MySpace

Mima's kleine Kuriousitätensammlung

Queeni~Mini



Last Updated: 8/23/2009

Send Message
Instant Message
Email to a Friend
Subscribe

Gender: Female
Status: Single
Age: 25
Sign: Gemini

City: City of 41, BERLIN
State: Berlin
Country: DE
Signup Date: 10/29/2006

Blog Archive
[Older      Newer]
 /  / 
Sunday, October 28, 2007 

Current mood:  thirsty

So, jezz ist die Einführungswoche + 1. richtige Uni-Woche in den Regionalstudien Asien/Afrika um und ich kämpfe mit meinen 1. Eindrücken:

 

Das Hauptgebäude hat meinen Eindruck, den ich während der Uni-Infotage gesammelt habe durchaus bestätigt:

Außen: Elitärer Eton-Flair

Innen: Nun ja, man kann ihn fast riechen den modernden Geist der Geschichte. In manchen Vorlesungssälen hat man das Gefühl, dass der selbe Putz, der sich jetzt so notdürftig an der Decke hält, auch schon Max Planck persönlich auf den Kopf gerieselt ist. Sehr schön dagegen ist das Asien/Afrika Institut an sich…Etwas irritierend fand ich allerdings, dass es im selben Gebäudekomplex wie die *Yo Mama Recording Company* untergebracht ist. Naja, dann weiß ich zumindest schon mal, wo ich an die Tür kratze, wenn ich keinen Bock mehr auf das Studium hab.

Was mir auch gleich aufgefallen ist, dass dir jeden morgen 10000 Leute irgendwelche Abos für Zeitungen andrehen wollen. Diese Menschen scheinen der dem Irrglauben zu unterliegen, dass Studenten tatsächlich lesen. Fools!…Aber man muss trotzdem vorsichtig sein, sie sind verdammt listig und wenden unfaire Tricks an. Bei mir z. B.: Sie haben sehr geschmackvoll Weetabix auf ihren Tresen drapiert, für die ich mich, hungrig wie ich war, natürlich sehr interessiert habe...Und *ZACK* hab ich ein Probe-Abo für die Berliner Zeitung + gratis TIP + Bonbons + eine formschöne Kaffeetasse + 2 Gratis-Kinokarten …Ach ja, natürlich + die scheiß Weetabix, von denen ich feststellen musste, dass sie sich ohne Milch gar nicht essen lassen bzw. dass man sie auch mit Milch nur in den ersten 3 Sekunden genießen kann, weil sie dann nämlich in ihre einzelne C-Atome zerfallen.*grrr*

Aber wenigstens hat man während der Einführungswoche ganz gute Erkenntnisse gewonnen. Im ersten Block-Seminar hab ich z. B. erstmal gelernt, wie man Chronik von einer Monographie unterscheidet. Chronik? Das einzige Werk das ich dazu kenne, ist „The Cronic" von Dr. Dre…Aber ich bin fast zu 70% sicher, dass das nicht gemeint war.

Außerdem gab es viele hilfreiche Antworten zur Frage „Und was ist man nach dem Studium?" ...Was man nach dem Studium ist? Meiner Meinung nach ist man im besten Falle das, was man vor dem Studium sowieso schon war. In meinem Fall also superhot und hochgradig intäligennt . Nebenbei darf man sich noch mit dem Titel „Bachelor of Arts" schmücken…oder auch intern gerne genannt: „B.A." Siehste, James Bond hat seine Lizenz zum Töten und ick hab dann "B.A." Aber vielleicht mache ich auch den Master und nutze dann mein Wissen um eine neue Kolonialmacht hochzuziehen *muhahahaha* Ich muss mich ja noch nicht jetzt entscheiden, ich bin ja noch jung. Vielleicht mache ich auch Karriere in meinem Beifach:….Gender Studies. Was ist passiert?! Hatte ich als Erstwahl nicht BWL angegeben? Is ja bestimmt sehr interessant, aber sollte man jemanden der in Sachen intergeschlechtlichen Beziehungen ausgewiesener Vollkrüppel ist, in so was stecken? Ich sage: NEIN!!! Als ich gelesen hab, dass mein Beifach „Gender Studies" ist, musste ich mich daran erinnern, dass ich mich vor ca. 3 Jahren so was von totgelacht hab, als ich gehört hab, dass es das Fach ÜBERHAUPT GIBT!!!

O-ton:

-„Höhöhö. Ey!! Lass mal 'Geschlechterstudien' studieren."

-„Was isn das?...Kriegt man sein Info-Material dazu dann aus der hinteren Ecke bei Video World????"

-„hÖhÖöHöHÖhÖhÖHÖ"

Tja, ich würd mal sagen, da hat die Ironie mal schön Anlauf genommen und mir ins Gesicht getreten.Und die Beziehung zu meinem Beifach wurde auch gleich noch getrübt: Um überhaupt mal festzustellen, was ich mir da angelacht hab, wollte ich eine Infoveranstaltung besuchen… Morgens um 10! Nachdem ich *natürlich* schon mal verschlafen hab, hat auch noch die S-Bahn gestreikt…Das hab ich aber leider erst auf dem S-Bahnhof gemerkt. Natürlich gut das Institut erst zu suchen, wenn man eh schon 10 Minuten zu spät ist. Aber rischti geil wird's, wenn man zusätzlich den Orientierungssinn eines Maulwurfes mitbringt. Das Ganze sah dann wie folgt aus:

„Hmmmmm, Infoveranstaltung in der Monbijoustr. 3. Wo soll die denn hier sein?! ...Ahhh, da is ja die Monbijoustr.!! Hhhhhm, Monbijoustr. 1, Monbijoustr. 2; Monbi….ne warte mal….hä? DAS IST DOCH DAS BODE-MUSEUM!!!!! Warum geht denn die Straße hier nicht weiter? ….ACH VERDAMMTE SCHEIßE, ICH GEH JEZZ ZU DUNKIN DONUTS FRÜHSTÜCKEN. SCHEIß GESCHLECHTERSTUDIEN KÖNNEN MICH MAL AM „§$)=(/(/)(/=)(/"§(%?=)(//§$=")§$ !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wie man raushören kann, bin ich seeeeeehr glücklich an der Uni..................   not!  Also ich guck mir da den Spaß noch bis Weihnachten an...oder bis ich das Geld auf meiner Mensa-Karte verfressen hab...Je nachdem was zuerst kommt

Wednesday, June 13, 2007 

Current mood:heiter bis wolkig

YES!!!,

 

die Prüfungen sind endlich geschafft und ich darf mich jezz bald offiziell "staatlich geprüfte Fremdsprachensekretärin" nennen. Und bis zu der Notenverkündung und der Zeugnisvergabe habe ich Zeit mich meinem Hobby, ezxessiven Müssiggang, total hinzugeben. Allerdings werden meine 24-Stunden Pyjama Parties von lästigen Hausarbeiten unterbrochen, die ich ab und zu mal erfüllen muss. Doch der eher erzwungene Einsatz fordert seinen Tribut…Letztens musste die teuerste Glasschüssel dran glauben. Sie ist mir beim abtrocknen aus der Hand gerutscht, als ich dabei war die Ollen im Radio mit meinen Sangeskünsten zu übertönen (Übrigens: Rihanna, bitch you got nothing on me) Na toll, jezz darf ich mir n neues Gefäß suchen, in das so perfekt eine ganzeLadung Popcorn passt

*THANX RIHANNA *

Das bringt mich meinem Universalziel, nämlich der absolute Bequemlichkeit nicht gerade näher. Naja, ich hab mich nicht entmutigen lassen und wollte am nächsten Tag gleich mein Glück mit Wäsche waschen versuchen. Als ich grad den ersten Gang in die Waschmaschine eingelegt hatte und mit meinen Staubwedel den Flur unsicher machte, drang mir ein vertrautes Wasserrauschen ans Ohr…Hmmmm, Wasser?....

Geistesgegenwärtig dachte ich an meinen letzten Urlaub am Meer und schon machte sich Barcardi Feeling in meinen Gemächern breit. Also machte ich mich auf dem Weg zur Hausbar, um mir gepflegt einen Cuba Libre zu mixen. Doch auf der Hälfte des Weges wurden mir schlagartig 2 Dinge klar:

 

1.   Ich hab keine Cola mehr

2.   Seit wann bedeutet Wasserrauschen in der Wohnung

      etwas Gutes?!

 

Und ich hatte Recht, das Wassergeräusch kam nicht etwa vom Ostseestrand, der sich dank globaler Erwärmung näher an meine Haustür geschoben hatte, sondern wurde von kleinen Springfluten aus der Waschmaschine hervorgerufen. Während also im Soundtrack meines Lebens die Baywatch Titelmelodie lief, rannte ich rüber und holte die Handtücher, die ich GeRaDE FRiScH zUSaMmeNgeLeGT hatte um mich todesmutig in die Fluten zu stürzen. Während ich also auf meinen Frottee-Floß dahinglitt, bewunderte ich das Lichtspiel der vom Tag zuvor übrig gebliebenen Glassplitter unter Wasser....Und hätte mein mein kleiner Wasserteich nicht auch gleichzeitig Monsun in der Wohnung unter mir bedeutet (und zwar hässlicher als Tokio Hotel ihn jemals hätte besingen können) hätte ich mir glatt eine kleine Lagunenlandschaft angelegt.

 

Auf jeden Fall hat mir dieses kleine Zwischenspiel im Haushalt gezeigt, dass ich wohl nichts als Mutter und Hausfrau tauge * Schaaaaaaaaade* da muss ich wohl doch arbeiten gehen vor der Rente. Hmpf! Vielleicht war es doch ganz gut die Ausbildung gemacht zu haben. Morgen versuche ich mich übrigens an Fensterputzen und Risotto

Currently reading:
Life and Loves of a She Devil
By Fay Weldon
Release date: 12 August, 1985
Wednesday, January 31, 2007 

Mahlzeit! Am Freitag hab ich wieder wohlverdiente Ferien. Doch davor muss ich noch eine Hürde nehmen: Bewerbungstraining: D.h. wir mussten unsere fiktiven Bewerbungsunterlagen einreichen und die werden dann ausgewertet und besprochen. Plus, dass wir uns übermorgen auch noch ein fiktiven Vorstellungsgespräch rumplagen müssen. Um mich schon mal auf selbiges einzustimmen, hab ich mir einen möglichen Fragenkatalog zusammengestellt. Manche von diesen Fragen musste ich ja auch schon mal in vorangegangenen Bewerbungsgesprächen beantworten.

 

Bei der Beantwortung dieser Fragen habe ich festgestellt, dass meine tatsächliche Antwort sehr von dem abweicht, was ich eigentlich dazu zu sagen habe. Aber seht selbst:

Warum haben Sie sich bei uns beworben?

Anwort: Ganz nach dem Faust-aufs-Auge-Prinzip: Du hast'n Job, ich brauch'n Job.

Antwort: Nachdem meine Ausbildung sich eher dem theoretischen Teil zugewendet hat, möchte ich nun auch praktische Erfahrung sammeln. Der Arbeitsbereich, in der von Ihnen ausgeschriebenen Stelle, hat mich auf Anhieb fasziniert.

Was interessiert Sie am Beruf der Fremdsprachensekretärin am meisten?

Antwort: Nun ja. Seit meinem 16. Lebensjahr habe ich eine starke Bindung zu Kaffee. Als ich dann auch noch den 1. Platz in den "Donut-in-die-Tasse-tunken,ohne-das-Kaffee-an-den-Seiten-überschwappt"-Meisterschaften geholt hatte, war mir eigentlich klar, dass Kaffee eine zentralere Rolle in meinem Leben einnehmen sollte. Anonsten bleibe ich auch privat eher im Hintergrund, während andere die Lorbeeren für meine Arbeit einheimsen. Warum also nicht auch im Job?!

Antwort: Ich habe schon oft z. B. Schulveranstaltungen organisiert (als ob!!). Dabei habe ich gemerkt, dass organisieren eindeutig einer meiner Stärken ist ( In Wirklichkeit kann ich es nicht mal managen, meine Dreckwäsche in regelmäßigen Abständen zum Wäschekorb zu bringen).

Sie haben sich in Ihrer Bewerbung nicht zu Ihren Hobbies geäußert. Was sind denn ihre Hobbies?

Antwort: Exzessiver Alkoholgenuss, schlafen, herumgammeln. Gelegentlich auch Ringelpiez mit Anfassen.

Antwort: Sport, Reisen, Lesen.

Lesen? Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?

Antwort: "Porno"-von Irvine Welsh

Antwort: Stolz und Vorurteil von Jane Austen

Was gefällt Ihnen an diesen Buch?

Antwort: Mir gefällt, wie die Autorin mit Sprache umgeht und die Verkettung der Ereignisse zu verschiedenen Missverständissen, und umgekehrt, führt. ( In diesem Fall decken sich sogar beide Antworten, denn ich steh auf "Stolz und Vorurteil".)

Was ist ihr bisher größter Erfolg?

 

Antwort: Puh! Da muss ich mal überlegen. Schließlich habe ich mit meinen 22 Jahren schon allerhand erlebt. Zwar habe ich bereits allein 14 Adoptivkinder aus allen Teilen der Welt großgezogen, doch zu meinen größten gesellschaftlichen Errungenschaften gehören sicherlich der Pulitzer Preis, den ich mit 14 Jahren in Empfang nehmen durfte und die Beendigung des Welthungers

 

Antwort: „ÄÄHM, mein Abitur, vielleicht?"

 

Nennen Sie mir 3 Ihrer größten Schwächen.

 

Antwort: Sie kennen doch die 7 Todsünden:

 

Hochmut

Habgier

Völlerei

Rachsucht

Wollust

Neid

Trägheit

 

suchen sie sich da selbst 3 beliebige aus.

Antwort: ÖHHHHHHHHHHHHH...Vielleicht zu komunikativ?(Hmm, da muss mir noch was zu ausdenken)

Wo sehen Sie sich in 5-10 Jahren?

Antwort: So Gott will: Auf Brad Pitt!

Antwort: Ich hoffe, dass ich bis dahin etabliert in meinem Beruf bin und dass ich immer noch stets auf der Suche nach Fortbildungsmöglichkeiten bin.

Hm, ob ich mich wohl auch mit meinen ehrlichen Antworten auf dem Arbeitsmarkt beliebt machen könnte?! Ich glaub, das wär eher ein klassischer Fall von "When keepin' it real goes wrong"...Andererseits sind solche Bewerbungstrainings ja auch dazu gedacht, mal neue Wege zu beschreiten.

Friday, January 19, 2007 

Deutschland hat wieder ein neues geniales Fernsehformat. Nachdem die letzte Folge der Staffel „Bauer sucht Frau" über den Bildschirm geflimmert ist, wurde in meine sonntäglichen Vergnügungsaktivitäten ein großes Loch gerissen. Lang hat's gedauert, aber ein würdiger Nachfolger hat seinen Platz eingenommen: "Flavor Of Love" auf MTV.

zur Show: Flavor Flav (Public Enemy) 

 

hat alles: eine Karriere, Geld, ein prachtvolles Haus. Was will der Mann mehr? Richtig- eine Gefährtin mit der er all seine irdischen Reichtümer teilen kann. Und weil Torten in ner Bar aufreißen einfach nicht genug "Flavor" hat, karrt ihn MTV gleich 20 Anwerberinnen ins heimische Wohnzimmer. Danach schickt er Runde für Runde ein paar der Damen wieder nach Hause. Im Prinzip funktioniert das wie die Show "The Bachelor", außer das Flav den Auserwählten keine Rose schenkt, sondern ihr eine riesige Uhr, so im Format einer handelsüblichen Küchenuhr, um den Hals hängt. Bis jetzt ist das ganze noch eher unspektakulär, aber die Show ist trotzdem

sehenswert, weil: mindestens 19 1/2 von den 20 Frauen aussehen,

a) als hätten sie schon mal oben ohne in einem 50 Cent Video getanzt.

b) als ob sie noch vorhätten im Laufe des Abends oben ohne in einem 50 Cent Video zu tanzen.

c) als ob sie sogar zu nuttig wären, um in einem 50 Cent Video zu tanzen.

Da Flav es nicht so mit Namen hat, hat er jede der Ladies mit klangvollen Spitznamen, wie "Hottie", "Pumkin" (lol, wtf?!?!?!) oder "red oyster" ( yaaaaaaak! )bedacht...Und sie alle verstehen keinen Spaß! Sie fighten, als ob Flav die letzte vorrätige Wodka-Flasche vor einem kalten, laaaangen, russischen Winter ist.

Aber ich will nicht zu viel verraten: Seid also dabei, wenn Flav versucht, diese Kronen der Schöpfung mit Komplimenten im Reimformat willig zu stimmen und "Cutie", "Serious", "Da Hoopz" und ihre Freundinnen aus dem Knigge-für-Fortgeschrittene-Kurs mehr böse Worte und künstliche Fingernägel durch den Raum fliegen lassen, als in einer ganzen Staffel "Jerry Springer".

...ach ja: außerdem geht's ja um die Liebe

 

Sonntag

22:00 Uhr

'Flavor of Love'

Monday, December 25, 2006 

Fröhliche Weihnachten allerseits! Da ich gerade zu vollgefressen bin um mich zu bewegen, dacht ich, ich schreib mal wieder was. Seit dem offiziellen Ferienanfang am Freitag hab ich nicht viel mehr getan, als mich ausschließlich und hingebungsvoll der Erweiterung meines Magenvolumens zu widmen. Ich wollt ja schließlich keine Schockreaktion meines Verdauungstraktes riskieren, wenn er zu Weihnachten plötzlich mit dem vielen Leckereien konfrontiert wird. Eigentlich wollte ich ja bis Neujahr durchschlafen, aber mein ehrgeiziges Vorhaben musste unterbrochen werden, da ich vergessen hatte, die Schokoreste als Beköstigung um mein Bett zu verteilen. 

Bis jetzt war es immerhin ein stressfreies Fest, da ich nicht in Versuchung gekommen bin, meine Geschenke an Heiligabend zu kaufen ...Das hab ich dann eben am Samstag Abend erledigt. Obwohl ich fast einen Finger verloren hätte, als ich es gewagt hab nach einer Fluch der Karibik 2 Doppel-DVD zu greifen, die eigentlich eine, mit EC-Karte bewaffnete, selbsternannte Johnny-Depp-Fan-Club-Vorsitzende haben wollte. by the way: * Wir sehen uns in der HÖLLE, Schlampe * Aber naja, durch einen kleinen Diebstahl-Hinweis beim Security Personal hab ich dann meine DVD doch noch bekommen und das Weihnachtsfest war gerettet.  Obwohl sich ein ganz anderes Geschenk als unerschöpflicher Quell der Freude erwiesen hat: Papa's Nasenhaar-Schneider. Der Spaß war erst zu Ende, als alle Nasenhaare der gesamten Familie das Zeitliche gesegnet hatten. *Schade* Naja, uns bleibt ja die Errinerung....und die Videos, die Jasmin heimlich mit ihrer Kamera aufgenommen hat  

Im übrigen hab ich den ersten Nominee für das schrecklichste Geschenk:

einen geklauten Aschenbecher (für meine zukünftige Wohnung)

von: Mama

Denn hatte sie mir allerdings schon vor Weihnachten mitgebracht. Also nicht, dass ich generell etwas gegen geklaute Aschenbecher einzuwenden hab, aber ich find es etwas besorgniserregend, dass dieses Geschenk 2 Sachen vereint, die gänzlich gegen die Moralvorstellung meiner Mutter verstößt: Rauchen und Stehlen. Vielleicht sollte ich dieses Geschenk - nach den Handtüchern, Geschirr, Besteck und Gardrobenhaken als zarten Hinweis auf "Zieh endlich aus der Kammer aus, aus dem mal mein Ankleidezimmer wird" deuten. Um einem übereilten Rausschmiss zu entgehen habe ich auch dieses Jahr extra auf

mimalicious feat. 20 Gläser Eierflip- "Last Christmas"

in der Karaoke/ Ich-kenn-nur-den-Refrain- Version verzichtet. Aber ich sollte das Glück nicht zu lange herausfordern, noch ein Jahr halte ich das nicht aus.

...Also: Wenn jemand weiß, wo ich eine gemütliche, helle 2-Zimmer Altbauwohnung mit gefliestem Wannenbad; Balkon/Terrasse und Einbauküche im Herzen Berlins finde, ruhig gelegen mit direkter Verkehrsanbindung, 150 Euro/warm, kann er mir ja Bescheid sagen.

"Frohe Weihnachten"

Saturday, December 16, 2006 

Ahhh, *streck*, die vorletzte Woche der Ferien ist zu Ende gegangen und damit auch die letzten anstrengendsten Klausuren. Ab Montag werden die restlichen 5 verbleibenden Schultage nur noch oberhalb der zugelassenen Promille-Grenze bestritten und wenn ich jedes "MonCherie" von hier bis Timbuktu auslutschen muss. Dennoch wird meine gute Laune getrübt durch eine Begegnung die ich letztens hatte: Ich hab mein Zigaretten-schnorrenden, mini-Stalker, den ich übrigens auf "Klopsi" getauft hab, an der Bushaltestelle getroffen. Und wie es so Klopsi's Art ist, hat er mir natürlich haarklein alles erzählt, was so in seinem Leben vor sich geht: Dass er bald mit der Hauptschule fertig ist und mittlerweile so gut ist, dass er wahrscheinlich einen erweiterten Hauptschulabschluss bekommt und vielleicht noch seine Mittlere Reife machen will, obwohl er ja auch ganz gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz hat  Also was für Klopsi und den Rest der Republik sicher eine Bereicherung ist, ist für mich eine mittlere Katastrophe. Hab ich doch nicht glatt in meinem Größenwahn geschworen, dass, wenn dieser Trottel jemals mehr sein wird,als ein Platzhalter in der Evolutionstherie, ich meinen Doktor in Physik machen werde.   . Und was lernen wir aus der Geschicht? Versprecht den Teufel nichts, was ihr am Ende nicht halten könnt. Sieht wohl so aus, als müsste ich die die Zähne zusammenbeißen und die mir die nächsten Jahre meine Maxime "Die Naturwissenschaften haben mindestens genau so eine Angst vor dir, wie du vor ihnen." vorbeten. Aber ich find's toll wie das klingt, "Dr. Jasmin". Löl, dadurch erhalten meine Zahlungerrinerungen, die ich als arbeitslose Physikerin bekommen werde, gleich einen edleren Touch.  Naja, wär aber auch kein großartiger Unterschied zu jetzt. Verratet die Überraschung nicht, aber meine Liebsten erwartet ein buntes Potpourri aus 50 Cent-Geschenken aus der Drogerie. Nur das beste halt. Trotzdem hab ich das Gefühl, das ist immer noch besser als so manch anderes Geschenk was ich so von der lieben Verwandtschaft bekommen hab. Eins der besten war sicherlich das flieder-farbene Briefpapier-Set. Lol, und das obwohl ich es nicht pietätlos finde, sogar Beileidskarten übers Internet zu versenden. Aber, das Jahr ist noch jung und ich bin sicher, der ultimative Tiefpunkt auf der Geschenkeskala ist noch lange nicht erreicht. Also: Die Nominierung für das schrecklichste Weihnachtsgeschenk 2006 läuft; tut euch keine Zwang an, eure schlimmsten mit hinzuzufügen. 

 

Wenn ihr mich jetzt entschuldigen würdet, ich muss mal eben nachschlagen wie man "Kraft" physikalisch berechnet.

Monday, November 13, 2006 

So, jetzt sind wieder etliche Tage vergangen, ohne dass ich was in meinen blog geschrieben hab. Dabei wollt ich mich doch jezt mal wieder öfters darum kümmern  *räusper*. Aber weil der emotionale Balast sich in der letzten Zeit wieder häuft, dachte ich, ich sollte meine Selbstgespräche mal wieder online stellen, denn gute Seelenklempner sind teuer. Letztens war auch wieder so eine Geschichte die meinen Seelenfrieden erheblich geschadet hat:

Wie zumindest mir schon bekannt ist, finden mich alle Arten von Gesocks gaaaaaanz toll. Und ich weiß zwar nicht wie, aber sie schaffen es immer wieder mich zu orten: Letztens stand ich ganz an einem Copy-Shop und habe auf jemanden gewartet. Ein kurzen Augenblick unachtsam und schon war es geschehen: Ein Vertreter der aus der Kategorie
                                  Meet the freak
hat sich neben mich gestellt und mich vollgequatscht. Außnahmsweise war das ja mal kein ganz so aufdringlicher Zeitgenosse, obgleich geistig ein wenig verwirrt. Ungefragt klärte er mich sogleich über seine Heimat Zypern auf, in der er allerdings noch nie war. Dennoch war er total überzeugt davon, dass es dort wie in Israel sei. (....Wo er auch noch gewesen ist; nur mal so als Anmerkung). Dann hatten wir noch nen netten Diskurs über meine Ohrringe, denn er war nicht davon zu überzeugen, dass die "Diamanten" auf meinen Ohrringen unecht sind....Ne is klar, Kollege, ich trag' ne H&M-Jacke mit Zigarettenbrandlöchern und total ausgelutschte adidas-Treter, dazu aber 10,000$ Ohrringe [ Na gut, habta mich erwischt: Eigentlich ist es ja geheim, aber ich bin grad dabei eine neue Stilrichtung zu kreieren, die sich broke-assGLAM nennt. Ist aber noch in der Entwicklungsphase und damit noch nicht VOGUE-tauglich.] Im Laufe des Gesprächs entwickelte er die Wahnvorstellung er könnte mich ja mal in sein zypriotisches Urlaubsparadies entführen. Klingt eigentlich ganz nett, wenn man außer Acht lässt, dass ich aus zuverlässiger Quelle weiß, dass er kurz bevor er mich angequatscht hat, im Copy-Shop noch schnell 2 gratis-Kaffee eingefahren hat (natürlich ohne etwas zu kopieren) und nachgesehen hat ob der Mülleimer noch etwas brauchbares hergibt. Ich weiß was ihr jetzt denkt, aber: Back off, ladies, ich hab ihn zuerst gesehen!!!!!? Sorry, aber ich glaub nicht, J.LO das gemeint hat, als sie "My Love Don't Cost A Thing" gesungen hat!! Aber Gott sei dank, hatte auch dieses Gespräch mal ein Ende und zurück bleiben 2 weitere Sachen, die ich auf meinen weiteren Lebensweg beachten muss:

1. Ich muss mit der bitteren Gewissheit zurechtkommen, dass ein weiterer Spinner in Berlin mein Gesicht kennt.

2. Ich muss herausfinden, wie diese Komiker mich immer finden

Currently reading:
Der Unendliche Plan (Fiction, Poetry and Drama)
By Allende
Sunday, October 29, 2006 

So, jetzt bin ich mit meinem Blog endlich umgezogen und kann hier anfangen, es mir hier bequem zu machen. *streck*