 21, 2009 - Monday 

Current mood:  pugnacious
Prekarisierung in den Wissenschaften - organisieren wir uns!?

Österreichweit sind 70 Prozent aller wissenschaftlich Angestellten nach dem seit 2004 gültigen privatrechtlichen Dienstverhältnis tätig. Die Universität Wien hat 2009 über 7.000 wissenschaftlich Angestellte, davon sind weniger als 900 nach dem Beamtendienstrecht beschäftigt. Alleine an dieser Universität leiden mehr als 2.500 LektorInnen, mehr als 1.000 Drittmittelangestellte und an die 800 AssistentInnen in Ausbildung (Säule 1), aufgrund von Befristungen unter prekären Arbeitsverhältnissen und mangelnden Zukunftsperspektiven. Um der Forderung nach besseren Zukunftschancen und Arbeitsbedingungen an Österreichs Universitäten Nachdruck zu verleihen, bedarf es eines gemeinsamen Vorgehens aller betroffenen Gruppen. Die Veranstaltung und Diskussion versteht sich als Auftakt zukünftiger Vernetzungen und gemeinsame Organisierungen gegen prekäre Arbeitsverhältnisse an der Universität Wien.


14. Oktober 2009, Aula, Universitätscampus Altes AKH, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien, 18.30 Uhr



Susanne Pernicka, Universität Oldenburg und Institut für Wirtschaftssoziologie der Universität Wien, wird zum Thema ,Perspektiven (selbst-)organisierter Interessenvertretung in der Wissenschaft' ein Impulsreferat halten und den Fragen nach Möglichkeiten und Grenzen einer kollektiven Organisierung von WissenschafterInnen in teilweise prekrären Arbeitsverhältnissen nachgehen.

Kommentar des PrekärCafés von Walter Stolba: Soziale Bewegungen - die bessere Alternative um die Interessen von WissenschafterInnen in prekären Arbeitsverhältnissen durchzusetzen?

Anschließend gibt es eine offene Diskussion mit VertreterInnen der Initativen: PrekärCafé, IG Externe, der Plattform Drittmittelpersonal und dem Graduiertenzentrum SOWI.

   *

     Das PrekärCafé ist aus der EuroMayDay Bewegung entstanden und
     fokusiert auf die Auseinandersetzung mit dem Thema Prekarisierung
     von Arbeits- und Lebensverhältnissen.

   *

     Die Interessensgemeinschaft Externe LektorInnen und Freie
     WissenschafterInnen versteht sich als eine bundesweite Plattform
     zur Vertretung universitärer, bildungs- und forschungspolitischer
     Anliegen von LektorInnen und freien WissenschafterInnen.

   *

     Die Plattform Drittmittelpersonal versteht sich als Initative
     deren Anliegen es ist die Gestaltung mittelfristiger
     Karrieremöglichkeiten von Angestellten im Drittmittelbereich
     voranzutreiben.

   *

     Das Graduiertenzentrum der Fakultät für Sozialwissenschaften der
     Universität Wien ist ein Projekt zur Unterstützung, zur Förderung
     der Ausbildung und zur Vernetzung der DoktorandInnen an der Fakultät.

August 27, 2009 - Thursday 

Current mood:  rockin
PC #8: Militanter Filmabend: Militante Untersuchungen im Film – Film als politisierendes Medium?

Dienstag, 1. September 2009
W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

Im letzten Prekärcafe dieses Sommers gehen wir es mit gemeinsamen Filmschaun, Popcorn & Bier noch einmal gemütlich an: Das Thema des Abends ist Film als politisierendes Medium – und das wollen wir dabei konkret anhand von filmischen Umsetzungen von militanten (Selbst-)Untersuchungen diskutieren. Die Grundfrage wird dabei sein, inwieweit solche Untersuchungen im Film politisierend wirken können. Wir werden uns dazu (Selbst-)Untersuchungen anschauen, bei denen Leute zu ihren Lebens- und Arbeitsverhältnissen interviewt werden bzw. sich selbst interviewen, politische Interventionen und Aktionen dokumentieren, reflektieren etc. Die verschiedenen Ansätze sollen dann im Anschluss an die Filme diskutiert werden. Dafür werden Ausschnitte u. a. aus folgenden Dokus und Kurzfilmen gezeigt:


- N.N. (Wien): Freundliche Nasenlöcher machen - Frauen zu (Lohn-)Arbeit, Widerstand und Utopien (8. März-Demo 2006)

- K.U.U.G.E.L. (Innsbruck): Militante Untersuchung. 15 Minutes of Fame & Work (Galerie im Taxispalais 2005)
·       
      Darüber hinaus sollen auch Ausschnitte eines Filmprojekts des Prekärcafé-Wien zu Erfahrungen, Strategien, Austausch und Vernetzung mit Erwerbslosen im Kontext des AMS gezeigt und im Hinblick auf folgende Fragen diskutiert werden:
 
Inwieweit kann Film ein Medium sein, das politisierend wirkt und wie? Was funktioniert bzw. was nicht und warum? Eine filmische Intervention ist eigentlich ein Gruppenprozess, was passiert daher mit den Beteiligten? Wie nehmen Interviewte und Durchführende den Prozess wahr und wird das im Film ersichtlich bzw. wie könnte es dokumentiert werden? Was löst die Untersuchung bei den ZuseherInnen aus? Gibt es Anknüpfungspunkte für das eigene Leben und / oder Anregungen für die eigene politische Praxis? Geht die Untersuchung irgendwie über eine Situationsbeschreibung und eine Darstellung verschiedener Strategien hinaus und weist damit in eine utopische Richtung?  Kann eine militante Untersuchung auch in die Hose gehen bzw. eigentlich den gegenteiligen Effekt von dem intendierten erzeugen (z.B. Frust statt Lust darauf, sich zu organisieren und politisch aktiv zu werden)? Was ist eigentlich das Aktivierende bei Filmen?
 
Das Prekärcafé lädt alle Interessierten zum Filmschauen und einem Austausch darüber und über eigene Erfahrungen mit Film als politische Aktionsform und militanten (Selbst-)Untersuchungen ein.
 
 
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web:
http://www.prekaer.at
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June 5, 2009 - Friday 

Current mood:  jolly
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// PrekärCafé open air
// Sonne, Strand und mehr:
// Grillabend auf der Donauinsel
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// Donauinsel, Wehr 1, Grillplatz 11
22. Bezirk, 500 Meter stromauf der Donaustadtbrücke (rechtes Ufer der Neuen Donau stromauf Wehr 1 - Uferbegleitweg)
Lageplan:
Grillplatz 11


// Erreichbarkeit:
Öffis: U1 bis Kaisermühlen, dann 91A oder 92A bis Kaisermühlenstraße, dann 10 Minuten zu Fuß (über die Füßgeher*innenbrücke auf die Insel),
Fahrplanauskunft
Rad: Radweg bis zum Grillplatz
Auto: A22 Donauuferautobahn / A23 Südosttangente


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// PrekärCafé open air
// Zeit: ab 18 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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June 5, 2009 - Friday 

Current mood:  pugnacious

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// DIE ARBEITSLOSENPOLIZEI
// Lesung von Christine Werner, Präsentation Cartoons von Carina Klammer
// Anschließend Diskussion zu widerständigen Praktiken im Umgang mit dem AMS
// Vorab Rechtsberatungsmöglichkeit
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"Den Erwerbslosen wird schließlich auch etwas gegönnt: die regelmäßige Kopfwäsche beim Arbeitsmarktservice." - Christine Werner beschreibt in ihrem Buch "Die Arbeitslosenpolizei" AMS-Alltag insbesondere in Kurseinrichtungen: Datenschutzverletzungen, "Besuchst-du-den-Kurs-dann-wirst-du-Arbeit-finden"-Erfolgslüge, arbeitsrechtliche Verstöße in Praktikums-"börsen", psychische Gewalt und anderes mehr.

Im PrekärCafé wird Christine Werner aus ihrem Buch lesen und Carina Klammer die Cartoons zum Buch präsentieren. Mit Hinweisen auf etwa ARGE Datenschutz oder Arbeitsinspektorat gibt die Lektüre auch Anregungen, sich zur Wehr zu setzen. Hier knüpft das PrekärCafé an und hat Erwerbsloseninitiativen, Arbeitslosengeldbezieher*innen und andere Expert*innen eingeladen, kurze Inputs zum Thema und aktuellen Entwicklungen zu geben.

Während die letzte Novelle des Arbeitslosenversicherungsgesetzes noch jede Menge Rätsel (für Erwerbslose ebenso wie für AMS-Mitarbeiter*innen) aufgibt, steht die nächste Novelle bereits vor der Beschlussfassung und die übernächste ist in Arbeit. In Kombination mit Richtlinien und Weisungen, die nicht öffentlich gemacht werden müssen, ist der Paragraphendschungel perfekt, um Wissensaneignung um die Rechte von Arbeitslosengeldbezieher*innen schwerstmöglich zu gestalten.
Das PrekärCafé lädt alle Interessierten ein zum Austausch über Erfahrungen, Rechte und widerständige Praktiken im Umgang mit dem AMS. Vor der Veranstaltung bietet AMSand Rechtsberatung an.

// Ab 18 Uhr: Treffpunkt und Austausch
// Rechtsberatung für Erwerbslose zu Fragen rund um Arbeitslosenversicherung und AMS

// 20 Uhr: Veranstaltung
// Lesung und Präsentation: Die Arbeitslosenpolizei
// Anschließend Diskussion zu widerständigen Praktiken im Umgang mit dem AMS



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// PrekärCafé
// Treffpunkt und Veranstaltung
// Sekt und Strudel
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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AMSand
www.amsand.net

"DIE ARBEITSLOSENPOLIZEI
Recherche/Prosa, Arovell-Verlag 2009 von Christine Werner.
Illustrationen von Carina Klammer.
(www.christine-werner.com, www.arovell.at)

Nummer 56 hat ein Gesicht
Auszüge aus einer Recherche von Christine Werner
http://www.augustin.or.at/?art_id=336

May 28, 2009 - Thursday 

Current mood:  savage
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// Treffpunkt und keine Veranstaltung
// Schokolade in Strömen fließen lassen. Spielgeld verprassen.
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Das PrekärCafé im Juni zeigt sich von der hedonistischen Seite. Diesmal keine Veranstaltung, aber dennoch Treffpunkt (Fokus siehe unten). Mit Vorschau auf die nächsten PrekärCafe-Veranstaltungen und  Ideen. Mit Schokobrunnen und Obstbuffet. Ein paar kapitalistische Spiele stehen ebenfalls bereit.
 
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: ab 18 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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Bei der Veranstaltung des PrekärCafé am 1. September wird es um die Prekarisierung von Wissenschaft und Arbeitsverhältnissen von Wissenschafter*innen gehen. Zur gemeinsamen Vorbereitung soll das PrekärCafé am 2. Juni allen Interessierten Raum für Vernetzung, Austausch und Planung gemeinsamen Vorgehens bieten, um der zunehmenden
Prekarisierung in der Wissenschaft entgegen zu treten.
 

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// PrekärCafé
// Ausblick Sommer/Herbst 2009
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// PC#6: Dienstag, 7. Juli 2009: Die Arbeitslosenpolizei (Christine Werner liest aus ihrem eben erschienenen Buch), anschließend Diskussion zu widerständigen Praktiken im Umgang mit dem AMS
// PC#7: Dienstag, 4. August 2009: PrekärCafé open air - Grillabend auf der Donauinsel
// PC#8: Dienstag, 1. September 2009: Prekarisierung von Wissenschaft und wissenschaftlichen Arbeitsverhältnissen. Entwicklung - Stand der Dinge - Perspektiven.
// PC#9: Dienstag, 6. Oktober 2009: Let's EuroMayDay! Auftakt zu Planung einer Parade und sonstiger Aktivitäten zum EuroMayDay 2010
April 28, 2009 - Tuesday 

Current mood:  catalyzed
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// Prekär leben - gemeinsam forschen
// Militante (Selbst-)Untersuchung
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Militante (Selbst-)Untersuchungen - hier zu verstehen als aktivistisch, eingreifend - zielen nicht darauf ab Lebenserfahrungen objektivierbar oder quantifizierbar zu machen, sondern eine kollektive Auseinandersetzung mit den eigenen Lebensumständen und Widerstandspotentialen im Alltag ermöglichen.

Woher kommt das Geld zum Überleben? Haben sich die Lebensbedingungen im Laufe der Zeit geändert? Wie? Zum positiven, zum negativen? Wie sind die Arbeitsbedingungen und Bezahlung? Welche Möglichkeiten des Widerstandes, der Organisierung gibt es? Mittels Austausch über den konkreten Lebens- und Arbeitsalltag sollen Probleme formuliert und gemeinsam reflektiert werden. Aber Achtung, jenseits des sonst üblichen Gejammers können daraus Potentiale zur Selbstermächtigung, des Widerstandes erwachsen.

Nach einer kurzen Einführung zu Geschichte und Theorie der Militanten Untersuchung startet die Militante-Selbstuntersuchung im PrekärCafé. (Fragebögen werden von uns mitgebracht.)


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// PrekärCafé
// Treffpunkt und Veranstaltung.
// Kaffe und Kuchen.
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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// Mord verjährt nicht! Marcus Omofuma - 10 Jahre danach
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// AUFRUF zu
// KUNDGEBUNG, anschließend DEMONSTRATION
// Gegen Entrechtung, Prekarisierung und rassistische (Polizei)Gewalt!
// Freitag, 1. Mai 2009
// Treffpunkt: 14 Uhr, Marcus Omofuma-Stein (U2-Station Museumsquartier / Mariahilfer Straße), 1070 Wien
// http://no-racism.net/rubrik/97
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March 30, 2009 - Monday 

Current mood:  insubordinate
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// Here to Stay! (Dokumentarfilm von Markus Wailand, 2008, 66min)
// 10. Todestag Marcus Omofuma: Nicht vergessen. Wie erinnern?
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Marcus Omofuma wurde am 1. Mai 1999 von drei Fremdenpolizisten getötet. Er sollte nach Nigeria abgeschoben werden. Doch bereits bei der Zwischenlandung in Sofia war er tot. Die Beamten hatten ihn dermaßen geknebelt und mit Klebeband und anderen Hilfsmitteln am Sitz fest gezerrt, dass er erstickte. Seine Peiniger sind ohne Konsequenzen davon gekommen.

Am 1. Mai 2009 jährt sich der Todestag von Marcus Omofuma, der durch rassistische Polizeigewalt getötet wurde, zum zehnten Mal. Ein Anlass, um gemeinsamen über mögliche Formen des Gedenkens nachzudenken. Das PrekärCafé ist ab 18.00 Uhr geöffnet und lädt ein, diesen Treffpunkt für den Austausch von Ideen für entsprechende Aktivitäten zu nutzen. Die Einladung ins PrekärCafé richtet sich an alle, die bereits mehr oder weniger Konkretes überlegen, planen oder auch bereits tun sowie an alle, die mitmachen möchten.

Um 20.00 Uhr steht der Film "Here to Stay!" auf dem Programm. Anschließend eine Diskussion zu Strategien gegen Rassismen. Wobei sich auch die Frage nach möglichen Formen des Erinnerns an Opfer rassistischer Polizeigewalt stellt. Vielleicht gibt dann auch bereits konkretere Vorhaben (oder Ideen aus dem Treffpunkt vor der Filmvorführung) vorzustellen.


// Ab 18.00 Uhr: Treffpunkt und Austausch
// 10. Todestag Marcus Omofuma: Nicht vergessen. Wie erinnern?

// 20.00 Uhr: Veranstaltung
// Film: Here to Stay! (Buch und Regie: Markus Wailand, 2008, 66min)
// anschließend Diskussion zu Strategien gegen Rassismen

"Here to Stay!" setzt sich mit Rassismen in Wien auseinander. "Wien ist Welthauptstadt. Des Hauswandrassismus. Die internationale Tourismusmetropole versinkt in rassistischen Beschmierungen.", ist auf der Website zum Film zu lesen. Doch es gibt Widerstand dagegen. Der Film macht sich "auf die Suche nach den rassistischen Hetzern" und dokumentiert ebenso antirassistische Aktivitäten gegen den Wiener Hauswand- sowie Alltagsrassismus. Aktivist_innen der Schwarzen Community forschen nach Ursachen und entwerfen Gegenstrategien. Hier übermalen Anrainer_innen rassistische Beschmierungen, dort kratzen Aktist_innen ebensolche vom Marcus Omofuma Stein auf der Mariahilfer Straße. Immer und immer wieder.


// Marcus Omofuma
http://no-racism.net/rubrik/97

// Here to Stay!
Rassismus in Wien. Ein Dokumentarfilm.
http://www.heretostay.at/


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// Treffpunkt und Austausch.
// Film und Diskussion.
// Kaffe und Kuchen.
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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20.00 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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February 27, 2009 - Friday 

Current mood:  rebellious
Rascher als von vielen vermutet, hat sich das, was vor einem halben Jahr unter Aufhängern wie "Finanzkrise in den USA" die Titelblätter der Zeitungen enterte, zu einer veritablen Krise des Kapitalismus in globalem Maßstab ausgewachsen. Und auch die Wucht, mit der die Krise auf den Arbeitsmarkt durchschlägt, kam für viele überraschend. Ausgehend davon, wollen wir die zu erwartenden Auswirkungen auf sich verschärfende Prekarisierungstendenzen und damit verbundene Migrationsregime und patriachale Arbeitsteilungen diskutieren. Was ist hier schon konkret absehbar, welche sozialen Gruppen werden wie betroffen sein und durch welche Maßnahmen wird dies umgesetzt werden? Welche Widersprüche zwischen unterschiedlichen Apparaten und Ebenen des Staates (bspw. EU / Österreich) treten in diesem Zusammenhang zu Tage und was folgt daraus für das politische Agieren der Linken.

Denn mit der ökonomischen Krise einher gehen auch Veränderungen des Felds sozialer Kämpfe und Auseinandersetzungen, denen der zweite Teil der Veranstaltung gewidmet sei soll. Während nämlich die Regierenden längst an Strategien zur Restabilisierung bestehender Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse feilen, eröffnen sich für die Linke neue Handlungsspielräume und Interventionsfelder. Aber auch die extreme Rechte versucht, die sich mit der Krise verschärfenden sozialen Fragen als "nationale" zu verkaufen und mittels rassistischer, antisemitischer usw. Muster zu bearbeiten. Wie werden sich unterschiedliche AkteurInnen in dieser Situation verhalten? Werden etwa Gewerkschaften durch einen steigenden Druck von unten politisiert? Oder werden sie sich im etablierten System der SozialpartnerInnenschaft weiterhin als konsensorientierte KrisenmangerInnen - v.a. auf Kosten der "prekären Ränder" - zu profilieren versuchen?

Unabhängig davon muss emanzipative Politik wohl auch weiterhin autonome Formen der (Selbst-)Organisierung stärken und ihre Verbreitung vorantreiben. Doch wie sollen diese aussehen, um an Attraktivität und gesellschaftlicher Wirkmächtigkeit zu gewinnen?

Diskussion mit AktivistInnen und ExpertInnen, Kaffe und Kuchen.

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// MayDay! MayDay! Globale Aktionstage
// Demo am 28. März 2009, 13 Uhr, Wien Westbahnhof
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Der Themenschwerpunkt unseres zweiten PrekärCafés findet auch in Hinblick auf die bevorstehenden Globalen Aktionstage gegen die aktuelle Kapitalismuskrise statt. Diese wurden unter anderem am diesjährigen Weltsozialforum beschlossen. In Wien wird es im Rahmen dieser Aktionstage am 28. März eine bundesweite Demonstration geben (www.28maerz.at). Das PrekärCafé unterstützt dabei die Mobilisierung für einen möglichst bunten, vielfältigen und einfallsreichen antikapitalistischen Block auf der Demo. Näheres erfahrt ihr entweder im Zuge des PrekärCafés oder demnächst auf http://www.prekaer.at Auch hinweisen wollen wir auf eine weiter Demonstration einen Monat vorher, nämlich am 28. Februar unter dem Motto "Eure Krise zahlen wir nicht!" Treffpunkt um 11 Uhr am Hannovermarkt, 1200 Wien. Es reicht: (Gas- und Strom-)Preise runter! Näheres dazu unter http://www.chefduzen.at

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// Ort: PrekärCafé, W23: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
// Zeit: Café ab 18.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20.00 Uhr
// Web: http://www.prekaer.at
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February 23, 2009 - Monday 

Current mood:  infuriated
Die gegenwärtige Krise ist keine Finanzkrise, sondern eine Krise des Kapitalismus. Dieser produziert immer schon auf der einen Seite unermesslichen Reichtum und auf der anderen Elend, Rassismus und Unterdrückung. In Krisenzeiten wird dies besonders deutlich, es bieten sich aber auch Chancen einer emanzipatorischen antikapitalistischen Perspektive - nicht zuletzt, da die Krise die Irrationalität des Profitsystems deutlich vor Augen führt. Im Kapitalismus kann es kein gutes Leben für alle geben!

Frauen, insbesondere Migrantinnen, sind besonders von der Krise betroffen. Sie verdienen schon "ohne Krise" ein Drittel weniger als Männer, nun soll ihre "natürliche" Rolle - als Hausfrau und Mutter - die Krisenfolgen abmildern. Und ganz nebenbei fügt sich dies vorzüglich in die verstärkte reaktionäre Propaganda der Rechten. Wir sagen: Nein Danke! Im Patriarchat kann es kein gutes Leben für alle geben!

Aktuell wird gerne nach dem Staat als Krisenbeseitiger gerufen. Noch mehr Geld - also letztlich von uns produzierter Reichtum - soll in die kapitalistische Maschinerie gepumpt werden, um diese auf unsere Kosten zu sanieren. Wir aber sind gegen alle "Reformen" auf Kosten der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Runter mit den Lebenshaltungskosten!
Der Staat ist kein Gegenspieler zum Kapital, sondern dessen notwendige Ergänzung, mit ihm ist keine emanzipatorische Entwicklung zu machen. Mit Staaten kann es kein gutes Leben für alle geben!

Nicht die staatliche Regulierung der Krisenfolgen, sondern Strategien zur Überwindung des naturgemäß krisenhaften und umweltzerstörenden Kapitalismus sind gefragt! Die Krise ist unsere Chance: Es ist an der Zeit, ernsthaft über die kollektive Aneignung und Vergesellschaftung von Betrieben, Versorgungseinrichtungen und öffentlicher Verwaltung nachzudenken, damit diese den Bedürfnissen der Menschen dienen - und nicht umgekehrt!

Nachdenken alleine aber wird nicht reichen, es bedarf auch der wirksamen Organisierung unseres Widerstandes. Der Antikapitalistische Block soll einen Anstoß geben, gemeinsam für ein Ende von Kapitalismus, Patriarchat und Staat zu kämpfen. Am 28.3. und danach:
Alle auf die Straße für ein gutes Leben für alle!

Antikapitalistischer Block