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Saturday, March 21, 2009
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Der Amoklauf von Winnenden hat nicht nur 16 Tote verursacht, sondern auch einen wiederaufkeimenden Schrei nach Killerspiel-Verboten. Ist ja auch leicht, jetzt ein Verbot zu fordern um fortan vor solchen Amokläufen geschützt zu sein! Das kann man sich ja jetzt zum Trost einreden!
Ist aber schonmal jemandem aufgefallen, dass es schon VOR den Killerspielen und PCs Amokläufe gab (spiegel Wissen nennt führt als ersten großen Amoklauf den von 1964 auf http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/06/60/dokument.html?titel=Die+schlimmsten+Amokl%C3%A4ufe&id=64580660&top=Lexikon&suchbegriff=amoklauf&quellen=&qcrubrik=recht )? Natürlich werden Amokläufe häufiger - es gibt ja auch immer mehr Menschen, also auch immer mehr Jugendliche, die mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen und mit einem Massaker ihr Leben beenden! Weiterhin sind die sogenannten Killerspiele weit verbreitet - mehrere Millionen Menschen metzeln allabendlich an ihrem Computer. Da ist es doch nur wahrscheinlich, dass auch bei einem Amokläufer solche Spiele gefunden werden! Aber Millionen Spieler metzeln und sind fern ab, als Amokläufer in die Geschichtsbücher einzugehen. Allerwahrscheinlichkeit nach hat der Täter auch ein Windows-Betriebssystem - warum schiebt man die Schuld nicht darauf? Windows - Sofort verbieten! Windows-Betriebssysteme hatten schließlich alle Amokläufer (die Killerspiele auf ihrem PC hatten) - eine große, nicht zu übersehende Gemeinsamkeit also! Und vermutlich haben auch alle Amokläufer der jüngeren Vergangenheit Brot gegessen - warum verbietet man das nicht? Irgendeinen Zusammenhang wird man da bestimmt auch finden können.
Also ehrlich gesagt: Die Killerspiel-Debatten kotzen mich an! Bei jedem mit realen Gegnern gespielten Mensch-Ärgere-Dich-Nicht werden mehr Emotionen freigesetzt, als beim Schießen auf virtuelle Gegner! Aber kein Mensch würde jemals auf die Idee kommen, solch ein Familienspiel zu verbieten! (und welcher Verlierer ist nicht schon einmal wütend aufgestanden und hat vor Möbel getreten? - ein kleiner Amoklauf also findet häufiger statt, auch wenn dem Menschen eine Waffe fehlt)
Um wirklich einen statistischen Zusammenhang zwischen Killerspiel und Amoklauf herstellen zu können, müßte es viel mehr Schulmassaker geben! Glücklicherweise treten diese Massaker doch recht selten auf! Aber das erschwert für die Wissenschaftler das Finden von Gemeinsamkeiten! Und da wird das erstbeste gemeinsame Merkmal genommen, was man finden kann - halt die Killerspiele! Vielleicht wurde Tim K. aber auch durch die Beschreibung des Massakers von Alabama in den heute-Nachrichten inspiriert, das am Vortag stattgefunden hat. Zeitlich käme es hin: Tim hat erst ab 19:40 Uhr mit seinem virtuellen Gemetzel begonnen - da war "heute" gerade zuende. Aber das geht ja auch nicht, dass man eine Nachrichten-Sendung verbietet; ist ja auch unwahrscheinlich, dass da ein Zusammenhang besteht ...
Natürlich will ich nicht ausschließen, dass Computerspiele (halt solche Killerspiele) auch auf die Psyche von Jugendlichen einwirken können - aber woher hatte Tim denn diese Spiele? Sie werden erst ab 18 Jahren verkauft! Von daher hätte Tim diese Spiele garnicht besitzen dürfen! Wenn er sie selbst kaufen konnte, dann sollten allerhöchstens die Kontrollen zum Verkauf solcher Spiele verstärkt werden; wenn seine Eltern ihm die Spiele gekauft haben, tragen die eine große Mitschuld an den Toten! Wozu gibt es denn die Altersfreigaben, wenn nicht deshalb, dass auch die Eltern darauf achten können, dass ihre Kinder nur altersgerechte Spiele bekommen können! Aber die Eltern sind ja viel zu sehr zu bedauern, als dass man ihnen deswegen Vorwürfe machen könnte ...
Wenn ich mir ja sicher wäre, dass ein Killerspiel-Verbot tatsächlich solche Massaker verhindern könnte, dann würde ich es ja auch unterstützen! Aber auch ohne diese Spiele wird irgenwann (hoffentlich in ferner Zukunft!) ein Massaker stattfinden, ebenso wie es vorher schon Massaker gegeben hat! Und der Spielehandel würde nur mehr in den Untergrund gedrängt und viel unkontrollierbarer werden! Dann würden Killerspiele nur gehandelt wie jetzt die Drogen, Waffen, Kinderpornos ... Aber es gäbe nicht einen Amoktoten weniger!
Aber ein Killerspiel-Verbot ist halt populär und kostet viel weniger als eine Umgestaltung des Schulwesens! Liebe Politiker: Verschärft noch ein paar Gesetzt (gegen die die Eltern im Fall Winnenden ohnehin verstoßen haben), das kostet garnichts; spart weiter an den Kontrollen zur Einhaltung der Gesetze, das würde nämlich viel kosten; und dann wascht Eure Hände in Unschuld wenn der nächste Amoklauf kommt - vorher sind sowieso Wahlen und niemand kann Euch zur Verantwortung ziehen!
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Tuesday, February 03, 2009
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Wer bislang dachte, dass mit 173000 Datenschutzverstößen ja mal ein Ende in dem Skandal erreicht sein müßte, der irrt! Erst heute mußte der Bahnchef ja zugeben, dass ALLE Mitarbeiter bespitzelt wurden. Ehrlich gesagt glaube ich immer noch nicht an ein Ende: Vermutlich wird nächste Woche bekannt werden, dass nicht nur die Mitarbeiter, Ehepartner und Kinder betroffen waren, sondern auch noch Eltern, Geschwister, Nachbarn, Freunde und Bekannte ... Aber immerhin hat Mehdorn ja inzwischen zugegeben, etwas "übereifrig" gehandelt zu haben, obwohl er doch noch vor ein paar Tagen diese Angelegenheit mit dem Briefmarkenkauf verglichen hat, bei dem der Betriebsrat ja auch nicht hinzu gezogen würde. Und als richtig "schlimm" scheint er die ganze Angelegenheit nie richtig empfunden zu haben, wenn man mal seine Aussagen in der Presse verfolgt - es war für ihn wohl nur eine kleine, unschöne Verfehlung (der keinesfalls seinen Rücktritt rechtfertigt). Aber wenn man das ganze auf netzpolitik.org verfolgt, dann bekommt man einen ganz anderen Eindruck! Markus Beckedahl hat sich des Themas einmal angenommen und einen Artikel dazu verfasst ( Link zum Artikel), der neben einer Auflistung der bis zum 31.1. bekannt gewordenen Schnüffel-Projekte auch einen Link zu einem internen Memo enthält. Dieses interne Memo, was dort veröffentlicht wird, scheint der Bahn aber garnicht zu gefallen! Heute nämlich schickte die Bahn Herrn Beckedahl eine Abmahnung, damit dieses Memo sofort von der Seite genommen wird. siehe hierDa frage ich mich: Warum regt sich die Bahn deswegen auf? Das war doch nur sowas wie ein "Briefmarkenkauf"! Und nur, weil jemand ein internes Memo zum Breifmarkenkauf veröffentlicht, muß man diesen Menschen doch nicht gleich abmahnen! Also ob dieses interne Memo bald verschwindet, und wann das passiert, weiß ich natürlich nicht. Aber sicherheitshalber hab ich es mal runtergeladen - als dezentrale Sicherheitskopie sozusagen! Denn das muß doch nicht sein, dass so wichtige Dateien einfach so verschwinden und keinem mehr zur Verfügung stehen ... (Eine weiterhehende, persönliche Meinung schreib ich jetzt mal nicht - das würde auch nur zu Beleidigungsklagen und Abmahnungen führen ;-))
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Friday, January 23, 2009
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Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in die Aktien der Commerzbank investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute noch 215,28 Euro übrig.
Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in Krombacher Bier investiert hat, konnte: - 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen - war ständig heiter - hatte viel Spaß - hat den Regenwald gerettet - und hat heute noch Leergut im Wert 223,20 Euro!
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Monday, December 15, 2008
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Es kommt ja nicht von mir, sondern es steht in der New York Times! Und zwar exakt hier: http://bits.blogs.nytimes.com/ Okay, 46% der Frauen und 30% der Männer würden also lieber auf 2 Wochen Sex verzichten als auf 2 Wochen Internet! Also ich wurde da ja nicht gefragt ... Aber diese Meldung erklärt denn auch den Trend der Bekleidungsindustrie, funktionelle Kleidung zu entwerfen! Und hier ist die Hose für alle Internet-Junkies: http://www.yankodesign.com/Sogar mit Bild  Also für mich gibt's schon Sachen, die ich lieber mache als Internet-surfen ...
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Saturday, November 08, 2008
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Zutaten: - 1 Tasse Wasser
- 1 Tasse weissen Zucker
- 1 Tasse braunen Zucker
- 4 große Eier
- 1 Pfund Butter
- 2 Tassen getrocknete Früchte
- 1 TL Salz
- 1 Handvoll Nüsse
- 1 Zitrone
- 2 kleine Liter Whisky
Zubereitung: Koste zunächste den Whisky und überprüfe so seine Qualität. Nimm dann eine große Rührschüssel. Schalte den Mixer an und schlage in der Rührschüssel die Butter flaumig weich. Probiere nochmals vom Whisky und überzeuge Dich davon, ob erwirklich von bester Qualität ist. Gieße dazu eine Tasse randvoll undtrinke diese aus. Wiederhole den Vorgang mehrmals. Füge einen Löffel Zucker hinzu. Überprüfe, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probiere dazu mehrmals eine Tasse voll. Breche zwei Eier aus, und zwar in die Schüssel. Hau die schrumpeligen Früchte mit rein. Mixe den Schalter aus. Übeprüfe den Whisky auf seine Konsistenzzzzzz...... Malte den Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, löse das mit Traubenschier. Jetzt schmeiß die Zitrone in den Hixer und drücke Deine Nüsse aus. Füge eine Tasse dazu. Zucker, alles, was auch immer. Fette den Ofen ein, drehe ihn um 360 Grad. Schlag den Mixer, bis er ausgeht. Wirf die Rührschüssel aus dem Fenster. Überprüfe den Geschmack des restlichen Whiskys. Geh ins Bett und pfeiff auf den Kuchen. Die Schuhe kannst Du anlassen. Danke an http://mahopa.de/
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Tuesday, November 04, 2008
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Sind ja schon ganz putzige Wesen, die Männer! Was die alles können! Morgens vor dem Frühstück schon 15 km laufen, das können sie! Aber die 500 m zum Bäcker zum Brötchen-holen schaffen sie allerhöchstens mit dem Auto. Und stark sind ja die Männer: Die können 100 kg im Fitnessstudio stemmen - aber den Müll rausbringen können sie nicht. Naja, aber zum Bierkästen tragen, da reicht die Kraft wieder aus - nicht aber für Mineralwasser-Kästen. Hochkomplizierte elektrische Maschinen können Männer auch bedienen und reparieren - das Auswechseln der Batterie in der Fernbedienung ist aber eindeutig zu hoch. Und lästern können Männer! Am besten über die weibliche Intuition! Klar: Intuition ist unmöglich, unlogisch und unmännlich; Männer arbeiten eher mit der Logik. ... Das behaupten sie! Stimmt aber garnicht! Jedenfalls nicht immer. Mag sein, dass Männer nie intuitiv handeln, wenn es mal um den Blumenstrauss für die Frau geht; sowas wie Probleme des Alpha-Weibchens erkennen, davon rede ich ja schon garnicht. Aber wenigstens in einem Punkt ist auf ihr Gefühl verlass, jawoll! Wenn die Frau fremdgeht, das erkennen sie sofort! Glückwunsch liebe Männer! Baut diese Fähigkeit noch weiter aus, und ihr werdet noch ganz brauchbar :-)))
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Thursday, October 30, 2008
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... dann würde von jedem Modell nur ein Exemplar TÜV geprüft - die anderen würden als sicher eingestuft, weil sie ja bauartlich gleich sind.
... könnten die Fahrer nur den Innenraum sehen; Motorraum, Radkästen, Achsen, etc. wären verkleidet, und somit hätte kein Fahrer die Möglichkeit, sicherheitsrelevante Teile zu kontrollieren (das fällt unter das Firmengeheimnis des Produzenten).
... einmal abgerufene Meldungen der Fahrzeugelektronik sind nicht mehr erneut abrufbar (und somit unwiederbringlich verloren).
... Reparaturen, Korrekturen führt der Hersteller hinter verschlossenen Türen durch - zwecks Wahrung des Firmengeheimnisses.
... der Fahrer muß sich auf die Aussage des Herstellers verlassen, dass sein Fahrzeug sicher ist (überprüfen kann er es ja nicht).
... auftretende Mängel werden von Hersteller und TÜV totgeschwiegen oder auf Anwenderfehler zurückgeführt.
... der TÜV erklärt nur, dass das Modell sicher ist - Einzelheiten zur Fahrzeugtechnik und -elektronik werden nicht bekannt gegeben.
... die Bundesregierung erläßt ein Gesetz zur Sicherheit von Autos, das auf die Sicherheit der Autos eines einzigen Herstellers angepasst ist.
... die Bundesregierung hält dieses Automodell für manipulationssicher, weil ja das Manipulieren daran verboten ist.
... sie bezeichnet dieses Auto auch als bürgerfreundlich - und durch häufiges Wiederholen dieser Aussage wird der Wahrheitsgehalt erhöht.
... Beweise für die Unsicherheit werden ignoriert - ebenso die Tatsache, dass dieses Auro bereits in anderen Staaten wegen seiner Unsicherheit verboten wurde.
Und in solch ein Auto sollen wir uns reinsetzen?
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Tuesday, October 28, 2008
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Current mood:  imaginative
Herbst ist ja irgendwie langweilig: Sie Sommerpartys sind vorbei, für Weihnachtsvorbereitungen ist es noch zu früh und karnvalsmäßig ist auch noch nichts los! Das ist doch eigentlich der beste Zeitpunkt, um sich auf der Arbeit mal zu amüsieren :-) Und das geht am einfachsten mit dem Computer eines Kollegen. Man wählt also den Kollegen aus, der am wenigsten Ahnung von seinem Arbeitsgerät hat und idealerweise auch die meisten Icons auf dem Desctop aufweist. Und dann warten, bis der Kollege in der Mittagspause ist oder gerade einen freien Tag hat ... Und dann fängt die Arbeit an! Zuerst macht man einen Screenshot von dem Hintergrund (ein offenes Programm irgendwo am Rand darf auch dabei sein); Hintergrund als jpg speichern und dann alle Icons vom Hintergrund entfernen (idealerweise nur in einen eigenen Ordner schieben). Wenn das gemacht ist, den Screenshot ganz einfach als Hintergrundbild festlegen und abwarten ...
PS: Vielleicht sollte ich doch das Buch "Feinde machen - aber richtig" schreiben; vermutlich wäre ich schon bei Band 3!
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Monday, October 27, 2008
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Als letzte Woche die ganzen Medien von den Nacktscannern berichtet haben, da haben sich die Politiker ja beeilt zu versichern, dass niemand diese Scanner in Deutschland haben will. Sogar unser Innenminister wollte sie nicht! Und da war ich ja schon erstmal beunruhigt: Dem deutschen Chef-Schnüffler fehlte der Schnüffeltrieb - gesundheitlich konnte es ihm nicht gut gehen, da war schon Grund zur Sorge! Heute wurde aber alles wieder gerade gerückt: Unsere Politiker wollen zwar keinen Nacktscanner, der im Terahertzbereich arbeitet, sie wollen nur Geräte, die im Terahertzbereich arbeiten und gefährliche Stoffe detektieren! Dazu zählen hochauflösende Terahertz-Tomographen, Schuhscanner, Terahertz-Kameras und Terahertz-Spectrometer. Zumindest werden diese Technologien mit 29 Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert. Und was mit so hohen Beträgen gesponsort wird, das soll irgendwann auch eingesetzt werden. Hinzu kommen ja auch noch die Beträge, die innerhalb der EU zur Verfügung gestellt werden! Naja, dann gibt es demnächst nicht nur stationäre Nacktscanner an den Flughäfen, sondern auch tragbare Geräte für Polizei, Feuerwehr und BKA. Natürlich ist es von Vorteil, wenn die Sicherheitskräfte verdächtige Personen durch Mauern sehen können! Oder Feuerwehrleute schon von aussen sehen können, ob sich in dem brennenden Haus noch Personen aufhalten! Allerdings können dieselben Geräte auch durch Mauern sichtbar machen, ob sich gerade eine Person (egal op gesucht oder nicht gesucht) auf der Toilette befindet, was ein Paar gerade im Schlafzimmer macht, ... So richtig beruhigt es mich da nicht, dass das Forschungsministerium das Programm THEBEN aufgelegt hat, mit dem die "Ethische Begleitung" erforscht werden soll. Kann mir also mal jemand erklären, was unsere Politiker tatsächlich wollen? Vielleicht Terahertz-Scanner, die nur Terroristen scannen, nicht aber unbescholtene Bürger? Oder vielleicht Scanner, die nur die Keramikmesser und Flüssigsprengstoffe zeigen, nicht aber den Rest, der unter der Kleidung steckt? Man, man, man ... aber für die Sicherheit verzichtet man ja gerne auf ein bischen Privatsphäre ...
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Friday, October 24, 2008
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Also die Fluggastdatensammlung soll in Europa ausgeweitet werden - 1. auf Flüge innerhalb Europas und 2. auch auf andere Verkehrsmittel wie Schiff und Bahn. Naja, was das Bahnfahren betrifft, da brauchen wir ja keine großen Änderungen befürchten, schließlich wird schon seit längerem bei der Deutschen Bahn gespeichert - wenn auch nur zur persönlichen Befriedigung von Bahnchef Mehdorn. Okay, jetzt wird noch nicht das ganz große Programm gespeichert, aber trotzdem fallen einige Daten an: Betritt man einen Bahnhof, wird man von Kameras gefilmt, stellt man sich im Reisezentrum an die lange Schlange vor einem Schalter an, so wird man lange gefilmt. Um dieser Schlange zu entgehen, benutzen viele einen der zahlreichen Automaten. Dort kommt zum Bild noch die gewünschte Fahrt hinzu. Und welche Fahrten gewählt werden, wird natürlich gespeichert und ausgewertet, denn sonst könnte die Bahn ja garnicht beobachten, für welche Züge noch die Spartickets verfügbar sind. Meist ist der Automat, an dem man in bar bezahlen kann, defekt und ausser Betrieb (zumindest dann, wenn ich im Bahnhof bin). Also hat man nur die Wahl, das gewünschte Ticket mit Karte zu bezahlen; und schon kommen die nächsten Daten hinzu: Die Kreditkartennummer mit der Bankverbindung. Klasse! Aber weil das dem Bahnchef nicht ausreicht, hat er noch eine weitere Datenabgabestelle eingerichtet: Den Ticketkauf im Internet und das Meilen-Bonusprogramm. Und schon ist auch das letzte bischen Privatsphäre verschwunden und die Bahn kann feststellen, wer wann wohin gereist ist. Nicht umsonst hat die Bahn ja im letzten Jahr die Datenkrake im Bereich Wirtschaft verliehen bekommen. Mal abwarten, wie die Bahn ihre Datensammelleidenschaft weiter perfektioniert. Und auf die dann folgende Preiserhöhung bin ich auch gespannt (auch wenn bereits jetzt viele Daten gespeichert werden - aber das ist ja für einen ganz anderen Zweck!) ...
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