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Solari



Last Updated: 5/12/2009

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Sunday, May 17, 2009 


Die Kelten sind zurück - können sie an alte Erfolge anknüpfen?

Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, als ich die MANIC STREET PREACHERS für mich entdeckte. Es war 1998, die Waliser hatten gerade "This Is My Truth Tell Me Yours" veröffentlicht und die Musik der Jungs dröhnte aus den Musikkanälen und Radios der Republik. Vor allem die wunderbare Ballade 'The Everlasting' verzauberte mich und ließ mich am Tag der Veröffentlichung den Plattenladen stürmen. Und dann war auch mein erstes Treffen mit der Nadel – mit der Tätowiernadel versteht sich. Welcher Song lief?...


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Thursday, May 14, 2009 

Ministry - Adios...Putas Madres


2009: George W. Bush tritt ab − 2009 Ministry verabschieden sich für immer bei ihren Fans. Zufall? Eins ist klar: Unter Everybodys Darling Barack Obama macht das Stänkern gegen die Obrigkeit der USA nur halb soviel Spaß. 

Nach einem sehr mäßigen Live-Album, kommt nun einige Wochen später auch die dazugehörige Doppel-DVD in die Läden. Frag ich mich nur, warum man nicht parallel veröffentlicht hat. Egal. DVD-Player an: "Let's Go". Jawohl − die Boxen dröhnen, Onkel Al hat den Wein weggestellt und wütet auf der Bühne. Die Fans tun es ihm gleich und flippen völlig aus. Was jedoch sofort unangenehm ins Auge fällt ist die Tatsache, dass Ministry hier nicht ein Konzert...


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Thursday, May 14, 2009 


Am 28. Mai erscheint mit "Skyforger" das lang ersehnte neue Album der finnischen Himmelstürmer von AMORPHIS. Warum das Album "Silent Waters" sogar noch toppen kann und in der Redaktion bereits als ein ganz heißer Kandidat auf das Album des Jahres gehandelt wird, verrät uns hoffentlich Gitarrengott Esa Holopainen auf der POWERMETAL.de-Couch. Und ab dafür! 


Enrico:
Hallo Esa, schön mit dir zu sprechen. Glückwunsch zu eurem neuen Album. Ich weiß, es ist eine dumme Frage, aber: Bist du zufrieden mit dem Ergebnis von "Skyforger"?   


Esa:
Danke zunächst. Ja, ich bin wirklich sehr zufrieden mit "Skyforger". Es klingt zwar auch blöd, aber es ist nun mal so, dass es besser ist, als wir erwartet hätten. Es ist viel mehr heraus zu hören, als ursprünglich geplant war. 


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Tuesday, May 12, 2009 

Tori Amos - Abnormally Attracted To Sin


Es gibt Künstler, da weiß man schon bevor die erste Note geschrieben wird, dass nur große Kunst heraus kommen kann. Eine dieser Künstler ist zweifellos Toris Amos. Die Amerikanerin schafft es, in spielerischer Regelmäßigkeit Alben zu veröffentlichen, die ihre Kritiker und Fans in Ekstase versetzen. Und dabei versucht sie erst gar nicht auf aktuelle Trends, angesagte Producer und Songschreiber zu setzen. Ihre zeitlose Musik, ihre gefühlvolle Balladen und ihre außergewöhnliche Stimme brachten ihr im Laufe der Zeit den berechtigten Respekt als eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit.


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Tuesday, May 12, 2009 


Und das Karussell dreht sich und dreht sich. Ich würde wirklich gern mal ein paar Marilyn Manson-Alben hören, die mit konstantem Line Up aufgenommen wurden. Vielleicht würde man dann endlich eine rote Linie im Werk des amerikanischen Exzentrikers erkennen. Denn wenn wir ehrlich sind, kam musikalisch in den letzten Jahren wenig Großartiges aus dem Hause Brian Warner. Nun ist Twiggy Ramirez wieder an Bord, nachdem es ihm 2002 zu langweilig geworden war. Dafür wurde Rob Holliday wieder vor die Tür gesetzt. Langsam erinnert mich das Bandkarussell an Kiss. Ob da "The High End Of Low" der ersehnte Befreiungsschlag geworden ist? Zweifel sind berechtigt...


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Tuesday, May 12, 2009 

Nick Cave & The Bad Seeds - From Her To Eternity - The Firstborn Is Dead


Wenn ich meiner Oma eine coole Jeans anziehe, bleibt sie immer noch meine Oma und wird nicht plötzlich zum Teenager. Bei Musik ist das eigentlich genauso − Alt bliebt Alt. Doch auch angestaubte Werke erhalten dank der modernen Technik eine Wiedergeburt. Von einer zweiten Chance zu sprechen, wäre im Fall von Nick Cave eine Unverschämtheit. Seit Jahrzehnten treibt er sich musikalisch abseits des Mainstreams herum − dennoch ist er mittlerweile eine Person dessen. 

Nun gibt es für alle Fans und die, die es werden wollen die passende Gelegenheit seine Nick Cave (and the Bad Seeds)-Sammlung aufzustocken. Denn im Laufe der Zeit sollen alle 14 Alben der Band digital überarbeit und neu veröffentlicht werden − alle als CD + DVD.


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Nick Cave & The Bad Seeds - Kicking Against The Pricks - Your Funeral... My Trial


Die ersten beiden Alben sind verdaut, schon kam mit "Kicking Against The Bricks" 1986 der nächste Streich. Heute wird ja dem dritten Album immer eine ganz besondere Bedeutung unterstellt. Hopp oder Topp heißt es da. Und was macht Nick Cave? Um sich dieser existenziellen Frage gar nicht erst stellen zu müssen, bringt er und seine Band ein Cover-Album heraus. Köpfchen muss man haben. Zwölf Songs befinden sich auf dem Tonträger − nun kann man erstmalig von "normalen" und radiotauglichen Songs sprechen. Unter anderem glänzt Cave in einer starken Version von "I'm Gonna Kill That Woman" von John Lee Hooker. Aber auch Lou Reeds "All Tomorrows Parties" wird von den Bad Seeds umgemodelt.


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Tuesday, May 12, 2009 
Erasure - Total Pop! The First 40 Hits


"Let's face it − There is nothing Kraftwerk did that Erasure didn't do better, for longer and while wearing a blue sequinned cowboy hat and chaps." − Caitlin Moran − The Times (Juni 2005)

So und nicht anders werden es wohl alle Fans der Kultgruppe Erasure sehen. Und ganz Unrecht hat die Dame sicherlich nicht. Schaut man sich allein die Erfolge in ihrem Heimatland England an, dann wird klar, warum viele Erasure als die größte Synthie Pop-Band der Welt sehen. Und weil man mit den alten Hits immer noch Geld verdienen kann und will, kommt nun "Total Pop! − The First 40 Hits". Meine Fresse − wie viele Bands haben überhaupt 40 Hits? Vor 17 Jahren erschien der erste Teil der Compilation, der damals die ersten 20 Hits der Band auf einen Silberling gebrannt hatte.


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Tuesday, May 12, 2009 


10 Jahre ist es her, dass ich das erste Mal eine Subway To Sally-Show sehen durfte. Es war das Wave-Gotik-Treffen 1999. „Hochzeit“ war gerade frisch auf dem Markt, als ich das erste Mal den Blondschopf Eric Fish über die Bühne springen sah. Nun haben wir 2009. Eines hat sich bisher nicht geändert. Ich war noch nie auf einem Subway To Sally-Konzert. Zwar hab ich die Potsdamer schon über zehn Mal live erleben dürfen, doch da sie bei gefühlt jedem zweiten Festival die Bühne beackern, sah ich mich noch nie genötigt, mich in die Wellen eines Fulltime-Konzertes zu stürzen....


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Tuesday, May 12, 2009 


Zerhacken bis das Ohr einschläft. Kopfschütteln der anderen Art ist garantiert!

Es gibt Alben, da weiß man nach zwei Sekunden, warum die Welt dieses Werk braucht. Warum die Welt nun unbedingt ein Remix-Album von PRONG benötigt, ist mir auch noch einigen Wochen immer noch ein Rätsel. War ihr 2007er Rundumschlag "The Power Of The Damager" ein derber Schlag in die Fresse all jener, die PRONG schon längst beerdigt hatten, hauen sich PRONG mit "The Power Of The Damn Mixxer" die scharfen Zähne selber raus.


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Tuesday, May 12, 2009 



Auch wenn man nicht unbedingt auf Hardcore steht, an einer Band kommt der geneigte Metaller nicht vorbei: HATEBREED. Die Truppe um Wüterich und Kampfschlumpf Jamey Jasta bringt seit Jahren hochklassige Alben heraus und darf sogar auf dem Hardcore-Feindlichen Wacken Open Air die Mosh Pits zum Beben bringen. Erst kürzlich beschenkten sie uns mit der Live-DVD „Live Dominance“ – ein wahres Meisterwerk. Also mein Wohnzimmer hat selten solch einen aggressiven Circle Pit gesehen - „Destroy Everything“ im wahrsten Sinne des Wortes eben.


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Rezension - Mantus: Königreich der Angst




Nicht jede Reunion ist nützlich für die Menschheit. Nach einigen Jahren der Ruhe entschlossen sich Martin Schindler und seine Schwester Tina ein „triumphales“ Comeback zu starten. Ehrlich gesagt, hab ich nie mitbekommen, dass es diese Formation nicht mehr gab. Ja, ich habe sogar ein altes Werk im Schrank stehen („Abschied“), was mich zu seiner Zeit gut unterhalten konnte. Doch als ich mich irgendwann aus den Klauen der immer oberflächlicher werdenden Gothic-Szene befreien konnte, flog auch diese Scheibe auf den Dachboden. Damals grenzte die Musik schon hart an der Grenze zur Lächerlichkeit. Triefend vor Trauer und künstlicher Melancholie diente MANTUS nur als Beiwerk zu einer Trash-Party.


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