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MyPassion Ersonnen und ersponnen by Skorpion - Raubkopierer gehen ins Gefängnis. Direkt!

Skorpion



Last Updated: 11/1/2009

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Tuesday, October 06, 2009 
Gefunden

ohne zu suchen

Gesucht

ohne zu finden

Finderlohn?

Hohn!


Verloren

nichts unversucht

gelassen

Versucht

gelassen

zu verlieren

Gelassenheit?

Frei!


Findungssucht

Suchverlust

Suchtsuche

Findungsverlust

verloren

- und gefunden.

Mich.

Thursday, October 01, 2009 
So oft stand ich an fremden Ufern schon
und neuen
es war nie falsch - und doch ...
nicht richtig
dann suchte ich die Ferne
soweit meine blaugrauen Sterne
blicken konnten
Ausschau haltend nach
Dir
immer schon
meinem Odysseus auf den Meeren
sehnend
im Ozean deiner blauen Augen
zu versinken
wissend
Du würdest mich halten
mich beschützen
dass kein Leid mir geschähe
an meinem Ufer
stehe ich wieder
und die Nebel fallen wie
Schleier
als die weißen Segel deines
Schiffes am fernen
Horizont
mich leise flüsternd wecken.
Endlich.

(Nachtrag, inspiriert durch Ulysses ;-) thx.)

So fern noch - und doch ...
schon nah. Ist er
und flüstert mir ins Ohr
die Worte
ich verstehe sie wohl ...
die warmen
zarten
herzberührt
seelenumarmt
nicht neu
wiedergefunden - nach einer
Odyssee.
Nebelverschleiert.
Thursday, September 24, 2009 

Traumschön

Samtig. Schwarz. Und -

Ein wenig gefährlich

Schmiegt sich die Nacht wie ein Umhang

Um sie

Umhüllt sie - und ihn

Zauberblütenstaub klebt in ihren Haaren

Noch - verfangen -

Magisch dieser Ort

Diese Nacht

Septemberhonigsüß

Tropft schweres Rot in

Tiefes Schwarz

Wunderblau leuchtet, was spiegelglatt

Zuvor - kräuselt

Nun sich um nachtschwang’res

Geheimnis

Silbrigweiße Flügelschläge teilen

Wunderstill die Nacht

Die selbst

Beim ersten Hahnenschrei noch

Nicht enden will

Sterne pflücken sie von

Glasklarem Wasser

Tauchen ein in schwärzestes

Schwarz

Hinab

Einen Schatz zu finden

Den ein jeder doch im Herzen

Trägt

Rastend auf dem Grund

Der Sehnsucht

Der Liebe

Der Lust

Der Zärtlichkeit

Verschmolzen wieder

Was doch immer so war

Samtig. Schwarz.

Von dieser Nacht verschlungen.

Friday, September 11, 2009 

Weißt du noch?


Weißt du noch?

Ich liebe dieses Spiel

mich zu erinnern - mit dir -

was gestern war

Weißt du noch?

Doch du bist nicht mehr da.


Weißt du noch?

Liebe sucht nicht

Liebe findet

dich und mich

Weißt du noch?

Es stand in meinem Gesicht.


Weißt du noch?

Wege entstehen beim Gehen

Wenn du etwas wirklich willst

wirst du sie suchen, Wege

Weißt du noch?

Du wolltest nicht, suchtest eine Ausrede.


Weißt du noch?

Du hast mein Herz berührt

Fehler wollt’ ich keine seh’n

Tausendmal verführt

Weißt du noch?

Und trotzdem musst du geh’n.


Weißt du noch?

Denk’ ich bei mir

frei und unbeschwert

und voller Lachen

Ich weiß es doch!

Dieses Spiel kann ich auch alleine schaffen.

Tuesday, August 25, 2009 
Was wisst ihr schon von mir? Wer kennt mich? Kenne ich selbst mich überhaupt gut genug?
Wer bin ich jetzt? Heute? Eine andere als gestern ...?! Liebe ...

Die Ratio, die Realität, die Augen, die Ohren -
das Herz hat sie alle gegen sich.
Und doch schlägt es kraftvoll weiter.
Immer.
Manchmal schneller als gewöhnlich.
Dann fühlt es sich eng an,
eingeschnürt.
In diesen Momenten meldet sich die
Sehnsucht -
mächtig und eindrucksvoll.
Wie leicht es wäre zu glauben,
zu vertrauen.
Es würde Ruhe einkehren.
Endlich Ruhe.
Genießen.
Und aus Irrglaube wird Glaube.
Und aus Misstrauen Vertrauen.
Immer!
Sagt die Sehnsucht.
Und aus Glaube wird Irrglaube.
Und aus Vertrauen Misstrauen.
Immer!
Sagen sie alle.
Die Ratio, die Realität, die Augen, die Ohren.
Und das kleine dumme Herz steht wieder
völlig allein da,
schmerzt still vor sich hin.
In manchen Stunden gesellt sich gar
der Bauch hinzu.
Ein tolles Gespann, die Zwei.
Die Blinde führt den Tauben.
Die Ratio aber lacht sich still ins
Fäustchen ... geht ihr nur.
Ihr wisst, wohin es führt -
immer nur hinters hinters
Licht!
Immer?
Friday, August 21, 2009 
Du sagst, du liebst mich -
doch mein Herz fühlt es nicht.

Du sagst, du willst mich -
doch mein Verstand glaubt es nicht.

Du sagst, du vermisst mich -
doch mein Bauch weiß, es geht nur um dich.

Lass mich - ich will dich!

Wednesday, July 29, 2009 
............

An der Nase eines Mannes....

.. ..

... erkennt man seinen Johannes! Was für ein bescheuerter Spruch. Wie soll denn das, bitteschön, gehen? Meinen Freund Johannes erkenne ich nicht nur an seiner Nase. Aber das ist damit wohl nicht gemeint.

Die Männer und ihr bestes Stück. Viel Aufhebens wird darum gemacht. Huldigt Frau es nicht ausreichend, ist er beleidigt. In dieser Beziehung sind die Herren der Schöpfung echte Divos.

Größe und Form scheint ihnen besonders wichtig - aber wehe, es mangelt an Selbstbewusstsein! Dann ist die Größe plötzlich nicht entscheidend. Nein, umgehen können sollte er mit seinem Schwanz - sagt ER. Und überhaupt: Schließlich besteht ein Mann nicht nur aus Schwanz.

Wenn es „untenrum“ nicht reicht (allerdings würden wir Frauen ja immer beteuern, dass, egal wie groß oder klein, dick oder dünn er sei, wir immer unser Vergnügen fänden) könnte er seine Geschicklichkeit ja immer noch mit Fingern und Zunge unter Beweis stellen.

Das ist ja alles ganz hübsch. Doch ich sage Ihnen: Gelogen. Es ist alles gelogen! Natürlich wollen Männer ob „ihrer“ Größe und Formschönheit bewundert werden. Und natürlich ist auch der Damenwelt ein großer Schwanz lieber als ein kleiner. Was aber sollen sie denn schon groß sagen, die Ladys, wenn er nun mal nicht so besonders gut ausgestattet ist?! Hm? Dankeschön, Aufwiedersehen?! Bist Du schon drin? ... Männer und ihr Ego ...

Wohl dem, der mit einem Prachtexemplar ausgestattet ist. Ihre Bewunderung, die Gier in ihren Augen, wird sich positiv auf sein Stehvermögen auswirken.

Wie? Sie sind entrüstet, meine Herren? Fühlen sich diskriminiert? Sie zeichnen sich durch mehr aus als ihren Schwanz? Das mag stimmen. Doch überlegen Sie mal. Große Brüste, kleine Brüste. Läuft Ihnen nicht das Wasser im Munde zusammen, wenn Sie an eine spanische Nummer denken? Das scheint mit einer vollbusigen Dame doch viel Erfolg versprechender. Und wenn ich mich recht entsinne, ist es bei Männern normal, dass sie ungeniert starren und sich pubertär mit Gleichgesinnten über Prachttitten unterhalten - allesamt Hechte im Karpfenteich.

Ja, und nun kommen die Frauen daher und wollen es Ihnen auch noch gleich tun. Ein Weltbild bricht zusammen. Doch am Ende passt zu jedem Pott ein Deckel, heißt es.

Aber Ladys - keine falsche Bescheidenheit, nicht die Nase eines Mannes bringt sie zum Orgasmus. Obwohl ... bleiben Sie neugierig!

.. ..

.. ..

© Skorpion 2008

manchmal finde ich doch glatt unveröffentlichte Schätze ;-))

Thursday, July 23, 2009 
Ahnungslos hineingestürzt
Ungeahnt, dass es sich so anfühlen würde
Erahnt, wie es ausgehen könnte

Hoffnungsvoll aufgestiegen
Unverhofft verstrickt in tausende Worte
Gehofft, dass es besser würde

Liebevoll gepflegt
Ungeliebt gefühlt, nach Schönem gesucht
Lieblos behandelt

Suchend immer wieder
Unversucht nichts gelassen
Sehnsüchtig, doch verloren.
Sunday, June 14, 2009 
(unbedingt im Erzählton des "Die Sendung mit der Maus" -Sprechers lesen ;-))

Hier kommt die Maus ...
 
 
... ich habe ein Problem. Ich brauche einen vierten Mann!
Das wurde mir neulich klar, als die Sabine - das ist meine beste Freundin, so sehr von dem Kai, ihrem Mann, schwärmte. Der ist nämlich so ein patenter Kerl!
Das Bad hat der Kai neu gefliest - und in der Küche supertoll neue Stromleitungen verlegt. Jetzt hat die Sabine wirklich überall eine Steckdose. Na prima!
Und? Was und? Naja, ob der Kai sich denn ab und an mit der gleichen Akribie auch um ihre Dose kümmere, habe ich die Sabine wohl etwas zu direkt gefragt. Die Sabine wurde puterrot und gab kleinlaut zu, dass der Kai abends immer zu k.o. sei. ABER er ist so ein toller Ehemann und er tut ja alles für sie. Und so wichtig wäre Sex nun auch wieder nicht. Nicht?!
 
Oh doch. Ich habe super geilen Sex mit dem Paul; wir können einfach die Finger nicht voneinander lassen. Was wohl auch der Grund dafür ist, dass mein Abflussrohr im Bad immer noch verstopft ist. Das schafft der Paul nämlich nicht, so ein Wochenende bei mir ist eben immer ziemlich anstrengend.
Zum Reden kommen wir natürlich auch nicht. Der aufgestaute, nicht ausgelebte Sex einer ganzen Woche will schließlich kompensiert werden.
Jeden Dienstag treffe ich meinen besten Freund, den Nils. Der ist Intendant an unserem Stadttheater. Mit ihm kann ich stundenlang reden und komme auch kulturell auf meine Kosten.
Verliebt habe ich mich allerdings in Jan. Der Jan sieht einfach blendend aus - so ein richtiger Vorzeigemann, den würde ich sehr gerne mit zum nächsten Kongress der Powerfrauen nehmen, eben weil er so vorzeigbar ist.
Was aber mache ich hinterher? Der Jan ist nämlich ein sauschlechter Liebhaber. Zudem ist er auch immer schnell müde, so dass er sicherlich bald nach Hause fahren möchte. Also würde ich mich zu später Stunde noch mit Paul treffen, den ich nicht liebe, der mir aber die besten Orgasmen schenkt.
Am Montag leihe ich mir auf jeden Fall mal den Kai von der Sabine aus, damit die Verstopfungen ein Ende haben und dann ist ja auch schon wieder der Dienstagsmann dran.
 
Der Kai erwies sich nicht nur im Bad als äußerst talentiert, nee, der ist auch im Bett mehr als passabel. Ich ahne, warum er bei der Sabine immer zu müde ist ...
Der Paul hingegen ist ein leidenschaftlicher Theatergänger geworden, wir diskutieren bis spät in die Nacht. Und der wunderschöne Jan kann sogar Steckdosen verlegen. Verliebt habe ich mich in den Nils, meinen besten Freund - aber der will partout keinen Sex mit mir haben, weil wir sonst keine Freunde mehr sein können. Es ist wie verhext.
Coffee to go, 2 in 1, wash and go, - vier Männer in einer Person? Man to go? I don’t know. Bleiben Sie neugierig.
 
 
© Skorpion 2008
Friday, June 05, 2009 
15.05.2007
Haben Sie schon mal im Bett gepupst, meine Damen? Nein, nein – ich meine nicht diesen kleinen süßen Carrie-Bradshaw-Pups, der sich doch beinahe noch ladylike kaum hörbar seinen Weg bahnt und dennoch ziemlich peinlich ist. Was ich meine ... Nee, lassen Sie mich anders beginnen ...

Kolumne zu Ende lesen? Bitte hier entlang -->

Wenn so ein Link nicht mehr existent ist - ist das ziemlich blöd :D
Nun aber vollständig :)

„Flatulenzia Passionata“


Haben Sie schon mal im Bett gepupst, meine Damen? Nein, nein – ich meine nicht diesen kleinen süßen Carrie-Bradshaw-Pups, der sich doch beinahe noch ladylike kaum hörbar seinen Weg bahnt und dennoch ziemlich peinlich ist. Was ich meine ... Nee, lassen Sie mich anders beginnen ...
 
Dates. Wie bereiten wir uns darauf vor? Er? Sie?
Während sie bereits Tage vorher überlegt und probiert, was sie wohl zum ersten Date anzieht, springt er einfach in Jeans und Hemd und fühlt sich wohl. Wie sexy darf sie sich beim ersten Date anziehen? Was trägt sie drunter? Sex beim ersten Date? Hm, warum nicht?
 
Hat er sich Gedanken darüber gemacht, was er Tags zuvor vielleicht besser nicht essen sollte? Wohl kaum – Männer haben einen Kuhmagen, es passt jede Menge hinein, und es ist egal, in welcher Konstellation.
Sie hingegen überlegen sich, was sie besser nicht essen sollten. Kein Knoblauch am Vortag, kein blähendes Gemüse am Tag des Dates, kurz: nichts, was in irgendeiner Weise die Verdauung übel beeinträchtigen oder für unangenehm riechende Ausdünstungen sorgen könnte.
 
Natürlich ist Essen gehen ideal für ein erstes Date. Man überbrückt Zeit, ist nicht permanentem Redezwang ausgesetzt, bekommt Vorlieben und „No-goes“ mit und einen ersten (vielleicht alles entscheidenden) Eindruck von seinen/ihren Tischmanieren.
Während Sie Ihr Gericht sorgfältig auswählen, um ja keinen Transpirationsausbruch vom zu scharfen Essen (Achtung indisch!) zu erleiden oder hinterher einen Vertrag mit Vivil, Tic Tac oder Mentos abschließen zu müssen, bestellt er munter ein Steak mit einer riesigen Portion Zwiebeln, Salat mit Knoblauchsoße und dazu ein Bier. Mit dem Ausspruch „Ich liebe Knoblauch“ tunkt er sein Brot zum wiederholten Male in die Aioli Soße und isst mit großem Appetit.
Sie hingegen hassen Knobi, dippen aber notgedrungen ein wenig widerwillig in der Soße herum, denn es heißt ja, man würde es beim jeweils anderen nicht riechen, wenn beide Knoblauch essen (bei den Mengen, die Ihr Gegenüber verzehrt jedoch eher unwahrscheinlich).
 
Alles in allem bis hierher ein gelungener Abend. Der Knobi-Zwiebel-Bier-Fahne trotzend landen Sie küssend vor seiner Haustür. Seine liebevollen bis leidenschaftlichen Küsse befördern Sie alsbald in höhere Sphären, vergessen der immer dominanter werdende Geruch nach Knoblauch, der Geschmack nach Zwiebeln. Längst hat die Leidenschaft, die Gier nach hemmungslosem Sex, die Oberhand gewonnen.
Doch kaum dass Sie sich in seinem nicht gemachten Bett fläzen - übereinander, untereinander, aufeinander - entweichen auch schon erste Gase in Form eines verhaltenen „Bäuerchens“. Bevor es so richtig abgeht flüchtet er dann doch erst einmal aufs Klo. Ja, ja, die Zwiebeln, sie haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
 
Wie gut, dass Ihnen das nicht passieren kann, schließlich haben Sie sich ja gut vorbereitet. Doch scheinbar hat das bisschen Brot mit Aioli und das lange Sitzen schon ausgereicht in Ihrem Bauch für ein klein wenig Unruhe zu sorgen, die sie jedoch hartnäckig ignorieren und unterdrücken.
 
Ihr Date erweist sich als exzellenter Liebhaber mit Stehvermögen, der Sie von einem Gipfel zum nächsten vögelt, Sie durch die Täler hindurch streichelt, küsst, bespielt, nur um Sie noch explosiver gipfeln zu lassen. Und das tun Sie. Explodieren. Das Eine geht nicht mehr ohne das Andere. Mitten hinein in die schönste Ekstase kracht ein unterdrückter Pups. „Scheiße, tut mir Leid!“ Sie erröten noch ein bisschen mehr und möchten am liebsten im Erdboden versinken. „Scheiße zum Glück nicht – ist doch nicht schlimm.“
Ja, die Männer. Sie können einer leidenschaftlichen Frau nichts übel nehmen. Und so ein kleiner Lust-Pups tut der Leidenschaft keinen Abbruch, sorgt bestenfalls für etwas Heiterkeit.
 
Also Ladies, geißeln Sie sich nicht, essen Sie, worauf auch immer Sie Lust haben, ziehen Sie an, was Ihnen gefällt – und machen Sie sich einfach nicht so viele Gedanken.
„Was geht ab?“ – bekommt für mich eine ganz neue Bedeutung. Lassen Sie es auch in Zukunft ordentlich Krachen – und immer hübsch neugierig bleiben.
 
 
© Skorpion 2007