Status: Single
City: Köln
Country: DE
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Friday, October 23, 2009
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Liebe Leute,
Heute mal ein paar Gedanken zur Zukunftsplanung.
Ein Thema, das Alle angeht, bis auf die, die schon tot sind.
Viele denken beim Thema Zukunft ja „Ach, das ist noch so
lange hin...“
Irrtum, liebe Leute!
Die Zukunft liegt teilweise unmittelbar vor Dir, mitunter
sogar nur wenige Minuten oder Sekunden, je nachdem.
Während ich diese Zeile schreibe (10 Sekunden) und Ihr sie lest (bis zu 5 Minuten),
vergeht kostbare Zeit, die Euch hinten noch mal fehlen könnte, am Ende, wenn
der Sensenmann kommt und einen über die Schulter wirft.
Wer dann denkt „Mensch, ich wollte doch noch....Ach, hätt
ich nur...“, der hat halt Pech gehabt!
Ich möchte lieber entspannt im Sessel sitzen und dem
schwarzen Gevatter sagen: „Alter, wird Zeit, dass Du kommst- meine Enkeltochter
hat mir schon wieder auf der Geige vorgekratzt und der Manager nervt auch schon mit der nächsten
Abschiedstournee!“
Vorsorge ist also das Stichwort: man sorgt jetzt vor für
später, damit man es dann besser und schöner hat als alle anderen!
So behalte ich z.B. von jeder Musikergage immer einen
kleinen Betrag ein, den ich auf ein gemeinsames Konto zahle.
Wobei ich mit gemeinsamem Konto ein Fach in meinem
Kleiderschrank meine.
Dieses Geld lasse ich von einem Spezialisten verwalten, der
dafür sorgt, dass hiermit für unsere alten Tage sinnvolle Vorsorge betrieben
wird.
Wobei ich mit Spezialist mich selber meine, mit unsere alten
Tage meine eigenen und mit sinnvoller Vorsorge Schampus und Blumen für die
Weiber.
Ja, man muss sich zu helfen wissen in dieser schwierigen
Zeit, wo man nie weiß, ob man ein glückliches Leben führen wird, oder doch eine
Familie gründet und mit einer Frau bis zum Schluss zusammen bleibt.
Mein Rat an Euch daher:
Lebt jeden Tag, als ob es mein letzter wäre: schön im Bett
bleiben und die Seele und andere Körperteile baumeln lassen!
Bis Dahin,
Euer Tom
CRAZY - Tom Gaebel live
Tom Gaebel | MySpace Video
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Friday, September 25, 2009
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Category: Life
Liebe Leute,
seit meiner Pubertät verfolgt mich ein lange Zeit unerfüllter Traum: Einmal in Stöckelschuhen zu tanzen!
Dieser Traum wurde letzte Woche schäbige Wirklichkeit in der Sendung „Yes We Can Dance“ auf Sat1.
Es ging darum, eine Choreographie von Beyoncé nachzutanzen, mit Bewegung und Alles.
In Frauenkleidern.
Und immer noch schweben die Erinnerungen daran wie Fantasiegardinen in meinem Gehirn herum. Die Schuhe mit 10cm Absatz, die mir so lustvolle Schmerzen bereiteten, die Strumpfhose, deren Maschen sich zärtlich spielend um meine Beinhaare legten und der hautenge Dress natürlich, der sich wie ein Liebhaber schmeichelnd um Bauch und Hüfte schmiegte.
Da war doch recht viel Erotik mit im Spiel und so wurde ich auch mehrmals in den Hintern gekniffen, was mich mit Stolz erfüllte: Wie glücklich muss sich eine Frau wissen, die derlei Sympathiebekundungen täglich im Büro erfährt....
Das schwierige an der ganzen Geschichte war eigentlich nur das Tanzen selber , schließlich bin ich völlig unbegabt und kann ja noch nicht mal in der Horizontalen meine Hüften richtig in Schwung bringen, was hier aber nicht Thema sein soll!
Man denkt beim Tanzen immer einfach „Links das Bein, rechts das Bein“, so schwer kann’s nicht sein – Aber Leute, das Problem liegt doch an dem, was dazwischen ist!
Da musst Du mit allem arbeiten, was Du hast: Der linke Zeh muss mit dem rechten Daumen harmonieren. Wenn Du die linke Hüfte nach vorne schiebst, muss die rechte Arschbacke hinterher – und nicht erst zwei Sekunden später, sofort!
Und dazu der entspannte Gesichtsausdruck von überlegener Gelassenheit, eine schwierige Sache für jemanden, dem schon beim Schuhezubinden die Zunge aus dem Maul hängt!
Schaut’s Euch einfach selbst an:
http://www.youtube.com/watch?v=eP1ssTSiUGY
Ab jetzt wird wieder gesungen!
Bis Dahin,
Euer Tom
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Friday, August 28, 2009
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Liebe Freunde,
ich bin zurück aus dem Urlaub – für Euch eine gute
Nachricht, denn endlich könnt Ihr wieder die schmierigen Erlebnisberichte vom
Papa lesen.
Für mich hingegen geht eine sehr schöne Zeit zu Ende: Die
Ferienzeit, wo man einfach mal die Seele und den Piephahn baumeln lassen kann,
wobei in meinem Fall die Schnittmenge zwischen beiden sehr groß ist.
Besonders wichtig war es mir als ein Star, dem ständig von
wildfremden Leuten in den Schritt gegriffen wird, dass ich irgendwo sein
konnte, wo mich keiner kennt.
Und tatsächlich wusste in dem kleinen Badeort in Frankreich
auch niemand, wer ich bin - erst nachdem ich begann, am Strand Autogrammkarten
zu verteilen, wurde den einfachen Einheimischen bewusst, wer da unter ihnen
weilte!
Ach, der Strand... so schön und ruhig, wenn auch etwas zu
sandig für meinen Geschmack.
Überall diese lästigen kleinen Körner, wo Du nie weißt, ob
die jetzt von einem Felsen kommen, oder von der Ollen, die sich gestern ihre
Hornhaut-Quanten gehobelt hat!
Aber dafür das Meer direkt neben dran, wirklich einmalig.
Dieser Kontrast machte für mich den Unterschied zur Wüste,
wo der Sand sich ja nicht küstenartig an das Wasser schmiegt, sondern eher für
sich allein bleibt.
Oft lag ich einfach nur rum und dachte an den Weltfrieden.
Dann wieder schlief ich, oder ruhte mich ganz einfach mal
aus.
Stressig wird es ja immer nur dann, wenn Mädels vorbeilaufen
und man den Bauch einziehen muss und die Brust rausdrücken.
Das schien mir aber wohl recht gut zu gelingen, denn bald
schon lagen Scharen von scharfen Miezen um mich herum und wollten sich von mir
eincremen lassen.
All die armen, sonnenverbrannten Mädchen - was konnte ich
tun, außer ihnen zu helfen?
Sie alle mochten wohl von dem Gerücht gehört haben, dass ich
ein einsamer Öl-Milliardär sei, auf der Suche nach einer oder auch mehreren
Frauen.
Meine Brüder hatten wirklich ganze Arbeit geleistet und in
allen einschlägigen Bars das Nötige erzählt.
Die Richtige habe ich dabei leider immer noch nicht
gefunden, dafür gab es aber eine Menge Spaß mit ein paar Falschen.
Bis Dahin,
Euer Tom
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Thursday, August 06, 2009
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Liebe Freunde,
heute soll einmal Zeit sein, die vielen Fragen zu
beantworten, die mir immer wieder gestellt werden.
Ich bitte um Verständnis, wenn ich aufgrund meiner
begrenzten Arbeitszeit nur einige wenige herausgreifen kann, hoffe aber, dass
viele ähnliche Fragen dadurch ebenso befriedigend beantwortet werden können.
.. ..
Warum gibst Du Dich
oft so zugeknöpft auf der Bühne?....
Diese Frage berührt ein sehr heikles Thema, das ich hier
erstmals offen ansprechen möchte: Brusthaarausfall!
Schon seit einigen Jahren bemerke ich einen fortwährenden
Schwund an Körperbehaarung, der mir sichtlich unangenehm ist.
Es fing an mit dem Rücken, wo sich schon vor drei Jahren
erste dünne Bereiche auftaten, die den sonst durchgehend blickdichten Haarwuchs
in immer kleiner werdende Haarinseln zurückdrängten.
Mittlerweile sind auch die Fußsohlen betroffen und die Brust
ist beinahe kahl.
Eine Zeitlang habe ich versucht, mit einem schicken, kleinen
Hut die betreffenden Stellen zu überdecken, doch halte ich mittlerweile den
Anzug mit Krawatte für die praktikablere Lösung.
Stimmt es, dass Deine
Band komplett aus gescheiterten Existenzen besteht?....
Ja, ich suche und finde meine Musiker ausschließlich auf der
Straße, ansonsten entsteht schnell ein falsches Anspruchsdenken, was die
Entlohnung betrifft und die Art der Schlafplätze auf Tour.
Kann Dein Bruder
Denis auch singen?....
Ja, er singt fast knabenhaft, mit einer schönen,
glockenhellen Stimme, die nie durch einen Stimmbruch, wie er normalerweise bei
allen Männern in der Pubertät einsetzt, verändert wurde.
Da dieser zarte, sphärenhafte Klang allerdings meine eigene
Karriere gefährden könnte, hab ich ihm das Singen bis auf weiteres untersagt.
Warum spielt Ihr so
selten in Syldavien?....
Leider ist unsere Musik in Syldavien aus geschmacklichen
Gründen verboten worden.
Warum sieht man Dich
nur noch selten nackt durch die Stadt laufen?....
Siehe Frage 1
.. ..
Hältst Du es für noch
zeitgemäß, Deine Musiker auf der Bühne zu schlagen?....
Alle großen Künstler haben im Schlagen immer auch eine Form
der Kommunikation gesehen: Mozart vermöbelte ganze Orchester, Picasso prügelte
seine Modelle und Lagerfeld zwickt
noch immer seinen Modellen bei jeder sich bietenden Gelegenheit in den Hintern.
Ich selber suche mir aber immer einen Grund bevor ich
handgreiflich werde und außerdem steht es jedem frei, sich durch Zahlung eines
geringen Schutzgeldes vor Übergriffen zu schützen.
.. ..
Wie viel Zeit des
Tages verbringst Du mit Musik?....
Als Privatmann empfinde ich Musik als eher unangenehm, daher
höre ich zuhause auch nur meine eigenen Lieder.
Bei Auftritten kommt es natürlich notgedrungen immer wieder
zu Momenten, in denen Musik entsteht, diese kann ich mithilfe der Band aber
glücklicherweise auf ein Minimum reduzieren.
.. ..
Immer wieder werden
Dir heterosexuelle Neigungen nachgesagt – was sagst Du dazu?....
Dieses Gerücht geht auf einen lustigen Abend mit ein paar
lieben Kollegen zurück, wo wir zuviel Alkohol tranken und uns plötzlich in
einer sogenannten „Hetero-Bar“ wiederfanden.
Weiter möchte ich aber auf dieses Thema nicht eingehen, da
einige meiner Freunde aus beruflichen Gründen nicht offen zu ihrer
Heterosexualität stehen können, diese möchte ich nicht verletzen.
Leider ist es in unser ach so aufgeklärten Gesellschaft immer noch nicht möglich, sich offen
zum anderen Geschlecht zu bekennen!
.. ..
Ihr habt noch mehr
Fragen? Schreibt mir einfach!....
.. ..
Bis Dahin,
Euer Tom
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Friday, July 24, 2009
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Liebe Leute, es gibt eine frohe Nachricht zu verkünden: In ein paar Tagen fahre ich in Urlaub! Und den hab ich auch bitter nötig, schließlich bin auch ich irgendwo nur ein Mensch, ein normaler Bürger wie Ihr, wenn man’s jetzt mal ganz knallhart runter bricht. Und deswegen hab ich auch die gleichen Bedürfnisse wie Ihr: Essen, Trinken, Schlafen, Kontaktpflege der erotischen Art. Diesen Bedürfnissen gehen wir alle täglich nach, teilweise mehrfach! Aber irgendwann wird es dann mal Zeit für etwas Abwechslung: Einfach mal wo anders sein, einfach mal was anderes sehen, nicht immer nur Zuhause auf der Terrasse liegen, sondern auch mal am Strand! Statt Kölsch auch mal anderes Bier, statt McDonalds auch mal nen anderen Imbiss probieren! Kurz: Einfach mal etwas Abwechslung beim Faulenzen haben! Ich erinnere mich noch an meinen letzten Urlaub: Madagascar, eine Trauminsel für Naturfreunde. Hier kann man viele seltene Tiere beobachten, Tiere, die es sonst nirgends auf der Erde gibt. Klar, dass ich bei einer Safari durch den Dschungel dabei sein musste, und ich hatte riesiges Glück: Wir entdeckten tatsächlich eine „Rotnasenmakake“ , einen Halbaffen, der schon seit den 50er Jahren als ausgestorben gilt! Ich war so aufgeregt, diese zoologische Sensation miterleben zu dürfen: Ein wunderschönes Tier, anmutig und stolz, dabei aber ganz zutraulich und gar nicht menschenscheu. Plötzlich legte er sogar seinen Kopf in meine Arme und ließ sich kraulen -nie hab ich mich so eins gefühlt mit der Natur. Noch vor Ort konnte der Tierpräparator diese Schönheit bewahren und ich hatte ein herrliches Souvenir für Zuhause, wo er seitdem vor dem Kamin steht. Gleich neben dieser dicken, weißen Ente, die ich vor Jahren in einem entlegenen Tal auf Mauritius erlegte.
Bis Dahin,
Euer Tom
PS: Bitte wartet mit den Geschenken wieder bis Mitte August, dann müsste ich eigentlich zurück sein, sollte mich die Schweinegrippe nicht vorher erwischt haben.
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Friday, July 10, 2009
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Current mood:  amorous
Es währte nur einen
Tag – Mr. Good Life und die goldenen Tränen des Herzens....
.. ..
Boah, ist das ein Wetter draußen, der Regen läuft in Strömen
die Scheibe herunter.
Man sieht fast nix, nur verschwommen.
Moment, es ist gar nicht der Regen, es sind Tränen, die mir
die Sicht nehmen.
Mein eigenes Augenwasser, das über mein Gesicht läuft wegen
der Traurigkeit, die ich fühle.
Traurigkeit, wo sonst nur Herzenskälte regiert – wie konnte
das passieren?
.. ..
Das hängt wohl mit verschiedenen Emotionen zusammen, die ich
heute fühlen musste:
Erst Liebe.
Dann Hass.
.. ..
Ja, es ist wahr, Mr. Good Life hat sich gerade erst ver- und
dann wieder entliebt.
Alles an einem Tag, wo andere sonst Jahre brauchen, bis sie
sagen, „Die Alte brauch’ hier nicht mehr länger putzen, die soll mal lieber
schnell ihre Sachen packen!“
.. ..
Es fing an beim Bäcker, gegen 11 Uhr.
Ich gerade wach geworden mit einem Mörderhunger, nix mehr im
Kühlschrank, nur noch etwas Schimmel im Käsefach, aber der reicht ja gerade mal
für einen kleinen Schlecker zwischendurch.
Also Brot kaufen.
„Guten Tag, Herr Gaebel, womit kann ich Ihnen dienen?“
„Mit verschiedenen Sachen, Süße, wo auch Du Deine Freude
daran haben dürftest!“
„Aber Herr Gaebel, immer so schelmisch unterwegs...“
Die Kleine dreht sich voller Schamesröte zur Seite.
„Moment mal, ich wollte doch nur, dass Du mir mal Deine
Brötchen zeigst, hast ja schließlich ne schöne Auslage hier...!“
„Sie machen mich ganz verlegen, Herr Gaebel.“
Ihre Wangen glühen vor Hitze als sie mir das Baguette
reicht.
„Ja, schön lang und knusprig, so soll es sein, was?“
Ich kneife ihr aufmunternd in die dicken Gesichtsbacken, sie
zuckt seufzend zusammen.
Plötzlich die Oma von hinten aus der Backstube:
„ Das darf doch nicht wahr sein, da wird man ja ganz geil
vom Zuhören, verdammt!
Gehen Sie mal lieber nach Hause, ich übernehm’ den Laden
hier!“
.. ..
Gesagt, getan.
Wir verlassen das Geschäft wie Mann und Frau und verbringen
einen dollen Nachmittag - was bin ich froh, dass ich so viel Tetris gespielt
hab früher!
Eine große Liebe kündigt sich an, voller Romantik und and
anderer unrealistischer Wunschträume.
.. ..
Später dann hört sie gar nicht mehr auf zu erzählen, es
sprudelt nur so aus ihr heraus:
Wie sie heißt, wo sie herkommt, wo ihr Mann arbeitet,
einfach alles.
Ich komm mit dem Zuhören schon gar nicht mehr hinterher.
So, Mädel, jetzt
erstmal Maulhalten und schön Bier und Zigaretten holen für den lieben Tom!....
Sie versteht meine Schluckspechtgeste nicht und langsam
werde ich ungeduldig.
Eine kalte Wut steigt in mir hoch, wie damals, als mir
bewusst wurde, dass ich mir die Welt niemals komplett untertan würde machen
können!
Ich beende daher per SMS die ganze Sache, während sie im
Badezimmer ist.
.. ..
Hinterher folgt dann der große Jammer, ich habe meine große
Liebe verstoßen, weggejagt wie einen Hund aus einem China-Imbiss.
.. ..
Ich muss viel an sie denken, schließlich kann sie jetzt nie
mehr glücklich werden!
Schlimm.
.. ..
Auf der anderen Seite hab auch ich viel Ärger am Hals!
.. ..
Kein Bier und keine Zigaretten im Haus zum Beispiel....
.. ..
.. ..
Bis Dahin,
.. ..
Euer Tom

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Friday, June 26, 2009
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Es hat sich ja sicherlich mittlerweile schon
herumgesprochen, dass ich ganz gut mit den Frauen kann.
Ja, ich möchte soweit gehen zu sagen, dass mir die Damenwelt
zu Füßen liegt - bei einigen Exemplaren gar im wahrsten Sinne des Wortes, die
muss ich dann immer lästig wegtreten!
Andere wiederum versuchen mich unter fadenscheinigen Gründen
ins Standesamt zu locken, um mich einfach mal so wegzuheiraten !
Vielfach bin ich aber auch einfach naiv gewesen und zu
älteren Frauen ins Auto gestiegen, die mir ihre Bonbonsammlung zeigen wollten.
Da kann ich mich dann von einer gewissen Mitschuld nicht
freisprechen, wenn es schnell zu erotischen Szenen kam, bei denen ich mich
teilweise benutzt fühlte.
Das ist dann
aber auch mal eine Schattenseite der Emanzipation, wo ich sehr schnell erregt werde!
Einen weiteren unschönen Vorfall gab es unlängst bei einem
Konzert von Justin Timberlake, wo ich in die Halle kam und dann alle Mädels nur
noch mich angekreischt haben.
Mann, der Justin war echt stinkig, deswegen hab ich dann
weiter auch gar nicht groß getanzt um ihn nicht völlig zu blamieren.
Man sieht also, es gibt da ein schönes Band der Freundschaft
zwischen mir und den Frauen, das aus dem gemeinsamen Interesse an mir besteht.
Das allerdings
ist nicht immer so gewesen!
Früher war ich genau so unsicher und langweilig wie all die
anderen in der Band.
Das hing aber auch mit meiner Zeit in der „Freien
Atheistenkirche Jesu“ zusammen, wo uns der Gebrauch von Kaugummis untersagt
war, was mich in schwere
Gewissensnöte brachte wegen meiner Vorliebe für Knoblauchwurst.
Lange konnte ich mich einfach nicht freimachen von dem
Gedanken, dass es ein Leben vor dem Tod geben könnte und schließlich musste ich
meine Glaubenbrüder verlassen, um endlich ein Leben in Sünde führen zu können.
Mittlerweile weiß ich natürlich, wie ich mich dem anderen
Geschlecht auf’s Beste präsentieren kann und vermag selbst vermeintliche
Nachteile in Vorteile zu verwandeln.
So deute ich meinen untrainierten Bauch zu lustigem
Kuschelspeck um, was vielfach widerstandslos hingenommen wird.
Genau so meine Charakterschwächen: Lügen, Betrügen, Faulheit
etc...
Die führe ich erfolgreich auf mein sensibles Kunstgenie
zurück, was mir erotischen Beifall von allen Seiten beschert.
.. ..
Bis Dahin,
.. ..
Euer Tom
.. ..
Lesen Sie im nächsten Teil:
Lebensbeichte extrem
- Partyexzesse nonstop....
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Wednesday, May 20, 2009
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Liebe Leute,
das Sehvermögen ist ein wichtiger Faktor in meinem Leben und
wer mich kennt, weiß, dass ich mir jeden Abend einen Tropfen Olivenöl in die
Augen gebe, wegen der Pflege.
Umso schlimmer traf mich da natürlich die Erkenntnis, dass ich mittlerweile
immer öfter auf eine Brille angewiesen bin, teilweise sogar im Schlaf!
Wenn man sein eigenes Publikum nicht mehr erkennt, die
gelangweilten und verärgerten Gesichter nicht mehr unterscheiden kann, dann ist
das einfach traurig.
Und in der Öffentlichkeit darf ich keine Brille tragen wegen
der Fans, die mich auf ewig konserviert in meiner jugendlichen Schönheit von
vor 2 Jahren sehen wollen!
Das ist jetzt aber auch schon wieder vier Jahre her und in
dieser Zeit ist es mit mir bergab gegangen, meine Herren!
Auf der Bühne finde ich mich meist nur noch zurecht mit
meinem Geruchssinn, denn die Jungs aus der Band haben alle ihren eigenen
Gestank, der mir zeigt, ob ich gerade eher bei „Dampfqualle“ Fischer stehe,
oder in der Nähe von „Faulbrot“ Köster.
Aber dass ich mir mal mit Freude einen Erotik-Film
angeschaut habe, das ist schon ewig her.
Macht auch einfach keinen Spaß, wenn Du nicht siehst, ob das
jetzt von Beate Uhse ist oder Heinz Sielmann!
So ging’s jedenfalls nicht weiter, deswegen hab ich vor
einer Woche eine Laseroperation gemacht, wo einem die Augen systematisch
verdampft werden bis zur optimalen Sehkraft.
Man muss sich das ungefähr so vorstellen, als ob Dir da
einer mit ner Taschenlampe in die Glotzer scheint, nur dass die ganz klein ist
und dafür aber mit der vollen Power von 100 Duracell arbeitet.
Eigentlich ganz einfach, die Sache.
Dass bei mir aber mal wieder trotzdem nicht alles optimal
abläuft, war ja wohl klar, oder?
Das ging schon los bei der Voruntersuchung, wo die Augen
vermessen werden mit ganz obskuren Apparaturen.
Die strenge Ärztin befahl mir erstmal mich frei zu machen,
auch untenrum, was mir nicht direkt einleuchtete im Zusammenhang mit der
Fehlsichtigkeit.
Aber von der Untersuchung her lief dann alles zu meiner
vollsten Befriedigung, deswegen hab ich Frau Doktor auch doppelte Praxisgebühr
in die Hand gedrückt.
Ein paar Tage später war dann die eigentliche Operation: Ich
natürlich voller Vorfreude, extra fein gemacht und hab auch Seife benutzt, doch
im OP-Saal erwartet mich jetzt nur ein freundlicher Herr, der den Eingriff
vornehmen wird.
Als erstes bekomme ich ein paar Tropfen, die das
Schmerzempfinden dämpfen und die sind auch absolut nötig: Bevor der Laser mit
dem Verdampfen beginnen kann, muss erstmal die oberste Schicht vom Auge abgelöst
werden.
Dazu benutzt der Doktor eine Art Schälmesser, das er mir
einmal quer durch die Linse zieht. Das Auge hält er dabei mit Daumen und
Zeigefinger, die er aber vorher mit Kreide bestäubt hat, damit nichts
verrutscht.
Das brennt schon ordentlich!
Dann soll es eigentlich losgehen, aber der Laser
funktioniert nicht richtig, der ist viel zu stark eingestellt und piekst den
Doktor in den Hintern, als er dagegen stößt.
Das tut natürlich sehr weh und ein Tritt ins Getriebe
befördert den blöden Apparat in die Reparaturbedürftigkeit.
Was nun?
Halb benommen lieg ich auf dem Tisch, das linke Auge neben mir und es kann nicht mehr
lange warten, weil ich es ja nicht durch Wimpernschlag feuchthalten kann.
Behelfsmäßig spucke ich ab und zu rüber mit einer Technik,
die ich mir während der Bandproben für die letzte Tournee angeeignet habe.
Doch der Arzt hat glücklicherweise in Russland gelernt und
weiß sich auch in dieser vertrackten Situation zu helfen:
Er nimmt ein Feuerzeug und hält davor eine starke Lupe, so kann
er auch ohne moderne Technik nach der traditionellen Methode mit viel Geschick
und Augenmaß meine Augäpfel kunstvoll bearbeiten!
Jetzt, nach 2 Wochen, läuft das Faulwasser schon deutlich
besser ab und die Verbände sollen auch bald runter.
Für den Fall, dass doch was schiefgegangen ist, hat Manager
Arne aber schon vorgesorgt:
Schön mit Sonnenbrille auf die Bühne und dann Songs von Ray
Charles bis zum Abwinken!
Bis Dahin,
Euer Tom
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Thursday, April 30, 2009
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Liebe Leute,
endlich ist es soweit, hier kommt mein brennend heiß
erwarteter Erlebnisbericht zum
„New Faces Award 2009“.
Ein Bericht, der teilweise mit pikanten Details angereichert
ist, die ich mir über weite Strecken selber ausgedacht habe um dem einfachen
Geschmack meiner Leserschaft entgegenzukommen.
Zum Hintergrund der Veranstaltung: Die Zeitschrift „Bunte“
zeichnet einmal im Jahr junge Talente im Bereich Schauspiel aus.
Menschen, die
auf ihrem Gebiet besondere Leistungen erbracht haben, Menschen wie mich.
Ihr wisst es vielleicht noch nicht, aber ich gelte in
gewissen Kreisen als recht talentierter Charakterdarsteller mit einem Hang zu
exzentrischen Rollen, nur lässt mir meine erfolgreiche Karriere als Bühnenclown
leider keine Zeit mehr für die Erotikfilmerei.
Wie auch immer, jedenfalls gehe ich eh nicht mehr als „New
Face“ durch, rechne mir aber Chancen in der Kategorie „Alte Hackfresse“ aus,
die es allerdings erst ab kommendem Jahr geben soll.
An besagtem Abend wurden aber wieder nur die jungen
Schauspieler und –innen mit Preisen bedacht, teilweise in erstaunlichen
Kategorien, wie z.B. der „Beste Kuss ohne Zunge“ , „Beste Darstellung eines
Schülers mit Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom“ sowie die Sonderkategorie
„Ergreifendste Darstellung eines
Computerspielsüchtigen“.
Unsere Rolle war es, zwischen den Preisen für Stimmung zu
sorgen, die Band mittels Musik, ich mittels eines weißen Anzugs, den ich
gekonnt um meine Rundungen spielen ließ.
Die Party hinterher ist natürlich im Grunde immer das
Spannendste am ganzen Abend, hier sieht man die Schönen und Reichen - und
mittendrin mich, wie ich versuche von beidem etwas abzubekommen.
Alles geht seinen gewohnten Gang, Manager Arne pfeift den
Damen hinterher, während die Band sich betrinkt und gepflegt hinter die
Showpulte reiert, wo wir jetzt immer kleine Eimer stehen haben.
Mit einem Mal aber steht meine absolute Traumfrau vor mir:
Felicitas Woll, bekannt geworden durch die Serie „Berlin, Berlin“.
Ich spreche sie an, doch irgendwo auf halber Strecke während
meines Heiratsantrags verliere ich den Faden und fange an sie zu beschimpfen
statt ihr zu schmeicheln, die Nervosität!
Leider reagiert sie etwas ungehalten und auch meine
Versuche, sie durch Umarmungen und Küsse zu beruhigen, schlagen fehl.
In gegenseitigem Einvernehmen mit dem Sicherheitsdienst
verlasse ich daraufhin früher als geplant das Geschehen und lasse mich zum
Hotel tragen.
Wenigstens Taxi gespart!
Bis Dahin,
Euer Tom
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Thursday, April 16, 2009
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Current mood:  bitchy
Liebe Leute,
zu Ostern kam wieder einmal die gesamte Familie in Ibbenbüren zusammen. Meine Mutter, ihre vier Söhne und dazu noch ein entfernter Verwandter, der aber nur im Garten saß und weiter nichts sagte. Der Kontakt zu meiner Wurzel ist mir sehr wichtig, daher versuche ich jedes Jahr zumindest einmal, die zwei Stunden Fahrt zu meiner Mutter auf mich zu nehmen. Wenn man nach Hause kommt wird einem manchmal schmerzlich bewusst, dass man vorher weg war. So erging es mir auch dieses mal wieder: Meine alten Freunde, die mich früher immer verprügelten, sind mittlerweile selbst zu Eltern geworden und lassen jetzt ihre Kinder auf mich spucken- wie doch die Zeit vergeht!
Der Tante Emmaladen um die Ecke, immer noch das gleiche Sortiment wie früher, ich kaufe mir eine Dose Formschinken, die Dose erinnert mich an meine Kindheit, als wir immer sangen: „Wer hat Angst vorm Dosenmann? Der hat keine Hose an, Dort, wo einst die Hose war Ist ne Dose Kaviar!“
Wir haben gelacht, damals, aber wer hätte auch jemals vermutet, dass dieser Reim irgendwann furchtbare Realität werden würde? Diese Geschichte muss ich wohl nicht erzählen, jeder von Euch hat sicherlich alles in den Nachrichten verfolgt seinerzeit.
Am Oster-Samstag ist immer großer Tanz in Ibbenbüren, dann stauen sich die ganzen schmucken Traktoren und Pflüge vor der Party-Scheune und Jung und extrem jung gebliebene wie ich vergnügen sich beim traditionellen Eiersuchen bis weit nach 23:00 Uhr.
Achtung: Hier gäbe es jetzt die Möglichkeit, mit billigen Zoten zum Thema „Eiersuchen“ ein paar schlichte Lacher zu ergattern. Ich verzichte aber darauf und verweise auf meine Konzerte, wo wirklich jeder willkommen ist, der sich mal wieder auf unterstem Niveau amüsieren möchte!
Dort werde ich auch die Wahrheit über meine Unterhaltung mit der Dorfschönsten erzählen, denn die Gerüchte wollen einfach nicht verstummen, nachdem ich sie überall verbreitet habe.
Bis Dahin,
Euer Tom
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