Das Ziel sollte für jeden Ottonormalverbraucher heißen „die erste Million", um endlich frei zu sein und aus dem Sklavensystem (Zeit gegen Lohn) raus zu kommen. Denn was nützt all das Geld, wenn man nicht Zeit für Familie, Hobbies, ja und nicht mal für sich selber und die Gesundheit hat.
Ich werde euch in diesem Kapitel die Frage beantworten, warum eine Million eine magische Zahl ist, wie sie für jedermann erreichbar ist und warum zu viele Leute leider niemals eine Million erreichen werden.
Nun die allerwichtigste Frage zuerst, warum erreichen nur die wenigsten eine Million:
Das Problem liegt auf der Hand. Fast nahezu alle Menschen geben alles, was sie verdienen, wieder aus. Einige sparen, um es anschließend wieder auszugeben. Festzustellen ist, dass besonders die ärmere Schicht Gelder für Kram ausgibt, um sich damit zu befriedigen. Die Mittelschicht gibt ihr Geld für Verbindlichkeiten aus bspw. Autoleasing, Miete, Kredite u.s.w..
Nur die Wohlhabenden leben von passiven Beteiligungen und lassen ihr Geld ständig weiterarbeiten. Sprich, sie duplizieren ständig ihr Vermögen! Später im Kapitel eine Milchbubenrechnung dazu und warum wirklich jeder Cent mehr als nur ein Cent ist.
Nun, die Frage, wie erreicht man eine Million:
Eine Million zu erreichen, ist weniger schwierig als sich die meisten denken. Der einzige Faktor ist die Zeit. Hier paar Beispiele wie man sie erreichen kann.
- Wenn man bei einem Girokonto zu 5% jährlich jeweils jeden Monat 170 Euro einzahlt, hat man nach genau 65 Jahren 132 600 Euro zusammen, welches durch den Zinseszinseffekt genau 1.008 549 Euro ergeben.
- Bei Aktienfonds erreicht man bei Durchschnittlich 8% im Jahr nach bereits 62 Jahren mit nur 50 Euro monatlich sein Ziel oder mit 100 Euro nach bereits 53 Jahren.
Hinweis: Viele Aktienfonds haben in den letzten 20 Jahren eine Durchschnittsrendite von 10% jährlich erwirtschaftet bspw. DWS Vermögensbildungsfonds oder Cominvest Fondak P (informieren Sie sich).
Dieses ist nur eine Beispielrechnung, wer mehr einzahlt, kann natürlich bereits viel früher seine Million erreichen.
Jetzt zur alles entscheidenden Frage warum ist eine Million eine magische Zahl:
Ganz einfach. Ich habe schon vielen Menschen versucht zu erklären, warum eine Million so wichtig ist, dann hieß es oft: „Ja, aber bei eine Inflation von durchschnittlich 3% da ist später die Million nichts mehr wert!" oder „Wie soll ich jeden Monat so viel Geld sparen?".
Ich möchte bei der zweiten Frage anfangen. Hören Sie bspw. auf zu rauchen, geben Sie weniger Geld für unnützes Zeug aus, kaufen sie möglichst preisgünstig ein (nicht alles was teurer ist, ist auch gleich besser). Sparen Sie beim Stromanbieter, beim Benzin etc. Suchen Sie sich einen kleinen Nebenjob.
Zur ersten Frage: Ja richtig, bei einer durchschnittlichen Inflation von 3% jährlich heißt, dass das Geld bereits in 50 Jahren 150% weniger wert ist! In 65 Jahren ist es sogar bereits fast 200% weniger wert. Doch nun denken Sie bitte weiter. Wenn Sie eine Million Euro haben, dann erhalten Sie bei 5% Tagesgeldkonto jedes Jahr 50 000 Euro für nichts bzw. jeden Monat 4.166 Euro (vor Steuer). Nun komme ich zur entscheidenden Frage, warum werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer? Richtig, weil bei den Armen immer weniger Reallohn übrig bleibt und bei den Wohlhabenden zugleich das Geld immer weiter wächst.
Nehmen wir an, Sie haben bereits eine Million auf dem Konto und beziehen risikolos jedes Jahr 50 000 Euro. Anstatt sie jedes Jahr aber die 50 000 Euro runter nehmen, was tun Sie? Richtig, Sie nehmen bspw. nur 25 000 Euro runter. Ist doch immer noch ein netter Zuschuss für's nichts tun oder? Die restlichen 25 000 Euro bleiben auf ihrem Konto, bedeutet jetzt arbeiten statt 1 Million Euro schon 1 025 000 Euro, d.h. bereits im nächsten Jahr werden Sie 1.250 Euro mehr verdienen, nämlich genau 51.250, da Sie dann das ständig so weiter führen, werden Sie sich niemals mehr Sorgen um ihre finanzielle Freiheit machen müssen. Ihr Vermögen steigt und zugleich ihr Einkommen!
Weitere Rechnung bei nur 5 % im Jahr, ( 50 % werden runter genommen, 50% bleiben auf dem Tagesgeldkonto):
Jahr Vermögen passives Einkommen
1. 1000 000 Zinsen insgesamt 50 000 Euro : 2 = 25 000 Euro
2. 1025 000 51 250:2= 25625 Euro
3. 1050 625 52 531:2= 26265 Euro
4. 1076 890 53 844:2= 26922 Euro
5. 1103 812 55 190:2= 27595 Euro
6 1131 407 56 570:2= 28285 Euro
7. 1159 692 57 984:2= 28992 Euro
8. 1188 684 59 434:2= 29717 Euro
9. 1248 118 62 405:2= 31202 Euro
10. 1279 320 63 966:2= 31983 Euro
11. 1311 303 65 565:2= 32782 Euro
12. 1344 085 67 204:2= 33602 Euro
13. 1377 687 68 884:2= 34442 Euro
14. 1412 129 70 606:2= 35303 Euro
15. 1447 432 72 371:2= 36185 Euro
Sie sehen nach weiteren 14 Jahren nach der ersten Million hat sich ihr Vermögen um 447 432 Euro (fast eine halbe Million) erhöht und zugleich ist ihr verfügbares Einkommen von 25 000 Euro im Jahr auf 36 185 Euro gestiegen (vor Steuern).
Ich hoffe Sie verstehen nun, warum ein Cent Geld eben mehr als nur ein Cent ist, wenn man damit richtig umgeht und sein Potential erkennt und warum der richtige Umgang mit Geld Freiheit bedeuten kann!
Des Weiteren haben Sie erkannt, dass sparen zum Millionär nicht nur ein Spruch ist, sondern wirklich die Freiheit bedeuten kann. Man muss sich nicht tot sparen aber eben effektiver wirtschaften und sich genau informieren. Denken Sie immer daran: „Ihnen schenkt keiner etwas, also verschenken bitte auch Sie nichts!"
Der einzige Feind ist die Zeit, doch wäre es denn schlimm, wenn man bspw. erst mit 60 Jahren anfängt und dieses Wissen seinen Kindern weitergibt und Ihnen erklärt, warum man Geld arbeiten lassen sollte? Selbstverständlich nicht, einer sollte damit anfangen!
Ich als Autor jedenfalls werde meinen Kindern später die Macht des Geldes beibringen und meine Kinder werden nicht um einen Job betteln müssen oder Angst haben, dass sie morgen kein Einkommen mehr haben, da bspw. wieder mal plötzlich eine Firma Pleite geht!
Denken Sie daran, die meisten Millionäre auf dieser Welt haben ihr Vermögen geerbt.
Fangen Sie damit an, Ihrem Kind nicht nur bereits ein kleines Vermögen zu vererben, sondern geben Sie ihm bereits das Wissen über Geld mit. Dieses Wissen ist wichtiger als die Summe des Vermögens, denn schauen sie sich mal um, wie viele plötzliche Millionäre (bspw. durch Lottogewinn) wieder arm sind oder gar Schulden haben. Der richtige Umgang mit Geld ist also viel wichtiger als ein derzeit gutes Einkommen, ein wahrer Gewinn ist nur ein „passives Einkommen", unabhängig von Zeit, eigener Arbeitskraft + Gesundheitszustand! Ihr Ziel sollte also immer das Passive Einkommen sein!